„Langeweile kenne ich nicht!“

Ausgabe Nr. 2469
 

Gespräch mit Kilian Dörr, Stadtpfarrer der Ev. Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt

 

Der ehemalige Schüler des Brukenthallyzeums wusste nach dem Abitur erst nicht so recht, was er tun sollte. Mit seinen Lieblingsfächern Mathe und Physik sah er schwache Perspektiven. Auf der Suche nach einer alternativen und ideologiefreien Lebensweise kam er zum Theologischen Institut in Hermannstadt, während seine Klassenkameraden sich mit Informatik und Technologie befassten. Nach der Wende, an der er aktiv mitwirkte, beantragte Kilian Dörr ein Stipendium beim Lutherischen Weltbund. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau Elfriede, beschloss er, für ein Auslandsstudium in den Westen zu gehen und danach wieder nach Siebenbürgen zurück zu kehren. Seit 15 Jahren ist er Stadtpfarrer der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt.

Das Interview wurde geführt von Juditha Catona (Hunedoara), Delia Cociu, Dalia Lisan und Annamaria Risti (Hermannstadt), Daniela Damian und Rodica Dan (Kronstadt), Maria Bischof-Brandl und Gabriella David (Ungarn), Susann Danowsky (Klausenburg – Deutschland), koordiniert von Manuela Vrancea (Hermannstadt).Weiterlesen

Eine poetische Netzwerkerin

Ausgabe Nr. 2469
 

Daniela Boltres legt Gedichtband vor und verbindet praktisch Kulturen

 

Geboren ist Daniela Boltres 1971 in Bukarest, aufgewachsen in Zeiden. Daher also die  Affinität zu Siebenbürgen. 1987 emigrierte sie nach Deutschland. Sie hat sich von hieraus auch jahrelang als  Vorsitzende des Berliner Vereins „Corona“ für die Rettung des Ensembles der Kirchenburg Trappold  nahe Schäßburg gekümmert, und gemeinsam mit dem wunderbaren Zimmermann Sebastian Bethge vor Ort ist das auch gelungen. Dass zum Sichkümmern glückliche Umstände hinzukamen – u. a.  EU-Förderung – schmälert das Engagement nicht, sondern zeigt die unerwartete Präsenz von Netzwerken, mit denen niemand rechnet, die aber im kreativen Moment dafür sorgen, daß Mittel nachhaltig eingesetzt werden.Weiterlesen

Nachrichten

2469

In eigener Sache; Buchvorstellung mit Fred Nuss; Deutsche Theaterpremiere am Samstag; Hermannstadt bei Romexpo; Identitätskarten überprüfen; Zwei Neuerscheinungen; Rumänische Vortragsreihe im Teutsch-Haus; Hermannstädter Salami EU-geschützt; Neue Einbahnstraßen; Straßenmodernisierung; Forumsklub am Dienstag; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Post wird teurer: HZ-Abos kosten mehr im Ausland

Ausgabe Nr. 2468
 

In eigener Sache

Ab 1. März steigen die Postgebühren für Auslandssendungen, gab die Rumänische Post am Montag bekannt. Dementsprechend steigen auch die Gebühren für ein Auslandsabonnement der Hermannstädter Zeitung  von derzeit 124 Lei pro Jahr auf 270 Lei pro Jahr (umgerechnet 60 Euro). Die Post begründet die Preissteigerungen damit, dass diese seit 12 Jahren unverändert geblieben seien.

Nähere Auskünfte unter +40269-21.27.75 oder per E-Mail: sekretariat@hermannstaedter.ro

 

Nur die Hälfte will wählen

Ausgabe Nr. 2468
 

Kommunalwahlen 2016 in Rumänien mit neuen Regeln sorgen für Skandal

 

Die Kommunalwahlen in Rumänien finden dieses Jahr am 5. Juni statt. Bei den Lokalwahlen soll der Bürgermeister in einem einzigen Wahlgang bestimmt werden, nur bei Stimmengleichheit gibt es am 19. Juni eine Stichwahl. Die Kreisratsvorsitzenden werden nicht mehr direkt sondern vom Kreisrat in seiner konstituierenden Sitzung gewählt. Weiterlesen

