Von Leibniz angeregt

Ausgabe Nr. 2429
 

10. Band des Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuchs

 

Vom Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuch (SSWB), dessen Schaffung bereits von dem großen Philosophen und Sprachforscher Leibniz angeregt worden war, sind inzwischen neun Bände erschienen. Der vorliegende zehnte Band (S–Schenkwein) ist im Rahmen des Hermannstädter Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften, das der Rumänischen Akademie (Bukarest) unterstellt ist, erarbeitet worden. Unser besonderer Dank für die Förderung der Drucklegung dieses Bandes gilt dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt. Für die sorgfältige Drucklegung sei der Honterusdruckerei gedankt.

 

 

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Als Höhepunkt ein Ball

Ausgabe Nr. 2429
 

Rotary Club Hermannstadt feierte 20. Jubiläum

In einigen Monaten wird sich entscheiden, ob – und wenn ja – wann, wie und von wem ein Rotary Club in Hermannstadt gegründet wird, habe Prof. Dr. Paul Philippi Anfang November 1994 der Hermannstädter Zeitung gegenüber erklärt, heißt es in der Ausgabe vom 11. November 1994. Philippi war zu dem Zeitpunkt der einzige Rotarier in der Stadt (er war während seiner Zeit als Universitätsprofessor in Heidelberg Mitglied im Rotary Club Schwetzingen-Waldorf geworden) und in der Woche davor hatte ihn der Gouverneur des Distrikts 1600 Paris, Jaques Verrier, zu Vorgesprächen betreffend die Gründung eines Rotary Clubs in Hermannstadt besucht.

 

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Blues, Soul, Funk und Jazz

Ausgabe Nr. 2429
 

Ola Onabule gab ein abwechslungsreiches Konzert im Thaliasaal

 

Sanft und sehnsüchtig, eindringlich und herzerweichend. So in etwa muss man sich die Stimme des britischen Sängers Ola Onabule vorstellen. Als Hermannstädter/in hatte man die Möglichkeit dem Soulsänger mit nigerianischen Wurzeln am Mittwoch, dem 29. April, im Thaliasaal zuzuhören. Ola Onabule und seine Band befanden sich auf einer viertägigen Tour durch Rumänien und konzertierten im Rahmen dieser Jazz Day Tour  in Bukarest, Neumarkt, Hermannstadt und Klausenburg.

 

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Maisingen auf der Michelsberger Burg

Ausgabe Nr. 2429
 

„Der Mai ist gekommen": Pünktlich um 7 Uhr begann am 1. Mai das traditionelle Maisingen auf der Michelsberger Burg. Unser Bild: Zum Auftakt sangen Schülerinnen und Schüler der Gustav Gündisch-Schule Heltau sowie von der Schule Nr. 15 beliebte Mailieder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Adina Fülöp, Henriette Guib, Juliane Henning und Rosemarie Müller. Die Anwesenden stimmten fröhlich ein.                  

Foto: Beatrice UNGAR

Gartenfestival

Ausgabe Nr. 2429
 

Blumen – Die schönste Sprache der Welt" unter dieses Motto könnte man das Gartenfest stellen, das am Wochenende auf dem Großen Ring zum vierten Mal stattgefunden hat.                             

Foto: Fred NUSS

 

Radurlaub von Freiburg nach Isfahan

Ausgabe Nr. 2429
 

Andreas Blums viermonatige Velo-Reise führte auch durch Hermannstadt

 

Mit einem Durchschnitt von 20 Kilometern pro Stunde und 100 Kilometern pro Tag will Andreas Blum (Deutschland) etwa 10.000 Kilometer in etwa vier Monaten per Rad zurücklegen. Einen guten Zweck der Reise gibt es auch, er sammelt  Spenden für syrische Flüchtlingskinder in Ankara, genauer gesagt für ein Jesuitenprojekt vor Ort. Dabei ist Ankara nur ein Zwischenstopp auf der Hälfte seiner Reise, die eigentlich bis nach Isfahan in Iran gedacht ist. Ende März ist der Radfahrer aus seiner Heimatstadt Freiburg losgefahren und hat vergangene Woche bei Regen und Kälte auch Hermannstadt erreicht.

