Nicht nur für Neppendorfer

Bücher des Pädagogen Samuel Beer im Schiller-Verlag

Ausgabe Nr. 2642

Samuel Beer: Daheim in der Fremde. Die Geschichte der Familie Beer/Penonre aus Neppendorf Schiller Verlag Hermannstadt-Bonn, 2018, 190 Seiten, ISBN 978-3-946954-37-8

,,Wo sind meine Wurzeln? Wieso haben meine Eltern eine Heimat in Siebenbürgen und eine Urheimat im Salzkammergut in Österreich? Warum sind meine Vorfahren aus Goisern nach Neppendorf gezogen?“ Er habe versucht ,,meinen Enkeln eine Antwort auf diese Fragen zu geben, denn jeder Mensch hat das Recht zu wissen, wer seine Ahnen sind“, schreibt Samuel Beer (Jahrgang 1934) in dem Vorwort zu dem Buch ,,Daheim in der Fremde. Die Geschichte der Familie Beer/Penonre aus Neppendorf“, das 2018 im Schiller-Verlag Hermannstadt-Bonn erschienen ist. Beide Bände wurden durch Unterstützung des Landes Kärnten gedruckt und liegen in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.Weiterlesen

Mit dem Wasserzeichen unterwegs

Gedanken zum neuen Buch von Eginald Schlattner / Von Christel WOLLMANN-FIEDLER

Ausgabe Nr. 2640

Ein Feature in der Sendung Tonspuren im ORF widmete Nikolaus Scholz Eginald Schlattner am Dienstag. Unser Bild: Eginald Schlattner mit Dr. Susanne Thrull, Monika Scholz und Nikolaus Scholz sowie Dr. Ralf Thrull beim Start auf dem Pfarrhof zu der für alle Gäste obligatorischen Kutschfahrt (v. l. n. r.).
Foto: Beatrice UNGAR

Bereits im Oktober 2018 auf dem Heimweg von Hermannstadt nach Berlin begann ich in dem jüngsten Buch von Eginald Schlattner – „Wasserzeichen“ – zu lesen. Auf dem Flug im Dezember nach Lissabon war das dicke Buch auch dabei, doch die vielen neuen Eindrücke in Portugal ließen es unberührt. Auf dem Weg von München nach Berlin lese ich erneut darin. Es ist Nacht, die Landschaften, die ich durchfahre sind nicht zu erkennen. Ich fahre gedanklich durchs dunkle Rumänien, durchs dunkle Siebenbürgen, wie ich es oft in den Jahren getan habe und begleite die Beschreibungen zu jedem Ort, doch die Zeit, die beschrieben wird, liegt lange zurück. Weiterlesen

Detailreich und kurzweilig

Ioana Heidels Autobiografie in deutscher Sprache

Ausgabe Nr. 2639


Ioana Heidel: Mein Lebensweg bis jenseits des Horizonts.  (rumänischer Originaltitel: „Dincolo de orizont“). Übersetzung ins Deutsche: Ioana Heidel, Verlag Ecou Transilvan, Klausenburg, 2017, 484 S., ISBN 978-606-730-921-2, zu bestellen bei der Autorin, E-Mail: ioahei@yahoo.de, Tel. 0049 (0931) 270.74.82, Mobil: 0049 (0160) 90.57.99.26.

Ioana Heidels Autobiografie erschien 2013 in rumänischer Sprache unter dem Titel „Dincolo de orizont“ und  2017 in deutscher Sprache unter dem Titel ,,Mein Lebensweg bis jenseits des Horizonts“. Jenseits des Horizonts und doch ganz diesseits in dieser Welt bewegt sich die aus Rumänien stammende Schriftstellerin und betritt selbstbewusst, grenzüberschreitend das Terrain des aktuell beliebten Genres des fiktionalisierten, mit Mythen angereicherten, autobiografischen Romans. Weiterlesen

