Ein Fest auf der Baustelle

Saisonauftakt des Transylvanian-Brunch in Martinsdorf/Metiș

Ausgabe Nr. 2961

Die Kirchenburg in Martinsdorf.                           Foto: Stiftung Kirchenburgen

Der erste Transylvanian-Brunch der Saison hat am 16. Mai stattgefunden. Martinsdorf/Metiș bildete damit den Auftakt – 14 Jahre nachdem der Brunch zuletzt im Dorf veranstaltet worden war. Doch gutes Essen war längst nicht alles, was die Veranstaltung zu bieten hatte.

Zwischen Werkzeugen und Baugerüsten war ein großer Tisch mit weißen Tischdecken und vielen kalten Platten auf dem ehemaligen evangelischen Pfarrhof von Martinsdorf aufgebaut.Weiterlesen

Rekord-Baumstriezel

Ausgabe Nr. 2961

Der Projektgruppe Haferland des Landesverbandes Bayern ist beim 76. Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 23. Mai in Dinkelsbühl eine kleine Sensation gelungen. Ein zehn Meter langer Baumstriezel, der längste der Welt, wurde unter Anweisung von Ingeborg und Manfred Binder traditionell über Kohle gebacken und anschließend gegen Spenden an die Besucher verteilt. Der Erlös kommt der dringend notwendigen Dachsanierung von Schloss Horneck zugute. Den Anstoß zu diesem außergewöhnlichen Projekt gab Werner Kloos, stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. Unterstützt wurde das Projekt von Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, der die Schirmherrschaft übernahm. Bei der Organisation erhielt Werner Kloos tatkräftige Unterstützung von Astrid Göddert, Tanzleiterin der Projektgruppe. Unser Bild: Anschneiden durften Michael Schmidt und Bernd Fabritius , assistiert von Astrid Göddert, sowie dem Ehepaar Binder.                                                          Foto: Laura MICU

Das Land, das Rindfleisch an Europa liefert

European Angus Forum 2026 tagte erstmalig in Rumänien

Ausgabe Nr. 2961

Zwei Angus-Bullen auf der Weide.            Foto: Werner FINK

Das European Angus Forum fand zwischen dem 11. und 18. Mai zum ersten Mal in Rumänien statt. Die Veranstaltung bestand in einer Tour in deren Rahmen rumänienweit Angus-Farmen und verschiedene andere Einheiten der Angus-Wertschöpfungskette, in den Landkreisen Klausenburg, Mureș, Hermannstadt, Kronstadt, Covasna und Dâmbovița besucht wurden. Abgeschlossen wurde die Tour mit einer Veranstaltung in Bukarest mit technischen Präsentationen usw. „Das gesamte Konzept wurde so entwickelt, um zu zeigen, dass Rumänien hochwertiges, rückverfolgbares Angus-Rindfleisch produzieren kann”, meinte Dragoș Manea, technischer Leiter des Rinderzuchtverbandes Aberdeen Angus Rumänien. Weiterlesen

Sülze-Schaukochen

Ausgabe Nr. 2945

Samstag und Sonntag gab es auf dem Gelände des Dorfmarktes im ASTRA-Freilichtmuseum erneut ein Sülze-Schaukochen. Eine Variante wurde nach einem Rezept aus Orlat, aus dem Hermannstädter Umland (Mărginimea Sibiului) zubereitet und die andere von dem Generalmanager des ASTRA-Museums Ciprian Ștefan (im Bild rechts vorne links) persönlich nach einem Rezept aus dessen Geburtsort Blăjeni im Westgebirge (Apuseni). Beide Varianten wurden bis auf den letzten Bissen verzehrt von den Anwesenden, die von dem Duft angelockt worden waren oder speziell dafür den Weg in das Freilichtmuseum im Jungen Wald auf sich genommen hatten, obwohl das Wetter sich nicht gerade von seiner freundlichsten Seite zeigte.                                     Fotos: Cosmin CĂLINESCU

Rezepte überleben Kriege

Eine Weihnachtsgeschichte aus Törnen: Motters Knoblauchwurst

Ausgabe Nr. 2941

Blick auf die evangelische Kirche und den Friedhof in Törnen.
Foto: Beatrice UNGAR

Sie hatte die Tradition aus ihrer Heimat Siebenbürgens mitgebracht, jenem Landstrich im Südosten Europas, der nach Knoblauch roch wie andere Orte nach Heu oder Sommerregen. Knoblauch wuchs dort in rauen Mengen und wurde nicht sparsam, sondern mit Überzeugung gegessen: roh zum Schmalzbrot, zu gekochten Kartoffeln – in etwas Salz getaucht, beißend scharf, tränentreibend und trotzdem ein Genuss, der zum Alltag gehörte. Gesund? Darüber dachte niemand nach. Man aß so. Man lebte so. Man blieb dabei erstaunlich robust. Und schließlich half er ja, das wissen wir, auch gegen Dracula, der in derselben Gegend sein Unwesen trieb. Ja, Siebenbürgen ist Transsilvanien.Weiterlesen

