Transilvania Card ist da

EKR-Pressekonferenz zur Eröffnung der Touristensaison

Ausgabe Nr. 2623

 

Stefan Bichler, Bischof Reinhart Guib und Hauptanwalt Friedrich Gunesch bei der Pressekonferenz im Bischofshaus (v. l. n. r.).  
Foto: Jan-Christian BREWER

Die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien hat auch in diesem Jahr die sogenannte „Transilvania Card“ herausgeben. Durch sie sollen Touristen und Einheimische animiert werden, das Land besser kennen zu lernen.Weiterlesen→

„Patenschaften wieder mit Leben erfüllen”

NRW-Aussiedlerbeauftragter Heiko Hendriks zu Gast in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2623

 

Heiko Hendriks (links) mit Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) und Rainer Lehni im Rathaus in Hermannstadt.               
Foto: Werner FINK

Heiko Hendriks, Beauftragter der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern besuchte am Montag Hermannstadt, in Begleitung einiger Kollegen sowie Vertretern der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, darunter Rainer Lehni, Stellvertretender Bundesvorsitzender sowie Landesvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland für Nordrhein-Westfalen. Empfangen wurde die Delegation im Bischofspalais von Bischof Reinhart Guib, im Forumshaus von Dr. Paul-Jürgen Porr, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums und Benjamin Józsa, DFDR-Geschäftsführer, im Rathaus von Bürgermeisterin Astrid Fodor und in der Brukenthalschule von Direktorin Monika Hay. Zum Abschluss ging es zum Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum, wo Gerhild Rudolf und Heidrun König durch das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche führten und den Besuchern auch die Johanniskirche zeigten.Weiterlesen→

Beim Schneeschippen eingefallen

Vorpremiere mit „Steaua fără nume“ am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr. 2623

 

Szenenfoto mit Viorel Rață, der in drei Rollen schlüpft, dem Regisseur der Inszenierung Florin Coșuleț und Mihai Coman, der zwei Rollen spielt (v. l. n. r.).
Foto: Vlad DUMITRU

„In einem kleinen rumänischen Städtchen der 30er Jahre führt das Schicksal eine junge verwöhnte Frau in das Haus eines weltfremden Mathematiklehrers. Die Zuneigung der beiden Menschen findet keine Erfüllung in einer dauerhaften Bindung, da sich die Frau nicht von ihrem luxuriösen Leben zu trennen vermag. Gefühlvolle Unterhaltung, einfühlsam inszeniert und gespielt.“ So wird das Stück „Stern ohne Namen“ (Steaua fără nume) des Schrifstellers Mihail Sebastian (1907-1945) auf der Webseite www.filmdienst.de beschrieben. Drei Vorstellungen der aktuellen Inszenierung durch den Schauspieler Florin Coșuleț wurden als Vorpremiere auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt am 19. und 20. April, sowie am 5. Mai gezeigt. Die Premiere findet heute im Rahmen des Lucian Blaga-Festivals in Mühlbach/Sebeș Alba statt.Weiterlesen→

Aufhören stand nie zur Debatte

Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Björn Reinhardt

Ausgabe Nr. 2623

 

Björn Reinhardt  in seiner Wahlheimat.                                   
Foto: Florentina REINHARDT

Björn Reinhardt ist Dokumentarfilmer aus Deutschland. Er lebt jedoch schon über 15 Jahre mit seiner Ehefrau Florentina in Weintal/Valea Vinului in der Maramuresch, im tiefsten Norden Rumäniens. Der HZ-Praktikant Jan Christian Brewer hat ein Interview mit ihm zu seiner Arbeit, zu dem Land und der Zukunft von Beidem geführt.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2623

 

 

Zukunft der EU im Mittelpunkt; Maifest am 18. Mai; Fahrradtour und Brunches; Markt der Möglichkeiten; Vortrag; Jazz-Festival; Bilderbuchkino; Street-Food-Fest; Workshop; Männerfrühstück; Lesung im Erasmus; Lange Nacht der Museen; Kein Seniorentreffen; Bezirksgemeindefest im Mai; Ausfahrt nach Reschitza; Gottesdienst an Kantate; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Der tiefe Sinn von Ostern

Osterbotschaft von Dechant Hans-Georg JUNESCH

Ausgabe Nr. 2621

 

