Und nächstes Jahr kommt Brandauer

Ausgabe Nr. 2385
 >

Rückblick auf das 21. Internationale Theaterfestival in Hermannstadt

 

Es war die erfolgreichste Auflage aller Zeiten. Das Internationale Theaterfestival Hermannstadt, kurz Sibfest, endete am 15. Juni mit einem riesengroßen Feuerwerk, das etwa 15 Minuten dauerte. Es waren neun Tage, an denen die Stadt am Zibin von Künstlern aus 72 verschiedenen Ländern überfallen und erobert" wurde. Laut den Organisatoren sollen über 600.000 Menschen die 21. Auflage des Theaterfestivals besucht haben.  Die meisten davon sahen sich die Veranstaltungen im Freien an. Vor allem die Konzerte und Zirkusshows auf dem Großen Ring zogen eine große Anzahl von Hermannstädtern in ihren Bann.

 

Weiterlesen

Grabsphinx am Torturm

Ausgabe Nr. 2385
 >

Gräfenburg in Urwegen saniert und eingeweiht

 

Eine der letzten erhalten gebliebenen Gräfenburgen in Siebenbürgen, jene von Graf Daniel im 13. Jahrhundert in Urwegen im Unterwald errichtete, wurde am Sonntag nach im Rahmen des EU-Kirchenburgenprojekts durchgeführten Sanierungsarbeiten, durch Bischof Reinhart Guib, Dechanten Dr. Wolfgang Wünsch und Ortspfarrer Wilhelm Meitert eingeweiht.Weiterlesen

„Ein Loch ins generationshohe Fass schlagen“

Ausgabe Nr. 2384
 >

Der Liechtensteiner Künstler Martin Frommelt stellt in Hermannstadt aus

 

Natürlich geben wir acht auf unsere Tradition, hüten sie, und doch, so paradox es klingt, müssen wir jeweils ein Loch in dieses generationshohe Fass schlagen, damit etwas vom Inhalt ablaufen kann und wir Neues zufließen lassen können". So lautet ein Gedankensplitter von Martin Frommelt, einem Liechtensteiner Künstler Jahrgang 1933, der seit Donnerstag der Vorwoche erstmals in Hermannstadt ausstellt. Unter dem Titel Arc" sind in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei noch bis zum 29. Juni d. J. 13 großformatige Gemälde des Künstlers zu sehen, die erstmals dem Publikum gezeigt werden.

 

 

Weiterlesen

„Ein Bau muss seine Heimat haben“

Ausgabe Nr. 2384
 >

Ausstellung im Teutsch-Haus zeigt Werke des Architekten Fritz Balthes

 

„Ein Bau muss seine Heimat haben, das heißt, er muss in seiner Heimat stehen und er muss sich mit seinem Nachbarn vertragen“, schrieb Fritz Balthes. Seine Gebäude haben unsere Heimat sanft und positiv geprägt. 100 Jahre nach dem Tod des Architekten, er starb erst 32-jährig im Dezember 1914, zeigt die Ausstellung „Gebaute Heimat“ im Hermannstädter Begegnungs- und Kulturzentrum der Evangelischen Kirche (EKR) in diesem Sommer das vielfältige Schaffen von Fritz Balthes und was heute – nach zwei Weltkriegen, der Verstaatlichung und Rückgabe von Gebäuden und dem Exodus der Siebenbürger Sachsen – davon erhalten geblieben ist.

  Weiterlesen

Hermannstadt im Ausnahmezustand

Ausgabe Nr. 2384
 >

Das Internationale Theaterfestival sorgt noch bis Sonntag für Unterhaltung

 

381 Events, 2.500 Künstler aus 70 Ländern, 66 Veranstaltungsorte in und um Hermannstadt. Alles dreht sich diese Tage um das Internationale Theaterfestival in Hermannstadt. Dabei sind nicht nur Theaterstücke im Programm. Viel Tanz, Musik, Zirkusvorstellungen, Straßenshows, Konferenzen, Buchvorstellungen und Workshops sind auch geplant. Während der neun Tage, vom 6.-15. Juni befindet sich Hermannstadt im Ausnahmezustand.