Brot wie zu Hause

Zwei Brüder wollen Backtradition wieder aufleben lassen

Ausgabe Nr. 2935

Während eines Spaziergangs durch Hermannstadt hatten die Brüder Julius (l.) und Noah (r.) die Idee, hier eine Bäckerei zu eröffnen.
Foto: Katharina HENSEL

Die Fabini-Brüder Noah (22) und Julius (27) wollen im Frühjahr 2026 in Hermannstadt eine Bäckerei eröffnen, in der sie traditionelles deutsches und rumänisches Brot backen. Die Qualität soll sowohl rumänische Staatsbürgerinnen und -bürger überzeugen, die nach traditionell gebackenen Broten suchen, als auch neu zugezogene deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger, denen bisher in Rumänien ihr „Brot wie zu Hause” fehlt. Weiterlesen

Kneten, singen und backen in Hamlesch

20 Jahre Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien

Ausgabe Nr. 2919


Gruppenbild der Teilnehmerinnen mit Gastgeberin und ihren Produkten: Brot, Nußstriezel und Hanklich.                          
Foto: Frauenarbeit der EKR

„Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt…” Dieses Lied erklang am 5. Juli zum 16. Mal bei einem Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Mit Kaffee, Tee, Salzgebäck und leckerem Rhabarberkuchen hatte Gastgeberin Maria Zachres um 7.30 Uhr morgens in ihrem Haus in Hamlesch die 15 Teilnehmerinnen empfangen.Weiterlesen

Weinfest der Spitzenklasse

Erste Ausgabe des Sibiu Wine Festival

Ausgabe Nr. 2911

Die drei Initiatoren und Organisatoren des Weinfestes (v. l. n. r.): Ovidiu Balaban, Alexandru Macriș und Ovidiu Oroian.                         Fotos: privat

Das Sibiu Wine Festival findet erstmalig am 24. und 25. Mai, jeweils zwischen 12 und 22 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt statt und vereint 25 führende Weingüter und Importeure aus Rumänien und der Republik Moldau sowie über 200 Weine aus der ganzen Welt.Weiterlesen

Stilecht im ,,Gaiwan“

Gut besuchte Teeverkostung im Forumsclub

Ausgabe Nr. 2902

Christiane Böhm (1. v. l.) und Maximilian Jannsen (2. v. l.) beim Zubereiten verschiedener Tee-Arten.                                          Foto: Beatrice UNGAR

Zu einer Teeverkostung hatte am Donnerstag der Vorwoche die ifa-Kulturmanagerin am Deutschen Forum in Hermannstadt, Christiane Böhm im Rahmen des Forumsclubs eingeladen. Der Einladung gefolgt sind ungefähr 25 Personen, die im liebevoll vorbereiteten und stilvoll dekorierten Kleinen Spiegelsaal von fernöstlicher Musik empfangen wurden. Als Fachmann an ihrer Seite hatte Christiane Böhm den aus Hamburg angereisten Werksstudenten des Teehauses Gschwendner Maximilian Jannsen.Weiterlesen

32 Arten Wurst

Worschtkoschtprob der Banater Zeitung in Hatzfeld

Ausgabe Nr. 2902

Zwei Jurymitglieder bei der Arbeit.                                           Foto: Laura MICU

32 Wurstarten musste die Jury bei der Worschtkoschtprob, dem Jahresfest der Banater Zeitung, bewerten. Die gut besuchte Wurstkostprobe fand am 20. Februar in der Temescher Kleinstadt Hatzfeld/Jimbolia statt, im Kulturhaus.Weiterlesen

Weihnachtsmarkt in der Saggasse

Ausgabe Nr. 2893

Die Betreiber der Lokale unterhalb der Sagstiege haben gemeinsam beschlossen jeweils an den Wochenenden (Freitag, Samstag, Sonntag) bis Weihnachten einen Miniweihnachtsmarkt zu veranstalten, wo es Spezialitäten gibt, die in die kalte Jahreszeit passen. Unser Bild: Vor der Taverna Akropolis gibt es z. B. Crepes mit Marmelade oder Schafskäse, Spinat im Blätterteig, Brote mit Zakuska-, Fett- oder Auberginenaufstrich, dazu heiße Schokolade oder Glühwein.                                 Foto: Beatrice UNGAR

Bubble Tees in 2D-Dekor

Neue Teestube eröffnet, nicht nur für Cosplay-Fans

Ausgabe Nr. 2887

Die Bubble-Tees kann man mitnehmen, täglich von 12 bis 22 Uhr, doch sie schmecken besonders gut im schwarz-weißen Dekor. Lu Zhan und Horea Bucerzan haben auch ihre Lieblingsgetränke.   Foto: Ruxandra STĂNESCU

Bubble Tea, 2D-Schwarzweiß-Zeichnungen, Cosplay: Das junge Ehepaar Lu Zhan und Horea Bucerzan hat im Sommer in der Someșului-Straße Nr. 14 „Guai Guai Bubble Tea” geöffnet, wo man in einer einzigartigen Teestube neue Erfahrungen machen kann. Und kurz vor Halloween haben sie angekündigt, dass alle maskierten Kunden in den ersten drei Novembertagen mit Überraschungen erwartet werden. „Guai Guai” heißt „herzig herzig”, erklären sie.   Weiterlesen