„Ein Jahr ist ein gutes Maß“

Ausgabe Nr. 2468
 

Interview mit Jürg Leutert und Brita Falch Leutert

 

 

Letzten Januar kam das Musiker-Ehepaar Brita Falch Leutert (BFL) und Jürg Leutert (JL) aus dem Norden Norwegens nach Hermannstadt, um hier ihre Stellen als Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde A. B. , bzw. Musikwart der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien und Leiter des Hermannstädter Bachchors anzutreten. Seitdem ist ein ereignisreiches Jahr mit vielen Konzerten und einigen Neuerungen in der Hermannstädter Kirchenmusik vergangen. Im Gespräch mit dem HZ-Praktikanten Jeremias L e i m c k e gewähren die Kirchenmusiker einen guten Einblick in ihre Arbeit.Weiterlesen

Geheimtipp für Touristen?

Ausgabe Nr. 2468
 

Zu Besuch in der Wasserburg in Fogarasch

 

„Die Burg, die niemals eingenommen wurde“ heißt es stolz in der Informationsbroschüre über die Wasserburg in Fogarasch. Und wirklich thront diese, über Jahrhunderte gewachsene Wehranlage wie ein unbezwingbares Bollwerk inmitten der Stadt Fogarasch, als würde sie noch heute jedem fremden Eindringling trotzen, der sich wagt, einen Blick hinter ihre Mauern zu werfen.Weiterlesen

„Ohne Deutsch keine Zukunft“

Ausgabe Nr. 2468
 

Die Südtirolerin Alessandra Rondelli gibt Sprachunterricht in Hermannstadt

 

Seit etwa drei Jahren lebt Alessandra Rondelli in Hermannstadt und ist Sprachlehrerin für Deutsch und Italienisch. Anfangs arbeitete sie in einer Sprachschule und ist mittlerweile selbstständig geworden. Sie unterrichtet derzeit meist Deutsch in Kindergärten, in Firmen oder organisiert selbstständig Sprachkurse für kleinere Gruppen. Als nächsten Schritt hat sie vor, einen zentral gelegenen, für Kurse geeigneten Raum zu mieten.Weiterlesen

„Nur in der Zielsprache kommunizieren“

Ausgabe Nr. 2468
 

Gespräch mit Dr. Liana-Regina Junesch von der Lucian Blaga-Universität

 

Dr. Liana-Regina Junesch absolvierte das Pädagogische Lyzeum in Hermannstadt und unterrichtete 8 Jahre lang an der Schule Nr. 16 in Hermannstadt (heute Şcoala Gimnazială „I. L. Caragiale”). Obwohl sie Freude an der Arbeit mit den Grundschulkindern hatte, studierte sie Germanistik und betreut seit mehreren Jahren deutschsprachige StudentInnen als Leiterin des Studiengangs deutschsprachige Grundschul- und Vorschulpädagogik an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt. Sie ist bestrebt, ihr Wissen und die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten an die StudentInnen weiterzugeben. Auch heute noch wendet sie die bewährte Methode „One person – one language“ an, so dass die Lernenden „gezwungen“ sind, sie auf Deutsch anzusprechen. Ihre Arbeit insgesamt, spielt für den Unterricht in deutscher Sprache in unserem Land eine wesentliche Rolle.

Mit Frau Junesch sprachen Agnes Amrein-Pesti (Ungarn), Bădilă Rusalina und Nana Bâtiu (Hermannstadt), Bela Hajnalka (Mediasch), Ioana Bianca Bendorfean (Deva), Teodora Boar (Neumarkt) und Adrian Văluşescu (Kronstadt), koordiniert von Hildegard-Anna Falk (Hermannstadt).Weiterlesen

Crowdfunding für Wasserfilter

Ausgabe Nr. 2468
 

Französisch-rumänisches Jungunternehmen in Großau bietet Lebenshilfe

 

 

Ich bin hoch erfreut zu sehen, dass im Kreis Hermannstadt die französisch-rumänische Kooperation der Entwicklung der Wissenschaft dient und Millionen Menschen Lebenshilfe bieten kann", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Landwirtschaftskammer aus dem Departement Ille-et-Vilaine, Catherine Dupont, bei ihrem Besuch in der Firma Khar&Partners in Großau am vergangenen Wochenende.Weiterlesen