Spenden für Kinderhospiz gesammelt

Ausgabe Nr. 2831

Unter dem Motto „Wunder werden durch uns Menschen bewirkt” hat Familie Wetscheza aus Hermannstadt zum zweiten Mal einen Flohmarkt organisiert und den Erlös, 15.200 Lei, dem Kinderhospiz des Dr. Carl Wolff-Vereins gespendet. Im Vorjahr hatte der Flohmarkt 6.500 Lei eingebracht, für das Geld wurde Spezialmilch für die Kinder gekauft. Unser Bild (v. l. n. r.): Laura Menhard, Heimleiterin Ortrun Rhein und Mihaela Wetscheza, die Organisatorin der Veranstaltung, . Foto: Arno-Reimar UNGAR

Die Kraft der Zunft und ein Gesellenstück

Ausgabe Nr. 2831
Brauchtumsveranstaltung und Pantomime bei den Kulturtagen in Agnetheln

Das Theaterensemble 2023 des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, LV Bayern, unter der Leitung von Doris Hutter vor dem Schneiderturm. Eine Aufzeichnung der Vorstellung vom 13. August gibt es im Internet unter https://youtu.be/YbrDA1uLMUU Foto: Emmi MIESKES

Eine Brauchtumsveranstaltung stellte den Abschluss der Kulturtage der Stadt Agnetheln vom 11.-13. August dar, weil die Zuschauer, die vorher die evangelische Kirche gefüllt hatten, wo es freilich auch rumänische Übersetzung von Bogdan Pătru gab, im sonnigen Kirchhof nicht nur den Klängen der Blasmusik lauschten, sondern auch tanzten. In mehreren Kreisen, angeleitet von Ioan Sârbu und einigen rumänischen Trachtenträgerinnen, wurde die „Hora prieteniei“ getanzt, zusammen mit Bürgermeister Alin Schiau-Gull, der Direktorin des Kulturhauses Doina Părău und Andrea Schiau-Gull, der Kuratorin der Agnethler evangelischen Kirchengemeinde.

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Konzept hat sich bewährt

Ausgabe Nr. 2831

  1. Sommerakademie der Bildenden Künste in Michelsberg

Gruppenbild mit CFO (kaufmännischer Geschäftsführer) Torsten Joerges (4. v. l.) und Dozentin Gabriela von Habsburg (5. v. l.) beim Metallskulptur-Workshop im KUKA-Werk in Hermannstadt. Foto: KUKA

,,Ich will bei dem Konzept bleiben, kleinere Gruppen, hochkarätige Dozenten, da so der Lernerfolg und die künstlerische Weiterentwicklung gesichert sind“, sagte Galerist Thomas Emmerling vom Kunsthaus 7B nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Sommerakademie der Bildenden Künste in Michelsberg 2022. Das Konzept hat sich auch bei der zweiten Auflage der Sommerakademie bewährt, die vom 13. bis 26. August d. J. stattgefunden hat. Weiterlesen

Bootstour unter der Erde

Ausgabe Nr. 2831

Eine Zeitreise in das ehemalige Salzbergwerk ,,Salina“ Turda

Schwindelerregend: Der Rudolf-Stollen von oben gesehen.

An heißen Sommertagen, wie es sie momentan zu Hauf gibt, sind Freibäder und Seen für die meisten das wohl gängigste Mittel der Wahl zur Abkühlung. Wer allerdings auch bei Temperaturen jenseits der 30 Grad das Abenteuer sucht oder sich verausgaben möchte, für den lohnt sich ein Ausflug in den wohl einzigen unterirdischen Freizeitpark der Welt – die „Salina Turda“ südöstlich von Klausenburg.

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,,Großartige Gelegenheit“

Ausgabe Nr. 2831

Die 16. Schauwerkstatt der Wandergesellen

Die Schmiede-Schauwerkstatt auf dem Huetplatz. Foto: Lorenz ZECK

Sie sind wieder da. Zum 16. Mal führten die Wandergesellen ihre Künste in einer Schauwerkstatt in Hermannstadt vor. Dabei kommen sie aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, arbeiten für Kost und Logie und bilden sich in ihrem Handwerk weiter. Dabei gibt es vor allem Zimmerer, Steinmetze, Dachdecker und Schmiede – aber auch Instrumentenbauer und Bäcker können auf Wanderschaft gehen.

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Gut Holz in Hunedoara

Ausgabe Nr. 2831

Sportkegeln: Dracula-Pokal ging nach Ingolstadt

Alle teilnehmenden Kegelsportlerinnen und -sportler stellten sich nach der Siegerehrung zum Gruppenbild mit dem Verbandsvorsitzenden Ștefan Bălan auf. Fotos: Privat

Zwei Turniere um den Dracula-Pokal im Sportkegeln hatten die Lohhofer Kegler schon gewonnen und das wollten sie natürlich ein drittes Mal wiederholen bei dem 4. Turnier, das am 12. August in Hunedoara stattgefunden hat. Am Turnier teilgenommen haben neben dem SKC Lohhof wieder der SKK Sanktanna Nürnberg, der TSV Ingolstadt-Nord und der diesjährige Gastgeber CS Talmesch/Tălmaciu.

