Spendenübergabe

Ausgabe Nr. 2631

Der in Fogarasch mit Unterstützung des Vereins agape Lockhausenbetriebenen Tagesstätte „Casa Bethleem“ des Diakonia-Vereins überbrachte am Dienstag der deutsche Konsul Hans Erich Tischler den Erlös des diesjährigen Sommerfestes des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Bei dem Sommerfest hatte Konsul Tischler Spenden für diese Einrichtung erbeten. Es kamen 3.300 Lei zusammen. Unser Bild (v. l. n. r.): Cristina Rusu (Diakonia), Konsul Hans Erich Tischler,  Rüdiger Frodermann (agape e. V.) und Stadtpfarrer Johannes Klein (Diakonia) bei der Spendenübergabe.                           

Foto: Beatrice UNGAR

 

Zweimal Béla Bartók

Musikalische Streiflichter aus Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2631

Das finnische Streichorchester Collegium Musicum Lohja konzertierte auf seiner ersten Rumänienreise am Freitag der Vorwoche in der Johanniskirche. Unser Bild: Dirigent Harri Kerko singt „Amazing Grace“ mit dem Rücken zum Orchester.                                                     
Foto: Fred NUSS

Musikliebhaber kamen schon beim Theaterfestival nicht zu kurz und wurden und werden auch weiterhin verwöhnt. Zuletzt vom 23. bis 30. Juni im Rahmen der 16. Auflage der Rumänisch-amerikanischen Musiktage mit vier außergewöhnlichen Konzerten sowie mit einem Auftritt des finnischen Streichorchesters Collegium Musicum Lohja am 28. Juni in der Johanniskirche. Es folgt nun das 24. Carl Filtsch-Festival, das mit einem Klavierabend zum Gedenken an den Initiator Peter Szaunig am Dienstag, den 9. Juli, 19 Uhr, im Thaliasaal eröffnet wird.Weiterlesen

Trotz Konkurrenz gut besucht

13. Auflage des TIFF fand am Wochenende in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2631

Der Eröffnungsfilm „Parking“ wurde im gut ausgestatteten und klimatisierten Kinosaal im „Ion Besoiu“-Kulturzentrum gezeigt.    
Foto: Dragoș DUMITRU

37  Spielfilme aufgeteilt auf vier Tage. So könnte man die 13. Auflage des Transilvania International Film Festival Hermannstadt zusammenfassen, die vom 27.-30. Juni stattgefunden hat. Das größte Filmfestival des Landes wurde in Klausenburg zum 18. Mal Anfang Juni organisiert. Eine Auswahl der dort gezeigten Filme standen auch in Hermannstadt im Programm, und viele Filme wurden nach den jeweiligen Projektionen zusammen mit Regisseuren und Schauspielern in Q & A Sessions besprochen. Weiterlesen

Zwischen Presto und Andantino

Erinnerungen an die Hermannstädter Philharmonie zum 70. bzw. 180. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2630

Heinz Acker am Pult der Hermannstädter Staatsphilharmonie, Solist: Peter Szaunig, 2. Klavierkonzert von Franz Liszt, 1972

Vor mir tickt ein altertümliches Metronom sein noch immer zuverlässiges Tick-tack und gemahnt an alte Zeiten in Hermannstadt. Ich habe es von meiner bescheidenen Gage beim Debütkonzert als Dirigent der Hermannstädter Staatsphilharmonie (1970) gekauft. Das Gewicht auf der Pendelskala steht auf 70. Ein ruhiges Andantino-Tempo suggeriert relativ stabil verlaufende 70 Jahre seit der Gründung der Hermannstädter Staatsphilharmonie (1949). Nun schiebe ich den Regler auf 180. Ein aufgeregt pulsierendes Presto kündet von den erregenden 180 Jahren seit der Gründung des Hermannstädter Musikvereins (1839). Welches Ereignis feiern die Hermannstädter denn nun eigentlich? Wohl am besten beides, denn das eine ist ohne das andere nicht denkbar und beides verbindet sich in meinem Geist mit einem legendären Saal in Hermannstadt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2631

Europaparlament zusammengetreten; Carl Filtsch-Festival; Obor Fest; Sibiu Sands; Hermannstädter Radtour; 10. Auflage der Hungarikum-Tage; Brunch am Wochenende; Wasser wird teurer; Tag der offenen Türen; Säuglingstag am Sonntag; Vortrag zu Brot; Orgelsommer in Mediasch; Buchvorstellung am Mittwoch; Jugendchor aus Schaffhausen auf Tournee; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Zum 125. Geburtstag nachgerechnet

Oberths Berechnungen für die „Kegeldüse“ mit modernen Methoden bestätigt

Ausgabe Nr. 2630

Hermann Oberth im Sommer 1930 bei seinen Versuchen in der Chemisch-Technischen Reichsanstalt Berlin.
Quelle: Archiv Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum, Feucht.

Der Raumfahrt- und Raketenpionier Prof. Hermann Oberth (1894-1989) wäre am 25. Juni 125 Jahre alt geworden. Zum 20. Tag der Raumfahrtgeschichte am vergangenen Samstag im Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht präsentierten Prof. Philipp Epple und Michael Steppert von der Hochschule Coburg eine Simulationsrechnung für Oberths 1929/30 entwickelte „Kegeldüse“.

