Schlemmen, töpfern, staunen

7. Auflage des Töpfertriathlons „Schön. Keramisch. Nützlich.“

Ausgabe Nr. 2634

Der Sonderpreis der Jury für die jüngste Teilnehmerin in der Kategorie Schautöpfern ging an die quirlige Mihaela Pleşea aus Braniştea/Kreis Galaţi (links), die hier gemeinsam mit der Bulgarin  Veselina Stoeva Petkovska-Marinova ihr Können an der Töpferscheibe zeigt.  
Foto: Beatrice UNGAR

Die Messe „Schön. Keramisch. Nützlich.“, eigentlich ein regelrechter Triathlon für Töpfer fand vom 17. bis 21. Juli zum siebenten Mal im Freilichtmuseum im Jungen Wald statt.  Es waren insgesamt 30 Töpfer aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien und der Republik Moldova eingeladen, welche zusammen ihre Ware präsentierten und zum Verkauf anboten. Zudem gab es die Möglichkeit, in den Workshops zu töpfern und die Töpfer-Köche bereiteten auf offenen Feuerstellen in Tontöpfen traditionelle Gerichte vor, die anschließend von einer Jury bewertet wurden.Weiterlesen

Feeric Fashion Week

Ausgabe Nr. 2634

Die Modewoche Feeric Fashion Week fand vom 17. bis 21. Juli d. J. nun schon zum zwölften Mal in und um Hermannstadt statt. Unser Bild: Am 19. Juli verwendete der Modedesigner Pif Stefano am Hermannstädter Internationalen Flughafen das Gepäckband als Laufsteg und ließ Männer seine avantgardistisch angehauchten rosafarbenen Kreationen aus der Kollektion ,,Monolog 20.19″ präsentieren.                      

Foto: www.feeric.ro

Eine klangliche Reise in der Dorfkirche

Erstes Konzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“ war sehr gut besucht

Ausgabe Nr. 2634

Paul Cristian, Elena Cristian und Klaus Philippi (v . l. n. r.) vor der Barockorgel auf der Empore der Michelsberger Dorfkirche.   
Foto: Beatrice UNGAR

Eine klangliche Reise von Venedig über Hamburg nach Salzburg/Wien und über Sachsen zurück nach Hamburg boten zum Auftakt der Konzertreihe ,,Michelsberger Spaziergänge“ am Sonntag in der Dorfkirche in Michelsberg die Musiker Elena Cristian (Violine), Paul Cristian (Orgel) und Klaus Philippi (Oboe, Oboe d’amore).Weiterlesen

Schnell, leise und umweltfreundlich

Elektro-Roller erobern die rumänischen Städte

Ausgabe Nr. 2634

Elektroroller in der Harteneckgasse zu fahren, ist dank des fehlenden Kfz-Verkehrs ein Genuss.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Sie sind schnell, zusammenfaltbar, ziemlich leise und immer öfter im Hermannstädter Straßenverkehr zu sehen: die E-Scooter. Man kann sie in Rumänien im Elektroladen, in größeren Kaufhäusern und sogar bei Mobilfunkanbietern schon ab 900 Lei kaufen. Das Positive daran: Mit den Elektrorollern, deren Energieversorgung aus einer Traktionsbatterie mit mehreren Akkumulatorzellen besteht, kommt man gut und schnell voran und schadet nicht der Umwelt. Weiterlesen

Viele Gemeinsamkeiten entdeckt

Erasmus+-Projekt zur Multiethnizität für deutsche und rumänische Jugendliche

Ausgabe Nr. 2634

Theatervorführung in Kronstadt.                             
Foto: Privat

Im Rahmen des Projektes „Vielfalt erleben! Multiethnizität neu gedacht” fand eine  deutsch-rumänische Jugendbegegnung in Rumänien statt. Renate Krekeler-Koch (Ludwig Wolker e.V.  Berlin), Paul Binder (Honterus Alumni Club) und die Kulturreferentin für Siebenbürgen Heinke Fabritius begleiteten die 19 Jugendlichen aus Deutschland und Rumänien und sprachen mit der stellvertretenden HZ-Chefedakteurin Ruxandra S t ă n e s c u über das Projekt. Weiterlesen

Stehapplaus für Ohrwürmer

6. Konzert des Projekts ,,Piano Rocks“ im Thalia-Saal

Ausgabe Nr. 2634

Die Mitglieder des Chores der Klausenburger ,,Transilvania“-Staatsphilharmonie (in Mönchskutten) eröffneten gemeinsam mit der Pianistin Monica Florescu und dem Schlagzeuger Gabriel Barani mit Alfred Schnittkes ,,Requiem“ das Konzert. Ebenfalls im Bild zu sehen ist der ausgezeichnete Nachwuchsgitarrist Alexandru Petre und Mircea Ittu, Bläser im Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie, der Bassgitarre gespielt hat.
 Foto: ARTOGrafica

,,Können wir nicht noch einmal die ‚Bohemian Rhapsody‘ anstimmen?“ fragten die 16 Choristen und Choristinnen während des minutenlangen Stehapplauses, den das begeisterte Publikum der Pianistin Monica Florescu und ihrem Team zollte, die am Freitag der Vorwoche das 6. Konzert im Rahmen des von Laurențiu Străuț initiierten Projekts ,,Piano Rocks“ auf der Bühne des Thalia-Saals bestritten haben.Weiterlesen

