Speculum MULTIPLEX

Ausgabe Nr. 2885

Den (fotografischen) Spiegel hält der Fotograf Oscar Iustin (AFIAP), Vorsitzender des Orizont-Fotoklubs den Besucherinnen und Besuchern seiner Ausstellung vor, die am 3. Oktober eröffnet wurde und noch bis Montag, den 14. Oktober, im Städtischen Touristeninformationszentrum im Erdgeschoss des Hermannstädter Rathauses am Großen Ring/Piața Mare zu besichtigen ist (Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 9-13 Uhr). Die Kuratoren der Ausstellung mit dem Titel Speculum MULTIPLEX”, die als Auftakt zum Hermannstädter Internationalen Fotosalon gedacht ist, sind Radu Stănese EFIAP und Mihai Hurezeanu. Der Fotosalon wird in diesem Jahr ab dem 17. November, im Armeehaus zu sehen sein und ist dem 50. Gründungsjubiläum des Orizont-Fotoklubs gewidmet.

Text und Reproduktionen: Beatrice UNGAR

Neue Galerie eröffnet

Ausgabe Nr. 2883

NO’Hai! heißt die neue Galerie, die am Donnerstag der Vorwoche mit der Vernissage einer Ausstellung mit Illustrationen der Künstlerin Stella Dreis am Kleinen Ring eröffnet worden ist. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Projekts TANDEM STORIES. Interdisziplinäre Begegnungen verbinden zwei Kulturhauptstädte Europas” gezeigt, das vom 15. September bis zum 18. Oktober in und um Hermannstadt bzw. Temeswar von dem Verein Kultur Tandem International durchgeführt wird. Unser Bild: Galerie-Betreiberin Andreea Ciortea (3. v. r.), Cristina Nan (Kultur Tandem, 2. v. r.) und Stella Dreis (1. v. r.).         Foto: Beatrice UNGAR

SCAF überschreitet Grenzen

Festival für zeitgenössische Kunst bis zum 6. Oktober

Ausgabe Nr. 2882

Diese Installation steht in einem ehemaligen Klassenzimmer des Pädagogischen Lyzeums bzw. des ehemaligen Ursulinenklosters.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

SCAF – das Internationale Festival für zeitgenössische Kunst (Sibiu Contemporary Art Festival) – läuft bis zum 6. Oktober in mehreren Räumlichkeiten in Hermannstadt. Highlight dieser 5. Auflage, die vom Brukenthalmuseum organisiert wird, ist das Event „The Catacombs” – die Möglichkeit, die Krypten im Untergeschoss der Ursulinenkirche zu besuchen. Das ehemalige Päda ist trotz des verlassenen Zustandes auch Teil des SCAFs mit vielen Ausstellungsräumen, wo es spannend ist, verschiedene Werke zu entdecken. Weiterlesen

Ecclectic Land

Ausgabe Nr. 2882

Der bildende Künstler und Kunstpädagoge Florin Viorel (unser Bild), der amtierende Vorsitzende der Hermannstädter Filiale des Rumänischen Künstlerverbands (UAP) stellt derzeit in der UAP-Galerie am Großen Ring 12 aus. Die Ausstellung steht unter dem Titel Ecclectic Land. Erinnerungen aus der Zukunft.                    

Foto: Beatrice UNGAR

Grenzen als Einladung

Ausgabe Nr. 2879

Auch in diesem Jahr erkundeten die zu der Internationalen Sommerakademie der visuellen Künste in Michelsberg aus 10 Ländern angereisten Künstlerinnen und Künstler die Grenzen der Kreativität, bei der dritten Auflage unter dem Thema „Borders as Invitation” (Grenzen als Einladung). Gastgeber war wieder das Kunsthaus 7B in Michelsberg, Organisator der Verein „Friends of Visual Arts“ aus Klausenburg. Dozenten waren folgende Künstlerinnen und Künstler: für Ölmalerei Luisa Kasalicky und Siegfried Zaworka, beide aus Wien, für Skulptur der Klagenfurter Bildhauer René Fadinger. Auch gab es wieder einen Meisterkurs mit Gabriela von Habsburg im Gestalten abstrakter Skulpturen aus rostfreiem Stahl. Sonntag wurde die Ausstellung mit den Werken der Sommerakademie eröffnet. Unser Bild: Bei der Eröffnung sprachen u. a. Gabriela von Habsburg, René Fadinger, Thomas Emmerling, Prinz Nicolae und Prinzessin Alina von Rumänien (v. l. n. r.). Mitten in dem Raum zu sehen ist die Installation Nostalgie I von Maria Brinet. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Oktober d. J. zu besichtigen.       Foto: Beatrice UNGAR

