Die Musik war im ,,Focus“

Bei der zweiten Auflage des „Focus In The Park“-Festivals regnete es mit Bällen

Ausgabe Nr. 2638

Der Höhepunkt der zweiten Auflage von „Focus In The Park“ war der Auftritt der Band „Subcarpați“, die sich zum Schluss ein Selfie mit dem zahlreich erschienenen Publikum machte.
Foto: Focus In The Park

Weg von den Pflastersteinen und in den kühlen Erlenpark. Dieses Konzept der Organisatoren des einzigen Festivals für alternative Musik in Rumänien hat sich spätestens dieses Jahr bewährt. „Focus In The Park“ wurde von tausenden Menschen am verlängerten Wochenende vom 22.-25. August besucht. Weiterlesen

Von Schönheit, Natur und Harmonie

Sonderausstellung zum Thema Küche, Geselligkeit und Jagd im Blauen Stadthaus

Ausgabe Nr. 2638

Die Konservatorin Daniela Morosan und die drei Kuratoren Dr. Daniela Dâmboiu, Dr. Alexandru Sonoc und Dr. Iulia Mesea bei der Vernissage im Multimediasaal (v. l. n. r.).                                             Foto: Fred NUSS

„Die Schönheit der Natur, die Rafinesse der Küche. Mit Ceres, Bacchus und Venus“ lautet der Titel der Sonderausstellung, die am 7. August  im Multimediasaal im Blauen Stadthaus am Großen Ring des Brukenthalmuseums von der Kuratorin Dr. Iulia Mesea zusammen mit Kurator Dr. Alexandru Sonoc und mit der Kuratorin Dr. Daniela Dâmboiu eröffnet wurde. Weiterlesen

Die kleine Perle, die einen packt

Gespräch mit der Gamedesignerin Vanessa Riess über ,,Sound of Magic“

Ausgabe Nr. 2638

Vanessa Riess (Bildmitte) mit Jan Ewald (links) und Kevin Scherer (rechts).
Foto: everbyte

Jeder, der ab und zu gerne ein gutes Spiel spielen möchte oder einfach die Zeit totschlagen will und ein Smartphone besitzt kennt sie: Die Suche nach einem ebenso unterhaltsamen wie auch anspruchsvollen Spiel im Play- oder iOS Store. Oftmals wird die Hoffnung auf einen guten Fund enttäuscht, denn viele Produkte scheinen mehr Null-Acht-Fünfzehn und rein zu kommerziellen Zwecken kreiert worden zu sein. Doch manchmal entdeckt man sie: Die kleine Perle, die einen packt und staunen lässt. So ging es mir vor einer Weile auch, als ich auf ,,Sound of Magic” stieß. So lautet der Titel eines Handy-Spiels (zu dt. „Klang der Magie“), welches Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde. Besonders daran ist vor allem, dass es auf beinahe alle visuellen Effekte verzichtet und gewissermaßen ein interaktives Hörspiel mit tiefer gehenden Spielmechaniken ist. Dies hat zur Folge, dass der Spieler automatisch seine eigene Fantasie und Vorstellungskraft einsetzt, um das Abenteuer in der fantastischen Welt „Azalen“ zu erleben. Ein mutiger Schritt in einer Branche, die sich Jahr für Jahr mit neuen visuellen Glanzleistungen übertrifft und zunehmend auf die virtuelle Realität als Mittel der Wahl zusteuert. Die Welt der Spiele besitzt im 21. Jahrhundert eine enorme Tragweite: Jedes Jahr wird der Markt nur so überhäuft mit neuen Produkten von Entwicklern aus aller Welt, wie man regelmäßig auf den großen Messen in Los Angeles bei der E3 oder etwa in Köln bei der Gamescom(welche vom 20. bis zum 24. August stattfand) sehen kann. Die Grafik wird dabei stetig eindrucksvoller; besonders ist das zu beobachten bei großen Entwicklern wie Ubisoftoder ElectronicArts. Jedoch gibt es sie immer noch: Die kleinen Indie Studios („Indie“ kurz für independent, zu dt. unabhängig), welche wenig finanzielles, dafür aber jede Menge kreatives Kapital besitzen und so dafür sorgen, dass der Pool an innovativen Kreationen nicht austrocknet. Sie sind eine tragende Säule für den stetigen Fortschritt in der Branche.Weiterlesen

