Im Zeichen der Reinterpretation

Hungarikum-Tage 2018: Rekordzahl von Mannschaften beim Gulaschwettbewerb

Ausgabe Nr. 2585

 

Der Riesengulasch blieb aus bei den Hungarikum-Tagen, die vom 5. bis 8. Juli stattgefunden haben. Unser Bild: 500 Liter Gulasch kochte am Sonntag der „Gulaschkönig“ Csányi Sándor selbst. Foto: Werner FINK

Die Hungarikum-Tage wurden vergangene Woche zum 9. Mal in Hermannstadt veranstaltet. Der Höhepunkt der Tage war auch dieses Mal der Gulaschwettbewerb im Bereich des Dorfmarktes im Freilichtmuseum im Jungen Wald, wobei als Präsident der Jury wieder Csányi Sándor, in Ungarn auch als der „Gulaschkönig“ bekannt, eingeladen war. Eine Rekordanzahl von 41 Mannschaften waren anwesend, wobei 38 davon am Kochwettbewerb teilnahmen. Zum Unterschied zu anderen Jahren gab es dieses Mal gleich drei Kategorien: „Gulasch“, „Reinterpretierter Gulasch“ und „Andere ungarische Gerichte“. Der erste Preis in der Kategorie „Gulasch“, der Hauptpreis, ging in diesem Jahr an das Team „H-Gulyás“.Weiterlesen

Essen ist leichter als kochen…

Erste Auflage eines Kochwettbewerbs für Unternehmer und Diplomaten

Ausgabe Nr. 2584

Den „offiziellen Maisbrei“ kochten Mitarbeiter der Firma Boromir, die u. a. Maismehl produziert und vertreibt.                          
Foto: Beatrice UNGAR

Die siebenbürgisch-sächsische Volkstanzgruppe aus Mühlbach war am Freitag beim Peter- und Paulsfest in Scholten, am Samstag bei dem Stadtfest in Mühlbach und am Sonntag bei der ersten Auflage des Kochwettbewerbs „Diplomație și bun gust“ (Diplomatie und guter Geschmack), der von dem Verein Sibiu 1191 im Freilichtmuseum im Jungen Wald veranstaltet wurde. Weiterlesen

Das Beste aus Nachbars Garten

Lokaler Markt in Michelsberg/Cisnădioara ab jetzt jeden Samstag

Ausgabe Nr. 2580

Auf dem Schulhof in Michelsberg neben der Dorfkirche fand am 26. Mai erstmals ein lokaler Markt statt.                                    
Foto: Anselm ROTH

Michelsberg ist ein Dorf voller  Gegensätze: Unten zu Füßen der Burg ein größtenteils noch  idyllischer Dorfkern, oben auf den ehemaligen Obstbaumterrassen modernste Architektur in allen Spielarten. Und als Kontrast dazu eine denkbar rückständige Infrastruktur: Abwasserkanal und Trinkwasserleitung Fehlanzeige! Weiterlesen

Vorgeschmack auf die Europäische Gastronomische Region 2019

Ausgabe Nr. 2574

Der Koch und Betreiber des Pardon-Cafés Marius Rafa hat sich vor kurzem richtig ins Zeug gelegt und lud zum Schaukochen und Probieren auf die Terrasse des Lokals ein. Es gab Muscheln aus dem Schwarzen Meer in leckerer und pikanter Soße. Rafa hat nebenan – im Salut-Café – ein Nationales Gastronomie-Institut gegründet, wo bekannte Köche Kurse anbieten sollen. Alles in Vorbereitung des Jahres 2019, in dem der Kreis Hermannstadt Europäische Gastronomische Region sein wird.

Foto: Beatrice UNGAR

Der Koch: „die Seele der Küche“

Zu Besuch im neuen Lokal Lor.And Takeaway in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2573

Lóránt Erdei in seinem Lokal.                                       
Foto: Werner FINK

Köstlich war der Käsekuchen mit Keksboden und mit Heidelbeersoße im Lor.Andan der Mündung der Str. Oituz in die  Junger-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii, nicht weit vom großen Kreisel entfernt. Der kleine nette Innenraum ist mit drei Standtischen ausgestattet. Ein gewöhnliches Imbisslokal ist das nicht, das merkt man gleich beim Anblick der Gerichte im kurzen Menü. Im Lor.Andwerden nämlich etwa sechs Gerichte pro Tag angeboten, die aber dem Niveau eines Restaurants entsprechen und Koch Lóránt Erdei versteht es scheinbar regelrecht den Geschmackssinn anzuregen, wobei das Angebot von traditionellen bis zu internationalen Gerichten und eigenen Kombinationen reicht.  Außerdem ist es als „Takeaway”-Konzept gedacht worden, wo die Kunden die Speisen mitnehmen können. Mit dem Koch Lóránt Erdei sprach HZ-Redakteur Werner F i n k.Weiterlesen

Schmeckt wie bei Mama zu Hause

Leckeres Tagesmenü im Restaurant „Sigemo” in Schellenberg
Ausgabe Nr. 2572

Köchin Ileana Deak geht auch im Rentenalter ihrer Lieblingsbeschäftigung nach.                       Foto: Cynthia PINTER

