„Das ist richtiges Bier”

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Zu Besuch in der ersten Craft-Bier-Brauerei Hermannstadts

 

 

Ciprian Hanea posiert vor den Biertanks der „Urban Brewery“, wo er gerne und sehr spannend den Brauprozess zu erklären weiß. Foto: die Verfasserin

Was macht ein gutes Bier aus? Es besteht in erster Linie aus natürlichen Inhaltsstoffen. „Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Das sind die vier Zutaten, aus denen unsere Biere entstehen.“ Zu Besuch bei der „Urban Brewery“, der ersten Craft-Bier Fabrik in Hermannstadt, erklärt Ciprian Hanea einer der beiden Inhaber der Fabrik, wie das Bier gebraut wird. Seit Januar dieses Jahres gibt es die drei Biersorten, die bei der „Urban Brewery“ hergestellt werden, auf dem rumänischen Markt und beim „Sibiu Craft Fest“, das vom 7. bis zum 9. September in der Harteneckgasse stattgefunden hat, konnte man die Biere auch probieren. Weiterlesen

Gaumengenuss im Fokus

Vorpremiere Europäische Gastronomische Region2019

Ausgabe Nr. 2590

„Angus Steak Mega Show“hieß die Veranstaltung, die am Wochenende vom 11.-12. August im Freilichtmuseum im Jungen Wald als Vorbereitung auf die Europäische Gastronomische Region Hermannstadt 2019 stattgefunden hat. Ein 1.700 kg schwerer Stier wurde am Spieß in stundenlanger Arbeit zubereitet. Für 20 Lei konnte man vom Riesenstier probieren, Brot und Knoblauchsoße gehörten auch dazu. Der Stier stammte von der Farm der „Karpaten Meat Group” aus Marpod, die die größte Aberdeen Angus Rinderzucht aus Europa besitzen.                              Foto: Cynthia PINTER

Unter dem Titel „Gusturile Toamnei“ (Die Geschmäcker des Herbstes)  konnten die Hermannstädter und ihre Gäste vom 11. bis 19. August so richtig eintauchen in die Welt der Kochkunst. Veranstalter war Konsortium Hermannstadt Europäische Gastronomische Region 2019, gebildet aus dem Kreisrat, dem Bürgermeisteramt Hermannstadt, dem Bürgermeisteramt Mediasch, der Industrie- und Handelskammer, der Lucian Blaga-Universität und dem Tourismusverein des Kreises. Weiterlesen

Der Direktor kocht

Ausgabe Nr. 2590

Der Jahrhundertfeier Rumäniens gewidmet war der diesjährige 38. Jahrmarkt der Handwerke, der vom 15. bis 19. August im Freilichtmuseum stattgefunden hat und mehr als 30.000 Besucher angelockt hat. Unser Bild: Der Generaldirektor des ASTRA-Museums, Ciprian Anghel Ștefan kochte am 16. August auf dem Gehöft aus Dragu Brad einen „Eintopf für Fronturlauber“, nach einem Rezept aus dem Jahr 1916.                     

Foto: Fred NUSS

Im Zeichen der Reinterpretation

Hungarikum-Tage 2018: Rekordzahl von Mannschaften beim Gulaschwettbewerb

Ausgabe Nr. 2585

 

Der Riesengulasch blieb aus bei den Hungarikum-Tagen, die vom 5. bis 8. Juli stattgefunden haben. Unser Bild: 500 Liter Gulasch kochte am Sonntag der „Gulaschkönig“ Csányi Sándor selbst. Foto: Werner FINK