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,,Ich liebe das Gefühl der Angst“

Ausgabe Nr. 2831
Nachwuchsschauspielerin Ana Tiepac über ihre Rolle im Theaterstück ,,Die Zofen“

„Irgendwann vielleicht einmal auf einer der großen Bühnen Berlins zu spielen“ – das ist einer von vielen Träumen und Visionen der jungen Nachwuchsschauspielerin Ana Tiepac. Die 20-jährige Hermannstädterin studiert seit einem Jahr in deutscher Sprache Schauspiel in Temeswar und probt gemeinsam mit ihren Kollegen von der deutschen Abteilung des ,,Radu Stanca“-Nationaltheaters für ihren Auftritt beim diesjährigen Nationalen Theaterfestival in Bukarest. Im Rahmen des Festivals werden die besten aus über 150 Theaterinszenierungen, welche während der vergangenen Spielzeit in den Theatern Rumäniens zu sehen waren, erneut auf der Bühne des Nationaltheaters in Bukarest präsentiert. Für Ana Tiepac ist es der bisher größte Auftritt ihrer noch jungen Karriere.Weiterlesen

,,Immer ein schönes Gefühl, daheim zu sein”

Evangelische Kirche in Großschenk/Cincu wurde wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2830

An der großen Hallenkirche, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, wurden vor allem Arbeiten am Dach und im Außenbereich erledigt.                Foto: Werner FINK

Die Großschenker evangelische Kirche wurde am 12. August nach umfassenden Restaurierungsarbeiten wiedereingeweiht, im Rahmen eines Heimattreffens für ehemalige und heutige Großschenker. Als Ehrengäste dabei waren u. a. der Großschenker Bürgermeister Sorin Suciu, der Kronstädter Präfekt Mihai Cătălin Văsii, der Kreisratsvorsitzende von Kronstadt Șerban Todorică-Constantin oder der Senator Mihai Veștea. Das EU-Projekt belief sich auf über einer halben Million Euro.Weiterlesen

Schöne Aussicht, große Vielfalt

Ein Spaziergang durch den neuen Belvedere Park lädt zum Verweilen ein

Ausgabe Nr. 2830

Kopfunter: Auf der Slackline im neuen Belvedere-Park kann man auch viel Unsinn treiben, wie diese beiden Mädchen, die kopfunter an den Haltegriffen des Hilfsseils hängen. Das ist die Erwärmung für den späteren Seiltanz.
Foto: Cynthia PINTER

„Parkanlangen sind die grünen Flecken auf der Karte einer Stadt, die etwas über die Lebensqualität ihrer Bürger zu sagen haben. Wie prächtig auch immer ihre Straßen und Gebäude sein mögen, eine Stadt mit wenig Grünflächen kann wohl zur Besichtigung einladen, nicht aber zu längerem Verweilen.“, schrieb Klaus Johannis, damals Bürgermeister von Hermannstadt in das Vorwort des Bildbandes „Parcuri sibiene/Hermannstädter Parkanlagen“, das von Kurt S. Klemens und Dan Vladimir Vlăduț 2008 verfasst wurde und im Honterus-Verlag erschienen ist. Ein solcher „grüner Flecken“ ist seit kurzem in der Nähe der Poplaker Straße (Preot Bacca-Straße) entstanden und heißt Belvedere.Weiterlesen

Standesamt teilweise umgezogen

Ausgabe Nr. 2830

Da das Gebäude der Stadtverwaltung in der Schewisgasse/Bd. Victoriei saniert wird, sind einige Schalter des Standesamtes am Montag in das Gebäude der Stadt am Kleinen Ring/Piața Mică 22 neben dem Schatzkästlein umgezogen. Es handelt sich um den Schalter für die Anmeldung von Neugeborenen, den Schalter für Eintragung von Heiraten, den Schalter für das Umschreiben von standesamtlichen Urkunden und die Registratur des Standesamtes. Im Gebäude in der Schewisgasse verblieben ist das Einwohnermeldeamt und der Schalter für die Anmeldung von Todesfällen und das Erstellen und Ausfolgen von Geburts-, Sterbe-, Heirats- oder Scheidungsurkunden. Im Rahmen der Arbeiten sollen u. a. die Räume neu eingeteilt, die Sanitäranlagen saniert, die Elektro- und Heizungsanlagen und der Brandschutz modernisiert, der Zugang für Personen mit Behinderung verbessert werden. Unser Bild: Blick in den Innenhof des als ,,Hochzeitshaus“ bekannten Gebäudes der Stadt am Kleinen Ring 22.                                                                        Foto: Presseamt der Stadt

Enno und die Bergkirche

Ausgabe Nr. 2830

Die Bergkirche steht auf dem evangelischen Friedhof. Foto: Klaus PITTERS jun.

