Nach einem Rezept von 1873

Ururgroßmutters Vanillekipferl wieder begehrt

Ausgabe Nr. 2651

 

Hans Prömm brachte zum DWS-Mitgliedertreffen im November eine Kostprobe seiner Vanillekipferl mit.                                     Foto: Werner FINK

„Vanilla Rausch“ heißen die Vanillekipferl, mit denen Hans Prömm, Geschäftsführer der Hawema Tooling aus Kronstadt die Gäste beim letzten DWS-Mitgliedertreffen bediente. Prömm ist in Weidenbach aufgewachsen. 1985 wanderte er gemeinsam mit seiner Familie aus und 20 Jahre lang kam er dann nicht mehr nach Rumänien. Weiterlesen

Wie schmeckt Hermannstadt?

Neues Buch von Dagmar Dusil wurde im Spiegelsaal vorgestellt

Ausgabe Nr. 2645

Dagmar Dusil (links) und Beatrice Ungar bei der Lesung.
Foto: Cynthia PINTER

Vinete-Salat, gefüllte Paprika, Mici und Baumstriezel bebildern einen schwarzen Umschlag. Und wenn man davon noch nicht hungrig geworden ist, so läuft dem Leser schon nach einigem Blättern im neuesten Buch von Dagmar Dusil das Wasser im Mund zusammen. „So is(s)t Hermannstadt“ heißt das Buch, das im Pop-Verlag Ludwigsburg vor kurzem erschienen ist und am vergangenen Freitag, dem 11. Oktober, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums vorgestellt wurde. Dass es kein typisches Kochbuch ist, entdeckt man schon im Vorwort, im ersten Absatz: „Wie Hermannstadt isst und schmeckt, ist das Anliegen dieses Buches. Wie hat Hermannstadt in früheren Zeiten geschmeckt? Nostalgisch, bürgerlich. Wie schmeckt Hermannstadt heute? Modern, neu, interessant. Wie hat Hermannstadt nach dem Zweiten Weltkrieg und in der Zeit bis zur Revolution 1989 geschmeckt? Sparsam, karg, nach Not. Schmeckt Hermannstadt siebenbürgisch-sächsisch, rumänisch, ungarisch? Oder nach einem Gemisch aus allen dreien?“ Die Antworten darauf bekommt man in den insgesamt 186 Seiten zu lesen. Weiterlesen

Kein Platz für Zwiespalt

10. Auflage der Hungarikum-Tage stattgefunden

Ausgabe Nr. 2632

In eine andere Zeit versetzt fühlten sich die Besucherinnen und Besucher des Freilichtmuseums beim Anblick des Schmieds Tibor Gábor aus Ilieni/Illyefalva bei Sankt Georgen/Sfantu Gheorghe/Sepsiszéntgyörgy.              
Foto: Werner FINK

Ein Höhepunkt der Hungarikum-Tage war auch dieses Jahr der Gulaschwettbewerb am Samstag wo etwa 28 Mannschaften in drei verschiedenen Kategorien um die Wette kochten. Außerdem gab es zur 10. Auflage am Sonntag 10 verschiedene Gerichte die von ebensovielen Köchen zubereitet wurden. „Es ist eine große Freude für mich, dass wir die 10. Auflage erreicht haben und es ist eine große Freude, dass die lokale Verwaltung das Ereignis unterstützt“, sagte Serfőző Levente, Hauptveranstalter und Leiter des ungarischen Kulturbüros in einem Gespräch. „Wenn wir uns die Mannschaften anschauen, dann bemerken wir, dass Ungarn, Rumänen und Sachsen, alle beisammen sind. Es gibt keinen Platz für Zwiespalt. Die wichtigste Botschaft dieses Ereignisses ist, dass die Kultur und Werte verbinden”.Weiterlesen

Überangebot an Gerichten und Getränken

Und noch ein Street Food Festival in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2628

 

In großen Kesseln brutzelten Meeresfrüchte einladend vor sich hin.           
Foto: Jan-Christian BREWER