 

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Ein Ereignis von herausragender Bedeutung

Ausgabe Nr. 2429
 

120 Jahre seit der Eröffnung des Naturwissenschaftlichen Museums

 

Am 12. Mai 1895 hatten sich in der Harteneckgasse nahe dem Theater zahlreiche Gäste zu einem für die gesamte Stadt bedeutenden Ereignis versammelt. Mit Neugierde und Erwartung hatte man den Bau des neuen Naturwissenschaftlichen Vereinsmuseums an der Stadtmauer im Laufe mehrerer Monate wachsen sehen, das sich schließlich als ein repräsentatives, im neoklassizistischen Stil errichtetes Gebäude darstellte. Nach einer relativ kurzen Bauzeit war es nun soweit, dass die Sammlungen des Vereins nach dem Wechsel unterschiedlicher Räumlichkeiten eine langfristige Bleibe gefunden hatten.

 

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Nachrichten

2429

Europafest in Landshut; Morgen Maifest; Facetten des Rechtsextremismus; Ausflug in die Ostkarpaten; Umleitung ab Săliște; Viertes Männerfrühstück; Deutsche Institutionen beim Europatag 2015; Essen auf Rädern; Forumsklub am Mittwoch; 13. Auflage von ProEtnica; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Bücher vom Prinzen

Ausgabe Nr. 2428
 

Prinz auf Rädern: Unter dem Motto Cărțile copilăriei" (Die Bücher der Kindheit), befindet sich Prinz Nicolae auf Radtour, um Werbung für das Lesen unter den Schülern in Rumänien zu machen. Unser Bild: Am Montag besuchte der Prinz (stehend) und die Vertreter des Verlags Curtea Veche die Schule Nr. 4 in Hermannstadt, wo er im Turnsaal eine Begegnung mit Schülerinnen und Schülern hatte, denen er eine Bücherspende aus der Reihe Cărțile copilăriei" des Verlags Curtea Veche überreichte.                 

Foto: Fred NUSS

 

Mit viel Ausdauer, viel Theater

Ausgabe Nr. 2428
 

25-stündiger Theatermarathon hat in Hermannstadt stattgefunden

26 Veranstaltungen und 17 Schauplätze in 25 Stunden ununterbrochen. Dies ist das Fazit des inzwischen bekannt gewordenen Festivals „25 de ore de teatru non-stop“ beziehungsweise „25 Stunden Theater ununterbrochen“, das am Wochenende von Samstag auf Sonntag (25.-26. April) in Hermannstadt stattgefunden hat.

Man brauchte viel Ausdauer und wahrscheinlich literweise Kaffee, um die ganze Nacht durchzuhalten. Die Autorin dieses Artikels hat es nicht geschafft, deshalb sind im Folgenden nur ein paar Höhepunkte beschrieben.

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„Immer nur lächeln, niemals betrübt“

Ausgabe Nr. 2428
 

Streiflichter von den 25. Deutschen Literaturtagen in Reschitza

Immer nur lächeln, niemals betrübt!" Der Titel des Buches der rührigen Temeswarer Autorin Edith Guip-Cobilanschi, klingt wie eine Durchhalteparole für die Deutschen Literaturtage in Reschitza, die vom 17. bis 20. April d. J. zum 25. Mal stattgefunden haben, und bei denen u. a. auch dieses Buch vorgestellt worden ist. Aber was Erwin Josef Țigla, der Initiator, Organisator kurzum das Herz und die Seele der Veranstaltung hier geleistet hat und leistet, braucht wohl mehr als nur eine einfache Durchhalteparole. Ehrlich gesagt, kann sich meines Erachtens nur die/der eine Meinung von dieser Veranstaltung bilden, die/der zumindest einmal dabei gewesen ist. Keinesfalls unter dem bekannten Motto „Dabei sein ist alles". Schließlich geht es hier nicht um einen Wettkampf sondern um ein großzügiges Angebot an deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus Rumänien und von überall, Begegnung und Austausch zu pflegen.

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