Kein Platz für Zwiespalt

10. Auflage der Hungarikum-Tage stattgefunden

Ausgabe Nr. 2632

In eine andere Zeit versetzt fühlten sich die Besucherinnen und Besucher des Freilichtmuseums beim Anblick des Schmieds Tibor Gábor aus Ilieni/Illyefalva bei Sankt Georgen/Sfantu Gheorghe/Sepsiszéntgyörgy.              
Foto: Werner FINK

Ein Höhepunkt der Hungarikum-Tage war auch dieses Jahr der Gulaschwettbewerb am Samstag wo etwa 28 Mannschaften in drei verschiedenen Kategorien um die Wette kochten. Außerdem gab es zur 10. Auflage am Sonntag 10 verschiedene Gerichte die von ebensovielen Köchen zubereitet wurden. „Es ist eine große Freude für mich, dass wir die 10. Auflage erreicht haben und es ist eine große Freude, dass die lokale Verwaltung das Ereignis unterstützt“, sagte Serfőző Levente, Hauptveranstalter und Leiter des ungarischen Kulturbüros in einem Gespräch. „Wenn wir uns die Mannschaften anschauen, dann bemerken wir, dass Ungarn, Rumänen und Sachsen, alle beisammen sind. Es gibt keinen Platz für Zwiespalt. Die wichtigste Botschaft dieses Ereignisses ist, dass die Kultur und Werte verbinden”.Weiterlesen

Überangebot an Gerichten und Getränken

Und noch ein Street Food Festival in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2628

 

In großen Kesseln brutzelten Meeresfrüchte einladend vor sich hin.           
Foto: Jan-Christian BREWER

Am vergangenen Wochenende durften die Hermannstädter und die Besucher der Stadt wieder den kulinarischen Kompositionen aus aller Welt frönen. Die Sonne strahlte dazu wie bestellt und die Leute zogen auf dem Großen Ring ihre Bahnen, umgeben von den diversen Food Trucks mit ihren verlockenden Spezialitäten.Weiterlesen

Bogenschießen und chinesische Nudeln

Erstes Street Food Festival im Hermannstädter Jugendpark war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2625

Bogenschießen war bei den Kindern sehr beliebt.      
Foto: Cynthia PINTER

Bei strahlender Sonne und sommerlichen Temperaturen mitten im Mai, so wurde das erste Street Food Festival des Jahres begangen. „Vino“ hieß das kulinarische Event, das in Anlehnung an das rumänische Verb „komm“ und das lateinische Substantiv „Wein“ entstanden ist, und das zum ersten Mal in Hermannstadt am Wochenende vom 17.-19. Mai stattgefunden hat. Ganz besonders war dabei der Veranstaltungsort: der Jugendpark, rumänisch Parcul Tineretului, bei den älteren Anwohnern auch als Krautplatz oder Krautmarkt bekannt.Weiterlesen

Gastronomie und Strategien

Der Kreis Hermannstadt auf der ITB 2019

Ausgabe Nr. 2616

In der Rumänischen Botschaft Berlin präsentierten am Montag alle bei der Vernissage der Ausstellung „Zwei Regionen in Europa – Die Region Mitte und das Land Brandenburg“ vertretenen sechs Landkreise der Region Mitte in Rumänien für ihre Region typische Produkte. Unser Bild (v. l. n. r.): Bürgermeister Horațiu Răcuciu (Săliște), Daniela Stoica (Investitionschefin, Kreisrat Hermannstadt), Chefkoch Radu Zărnescu, Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean, Botschafter Emil Hurezeanu, Ioana Leca (öffentliche Verwalterin der Stadt Hermannstadt), stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens und Bürgermeister Mircea Dragomir (Birthälm) am Stand mit Leckerbissen aus dem Kreis Hermannstadt.                     
Foto: www.sibiugastronomia.ro

Alle Hände voll zu tun hatten die von Chefkoch Radu Zărnescu koordinierten Köche und Köchinnen aus Hermannstadt, die gemeinsam mit dem Tourismusverein des Kreises Hermannstadt, Vertreter der Stadt und der Fachfirmen Carpathian Travel Center, Inter Pares, Sibiu Reisen, Siebenbürgen Reisenvom 4. bis 8. März bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin den Kreis Hermannstadt als Europäische Gastronomieregion 2019 vorstellten. Weiterlesen

Angesagte kulinarische Zeitreise

Buch über Geschichte der gehobenen Küche in Hermannstadt erschienen

Ausgabe Nr. 2616

Gudrun-Liane Ittu, Constantin Ittu, Ioan Bondrea: Aus der Geschichte der gehobenen Küche von der Renaissance bis zur Gegenwart mt Bezug auf Sibiu/Hermannstadt.  Editura Universității „Lucian Blaga“ din Sibiu, Hermannstadt, 2018, 129 Seiten, ISBN 978-606-12-1611-6

Wie schon oft in unserer Zeitung berichtet, dreht sich dank der „Europäischen Gastronomieregion Hermannstadt“ im Jahr 2019 alles in Hermannstadt und Umgebung um Kulinarik. Es hätte also keinen treffenderen Zeitpunkt geben können für die Herausgabe des Buches „Aus der Geschichte der gehobenen Küche. Von der Renaissance bis zur Gegenwart“. Das Buch wurde mit Bezug auf Hermannstadt von den Autoren Gudrun-Liane Ittu, Constantin Ittu und Ioan Bondrea verfasst, vom Verlag der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt herausgegeben und vom Bürgermeisteramt gefördert. Eines kann im Vorfeld schon über das Buch gesagt werden: Es sollte aus keinem Haushalt in Hermannstadt fehlen.Weiterlesen

