„Ein fester Termin im Veranstaltungskalender”

Ausgabe Nr. 2437
 

4. Kronenfest in Frauendorf gefeiert

 

Vergangenen Sonntag fanden sich Vertreter aus zahlreichen Nachbargemeinden und weiter weg liegenden Gemeinden in der „kleinen aber feinen Kirchenburg“ in Frauendorf ein, um gemeinsam das vierte Kronenfest nach der Wiederaufnahme der Tradition hier zu feiern. „Etwas ganz Besonderes ist es darum, da nicht mehr überall diese Tradition gefeiert werden kann“, sagte Pfarrer Gerhard Servatius-Depner in der Kirche. „Siehe da, in dem kleinen Frauendorf gibt es diese Tradition und wir freuen uns darüber, auf diesen Gottesdienst, auf diesen Festtag“ .

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„Ä Kierz um Pitterundpalsdoch“

Ausgabe Nr. 2437
 

16. Kronenfest in Kerz mit 400 Gästen als Bezirksgemeindefest gefeiert

 

Dem Dreigestirn Johannes, Paulus und Petrus gewidmet sei in diesem Jahr das Kronenfest in Kerz, sagte Pfarrer Michael Reger in der bis zum letzten Platz besetzten Kirche am Sonntag. In Kerz sei das Kronenfest gewöhnlich am 24. Juni, dem Tag Johannes des Täufers (kurz: Johannistag), gefeiert worden. Heuer feiere man es als gemeinsames Fest des Kirchenbezirks Hermannstadt einen Tag vor Peter und Paul. Folglich gratulierte Pfarrer Reger allen Trägern der drei eingangs erwähnten Namen und hieß alle Gäste herzlich willkommen.Weiterlesen→

Zwei verstörende Pole der Einsamkeit

Ausgabe Nr. 2436
 

Rückblick auf das 22. Internationale Theaterfestival in Hermannstadt

 

Es sei eine „anthologische Auflage" gewesen, „für die Sammlung geeignet", sagte der Festivalsleiter und Intendant des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters Constantin Chiriac zum Abschluss der 22. Auflage des Internationalen Theaterfestivals in Hermannstadt, die vom 12. bis 21. Juni über die Bühne(n) gegangen ist. Er dankte allen Beteiligten, ohne die „dieses Wunder" nicht möglich gewesen wäre. Allen voran dem Bürgermeisteramt und dem Stadtrat sowie den Partnern von der Lucian Blaga-Universität  Hermannstadt und den Geldgebern vom Kulturministerium sowie vom Rumänischen Kulturinstitut (ICR).

 

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Auszeichnungen für Hermannstädter Theater- und Filmfestival

Ausgabe Nr. 2430
 

Die Insignien seiner Schirmherrschaft überreichte am Samstag im Rahmen einer Zeremonie im Cotroceni-Palast Rumäniens Präsident Klaus Johannis (2. v. r.) an die Vertreter vier bedeutender Festivals, die er als „repräsentativ für die rumänische Kultur" erachtet (v. l. n. r.): Constantin Chiriac (22. Internationales Theaterfestival Hermannstadt), Dumitru Budrala (14. Astra Film Fest Hermannstadt), Oana Dobre (10. Internationales Kammermusikfestival Sonoro) und Mihai Constantinescu (22. Internationales George Enescu-Musikfestival).                  

Foto: presidency.ro

Ein Ereignis von herausragender Bedeutung

Ausgabe Nr. 2429
 

120 Jahre seit der Eröffnung des Naturwissenschaftlichen Museums

 

Am 12. Mai 1895 hatten sich in der Harteneckgasse nahe dem Theater zahlreiche Gäste zu einem für die gesamte Stadt bedeutenden Ereignis versammelt. Mit Neugierde und Erwartung hatte man den Bau des neuen Naturwissenschaftlichen Vereinsmuseums an der Stadtmauer im Laufe mehrerer Monate wachsen sehen, das sich schließlich als ein repräsentatives, im neoklassizistischen Stil errichtetes Gebäude darstellte. Nach einer relativ kurzen Bauzeit war es nun soweit, dass die Sammlungen des Vereins nach dem Wechsel unterschiedlicher Räumlichkeiten eine langfristige Bleibe gefunden hatten.