Neue Ausstellung im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2879

Die Ausstellung „Ketten und Heiligenscheine. Märtyrer der griechisch-katholischen Kirche” wurde Anfang August im Brukenthalmuseum eröffnet. Dabei wird auch an den Besuch von Papst Franziskus in Rumänien erinnert, der am 2. Juni 2019 sieben griechisch-katholische Bischöfe seliggesprochen hat. Diese Geistlichen verbrachten den letzten Teil ihres Lebens in den Gefängnissen aus Sighetu Marmației/Marmaroschsiget und Gherla/Neuschloss.

Mehr über deren Lebensgeschichte ist in der Ausstellung zu erfahren. Zusätzlich wurden auch persönliche Objekte der sieben Bischöfe wie Gebetbücher und Altartücher ausgestellt. Die Attraktion, die die größte Aufmerksamkeit erregt, ist der päpstliche Thron, auf dem Papst Franziskus bei der Liturgie und der Seligsprechung der Bischöfe Valeriu Traian Frențiu, Vasile Aftenie, Ioan Suciu, Tit Liviu Chinezu, Ioan Bălan, Alexandru Rusu und Iuliu Hossu saß. Unser Bild: Interimsleiter des Brukenthalmuseums Dr. Alexandru Constantin Chituță, Protopresbyter Nicolae Popa, Bischof Virgil Bercea, Kulturministerin Raluca Turcan, Bischof Cristian Dumitru Crișan.

Text und Foto: Daniel CAUTNIC

„Trachten. Vielfalt. Gemeinschaft”

Ausgabe Nr. 2878

Unter diesem Titel ist eine Auswahl von 30 Aquarellen von Juliana Fabritius-Dancu noch bis zum 19. September d. J. im Museumskomplex Bistritz zu sehen, die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Irmgard Sedler (links) und Gela Neamțu. Bei der Eröffnung hielt Dr. Irmgard Sedler einen Vortrag zum Thema „Die Patriziertracht der Siebenbürger Sachsen im 14.-18. Jahrhundert. Anlässlich des Heimattags 2023 hatte das Siebenbürgische Museum Gundelsheim unter dem Titel „Eine Tracht Heimat“ Aquarelle der berühmten und vielfach publizierten Darstellungen von Volkstrachten der Siebenbürger Sachsen von Juliana Fabritius-Dancu (1930-1986) aus der Sammlung des Siebenbürgischen Museums präsentiert. Die Ausstellung wurde in erweiterter Form vom 14. Oktober 2023 bis 7. April 2024 im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim gezeigt.                                                            Foto: Werner SEDLER

 

Zwischenstadien des Seins

Die Künstlerin Sieglinde Bottesch stellt im Brukenthalmuseum aus

Ausgabe Nr. 2878

Sieglinde Bottesch und ihr Werk „Botschaft“ (2007, Gips, Latex, Zeitungsfragmente auf Gips).                                                           Fotos: Beatrice UNGAR

„Das kommt auf einen Sockel, bitte seid vorsichtig, das stellt bitte in den anderen Raum, wir schauen dann, ob es auch dort bleibt“. Wer der gebürtigen Hermannstädter Künstlerin Sieglinde Bottesch beim Auspacken ihrer Werke und beim Einrichten einer Ausstellung zusieht, muss feststellen, dass diese Aktion ein Kunstwerk für sich ist: Sie agiert behutsam aber bestimmt, mit ruhiger Stimme. Man könnte stundenlang zusehen und zuhören. Schließlich sind die Werke an ihrem Platz und es ist eine Augenweide, sich darin zu verlieren. Das können Besucherinnen und Besucher des Brukenthalmuseums noch bis Ende August. Bottesch zeigt nämlich in ihrer im Rahmen des zweiten Großen Sachsentreffens eröffneten Ausstellung im ehemaligen Stichekabinett unter dem Titel „Ursprung” Werke aus mehreren Jahrzehnten.Weiterlesen