„Echt super und professionell!“

Ausgabe Nr. 2432
 

Zwei Schüler von der Sf. Iosif-Schule Karlsburg zu Gast in Brandenburg

Graf Dracula war unterwegs in Brandenburg… in der Europawoche mit dem Vortrag „Siebenbürgen – Transilvanien – Dracula“ und auf dem Potsdamer Tag der Wissenschaften. Die Idee war ganz einfach: zwei Schüler aus Siebenbürgen stellen ihre Heimat in Brandenburg vor. Schüler für Schüler und multimedial: mit Filmen, Bildern, Musik und vielen Fakten.

 

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„Heute sind wir alle Gürtler“

Ausgabe Nr. 2432
 

Erstes Bezirksgemeindefest in Gürteln/Gherdeal im Krautwinkel

 

Bei all den sichtbar bröckelnden Mauern darf man nicht übersehen, dass sich in Gürteln etwas tut. An einigen Häusern wird repariert, andere, sehr wenige, sind saniert. Ein Zeichen setzen wollte auch der Hermannstädter Kirchenbezirk, und veranstaltete am Pfingstmontag erstmals ein Bezirksgemeindefest in diesem für viele bisher unbekannten Ort im Krautwinkel.

 

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Rhabarber und Heu

Ausgabe Nr. 2432
 

Zur Frühlingsausgabe von Huet Urban

 

Huet Urban hat sich während der Jahre immer mehr zu einem Festival der Entspannung entwickelt. Als vor etwa zwei Jahren zum ersten Mal ein grüner Rasen auf dem ältesten Platz Hermannstadts ausgerollt wurde, hatten noch viele den Zweck der ganzen Aktion nicht verstanden und darüber geschmunzelt. Inzwischen steht Huet Urban für die Oase des Wohlfühlens und der Entspannung mitten in Hermannstadt. Der Zweck des Festivals, das von der Heritas Stiftung in Hermannstadt zum fünften Mal organisiert wird, ist das Freiräumen der Autos und vor allem die Zurschaustellung des schönsten und ältesten Platzes Hermannstadts.  In diesem Jahr fand die Frühlingsausgabe des beliebten Festivals unter dem Titel „Huet Urban Spring Brunch“ am Sonntag, dem 24. Mai, statt.

 

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Un Certain Talent für Porumboiu

Ausgabe Nr. 2432
 

Verhältnismäßig starke Präsenz Rumäniens bei den Filmfestspielen in Cannes

 

Eine verhältnismässig starke Präsenz von Rumänien, wenn auch nicht im Wettbewerb, war bei den diesjährigen 68. Filmfestspielen in Cannes zu verzeichnen. Zwei Filme in der offiziellen Festivalreihe „Ein gewisser Blick" (Un Certain Regard) und ein Kurzfilm in der „Woche der Kritik" sind schon ganz schön.

In „Un etaj mai jos“ (Eine Etage tiefer) von Radu Muntean wird ein Mann (Teodor Corban) Zeuge eines Streits mit tödlichem Ausgang und weiß nicht recht, wie er sich dem vermutlich Schuldigen gegenüber verhalten soll, ihn denunzieren oder nicht? Und dann ist da noch sein eigenes Gewissen, das nicht mitspielen will, als er es nicht tut. Ein Film über Verantwortung, Diskretion und Courage mit einer sehr gepflegten Photographie, sehr schönen Bildern. Er bekam am Ende einen ganz spontanen Applaus, das hieß, hier hat einer, Radu Muntean, eine sehr ordentliche Arbeit abgeliefert, die zum Nachdenken anregt.

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Focus Fotoausstellung

Ausgabe Nr. 2432
 

„Das Jahr 2014 war ein sehr intensives und das kann man auch auf den Fotos sehen", sagte Astrid Fodor, Bürgermeisterin ad interim, bei der Vernissage der siebenten Ausgabe der Fotoausstellung Focus Sibiu. In diesem Jahr wurden insgesamt 70 Aufnahmen von Silvana Armat, Sebastian Marcovici und Dragoș Dumitru im Innenhof des Bürgermeisteramts zu Themen wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport oder Soziales ausgestellt. Dazu konnten zwei Fotoreportagen bewundert werden: Silvana Armat zeigte Fotos zum Thema Therapiehunde im Einsatz für Kinder mit Autismus" und Sebastian Marcovici bebilderte die letzte Theater-Spielzeit am Radu-Stanca-Theater. Wir haben Glück, in einer Stadt wie Hermannstadt zu arbeiten, wo uns die Veranstaltungen auf dem Servierteller präsentiert werden, wir müssen die Momente bloß fotografieren", sagte Silvana Armat und Sebastian Marcovici gab bekannt, dass im Herbst ein internationales Fotografiefestival in Hermannstadt geplant ist.

Foto: Cynthia PINTER

 

Ausstellung gegen Rechtsextremismus

Ausgabe Nr. 2431
 

Bis Ende Juli ist eine Wanderausstellung in der Unibibliothek zu sehen

 

Die Ausstellung „Demokratie stärken, Rechtsextremismus bekämpfen” wurde am vergangenen Freitag im Foyer der Bibliothek der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt eröffnet. Bis zum 31. Juli ist die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Rumänien und des „Elie Wiesel”-Nationalinstituts zur Erforschung des Holocausts in Rumänien zu sehen. 

