2015 wird 20. Geburtstag gefeiert

Ausgabe Nr. 2389
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Streiflichter vom Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestival

 

40 Nachwuchspianisten aus acht Ländern beteiligten sich an der 19. Auflage des Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestivals, das vom 7. bis 13. Juli d. J. in Hermannstadt stattgefunden hat.

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Eine „Rumänien-Saga”

Ausgabe Nr. 2387
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Aurelia L. Porter las im Erasmus-Büchercafé

„Mir ist es ein Anliegen, Rumänien mit literarischen Mitteln aus seinem Schattendasein zu holen und es in seinem wahren Licht zu zeigen. Für die meisten Deutschen ist Rumänien immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte, obwohl es so herrlich bunt und kulturell vielfältig ist ein Schatz, den es zu bergen, zu zeigen und zu erhalten gilt." Mit diesen Worten beschreibt die Hamburgerin Aurelia L. Porter ihr Interesse an Rumänien, das inzwischen zu drei Romanen geführt hat.Weiterlesen

Freiluftkino ist am schönsten

Ausgabe Nr. 2387
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Eindrücke von der diesjährigen Ausgabe des TIFF Hermannstadt

Vlad Țepeș trägt eine 3-D-Brille. Vlad Țepeș steht für Rumänien und die Brille für Film und Kino. Ergo, es handelt sich um ein rumänisches Filmfestival. Schwer zu erraten ist das nicht gerade. Das Internationale Filmfestival Transilvania, kurz TIFF, fand von Mittwoch, dem 25. Juni, bis Sonntag, dem 29. Juni, auch in Hermannstadt statt. 38 Filme standen im Programm, die meisten vom Vorjahr oder sogar von 2014. Viel Wert gelegt wurde in diesem Jahr auf die rumänischen Spielfilme, die vom Hermannstädter Publikum sehr begehrt waren. 

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„Tanz mit dem Jahrhundert“

Ausgabe Nr. 2386
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Internationale Tagung zum 100. Geburtstag von Gregor von Rezzori  in Paris

 

Unter dem Titel Gregor von Rezzoris „Tanz mit dem Jahrhundert" fand in Paris etwas verspätet zum 100. Geburtstag eine internationale Tagung von Spezialisten für Spezialisten statt, veranstaltet von Fried Nielsen. Mosaikartig kam das Bild einer schillernden Persönlichkeit zutage, eines Wanderers zwischen den Welten, dessen Name früher allgegenwärtig war und heute etwas vergessen ist. Aber solche Kolloquien sollen ja gerade Schriftstellern beim Überleben über den Tod hinaus helfen. So können auch diese Zeilen nur ungeordnet einige Ideen wiedergeben von dieser reichen und fruchtbaren Evokation eines Mannes, der nirgendwo und gleichzeitig überall zuhause war.        Weiterlesen

Kunst, die unter die Haut geht

Ausgabe Nr. 2386
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Zur sechsten Auflage der Tattoo-Messe im Thaliasaal

 

„Es gibt keinen Preis für die Haut des Menschen. Deswegen ist auch eine Tätowierung so kostbar. Sie bleibt auf der Haut bis zwei Tage nach dem Tod. Garantiert.“ Ein bisschen schmunzeln mussten die Journalisten nach diesen Worten, die William Robinson aus Großbritannien bei der vorangehenden Pressekonferenz für die Tattoo-Expo, aussprach. Das ganze vergangene Wochenende über (20.-22. Juni), fand im Thaliasaal die sechste Auflage der „Transilvania Tattoo Expo“ statt.Weiterlesen

Weniger wäre mehr…

Ausgabe Nr. 2386
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Zu Dieter Roths Roman Der müde Lord"

 

484 Seiten hat der Verfasser Dieter Roth dafür aufgewandt, um den in Bukarest verbrachten Lebensabschnitt seines alter ego Christian Rosenow literarisch aufzubereiten. Es handelt sich immerhin um prägende Jahre – Christian Rosenow zieht, wie schon vor ihm einige bildungshungrige Roman- oder Novellenhelden, „durchs Gebirge“ in den Süden.  Das ist in diesem Fall die Reise aus dem fiktiven Burgstedt über Kronstadt nach Bukarest, der Landeshauptstadt von Rumänien. Dort will er in der Redaktion der deutschen Tageszeitung „Neues Land“ unterkommen, um sich dadurch ein Studium der Germanistik finanzieren zu können.

 Damit beginnen für uneingeweihte Leser auch schon die Schwierigkeiten. Denn die Namen, Personen- wie Ortsnamen, sind teils real, teils fiktional, teils rudimentär fiktionalisiert. Kronstadt und Bukarest sind mit eventuellem Nachschlagen der rumänischen Bezeichnung durchaus auf der Landkarte zu finden, Burgstedt hingegen wird man vergeblich suchen. Alfred Margul-Sperber und Paul Celan dürfen ihre Klarnamen behalten, aus Immanuel Weißglas wird jedoch Immanuel Glass, Alfred Kittner wird zu Alfred Kyttner, aus Hans Liebhardt wird Hans Lipphardt, andere Namen sind wiederum nur für Kenner der Materie realen Personen zuordenbar.Weiterlesen

Und nächstes Jahr kommt Brandauer

Ausgabe Nr. 2385
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Rückblick auf das 21. Internationale Theaterfestival in Hermannstadt

 

Es war die erfolgreichste Auflage aller Zeiten. Das Internationale Theaterfestival Hermannstadt, kurz Sibfest, endete am 15. Juni mit einem riesengroßen Feuerwerk, das etwa 15 Minuten dauerte. Es waren neun Tage, an denen die Stadt am Zibin von Künstlern aus 72 verschiedenen Ländern überfallen und erobert" wurde. Laut den Organisatoren sollen über 600.000 Menschen die 21. Auflage des Theaterfestivals besucht haben.  Die meisten davon sahen sich die Veranstaltungen im Freien an. Vor allem die Konzerte und Zirkusshows auf dem Großen Ring zogen eine große Anzahl von Hermannstädtern in ihren Bann.

 

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Grabsphinx am Torturm

Ausgabe Nr. 2385
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Gräfenburg in Urwegen saniert und eingeweiht

 

Eine der letzten erhalten gebliebenen Gräfenburgen in Siebenbürgen, jene von Graf Daniel im 13. Jahrhundert in Urwegen im Unterwald errichtete, wurde am Sonntag nach im Rahmen des EU-Kirchenburgenprojekts durchgeführten Sanierungsarbeiten, durch Bischof Reinhart Guib, Dechanten Dr. Wolfgang Wünsch und Ortspfarrer Wilhelm Meitert eingeweiht.Weiterlesen

„Ein Loch ins generationshohe Fass schlagen“

Ausgabe Nr. 2384
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Der Liechtensteiner Künstler Martin Frommelt stellt in Hermannstadt aus

 

Natürlich geben wir acht auf unsere Tradition, hüten sie, und doch, so paradox es klingt, müssen wir jeweils ein Loch in dieses generationshohe Fass schlagen, damit etwas vom Inhalt ablaufen kann und wir Neues zufließen lassen können". So lautet ein Gedankensplitter von Martin Frommelt, einem Liechtensteiner Künstler Jahrgang 1933, der seit Donnerstag der Vorwoche erstmals in Hermannstadt ausstellt. Unter dem Titel Arc" sind in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei noch bis zum 29. Juni d. J. 13 großformatige Gemälde des Künstlers zu sehen, die erstmals dem Publikum gezeigt werden.

 

 

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