,,Wer mit sich selbst in Frieden lebt…“

Samuel Beer zum Neunzigsten / Von Hellmut SEILER

Ausgabe Nr. 2893

Samuel Beer: Mein Leben in zwei Welten. Gedächtnisprotokolle. Schiller Verlag Hermannstadt-Bonn, 2019, 200 Seiten, ISBN 978-3-946954-37-8. Das Buch liegt in Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé aus. Lei 99 / € 33,00

Vorgezeichnet waren die Stationen dieses unsteten Lebens bestenfalls ganz zu Beginn, während der glücklichen Kindheit. Die weiteren hat er sich, teils mühsam, aber scheinbar unbeirrt, erlernt, erarbeitet, erkämpft, erwirtschaftet, regelrecht erlebt: die Ausbildung zum Grundschullehrer an der Bergschule in Schäßburg, nach dem unfreiwilligen Militärdienst, u. a. im Bărăgan, die Lehrertätigkeit an diversen Schulen in Neppendorf und Hermannstadt; und, biografisch zentral: 1959 die Eheschließung mit Sara, geb. Fleischer, seiner Lebensgefährtin über alle Fährnisse hinweg, die dann sozusagen folgerichtige Geburt der Kinder Ute und Uwe; das Fernstudium der Philosophie von 1963 bis 1969 an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg. Die darauffolgende Direktorentätigkeit setzte einen Schwerpunkt auf die deutschsprachigen Klassen dort.Weiterlesen

,,Elfmetertöter von Sevilla“

Die Torwartlegende Helmut Duckadam ist tot

Ausgabe Nr. 2893

Helmut Duckadam 1986 in Sevilla. Foto: Facebook Steaua Bucuresti

Der banatschwäbische Fußball trauert um Helmut Duckadam. Der ehemalige Torwart von UTA und Steaua Bukarest verstarb am 2. Dezember d. J. im Alter von 65 Jahren an einer Herzkrankheit in der Kardiologieabteilung des Bukarester Militärkrankenhauses. Dort war er im vergangenen September einer Herzoperation unterzogen worden. Weiterlesen

Mord und gute Laune

Lorcas ,,Bluthochzeit“ ist neueste Theaterpremiere

Ausgabe Nr. 2893


Plädoyer für die Völkerveständigung: Mit Federico García Lorcas „Bluthochzeit” feierte vergangene Woche die deutsche Abteilung des Hermannstädter „Radu Stanca”-Nationaltheaters die zweite Premiere der neuen Spielzeit. Unser Bild: Gruppenfoto mit allen Beteiligten.                   
Foto: TNRS/Andrei VĂLEANU

Mit einem Tanzreigen aller Schauspieler und Mitwirkender endete die Vorpremiere des Theaterstücks „Bluthochzeit“ von Federico Garcia Lorca unter der Regie von Hunor Horvath am Donnerstag, dem 28. November. Die Schauspielerinnen und Schauspieler der deutschen Abteilung des „Radu Stanca“-Nationaltheaters bewiesen, dass eine Tragödie nicht immer tragisch enden muss. Trotz zweier Morde (auf der Bühne) verbreitete sich die gute Laune durch die Live-Musik und den Tanz schnell und man wollte als Zuschauer einfach nur mittanzen. Weiterlesen

Rückblick und Ausblick

Ovidiu Ganț zu Gast bei der DFDH-Mitgliederversammlung

Ausgabe Nr. 2893

Von links: Astrid Fodor, Helmut Lerner, Christiane Böhm, Ovidiu Ganț.  
Fotos: Stefan KÉZDI

Es falle ihm schwer, pro domo zu sprechen, sagte Ovidiu Ganț, der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) im Rumänischen Parlament vor der Mitgliederversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) am Donnerstag der Vorwoche im Spiegelsaal des DFDH. Eigentlich sollte er das Buch vorstellen, das der Chefredakteur der Banater Zeitung, Siegfried Thiel, herausgegeben hat. Mit diesem Buch waren Thiel und Ganț und zuletzt Ganț allein auf Lesereise im ganzen Land. In Hermannstadt hatte es schon eine Buchvorstellung gegeben, also konzentrierte sich Ganț in seiner Wortmeldung auf die Wahlen.Weiterlesen

Weihnachtsmarkt in der Saggasse

Ausgabe Nr. 2893

Die Betreiber der Lokale unterhalb der Sagstiege haben gemeinsam beschlossen jeweils an den Wochenenden (Freitag, Samstag, Sonntag) bis Weihnachten einen Miniweihnachtsmarkt zu veranstalten, wo es Spezialitäten gibt, die in die kalte Jahreszeit passen. Unser Bild: Vor der Taverna Akropolis gibt es z. B. Crepes mit Marmelade oder Schafskäse, Spinat im Blätterteig, Brote mit Zakuska-, Fett- oder Auberginenaufstrich, dazu heiße Schokolade oder Glühwein.                                 Foto: Beatrice UNGAR

In Bild, Text und Ton

Offenes Singen und Vernissage am 1. Advent in der Ferula

Ausgabe Nr. 2893

Bei dem Offenen Singen in der Ferula gab eine aus Bachchor- und Jugendchor-Mitgliedern gebildete Singgruppe den Ton an. Fotos: Beatrice UNGAR

Ein Gesangbuch lebt, wenn aus ihm gesungen wird. Überall dort, wo seine Lieder erklingen, kommen Glaubenserfahrungen der Gemeinde und des Einzelnen zum Ausdruck. In der Reihe ’50 Lieder für 50 Jahre. Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024′ legten und legen unterschiedliche Menschen in der Hermannstädter Zeitung ein bewegendes und kenntnisreiches Zeugnis ab, indem sie ihren Blick auf ihr Lied mit uns teilten.” Mit diesen Sätzen schließen die beiden Organisatorinnen Brita Falch Leutert, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt, und Daniela Boltres, Theologiestudentin, die Vorstellung der Ausstellung zum 50. Jubiläum des Evangelischen Gesangbuches ab. Weiterlesen

Zeitgeschichte in Wort und Tanz

Gastvorstellung des Kronstädter Vereins ,,Zur Zeit: Kultur“

Ausgabe Nr. 2893

Acht Kronstädter Jugendliche führten eine eindrückliche Performance in der Aula der Brukenthalschule auf.                               Foto: Beatrice UNGAR

Die zurückliegenden 130 Jahre Geschichte der Siebenbürger Sachsen verarbeiteten Petra A. Binder und sieben deutschsprachige Schülerinnen und Schüler sowie eine Studentin in einer „Abua bua bua…” getitelten performativ-symbolischen Aufführung, die am 16. September d. J. im Redoute-Kulturzentrum in Kronstadt Premiere gefeiert hat.Weiterlesen