Am vergangenen Wochenende durften die Hermannstädter und die Besucher der Stadt wieder den kulinarischen Kompositionen aus aller Welt frönen. Die Sonne strahlte dazu wie bestellt und die Leute zogen auf dem Großen Ring ihre Bahnen, umgeben von den diversen Food Trucks mit ihren verlockenden Spezialitäten.Weiterlesen

Bogenschießen und chinesische Nudeln

Erstes Street Food Festival im Hermannstädter Jugendpark war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2625

Bogenschießen war bei den Kindern sehr beliebt.      
Foto: Cynthia PINTER

Bei strahlender Sonne und sommerlichen Temperaturen mitten im Mai, so wurde das erste Street Food Festival des Jahres begangen. „Vino“ hieß das kulinarische Event, das in Anlehnung an das rumänische Verb „komm“ und das lateinische Substantiv „Wein“ entstanden ist, und das zum ersten Mal in Hermannstadt am Wochenende vom 17.-19. Mai stattgefunden hat. Ganz besonders war dabei der Veranstaltungsort: der Jugendpark, rumänisch Parcul Tineretului, bei den älteren Anwohnern auch als Krautplatz oder Krautmarkt bekannt.Weiterlesen

Gastronomie und Strategien

Der Kreis Hermannstadt auf der ITB 2019

Ausgabe Nr. 2616

In der Rumänischen Botschaft Berlin präsentierten am Montag alle bei der Vernissage der Ausstellung „Zwei Regionen in Europa – Die Region Mitte und das Land Brandenburg“ vertretenen sechs Landkreise der Region Mitte in Rumänien für ihre Region typische Produkte. Unser Bild (v. l. n. r.): Bürgermeister Horațiu Răcuciu (Săliște), Daniela Stoica (Investitionschefin, Kreisrat Hermannstadt), Chefkoch Radu Zărnescu, Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean, Botschafter Emil Hurezeanu, Ioana Leca (öffentliche Verwalterin der Stadt Hermannstadt), stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens und Bürgermeister Mircea Dragomir (Birthälm) am Stand mit Leckerbissen aus dem Kreis Hermannstadt.                     
Foto: www.sibiugastronomia.ro

Alle Hände voll zu tun hatten die von Chefkoch Radu Zărnescu koordinierten Köche und Köchinnen aus Hermannstadt, die gemeinsam mit dem Tourismusverein des Kreises Hermannstadt, Vertreter der Stadt und der Fachfirmen Carpathian Travel Center, Inter Pares, Sibiu Reisen, Siebenbürgen Reisenvom 4. bis 8. März bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin den Kreis Hermannstadt als Europäische Gastronomieregion 2019 vorstellten. Weiterlesen

Angesagte kulinarische Zeitreise

Buch über Geschichte der gehobenen Küche in Hermannstadt erschienen

Ausgabe Nr. 2616

Gudrun-Liane Ittu, Constantin Ittu, Ioan Bondrea: Aus der Geschichte der gehobenen Küche von der Renaissance bis zur Gegenwart mt Bezug auf Sibiu/Hermannstadt.  Editura Universității „Lucian Blaga“ din Sibiu, Hermannstadt, 2018, 129 Seiten, ISBN 978-606-12-1611-6

Wie schon oft in unserer Zeitung berichtet, dreht sich dank der „Europäischen Gastronomieregion Hermannstadt“ im Jahr 2019 alles in Hermannstadt und Umgebung um Kulinarik. Es hätte also keinen treffenderen Zeitpunkt geben können für die Herausgabe des Buches „Aus der Geschichte der gehobenen Küche. Von der Renaissance bis zur Gegenwart“. Das Buch wurde mit Bezug auf Hermannstadt von den Autoren Gudrun-Liane Ittu, Constantin Ittu und Ioan Bondrea verfasst, vom Verlag der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt herausgegeben und vom Bürgermeisteramt gefördert. Eines kann im Vorfeld schon über das Buch gesagt werden: Es sollte aus keinem Haushalt in Hermannstadt fehlen.Weiterlesen