 

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„Herrliche Vergangenheit, traurige Gegenwart“

Ausgabe Nr. 2421
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Unterschriften zur Restaurierung des Brukenthalpalais gesammelt

 

„White Palace – Dark Story" (Weißer Palast – Dunkle Geschichte) heißt die Campagne des Brukenthalmuseums zur Restaurierung des Brukenthalpalais und durch die nun dafür Unterschriften in der Zeitspanne 1. März-31. Mai 2015 gesammelt werden. Mit dieser Kampagne wollen die Verantwortlichen auf den schlechten Zustand des Brukenthalpalais und  auf die Notwendigkeit der Restaurierung hinweisen.

 

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Ballettgala

Ausgabe Nr. 2415
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Ballettgala: Das städtische Balletttheater Hermannstadt, in dem Tänzerinnen und Tänzer von allen Kontinenten vertreten sind, präsentierte am Mittwoch im Gewerkschaftskulturhaus vor vollem Saal eine Gala mit 20 Auszügen aus beliebten Vorstellungen in der Choreografie von Aleisha Gardner und Russell Hewey. Fünf davon kamen zum ersten Mal zur Aufführung.

Foto: Fred NUSS

 

Die Ausstellung einer Leidenschaft

Ausgabe Nr. 2413
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Schwarz-weiß Portraits von Roma-Familien im Hermannstädter Rathaus

Er ist Ihnen bestimmt schon einmal in Hermannstadt aufgefallen: der bärtige Fahrradfahrer, der zwei Hunde auf seinem Fahrrad spazieren fährt. Er heißt Maurizio Marchesini, ist waschechter Italiener und lebt nun schon seit drei Jahren in Hermannstadt. Er ist der Autor der Fotoausstellung „Zigeuner“, die zurzeit im Foyer des Rathauses am Großen Ring zu sehen ist. Wer sich die Fotos ansehen möchte, muss sich allerdings beeilen, denn die Ausstellung ist nur noch heute geöffnet.

 

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„Ein Fest für die Augen voller Sinnbezüge“

Ausgabe Nr. 2412
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Der gebürtige Hermannstädter Miron Schmückle feierte sein Opern-Debüt

 

 

„Außergewöhnlich schön verpackt ist die Zauberflöte im Klagenfurter Stadttheater, samt einem nicht nur stimmlich, sondern auch darstellerisch glanzvollen Papageno. Patrick Schlösser gestaltet mit dem rumänisch-deutschen Maler Miron Schmückle und der Kostümbildnerin Katja Wetzel Mozarts 'große Oper in zwei Akten' zu einem Fest für die Augen voller Sinnbezüge", schrieb Michael Cerha am 3. Januar 2015 in Der Standard.

 

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In seiner Konsequenz beispielhaft

Ausgabe Nr. 2411
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Horst Klusch ist tot

 

„Horst Klusch, der Name steht für ein halbes Jahrhundert volkskundlicher Forschungstätigkeit im deutschsprachigen Raum, in Siebenbürgen speziell, für einen Weg vom Autodidakten zum Keramikspezialisten, ein Weg, der in seiner Konsequenz beispielhaft ist", sagte Irmgard Sedler in ihrer Laudatio auf Horst Klusch, der am 20. April 2007 mit dem Habermann-Preis der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung ausgezeichnet wurde. 2013 überreichte ihm Bürgermeister Klaus Johannis die Insignien eines Ehrenbürgers von Hermannstadt.

 

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„Wie ein Politthriller“

Ausgabe Nr. 2408
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Zur Premiere des Dokumentarfilms „1989 – Poker am Todeszaun" in Berlin

 

  Eine magische Zahl, ein magisches Datum, ob gut oder böse, scheint der 9. November des vorigen Jahrhunderts in Deutschland zu sein. Ein wichtiges Gedenkdatum sowieso. 1938 nahm die Hetzkampagne gegen die jüdische Bevölkerung seinen Lauf. Synagogen im Land wurden in der Nacht vom 9. zum 10. November angezündet, Geschäfte jüdischer Bürger zerstört und geplündert, Reichskristallnacht wurde dieses Verbrechen genannt. Viele andere Pogrome gingen voraus und weitaus mehr und grausamere danach. Eine Schmach der deutschen Geschichte. Der Mauerfall  am 9. November 1989 dagegen eine großartige Tat für Deutschland und die europäische Welt ohne Blutvergießen und ohne Krieg.

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Tanzfestival

Ausgabe Nr. 2406
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Beim Tanzfestival der Studentenensembles , das am Wochenende in Hermannstadt stattgefunden hat, belegte das Ensemble des Hermannstädter Studentenkulturhauses (unser Bild) den ersten Platz.         

Foto: Fred NUSS