„Leidenschaft und Chemie“

3. Auflage des Tangofestivals „Tango.2“ stattgefunden

Ausgabe Nr. 2634

Die Haupttänzer Murat Erdemsel und Sigrid Van Tilbeurgh in Aktion.                                               Foto: Werner FINK

Über 250 Tangoliebhaber von nah und fern nahmen vergangenes Wochenende am „Tango.2“ Tangofestival in Hermannstadt teil, wo sie die Möglichkeit hatten, von Freitag bis Sonntag  interessante Workshops zu besuchen. Als Alternative gab es tagsüber Tanzveranstaltungen im Restaurant Leon in der Heltauergasse und abends ging es dann in die nächtlichen Milonga  in den Festsaal der Astra-Bibliothek, wo die Anwesenden u. a. mit Tango-Tanzshows überrascht wurden. „Leidenschaft, die Chemie zwischen den Partnern“, antwortete Sigrid Van Tilbeurgh auf die Frage, welches die Motivation eines Tangotänzers ist, überhaupt Tango zu tanzen. Murat Erdemsel und seine Partnerin Sigrid Van Tilbeurgh aus der Schweiz waren nämlich die Ehrengäste, die am Samstagabend den Anwesenden eine Tangoshow vorführten.Weiterlesen

Keine distanzierte Beobachterin

Dagmar Dusil stellte ihr neuestes Buch im Spiegelsaal vor

Ausgabe Nr. 2634

Dagmar Dusil (links) bei ihrer Lesung im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums mit Moderatorin Beatrice Ungar.    
Foto: Fred NUSS

Ihre Zeit als fünfte Dorfschreiberin von Katzendorf hat die aus Hermannstadt stammende und jetzt in Bamberg lebende Autorin Dagmar Dusil zwischen zwei Buchdeckel gebannt. Das unter dem Titel ,,Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“ im Ludwigsburger Pop-Verlag, der in diesem Jahr sein 15. Jubiläum feiert, wurde druckfrisch bei der Leipziger Buchmesse und bei den Deutschen Literaturtagen im April d. J. in Reschitza vorgestellt. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2634

 

Red Bull Romaniacs; Astrid Fodor wieder im Amt; Weitere Präsidentschaftskandidaten; Die 7. Haferland-Kulturwoche; Deutsche Lyzealklassen in Hermannstadt; Michelsberger Spaziergänge; „Moravia Cantat” zu Gast; Singwoche in Seligstadt; „Lieder der Berge”; Orgelsommer in Mediasch; Mediascher Orgelklänge; Brunch in Kleinschelken; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Die Hand als Nudelwalker

Beim „Astra Multicultural“-Festival gab es auch leckere Kartoffelwuzerl

Ausgabe Nr. 2633

Kartoffelwuzerl zubereiten wie in Neppendorf (v. l. n. r.): Michael Gierlich sorgte nicht nur für ein gutes Feuer im Holzofen in der Küche des siebenbürgisch-sächsischen Hauses aus Kleinschelken sondern machte nach Anweisungen von Elisabeth Rosenauer auch beim Wuzeln“ mit, ebenso ein lernbegieriger Junge und die Museografin Camelia Ștefan.
Foto: Beatrice UNGAR

Beim Herstellen von „Kartoffelwuzerln“ dient die Hand als Nudelwalker… Dabei hatten nicht nur die Neppendorferin Elisabeth Rosenauer Spaß sondern eine Menge Kinder, die nach und nach in dem Haus aus Kleinschelken eintrafen und mit oder ohne Schürze mitmachten beim Ausrollen der leckeren Mehlspeise aus Kartoffelteig. Dafür braucht es viel Mehl, so dass die kleinen Köchinnen und Köche bald recht gepudert aussahen. Ihrer Freude am Mitmachen tat das keinen Abbruch. Und schon beim Zusehen lief so mancher Mutter und so manchem Vater das Wasser in den Mund.Weiterlesen

Drei Jurymitglieder konzertierten

25 Nachwuchspianisten aus neun Ländern beim 24. Filtsch-Festival

Ausgabe Nr. 2633

Die HDH-Vorsitzende Dagmar Zink Dusil und der Gewinner des Peter Szaunig-Preises, Eusebiu Thomas Florea.                       
Foto: Beatrice UNGAR

Drei Jurymitglieder erfreuten die Musikliebhaber im Rahmen der 24. Auflage des Carl Filtsch-Klavier-Interpretations- und Kompositionswettbewerbs, die vom 9. bis 14. Juli in Hermannstadt stattgefunden hat, mit zwei außerordentlichen Konzerten. Bei der Eröffnungszeremonie am Dienstag, den 9. Juli, gestalteten die Pianisten und Hochschulprofessoren Dan Grigore und Csiky Boldizsár einen Klavierabend zum Gedenken an den 2015 verstorbenen Pianisten Peter Szaunig, der gemeinsam mit Walther Krafft vom Münchener Musikseminar  diese Veranstaltung sozusagen aus der Taufe gehoben hatte.Weiterlesen