Die Hungarikum-Tage wurden vergangene Woche zum 9. Mal in Hermannstadt veranstaltet. Der Höhepunkt der Tage war auch dieses Mal der Gulaschwettbewerb im Bereich des Dorfmarktes im Freilichtmuseum im Jungen Wald, wobei als Präsident der Jury wieder Csányi Sándor, in Ungarn auch als der „Gulaschkönig“ bekannt, eingeladen war. Eine Rekordanzahl von 41 Mannschaften waren anwesend, wobei 38 davon am Kochwettbewerb teilnahmen. Zum Unterschied zu anderen Jahren gab es dieses Mal gleich drei Kategorien: „Gulasch“, „Reinterpretierter Gulasch“ und „Andere ungarische Gerichte“. Der erste Preis in der Kategorie „Gulasch“, der Hauptpreis, ging in diesem Jahr an das Team „H-Gulyás“.Weiterlesen

Essen ist leichter als kochen…

Erste Auflage eines Kochwettbewerbs für Unternehmer und Diplomaten

Ausgabe Nr. 2584

Den „offiziellen Maisbrei“ kochten Mitarbeiter der Firma Boromir, die u. a. Maismehl produziert und vertreibt.                          
Foto: Beatrice UNGAR

Die siebenbürgisch-sächsische Volkstanzgruppe aus Mühlbach war am Freitag beim Peter- und Paulsfest in Scholten, am Samstag bei dem Stadtfest in Mühlbach und am Sonntag bei der ersten Auflage des Kochwettbewerbs „Diplomație și bun gust“ (Diplomatie und guter Geschmack), der von dem Verein Sibiu 1191 im Freilichtmuseum im Jungen Wald veranstaltet wurde. Weiterlesen

Das Beste aus Nachbars Garten

Lokaler Markt in Michelsberg/Cisnădioara ab jetzt jeden Samstag

Ausgabe Nr. 2580

Auf dem Schulhof in Michelsberg neben der Dorfkirche fand am 26. Mai erstmals ein lokaler Markt statt.                                    
Foto: Anselm ROTH

Michelsberg ist ein Dorf voller  Gegensätze: Unten zu Füßen der Burg ein größtenteils noch  idyllischer Dorfkern, oben auf den ehemaligen Obstbaumterrassen modernste Architektur in allen Spielarten. Und als Kontrast dazu eine denkbar rückständige Infrastruktur: Abwasserkanal und Trinkwasserleitung Fehlanzeige! Weiterlesen

Vorgeschmack auf die Europäische Gastronomische Region 2019

Ausgabe Nr. 2574

Der Koch und Betreiber des Pardon-Cafés Marius Rafa hat sich vor kurzem richtig ins Zeug gelegt und lud zum Schaukochen und Probieren auf die Terrasse des Lokals ein. Es gab Muscheln aus dem Schwarzen Meer in leckerer und pikanter Soße. Rafa hat nebenan – im Salut-Café – ein Nationales Gastronomie-Institut gegründet, wo bekannte Köche Kurse anbieten sollen. Alles in Vorbereitung des Jahres 2019, in dem der Kreis Hermannstadt Europäische Gastronomische Region sein wird.

Foto: Beatrice UNGAR

Der Koch: „die Seele der Küche“

Zu Besuch im neuen Lokal Lor.And Takeaway in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2573

Lóránt Erdei in seinem Lokal.                                       
Foto: Werner FINK

Köstlich war der Käsekuchen mit Keksboden und mit Heidelbeersoße im Lor.Andan der Mündung der Str. Oituz in die  Junger-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii, nicht weit vom großen Kreisel entfernt. Der kleine nette Innenraum ist mit drei Standtischen ausgestattet. Ein gewöhnliches Imbisslokal ist das nicht, das merkt man gleich beim Anblick der Gerichte im kurzen Menü. Im Lor.Andwerden nämlich etwa sechs Gerichte pro Tag angeboten, die aber dem Niveau eines Restaurants entsprechen und Koch Lóránt Erdei versteht es scheinbar regelrecht den Geschmackssinn anzuregen, wobei das Angebot von traditionellen bis zu internationalen Gerichten und eigenen Kombinationen reicht.  Außerdem ist es als „Takeaway”-Konzept gedacht worden, wo die Kunden die Speisen mitnehmen können. Mit dem Koch Lóránt Erdei sprach HZ-Redakteur Werner F i n k.Weiterlesen