„Denkt an mich und an das, was ich für euch getan habe!“

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht erschließt es sich nicht sofort, wer den zitierten Satz gesagt hat. Es war jedenfalls kein politisch aktiver Mensch, nicht links und auch nicht rechts orientiert. Obwohl, viele behaupten das, besonders  Linksgerichtete, und meinen, das sei das Bedeutendste an ihm. Ein Revolutionär sei er also gewesen. Nur, war das wirklich seine wahre Absicht? Verkennen wir ihn da nicht? Weiterlesen→

Honigkekse, Mehlspeisen und Gestricktes

30. Osterbasar der Handarbeitskreise fand im Presbyterialsaal statt

Ausgabe Nr. 2621

 

Wie schon bei den früheren Auflagen wurde der Tisch mit den Honigkeksen beim Osterbasar der Hansarbeitskreise des Evangelischen Frauenkreises im Presbyterialsaal als erster gestürmt.       Foto: Cynthia PINTER

Noch nie hat der Presbyterialsaal so lecker nach Zimt, Nelken und Honig geduftet, wie am Samstagmorgen. Im Haus am Huetplatz Nummer 2 fand nämlich der schon zur Tradition gewordene Osterbasar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenkreises statt. Und zum Osterbasar wie zum Weihnachtsbasar gehören die Honigkekse dazu. Häschen in allen Größen und Formen, wunderschön mit weißem Zuckerschnee verziert, hießen die Gäste willkommen. Viele der ersten Käufer stürzten sich regelrecht auf den vollen Tisch. Auch dieses Jahr war der Honigkekse-Stand der erste, der nach wenigen Minuten leer war. Weiterlesen→

„Wartemit Janiauf einlebenszeichen voneuch.“

Ausstellung zum Gedenken an die Deportation in der Sakristei

Ausgabe Nr. 2621

Der Luxemburger Fotograf Marc Schroeder in seiner Ausstellung.
Foto: Jan-Christian BREWER

In seiner Ausstellung „Deportation der Rumäniendeutschen. Immer war diese Hoffnung. Ehemalige Russlanddeportierte erinnern sich“ setzt sich der Luxemburger Fotograf Marc Schroeder mit der im Januar 1945 erfolgten Deportation der deutschen Minderheit aus Rumänien in die damalige Sowjetunion auseinander – und spiegelt damit auch die Gefühle der Überlebenden wider.Weiterlesen→

Die Schreibmaschine als roter Faden

Streiflichter von der 29. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza

Ausgabe Nr. 2621

 

Edith Ottschofski, Horst Samson und Traian Pop (v. l. n. r.)
Foto: Privat

Wer drei volle Tage mit Lesungen, Buchvorstellungen, einer Vernissage und einem Theaterstück erleben darf, sucht beim Berichten natürlich nach dem sprichwörtlichen roten Faden… Diesen stellte bei den 29. Deutschen Literaturtagen in Reschitza die gute alte Schreibmaschine dar. Der in Reps geborene und heute in Backnang lebende Schriftsteller Hellmut Seiler erzählte, wie er – wie vor 1990 alle Besitzer einer Schreibmaschine – mit seiner Schreibmaschine zur Miliz wandern und eine Schriftprobe abtippen musste, wie er dann seine neue Schreibmaschine in der freien Welt in Deutschland kurz nach dem Ankauf in den Sondermüll wandern ließ… Sein Gedicht „Die Schreibmaschine“ bezeichnet er als „Undinggedicht“…. In der als „collagierte Reminiszenz“  inszenierten Erzählung „Hades“ von Joachim Wittstock, ließ die Spielleiterin Carmen Elisabeth Puchianu im Prolog Maschinengeknatter ertönen und die Grande Dame der rumänischen Gegenwartsliteratur Nora Iuga las ein in deutscher Sprache verfasstes Gedicht, auf der Schreibmaschine geschrieben. Sie schreibe immer noch so, verriet sie den zahlreichen Gästen.Weiterlesen→

Ein Hobby wie ein Virus

Bei der fünften Auflage war der Traktor der Star

Ausgabe Nr. 2621

 

Die Parade der Oldtimer „Retroparada Primăverii“ hat bei regnerischem Wetter auf dem Großen Ring in Hermannstadt stattgefunden. Unser Bild: Hans und Daniela Riehle posieren stolz vor ihremLanz Bulldog-Traktor, Baujahr 1951.                      Foto: Cynthia PINTER

