Nachrichten

Ausgabe Nr. 2891

 Kathreinenball

Hermannstadt. – Der alljährliche Kathreinenball findet heute, den 22. November, ab 19 Uhr, im Gemeindesaal in Neppendorf (Str. Livezii 55 B) statt. Es spielt das Trio Saxones, die sächsische Volkstanzgruppe des Jugendforums Hermannstadt wird tanzen, und der Sing Mit!-Chor hat einige Lieder vorbereitet. Die Anmeldung erfolgt im Sekretariat des Hermannstädter Forums, unter Tel. 0269-21.54.17 oder per E-Mail dfdhermannstadt@gmail.com (RS)

 

Adventsbasar am 7. Dezember

Hermannstadt. – Der traditionelle Adventsbasar der Handarbeitskreise des Hermannstädter Evangelischen Frauenkreises findet am Samstag, dem 7. Dezember, 10-14 Uhr, im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums statt. Es gibt auch in diesem Jahr eine Kaffee- und Teestube mit einem reichen Angebot an selbstgebackenem Kuchen und auch diesmal sind die Handarbeitskreise der evangelischen Kirchengemeinden Kerz und Neppendorf, die Kindertagesstätte „Das gute Haus” und die Werkstatt des Vereins Diakoniewerk International dabei. (BU)Weiterlesen

„Christmas Unboxed”

Ausgabe Nr. 2890

Die 17. Auflage des Weihnachtsmarktes auf dem Großen Ring wird heute eröffnet und soll bis zum 5. Januar 2025 von Montag bis Freitag zwischen 11 und 22 Uhr und am Wochenende zwischen 10 und 22 Uhr geöffnet sein. Die diesjährige Auflage soll Erneuerungen bringen, versprechen die Organisatoren. In der Mitte des Platzes können die Besucher unter einem Lichter-Zelt auf einer Terrasse entspannen und warme Gerichte genießen. Werkstatt des Weihnachtsmanns, Riesenrad und Eislaufplatz gehören auch dieses Jahr zu den Hauptattraktionen. Auf dem Kleinen Ring wird „Santa’s Land“ eröffnet, mit einem Karussell, einer Eisenbahn und dem virtuellen Schlitten des Weihnachtsmanns. Auf dem Huet-Platz können Besucher einen Spaziergang unter den beleuchteten Bäumen genießen. In den Häuschen am großen Ring werden 120 Aussteller aus Rumänien, Israel, Ungarn und Italien erwartet. An den ersten zwei Wochenenden werden Tagesausflüge aus Bukarest organisiert, Karten sind auf https://targuldecraciun.ro zu finden. Angesichts des Erfolgs der vorherigen Ausgaben schätzen die Organisatoren die Zahl der Besucher auf über 300.000 ein.                                                Foto: Dragoș Dumitru / Focus Agency

Großes Verdienstkreuz

Ausgabe Nr. 2890

Der Abgeordnete der deutschen Minderheit im rumänischen Parlament, Ovidiu Ganţ, wurde von Bundespräsident Steinmeier mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Botschafter Dr. Peer Gebauer überreichte ihm die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Temeswar: „Wie kein anderer hat sich Ovidiu Ganţ in den letzten Jahrzehnten für die deutsche Minderheit in Rumänien und die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern eingesetzt. Hierfür möchte ich ihm von Herzen danken. Als Abgeordneter im rumänischen Parlament hat er über Jahre hinweg wichtige Weichen gestellt, sei es im Bereich der Unterstützung für deutschsprachige Bildung in Rumänien, mit Blick auf den Erhalt des deutschen kulturellen Erbes oder bei der Entschädigung für die Opfer des Nationalsozialismus. Zudem ist er mit zahlreichen hochrangigen Besuchern aus Deutschland zusammengetroffen. Ob Bundespräsidenten, Bundeskanzler, Ministerpräsidenten, Minister oder Abgeordnete – sie alle haben vom Austausch mit ihm und von seinen fundierten politischen Einschätzungen profitiert.