 

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Konfirmation in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2431
 

Vier Mädchen und vier Jungen wurden am Sonntag durch Pfarrer Hans-Georg Junesch (obere Reihe 2. v. r.) in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt konfirmiert und nahmen zum ersten Mal gemeinsam mit ihren Familien das Heilige Abendmahl entgegen. Unser Bild: Gruppenbild der Konfirmierten mit Pfarrer Junesch und Kuratorin Anita Pavel (o. R. 1. v. r.) auf den Stufen des evangelischen Stadtpfarramtes:  Vanessa Mondea, Carolin Lomnasan, Markus Sorin Bogdan, Ralf v. Greissing, Camelia Oprea, Cătălina Bogdan, Alexander Schebesch, Robert Fleischer (v. l. n. r.).  Foto: Fred NUSS

Handwerk hautnah

Ausgabe Nr. 2431
 

Streiflichter vom Handwerksmarkt in Holzmengen

 

Beim Handwerksmarkt in Holzmengen/Hosman gab es am vergangenen Samstag für die ca. 300 Besucher eine interessante Auswahl an Handwerkskunst, gutem Essen und ein entspanntes Treiben in der warmen Frühlingssonne.

 

Auf dem Gelände hinter der Alten  Mühle hatten verschiedenste Handwerker ihre Stände aufgebaut. Die Variation reichte von Filzprodukten aus Schafwolle über geflochtene Körbe, eingemachte Lebensmittel und Lebkuchen bis zu vor Ort gebundenen Reisigbesen. Daneben wurde auch anderes geboten, wie etwa der Stand von World Wide Opportunities on Organic and Traditional Farms (WWOOF), wo Samen von traditionell hier wachsenden Pflanzen verschenkt wurden. Insgesamt kamen an die 20 Aussteller zusammen.

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Verbindungselement zwischen Ethnien

Ausgabe Nr. 2431
 

Ausstellung „Was sächsische Truhen erzählen…“ im Schatzkästlein eröffnet

 

Nachbarschaftstruhen, Zunfttruhen, Geldtruhen, Kirchentruhen oder Mitgifttruhen. Alte, wie neue solcher Truhen konnte man am Samstag, dem 16. Mai, im Schatzkästlein bewundern. Hier fand nämlich die Vernissage der Ausstellung „Was sächsische Truhen erzählen…“ statt.

   „Wenn Sie sich hier diese Ausstellung ansehen, so sehen Sie als erstes die ungeheure Vielfalt der Truhen“, erklärte Prof. Dr. Paul Niedermaier in seiner Eröffnungsrede.  Die Truhen hätten einen besonderen Stellenwert gehabt, vor allem in Siebenbürgen. „Wenn man die Innenräume der Häuser ansieht, dann kann man einen merklichen Unterschied zwischen West- und Osteuropa feststellen. In Westeuropa sind die Innenräume viel weniger ausgeschmückt und vor allem sehr arm an Textilien. In Osteuropa dagegen sind gerade die Textilien sehr reich verwendet beim Innenraum, bei den Rumänen stärker als bei den Sachsen. Jenseits von dieser allgemeinen Gliederung ist das Möbelstück ein funktionelles Element, das überall angewendet wird.“Weiterlesen

Handwerker und Geistliche als Vorfahren

Ausgabe Nr. 2431
 

(Fortsetzung des Beitrags aus der HZ-Ausgabe Nr. 2430/15. Mai 2015)

 

Aus der Zwischenkriegszeit haben sich einige mit Reisen verbundene motivische und technische Experimente erhalten, die den Anschluss an das Kunstgeschehen aus der weiten Welt illustrieren. Hier ist die Herausforderung des Wassers als Motiv und als Darstellungsweise ein gemeinsamer Nenner. Ein Berlin-Aufenthalt 1930/31 zeitigte Experimente motivischer und formaler Art, darin die Darstellung von Wesenhaftem – von Materialität reflektiert wird (Stillleben mit Hering, 1931). 

Auch das fascinosum des Lichts veranlasst eine motivische Auseinandersetzung, die sekundär auch eine formale ist. Mehrere Arbeiten thematisieren und reflektieren das Wesen des Lichts, – das tellurische (Brennende Sonde von Moreni, 1929), oder das verwandelnde (Glasbläser, 1924), oder seine spirituelle Qualität (Aus Schäßburg, 1919, Winter auf dem Valare, 1929). Ein undatiertes – vom Ausdruck der Gestalten zu schließen – frühes Werk, „Leuchter,“ lässt gleich mehrere Themen anklingen: Die drei Gestalten um den geschmückten traditionellen Baumleuchter veranschaulichen zugleich die Lebensalter, ein Motiv, das die menschliche Existenz geistlich reflektiert; die Kirchentracht und der „Lichtert“ verorten das Geschehen im siebenbürgischen Kirchenraum, und dabei erfüllt der Lichtert die geistliche Symbolik, insgesamt selbstleuchtend. Die Lichtregie folgt darin einer „Erfindung“ des Manierismus, da ein „selbstleuchtendes“ Jesuskind zur Lichtmitte des Weihnachtsgeschehens wird. Damit bekommt dieses heimatliche Weihnachtsmotiv bei aller Traditionsbeflissenheit auch einen eschatologischen Bezug, nämlich jenen zum Himmlischen Jerusalem, darin Christus selbst Mitte und Lichtquelle ist (Offb. 21, 22f).

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„Hava Nagila“

Ausgabe Nr. 2431
 

Jüdische Gemeinde Kronstadt feierte Jerusalemtag

 

Nach der Feier der Hawdala zum Ende des Schabbat sang der Kinderchor unter der Leitung von Cristina Plugaru in der Beit Israel-Synagoge der jüdischen Gemeinde in Kronstadt  Hava Nagila" (was soviel bedeutet wie Lasst uns glücklich sein") und alle stimmten ein. Manche tanzten auch zu der Melodie dieses beliebten hebräischen Volksliedes. Die Stimmung am ersten Tag der Feierlichkeiten zum Jerusalemtag erfuhr eine weitere Steigerung bei dem Konzert der Klezmer-Band Mazel Tov" von der jüdischen Gemeinde aus Klausenburg.

 

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