Man kann ihn schon von weitem hören und wenn er näher kommt, fängt der Boden an zu beben. Das rhythmische Tuckern eines Bulldogs klingt bei vielen wie Musik in den Ohren und hat schon fast eine beruhigende Wirkung. Bei der Parade der Oldtimer „Retroparada Primăverii“, die am Samstag, dem 13. April, auf dem Großen Ring stattfand, war der Lanz Bulldog Traktor der Star. Der Einzylinder Traktor aus dem Baujahr 1951 wurde vom Ehepaar Daniela und Hans Riehle extra für die Frühlingsparade eingefahren. Und das ist kein einfaches Unterfangen.Weiterlesen→

Breit gefächert und kurzweilig

Streiflichter vom Pressereferentenseminar der Siebenbürgischen Zeitung

Ausgabe Nr. 2621

 

Gruppenbild der Teilnehmenden vor dem Tagungszentrum mit zwei Chefredakteuren: Siegbert Bruss (SbZ) und Beatrice Ungar (HZ).
Foto: Hans-Werner SCHUSTER

„Die deutsche Minderheit in Rumänien und die aus Rumänien ausgewanderten Deutschen stellen die empfindlichste und zugleich kräftigste Brücke der bilateralen rumänisch-deutschen Beziehungen dar. Eine menschliche Brücke, die im Vergleich zu den gewöhnlichen Brücken, mit der Zeit und Nutzung nicht fragiler, sondern immer stärker und inniger wird. Die Rumänen und die Siebenbürger Sachsen haben friedlich und freundschaftlich koexistiert und die Rückkehr der Deutschen nach Deutschland macht uns traurig. Die Anwesenheit der Deutschen ist eine der schönsten historischen Erinnerungen Rumäniens, sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der europäischen Gegenwart. Die mehrere hundert Jahre alten Kirchenburgen der Siebenbürgen Sachsen sind heute Bestandteil des Kulturerbes des rumänischen Staates. Ich stelle diese Realität sowohl mit großer Freude, aber auch als immense Pflicht fest. Wir freuen uns, diese Denkmäler zu haben, aber gleichzeitig wissen und wollen wir ihren Fortbestand, ihre historische, kulturelle und seelische Rolle für die nächsten Generationen schützen und sichern.“ Diese Aussagen machte Rumäniens Botschafter Emil Hurezeanu im Rahmen seines Vortrags beim Pressereferentenseminar, das vom 5. bis 7. April in Leitershofen bei Augsburg stattgefunden hat.Weiterlesen→

Kompliziertes Leben in „All Inclusive”

Komödie des Bukarester Nationaltheaters in Hermannstadt aufgeführt

Ausgabe Nr. 2621

 

Komplizierte Beziehungen (v.  l. n. r.): Adele, Monique, Margaret, Maurice und Vince finden heraus, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie erst gedacht hatten.                                                  Foto: All Inclusive

Margaret, gespielt von Medeea Marinescu, und Maurice, gespielt von Marius Manole stellen fest, dass die große Liebe zwischen ihnen vorbei ist, oder, besser gesagt, dass es sie irgendwie doch gar nicht gab. Sie sind erst 40, stehen allerdings am Ende ihres Ehelebens, das in den letzten 20 Jahren ihre Tochter Adele, gespielt von Diana Roman, im Mittelpunkt hatte. Das Stück „All Inclusive” von Alexandru Popa, Regie Vlad Zamfirescu, das vergangene Woche im Ion-Besoiu-Kulturzentrum aufgeführt wurde, war allerdings keine Tragödie, sondern eine Komödie, bei der das Publikum fast ununterbrochen lachte.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2621

 

Gottesdienste am Ostersonntag; Osterfeier auf der Michelsberger Burg; Filmfestival hat begonnen; Lesung mit drei Autoren; Gartenmesse am Großen Ring; Creative Buzz; Konsulat geschlossen; Deutsch für Kinder; Programm des Astra-Museums; Neues Vorstandsmitglied; Open Call für Künstler; Gebetswoche; Männerchor im Konzert; Literaturabend in Kronstadt; Anmeldung für Papstbesuch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→