Hetzeldorfer und Nichthetzeldorfer trafen sich Ende Juli dieses Jahres in Hetzeldorf. Alle zeigten unverhüllt ihre Begeisterung für die vollständig renovierte Bergkirche. Ein Projekt, das nur durch die großzügigen Spenden von Dr. Heinz Krestel aus der Schweiz und Klaus Pitters aus Neumarkt, aber auch mit Spenden von Mitgliedern der Heimatortsgemeinschaft realisiert werden konnte. Lesen Sie im Folgenden die Berichte zweier 14jähriger Teilnehmerinnen aus Düsseldorf:Weiterlesen

Michelsberg im 19. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2830

Foto facebook @Michelsberg heute

Kurz nach Beginn des 19. Jahrhunderts wurde 1804 das Kaisertum Österreich unter Kaiser Franz I. (im Heiligen Römischen Reich: Franz II.) gegründet. Bereits seit 1792 herrschte er als König in Ungarn und als Großfürst von Siebenbürgen. Bis zu seinem Tod im Jahr 1835 leitete er einen konservativen und reaktionären Polizeistaat. Diese Periode wurde wegen Mangels an Reformen und politischer Stagnation oft als ,,stille Jahre“ bezeichnet. Ab 1810/11 wurde in Siebenbürgen der Landtag nicht mehr einberufen. 1817 kam es zu einer verheerenden Hungersnot. Weiterlesen

Jugendliche erobern die Kirchenburg

Streiflichter vom 9. Holzstock Festival in Holzmengen/Hosman

Ausgabe Nr. 2830

Die Bukarester Rockband ,,Plant“ eröffnete den Reigen der Konzerte auf der Bühne vor dem Hintergrund der Kirchenburg.         Foto: der Verfasser

Es war das neunte Mal Holzstock Festival. Das neunte Mal in der Holzmenger Kirchenburg zelten. Das neunte Mal Workshops, Musik und Beisammensein genießen. Und zum neunten Mal opferten viele freiwillige Jugendliche eine Ferienwoche, um das Gelände herzurichten, Essen und Getränke heranzukarren und Bands zu organisieren. Es hat sich gelohnt. Weiterlesen

Buchvorstellung in Großpold

Ausgabe Nr. 2830

Die rumänische Fassung der Ortsmonographie ,,Großpold. Ein Dorf in Siebenbürgen“ von Martin Bottesch und Ulrich Wien, die unter dem Titel ,,Apoldu de Sus. Un sat transilvan“ erschienen ist, wurde am Sonntag, dem 20. August, vor einem zahlreichen Publikum im Kulturheimsaal in Großpold vorgestellt. Mehr dazu lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben. Unser Bild: Der Übersetzer Adinel Dincă (links) Martin Bottesch präsentierten den reich bebilderten Band.       Foto: Beatrice UNGAR

Geballte Lebensfreude und gute Laune

Musik für den guten Zweck mit ,,Kommuna Lux“ in der Hermannstädter Synagoge

Ausgabe Nr. 2830

,Kommuna Lux“ in Aktion (v. l. n. r.): Yaroslav Besh (Posaune), Andrey Okramovych (Trompete), Vladimir Gitin (Klarinette), Bagrat Tsurkan (Gesang), Oleg Vasianovych (Akkordeon), Viktor Kirylov (Gitarre) und Sergey Poltorak (Schlagzeug).                                        Foto: Beatrice UNGAR

Die Menschen, die an einem Mittwoch den Weg in die Hermannstädter Synagoge fanden, hätten mit Vielem rechnen können, aber wahrscheinlich nicht damit, dass sie sich 90 Minuten lang klatschend, tanzend und singend zu Liedern über gefüllte Fische verausgaben. Denn am 9. August versammelten sich die Leute, um das Benefizkonzert von ,,Kommuna Lux“ zu begutachten – für einen guten Zweck. Weiterlesen

Eine einzige Einladung

,,Mit Erinnerungen gepflastert“ im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2830

Beatrice Ungar zeigte Bilder von Hermannstadt, Kurt Thomas Ziegler, Monika Reiner, Dietfried Zink, Jürgen Schlezack, Joachim Wittstock und Heinrich Höchsmann präsentierten ihre Beiträge (v. l. n. r.). Fotos: Lorenz ZECK

Eine eher untypische Buchvorstellung fand am 10. August d. J. im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt statt. Von den 36 Hermannstädtern und Menschen, die längere Zeit in Hermannstadt gewohnt haben, die auf Dagmar Dusils Anfrage, für eine Anthologie über ihre Straße zu schreiben, geantwortet hatten, waren sechs dabei. Als siebente im Bunde moderierte Dagmar Dusil die Veranstaltung.Weiterlesen