Musik aus drei Jahrhunderten

Die Konzertreihe ,,Michelsberger Spaziergänge“ 2019

Ausgabe Nr. 2638

Klaus Philippi (rechts außen) stellt das Klausenburger Ensemble Flauto dolce bei dessen Konzert am 18. August vor (v. l. n. r.): Noemi Miklos, Mihaela Maxim, Maria Szabó und Zoltán Majó.   
Foto: Beatrice UNGAR

Applaus auch für den Hauptveranstalter Klaus Philippi gab es beim letzten Konzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“ am Sonntag in der Dorfkirche in Michelsberg, das von dem Trio Àventd’anches bestritten wurde. ,,les anches“ werden im Französischen die Rohrblattinstrumente genannt, und das brachten die drei jungen Musiker auch zu Gehör: Musik für Rohrblattinstrumente aus drei Jahrhunderten.Weiterlesen

Gemeinsames Singen bindet und verbindet

Konzertreise des Kammerchores „Cantores vivaces“ zu seinem 40. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2638

Der Cantores vivaces-Chor beendete seinen sehr gut besuchten Auftritt in der Johanniskirche in Hermannstadt unter der Leiterin Marianne Galbács-Seiwerth, wie es sich für einen Studierenden-Chor gehört, mit dem ,,Gaudeamus igitur“.           
Foto: Fred NUSS

„Ich hätte auch mitsingen können, ich habe auch im Kurt-Scheiner-Chor gesungen, wie der Kammerchor der Brukenthalschule auch genannt wurde, bevor er unter der Leitung von Hans-Günther Seiwerth den Namen ‚Cantores juvenes‘ angenommen hat“, sagte mir eine Zuhörerin nach dem Konzert in Hermannstadt. In Schäßburg äußerte sich ein achtzigjähriger Zuhörer, dass unser Konzert in ihm viele Erinnerungen aus seiner Jugend wachgerufen habe. Sicher hatten auch andere Konzertbesucher ähnliche Empfindungen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2638

 

53. Töpfermarkt; Tag der Offenen Türen zu 120 Jahre Synagoge; Fahrt zum Sachsentreffen 2019; Sommernachtsparty; Transilvanian Brunch; Konzert des Projektchors; Karten für Enescu-Festival; Bachchor St. Lorenz auf Reise; Schuljahr 2019-2020; 19. Hermannstädter Treffen in Dinkelsbühl; StadtschreiberIn für Rijeka gesucht; Retrospektive Fotosalon; Orgelsommer in Mediasch; Freizeiten der Frauenarbeit; Wahlen im Ausland; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Zukunft braucht Erinnerung‟

Zehntes Heimattreffen und Landlerhochzeit in Großau

Ausgabe Nr. 2637

Gruppenbild mit dem Brautpaar Annemarie und Gottfried Engel, der Großauer Volkstanzgruppe und Maria Schenker.
Foto: Beatrice UNGAR

„Es ist nicht leicht, hier allein auf der Burg zu sein. Aber die Hoffnung, dass die Großauer kommen und unsere Freunde gibt uns Kraft“. Mit diesen Worten begann Kurator Matthias Krauss seine Begrüßung zum Auftakt des Festgottesdienstes anlässlich des zehnten Großauer Heimattreffens in der Großauer evangelischen Kirche am 4. August d. J. Als „besonderen Freund“ begrüßte Krauss Pfarrer i. R. Egbert Schlarb, der gemeinsam mit seiner Gattin Cornelia Schlarb von 1995 bis 1998 die Kirchengemeinde Großau betreut hat.Weiterlesen