Die Berechnungen und Annahmen des gebürtigen Hermannstädter Raumfahrtpioniers wurden dadurch voll bestätigt.Weiterlesen

Poesie, Pathos, Witz und Feuer

Das 26. Hermannstädter Internationale Theaterfestival verzeichnete neue Rekorde

Ausgabe Nr. 2630

Die französische Straßentheatergruppe „Plasticiens volants“ verwandelte an zwei Abenden den Großen Ring in eine Bühne für mit Helium gefüllte aufblasbare Gestalten aller Art. Unser Bild: Einige Figuren wie diese aus der Vorstellung „New World“ konnte man auch tagsüber bewundern.
Foto: Fred NUSS

Das Internationale Theaterfestival Hermannstadt hat dieses Jahr den Rekord der Zuschauer gebrochen. 123.000 Menschen sollen den insgesamt 540 Events der 26. Auflage beigewohnt haben. Das größte Theaterfestival des Landes, das am 14. Juni begonnen hatte, endete am Sonntag, dem 23. Juni, zehn Minuten vor Mitternacht mit dem traditionellen Feuerwerk. Damit endete das spektakulärste Event des Jahres in Hermannstadt.Weiterlesen

Aus Liebe zur Bergwelt

125 Jahre SKV-Kurhaus auf der Hohen Rinne

Ausgabe Nr. 2630

Ein kenntnisreiches und kurzweiliges Ko-Referat hielt Konrad Klein über die Schanta, ein ca. 4 km von dem Luftkurort Hohe Rinne gelegene Wiese, auf der einige Hermannstädter Ferienhäuser gebaut hatten.
Foto: Beatrice UNGAR

Aus Anlass des 125. Jahrestags der Einweihung des Kurhauses auf der Hohen Rinne am 10. Juni 2019 hielt Dr. Mircea Dragoteanu, Autor des Buches „A fost odată Hohe Rinne – Istoria Păltinișului” einen Bildvortrag zum Thema „Zwischen Bergen und Himmel, die Hohe Rinne. 125 Jahre seit der Einweihung des Luftkurortes Hohe Rinne” im Rahmen der dritten Auflage der Veranstaltungsreihe „Hermannstädter Gespräche“, die von dem Demokratischen Forum der Deutschen Hermannstadt in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Instituts für Auslandsbeziehungen Stuttgart durchgeführt wird.Weiterlesen

Gelebte Partnerschaft

Ausgabe Nr. 2630

Im Rahmen der seit 1997 zwischen Marburg und Hermannstadt existierenden Städtepartnerschaft ist am Montag ein vom Marburger Verein Hilfe für Sibiu/Hermannstadt“ unter Koordination von Carola von Winterfeldt organisierter Gütertransport mit einer umfangreichen Schulmöbelspende (Tische, Stühle, Tafeln) bei der Independența-Berufsschule  eingetroffen. Auf dem Hilfstransport waren neben Schulmöbeln auch Kindergartenmöbel und Kartons mit Kleidung. Empfänger waren die Schule Nr. 8, der Kindergarten Nr. 16, soziale Einrichtungen der Stadt und der Hilfsverein Olivia. Am Mittwoch konnten sich die Medien bei der Berufsschule ein Bild von dieser Schenkung machen und sich dabei bei der Leiterin des Kollegs, Frau Mirela Hanea, und Herrn Konsul Hans Erich Tischler über diese Aktion informieren. Konsul Tischler begrüßte diese gelebte Partnerschaft und konkret bezeugte Solidarität zwischen den beiden Städten. Unser Bild: Konsul Hans Erich Tischler (3. v. r.), Schulleiterin Mirela Hanea (2. v. r.) und Teo Pădurean (1. v. r.) vom Hilfsverein Olivia mit einer der gespendeten Tafeln.

Foto: Beatrice UNGAR

 

Aufgeschlossen für Dichtung: Jens Langer

Zum 80. Geburtstag des Pfarrers und Publizisten / Von Joachim WITTSTOCK

Ausgabe Nr. 2630

Jens Langer ist auch leidenschaftlicher Hobbyfotograf.
Foto: Henriette VÁSÁRHELYI

Familiäre Umstände brachten es mit sich, dass der in Rostock beheimatete evangelisch-lutherische Pastor Jens Langer seit mehr als anderthalb Jahrzehnten zum Rumänienreisenden und Siebenbürgenkenner wurde. Durch die Heirat des Sohnes und dessen Zuzug nach Holzmengen/Hosman wurde das Untere Harbachtal für Jens Langer und seine Gattin Mechthild zum Schwerpunkt regelmäßiger Aufenthalte hierzulande. Weiterlesen

Manipulation einfach gemacht

„Deepfake“ erreicht neues Niveau

Ausgabe Nr. 2630

Das Foto ist ein Screenshot von https://www.ohadf.com/projects/text-based-editing/
Auf dieser Seite wurde die neue Technologie der Öffentlichkeit präsentiert.

„Deepfake“ (dt.: tiefe Fälschung) ist ein noch sehr junger Begriff für eine ebenso junge technologiebasierte Entwicklung, mit der zum Beispiel Videos manipuliert werden können. Seit 2017 ist er in der Öffentlichkeit ein Thema und nimmt mit jeder weiteren Innovation an Bedeutung zu. Anfang Juni wurde ein neuer Algorithmus vorgestellt, dessen falsche Anwendung einen moralisch fragwürdigen Meilenstein für die Zukunft der menschlichen Gesellschaft darstellen könnte.Weiterlesen