Foto: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest

Die Roma-Deportation nicht vergessen

Bildungskarawane des Projekts „NA BÎSTĂR – NU UITA“ war in fünf Kreisen

Ausgabe Nr. 2890

Musik vom Feinsten: Emy Drăgoi mit Tochter Bianca Drăgoi.                                                   Foto: Mugur FRĂŢILĂ

Die sozial-kulturelle Stiftung der Roma „Ion Cioabă“ aus Hermannstadt hat in den letzten Monaten die Bildungskarawane des Projekts „NA BÎSTĂR – NU UITA“ (Vergiss nicht) in mehreren Schulen in Rumänien vorgestellt. Das Projekt wurde von der Vorsitzenden der Stiftung, die Dichterin Luminița Cioabă ins Leben gerufen und koordiniert. Mitfinanziert wird das Projekt von der Verwaltung des Nationalen Kulturfonds (Administrația Fondului Cultural Național, AFCN). Weiterlesen

Reger Austausch, neue Beziehungen

Jahrestreffen des Medienvereins „FunkForum“ in Temeswar und Neusatz

Ausgabe Nr. 2890

Bei Radio Temeswar zu Besuch waren mehrere FunkForum-Mitglieder: (stehend, v. l. n. r.): Adrian Ardelean, Alois Kommer, Frank Fischer, Ruxandra Stănescu, Johann Schuth, Astrid Weisz, Cynthia Pinter, Gabriela Rist, Christina Arnold, (sitzend): Thomas Wagner, Hannelore Neurohr.
Foto: Philip KLEIN

Große Kameras, Kulissen und eine Decke voller Beleuchtungsapparatur. Und vorne auf einem kleinen Podest thront ein gelbes Sofa. So imposant sieht eines der Fernsehstudios des RTV (Radio-Televizija Vojvodine) in Novi Sad aus, das eine Gruppe von sechs Journalisten des Funkforum Medienvereins aus Rumänien, Ungarn und Deutschland am Montag, dem 11. November besuchen durften. Eingeladen dazu hatte Hajnalka Buda, Redakteurin bei der Fernsehsendung „Deutsche Minuten“, die den Journalisten zusammen mit Agneš Vojvodić, der Chefredakteurin des Redaktionsprogramms auf Ungarisch und Andrea Juhász, Chefredakteurin des TV 2 von RTV, eine Führung durch das Gebäude des RTV bot. Weiterlesen

Wo sind die Wurzeln?

Hermannstädter Gespräche fanden statt

Ausgabe Nr. 2890

Roxana Stoenescu, Thomas Șindilariu, Eveline Cioflec, Tiberiu Tioc und Christiane Böhm bei den Hermannstädter Gesprächen. Foto: die Verfasserin

Wie sind wohl die Wurzeln der Menschen? Eher wie die der Pastinake, die eine geradlinige Pfahlwurzel besitzt? Oder doch vielfältig und verzweigt, wie die der Spathiphyllum Blume? Jeder, der am vergangenen Mittwoch, dem 6. November, bei der Podiumsdiskussion „Zu den Wurzeln“ der Reihe „Hermannstädter Gespräche“ teilgenommen hat, durfte sich diese Frage stellen. Biologisch, wie sozial und historisch wurde u.a. zu den Themen „Wurzeln“ und „Entwurzelung“ debattiert.Weiterlesen

Fesselnd und unterhaltsam

Ausgabe Nr. 2890

Die Autorin Iris Wolff bei der LesArt Schwabach. Sie liest aus dem Roman „Lichtungen”.                                                                           Foto: die Verfasserin

Einen Roman rückwärts zu schreiben ist selten. Bei einer Lesung mit dem Ende des Romans beginnen ist öfter. Aber diesen Roman, „Lichtungen” von Iris Wolff, kann man sowohl vom Anfang als auch vom Ende her lesen. Die erste Lesung beim Literaturfestival der Fränkischen Literaturtage, bestritt am Sonntag den 3. November die Autorin Iris Wolff im ausverkauften Bürgerhaus. Weiterlesen