 

Weiterlesen

Oase des Wohlfühlens

Ausgabe Nr. 2383
 >

Zur vierten Auflage von Huet.Urban in Hermannstadt

 

Einmal im Jahr verwandelt sich der Huetplatz in eine kleine Oase des Wohlfühlens. Die Autos werden weggeräumt und an deren Stelle wird ein grüner Rasen ausgebreitet, Handwerkerstände und Installationen besetzen den ältesten Platz Hermannstadts. „Huet.Urban“ ist das Festival, das all dies möglich macht. Die Stiftung Heritas organisierte in diesem Jahr am 31. Mai und 1. Juni die vierte Ausgabe des Festivals, das den Huetplatz zu neuem Leben erwecken soll.

 

 

Weiterlesen

Überwältigend

Ausgabe Nr. 2383
 >

Knapp 600 Kinder von der Grundschule am deutschen Johann Ettinger-Lyzeum sowie von den deutschsprachigen Kindergartengruppen waren bei der Gastaufführung des Hermannstädter Gong-Theaters am Montag im Sathmarer Gewerkschaftskulturhaus dabei. Die Hermannstädter zeigten das Stück Ein Sonnenstrahl" in der Regie von Lilly Krauss-Kalmár im Rahmen der Deutschen Kulturtage in Sathmar, von denen wir in unserer nächsten Ausgabe ausführlich berichten werden. Foto: Beatrice UNGAR

Ein Mozart-Krimi

Ausgabe Nr. 2383
 >

 

Vorpremiere mit Amadeus" in Hermannstadt

 

Ein Wagnis ist es schon, Peter Shaffers Stück Amadeus" aufzuführen, nachdem 1984, also vor genau 30 Jahren, der gleichnamige Spielfilm in der Regie von Milos Forman für Furore und volle Kino-Kassen gesorgt hatte. Regisseur Gavriil Pinte beweist mit seiner Inszenierung an der deutschen Abteilung am Radu Stanca-Nationaltheater, die am Dienstag zum Spielzeitende Vorpremiere hatte, wie facettenreich dieses Stück sein kann. Die Uraufführung des Spielfilms hatte am 26. Oktober 1984 stattgefunden. Die Premiere der neuen Inszenierung ist für den Oktober d. J. geplant.

 Weiterlesen

Konzerte der Extraklasse

Ausgabe Nr. 2383
 >

Die erste Auflage des Internationalen Musikfestivals Hermannstadt – ein Erfolg

 

„Wenn es überhaupt Perfektion gibt, dann ist dies Perfektion gewesen“. So kommentierte ein begeisterter Zuschauer und Kenner klassischer Musik das Konzert des Borodin Quartetts aus Russland. Zum ersten Mal besuchten die vier Musiker Rumänien und Hermannstadt, wo sie im Rahmen des Internationalen Musikfestivals, das zwischen dem 24. und 31. Mai stattfand, auftraten. Große Namen der Musikszene waren zu hören und zu sehen und der Eintritt zu allen Konzerten war kostenlos. Organisiert wurde das Festival, das heuer zum ersten Mal stattfand, von der Rumänischen Stiftung für Exzellenz in Musik, unter Initiative des rumänischen Dirigenten Christian Badea.

 Weiterlesen

Winterschlaf in Kappadokien

Ausgabe Nr. 2382
 >

Streiflichter vom Filmfestival in Cannes / Von Claus REHNIG

 

Ein qualitativ recht akzeptables Festival,  das letzte Jahr von Festivalpräsident Gilles Jacob, der die Geschicke von Cannes seit über 38 Jahren leitete, wenn auch der Délégué Général Thierry Frémaux seit 2002 das Festival etwas modernisierte. Einige Tage sprach man nur über Abel Ferrara's Opus über den früheren Weltbankpräsidenten DSK „Welcome to New York“ mit Gérard Depardieu und Jacqueline Bisset, der in einem Kino außerhalb des Festivals lief, weil er opera non grata war und dann war er schnell vergessen, weil er so gut nun auch nicht war.

 

Weiterlesen