„Von der Farm auf den Teller“

Neuer Lebensmittelladen mit Produkten von Albota

Ausgabe Nr. 2616

Bei der Einrichtung und Ausstattung des neuen Lebensmittelladens auf der Kleinen Erde war man auf jedes Detail bedacht.    
Foto: Werner FINK

In dem neuen Albota-Lebensmittelladen auf der Kleinen Erde/Str. Filarmonicii, rechts von dem Hermania-Restaurant, werden die Kunden täglich mit frischen Produkten erwartet, die direkt von der Forellenzucht, Schlächterei, Käserei und Küche von Albota kommen. „Alle Waren werden aus hauseigenen Produkten hergestellt gemäß unserem Motto ‚Von der Farm auf den Teller’“, unterstrich Direktorin Roxana Dobrilă. Die Idee bei der Einrichtung des Lebensmittelladens sei gewesen,  den Hermannstädtern eine breitere Palette an natürlichen, „handwerklich“ hergestellten Produkten von Albota anzubieten, Produkte die zahlreiche Kunden, die über die Türschwelle der Albota-Forellenzucht in Arpașu de Sus und des Hermania-Restaurants getreten sind, bereits kennen.Weiterlesen

Es ging (nicht nur) um die Wurst

Gastronomisches Wochenende im Hermannstädter Lazarett-Viertel
Ausgabe Nr. 2614

 

Die Gewinner der Kategorie „Profis“ beim Wurstwettbewerb (v. l. n. r.): Marinel Dima, Dragoș Pădurariu und Călina Varga) präsentierten stolz ihr Produkt bevor es in der Bratpfanne landete.   
Foto: Cynthia PINTER

„Wurst ist eine Götterspeise. Denn nur Gott weiß, was drin ist.” Dies sagte der Schriftsteller und Dichter Jean Paul schon im 18. Jahrhundert. Bei der Wurst, die man aus dem Supermarkt kauft, trifft dieser Spruch manchmal zu, weil man selten entziffern kann, was in ihr steckt. Das Geheimnis der Wurst wurde am Sonntagnachmittag (24. Februar) im Rahmen der Veranstaltung „Gusturile iernii“, in der Redal Expo-Halle in Hermannstadt gelüftet, wohin die Veranstalter vom Konsortium „Europäische Gastronomieregion Hermannstadt“ eingeladen hatten.Weiterlesen

„Ein Metzger verlor sich an einen Ökonomen“

„Wortschkoschtprob“, das BZ-Redaktionsfest in Busiasch stattgefunden

Ausgabe Nr. 2613

 

Tanzeinlagen boten zur Begleitung der Banater Musikanten Tänzerinnen und Tänzer aus Busiasch, Warjasch und Großjetscha.
Foto: Werner FINK

Mit insgesamt 24 hausgemachten Würsten wetteiferten die Banater im Rahmen der „Worschtkoschtprob“, dem traditionellen Redaktionsfest der Banater Zeitung, das am vergangenen Donnerstag dieses Mal im Kurort Busiasch, im Parc-Hotel stattfand. Als der allerbeste Wurstmacher entpuppte sich dieses Mal die Mannschaft des Bürgermeisteramtes Busiasch, die mit der Wildschweinwurst geradewegs auf den ersten Platz landeten. Begrüßt wurden die Anwesenden von Siegfried Thiel, Redaktionsleiter der Banater Zeitung, Sorin Muntean, Bürgermeister von Busiasch, Erwin Josef Țigla, stellvertretender Vorsitzender des Banater Forums und DFDR-Abgeordneter Ovidiu Ganț sowie Ralf Krautkrämer, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar, der als Juryvorsitzender auch die Preise übergab. Moderiert wurde die Veranstaltung von der BZ-Mitarbeiterin  Ștefana Ciortea-Neamțiu.Weiterlesen

„Bulz statt Dracula”

Start für die Europäische Gastronomieregion 2019

Ausgabe Nr. 2612

100 Köche kochten auf dem Truppenübungsplatz für 1.000 Studierende der Hermannstädter  Nicolae Bălcescu-Militärakademie und mehr als 200 Gäste, die am Dienstag bei den Feierlichkeiten zur Übergabe des Titels einer Europäischen Gastronomieregion 2019 an Hermannstadt und die Süd-Ägäis teilgenommen haben. Dazu boten Produzenten aus dem ganzen Kreis Hermannstadt Kostproben von Käse, Honig, Fleischwaren, Wein, Gebäck u. a. an. Foto: Fred NUSS

Für „bulz statt Dracula“ plädierte die Rundfunkredakteurin Liana Stanciu von Magic FM in ihrer kurzen Ansprache bei der Feierlichkeit zur Übergabe des Titels einer Europäischen Gastronomieregion 2019 an Hermannstadt am Dienstag in der Aula der Nicolae Balcescu-Militärakademie. Stanciu sagte, sie habe auf ihren Auslandsreisen erfahren, dass die meisten Rumänien mit Dracula, dem blutsaugenden Grafen aus Bram Stokers gleichnamigen Roman in Verbindung bringen.  Ein erster Schritt hin zu einer anderen Wahrnehmung sei, die rumänische Küche international bekannt zu machen.Weiterlesen