Der Frühling ist da. Schnee und Glatteis gehören der Vergangenheit an und der gewissenhafte Autofahrer weiß: Der Reifenwechsel von Winter- zu Sommerreifen steht an. Die bekannteste Autoreifen-Werkstatt in Hermannstadt heißt „Sigemo“, das weiß fast jeder Einwohner mit Führerschein. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass es im Obergeschoss der Werkstatt, die in Schellenberg/Șelimbăr an der Ausfahrt Richtung Bukarest auf der linken Seite zu finden ist, ein Restaurant gibt. Man kann quasi, während der Reifenfachmann am Werk ist, schnell das Mittagsmenü ausprobieren und satt und zufrieden, mit vollem Magen und neuen Reifen, nach Hause fahren. Weiterlesen

„Vom Hausschwein bis zur Hauswurst“

„Worschtkoschtprob“ der Banater Zeitung fand in Schag/Șag statt

Ausgabe Nr. 2565

Einige Jurymitglieder bei der Arbeit…                         Foto: Werner FINK

Am Donnerstag der Vorwoche veranstaltete die Redaktion der Banater Zeitung die „Worschkoschtprob“ (Wurstkostprobe), das traditionelle Redaktionsfest, in diesem Jahr erstmals in Schag, zehn Kilometer südlich von Temeswar, wobei dieses Mal 21 hausgemachte Wurstproben verkostet werden konnten. Als Gewinner ging die Wurst des Teams „die 8“ hervor, das mit einer anderen Wurstprobe zugleich den Platz drei belegte. Eine Neuigkeit war in diesem Jahr, dass den Teilnehmern auch das Schweineschlachten im Hof von Iosif Ștef gezeigt wurde, wobei er für die Anwesenden Kesselfleisch zubereitete.Weiterlesen

Starbucks-Café am Großen Ring

Die US-Kette hat die erste Franchise in Hermannstadt vergeben

Ausgabe Nr. 2558

Die ersten 100 Kunden haben am Freitag ein kleines Geschenk erhalten, dazu gab es auch kostenlose Macaroons, doch auch an den folgenden Tagen war das Gedränge recht groß und die Kunden nahmen eine gewisse Wartezeit in Kauf. Geöffnet ist der Laden von Montag bis Samstag von 7.30 bis 21 Uhr und am Sonntag von 7.30 bis 20 Uhr.                
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Der US-Unternehmer Starbucks ist seit vergangenen Freitag auch in Hermannstadt vertreten, das Logo mit der grünen Sirene ist am Großen Ring Nr. 16 zu sehen. Kaum wurde das erste Café der Kette eröffnet, schon spricht die Hermannstädter Presse bereits über ein zweites in Hermannstadt, das bald eröffnet werden soll. Weiterlesen

Was genau macht ein Craft-Bier aus?

Beim Craft Fest stellten Jungunternehmer das „1717″-Bier vor

Ausgabe Nr. 2547

 

Gemütliche Sitzecken aus Paletten überall an der Oberen Promenade luden zum Verweilen ein und von der Bühne aus unterhielten Musikgruppen die Besucher. Foto: Tibi HILA

Auf dem Hermannstädter Craft Fest, das vom 8. bis 10. September an der Oberen Promenade und in der Harteneckgasse/Cetății stattfand, präsentierte sich die alternative Bierszene Rumäniens. Auf ein Bier mit einem der Getränke-Jungunternehmer. Nicht irgendein Bier: für Ionuț ist es keine Nebensache, was er bestellt. Nachdem er die Karte mit zahlreichen Craft-Bieren gewissenhaft studiert, zählt er vor der Kellnerin noch einige andere auf. „Normalerweise haben sie hier mehr Sorten”, sagt er und gibt sich mit einem „Fistfight-IPA” zufrieden. Spätestens jetzt wird klar, dass es sich hier um einen Experten handelt.Weiterlesen

Warum Himbeerlikör?

Zu Gast im „Syndicat Gourmet“ in der Marktgasse

Ausgabe Nr. 2546

 

Der Verein „My Transylvania” organisierte vom 31. August bis 10. September das Esskulturfestival „Transilvania Gastronomică” (Gastronomisches Siebenbürgen) unter dem Motto „Eat local” („Lokal essen”). Im Rahmen des Festivals lud auch das Restaurant „Syndicat Gourmet“ in der Marktgasse/Târgului in Hermannstadt zum Essen ein. Davon berichtet der deutsche Restaurator Thomas Kluttig im Folgenden:Weiterlesen

Wir waren auch dabei

Boromir verteilte Eugenia“ beim 27. Sachsentreffen
Ausgabe Nr. 2542

 

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Das diesjährige Sachsentreffen ist das größte seiner Art nach der Wende in Rumänien gewesen und hat viel Mühe und Arbeit sowohl den Organisatoren aus Rumänien als auch jenen aus Deutschland bereitet. Laut Aussagen des Vorsitzenden des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, sollte es vor allem die jungen Sachsen aus Deutschland ansprechen, ihnen somit das Potential Siebenbürgens sichtbar machen und eine gute Alternative für ihre Zukunft zeigen.   Weiterlesen

„Triathlon“ der Töpfer

5. Internationaler Markt: Schön. Keramisch. Nützlich
Ausgabe Nr. 2540

 

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50 Keramikfachleute, Museographen und vor allem Töpferinnen und Töpfer aus Bulgarien, Ungarn und Rumänien beteiligten sich an der 5. Auflage des Internationalen Marktes „Schön. Keramisch. Nützlich“, der vom 19. bis 23. Juli im Freilichtmuseum im Jungen Wald stattgefunden hat.Weiterlesen