Pionierstudie und Standardwerk

Vasile Ciobanu: ,,Die Deutschen in Rumänien 1918-1919″  / Von Dr. Mariana HAUSLEITNER

Ausgabe Nr. 2639

Vasile Ciobanu: Die Deutschen in Rumänien 1918-1919, deutsche Fassung: Beatrice Ungar, Honterus Verlag Hermannstadt 2019, 359 S.,  ISBN 978-606-008-018-3

Der Historiker Vasile Ciobanu dürfte vielen in Hermannstadt bekannt sein, da er sich schon seit vielen Jahren intensiv mit der Geschichte der Siebenbürger Sachsen beschäftigt. 2001 publizierte er das Buch „Contribuţii la cunoaşterea saşilor transilvăneni  1918-1944“, das seine umfangreichen Studien zusammenfasste. 2013 folgte „Germanii din România în anii 1918-1919“ und nun die aktualisierte Fassung in der guten deutschen Übersetzung von Beatrice Ungar. Im Vorwort vermerkt Mathias Beer, dass dies eine Pionierstudie und gleichzeitig ein Standardwerk ist (S. 12) ist. Der Autor benennt in der Einleitung kurz, warum in der kommunistischen Ära in Rumänien über das Verhalten der deutschen Minderheit zur Entstehung Großrumäniens wenig publiziert wurde. In der BRD entstanden mehrere Regionalanalysen, aber keine Analyse der Haltung aller vier deutschen Gruppen in diesen Jahren.Weiterlesen

,,Eine Mahnung an uns“

Der Roman ,,Ascheregen“ von Joachim Wittstock, der am 28. August 80 wird

Ausgabe Nr. 2637

Joachim Wittstock auf der Fahrt zur 29. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza im April d. J.                             
Foto: Beatrice UNGAR

Der am 28. August 1939 in Hermannstadt geborene Schriftsteller Joachim Wittstock hatte im März d. J. im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Hermannstädter Architekten Hermann Fabini, der den Gästen das überaus informative und interessante Buch „Siebenbürgen, Land und Leute“ von Charles Boner näher gebracht hat, sein neuestes Werk „Forstbetrieb Feltrinelli“ und seinen wiederaufgelegten und neu überarbeiteten Roman „Ascheregen“ von 1985 vorgestellt. Aus aktuellem Anlass, Joachim Wittstock feiert am 28. August seinen 80. Geburtstag, gratuliert die Redaktion der Hermannstädter Zeitungmit einer Rezension des Romans.Weiterlesen

Keine distanzierte Beobachterin

Dagmar Dusil stellte ihr neuestes Buch im Spiegelsaal vor

Ausgabe Nr. 2634

Dagmar Dusil (links) bei ihrer Lesung im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums mit Moderatorin Beatrice Ungar.    
Foto: Fred NUSS

Ihre Zeit als fünfte Dorfschreiberin von Katzendorf hat die aus Hermannstadt stammende und jetzt in Bamberg lebende Autorin Dagmar Dusil zwischen zwei Buchdeckel gebannt. Das unter dem Titel ,,Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“ im Ludwigsburger Pop-Verlag, der in diesem Jahr sein 15. Jubiläum feiert, wurde druckfrisch bei der Leipziger Buchmesse und bei den Deutschen Literaturtagen im April d. J. in Reschitza vorgestellt. Weiterlesen

Herr Haudrauf und Turminchen

Neues Kinderbuch von Anne Junesch ist im HonterusVerlag erschienen

Ausgabe Nr.2627


Die Kinderbuchautorin Anne Junesch beim Signieren ihrer Bücher.
Foto: Cynthia PINTER

Frau Moll, Herr Stobekir, Frau Spemäu, Herr Haudrauf, Amenchen, Thomas und Turminchen. Erraten! Das sind keine Namen bekannter Siebenbürger Sachsen, sondern die Hauptgestalten in Anne Juneschs neuestem Kinderbuch „Das Amenchen. Mäuseleben“, das am Montagnachmittag im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt vorgestellt wurde.  Weiterlesen