,,Ihr erhaltet uns die Heimat“

Elftes Heimattreffen der Neppendorfer

Ausgabe Nr. 2637

Zur Gitarrenbegleitung von Pfarrer Dietrich Galter sang der spontan zusammengestellte Chor einige bekannte Lieder. An der Wand links über dem Aufgang zur Kanzel ist die bei den Sanierungsarbeiten aufgetauchte Inschrift zu sehen.                                                        
Foto: Beatrice UNGAR

,,Heimat ist dort, wo wir uns nicht erklären müssen. Hier in Neppendorf müssen wir uns nicht erklären“, sagte sichtlich gerührt Helmut Gromer, der Vorstandsvorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Neppendorf bei der Eröffnungsveranstaltung des 11. Heimattreffens am 10. August in der evangelischen Kirche in Neppendorf.Weiterlesen

,,Eine Mahnung an uns“

Der Roman ,,Ascheregen“ von Joachim Wittstock, der am 28. August 80 wird

Ausgabe Nr. 2637

Joachim Wittstock auf der Fahrt zur 29. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza im April d. J.                             
Foto: Beatrice UNGAR

Der am 28. August 1939 in Hermannstadt geborene Schriftsteller Joachim Wittstock hatte im März d. J. im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Hermannstädter Architekten Hermann Fabini, der den Gästen das überaus informative und interessante Buch „Siebenbürgen, Land und Leute“ von Charles Boner näher gebracht hat, sein neuestes Werk „Forstbetrieb Feltrinelli“ und seinen wiederaufgelegten und neu überarbeiteten Roman „Ascheregen“ von 1985 vorgestellt. Aus aktuellem Anlass, Joachim Wittstock feiert am 28. August seinen 80. Geburtstag, gratuliert die Redaktion der Hermannstädter Zeitungmit einer Rezension des Romans.Weiterlesen

Zwei Tage Regen, zwei Tage Sonnenschein

Streiflichter vom 36. Jahrmarkt der Handwerke im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2637

Bei dem reichen Angebot lag die Qual der Wahl bei den Besuchern, die auch in diesem Jahr zahlreich in das Freilichtmuseum im Jungen Wald strömten, und die Stände der Handwerker in Augenschein zu nehmen und natürlich auch um zu kaufen. Unser Bild: Roxana Vasile (Bukarest) hatte gefilzte Objekte ausgestellt.
Foto: Fred NUSS

Knapp 20.000 Hermannstädter und Touristen haben am Wochenende das Freilichtmuseum besucht, wo zum 36. Mal der Jahrmarkt der Handwerke stattgefunden hat. Ergänzt wurde das Angebot am Sonntag mit Traditionen und Kultur aus dem Kokelgebiet, vorgestellt von den Gemeinden Marktschelken/Șeica Mare und Kleinschelken/ Șeica Mică. Weiterlesen

Abenteuer Transsylvanien

Eine kulturelle, kulinarische und naturkundliche Reise durch Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2637

Die Gruppe vor dem Hermann-Oberth-Museum für Raumfahrtgeschichte in Mediasch.                                                         Foto: Frank WAGENER

Transsylvanien (Siebenbürgen) ist nicht nur eine Reise wert!  Das wurde schon deutlich, als im November 2018 Einladung und erste Informationen zu der einwöchigen Exkursion vom 23. bis 30. Juni 2019 unter der Leitung von Herrn Horst Dengel und Herrn Prof. Dr. Wolfgang Schumacher erfolgten.

Transsylvanien ist nicht nur aufgrund des Fürsten Dracula bekannt, sondern hat darüber hinaus eine einzigartige Berg-, Pflanzen- und Tierwelt zu bieten. So versprach das angekündigte Programm eine abwechslungsreiche Mischung aus Natur und Kultur, was der Reisegruppe, die sich aus 23 insbesondere forstwirtschaftlich und biologisch-botanisch Interessierten aus dem Rheinland und aus Norddeutschland zusammensetzte, besonders entsprach. Weiterlesen