Immer eine Reise wert

Regionalgruppe Mediasch besucht Heimatregion

Ausgabe Nr. 2637

Die Gruppe zu Besuch bei Familie Schaas in Reichesdorf.        
Foto: Privat

Die Teilnehmer der Begegnungsfahrt „Die Siebenbürger Sachsen in Mediasch – gestern und heute“, die von der Regionalgruppe Mediasch und Umgebung des Verbandes der siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG) vom 13. bis 20. Juli 2019 durchgeführt wurde, konnten sich davon überzeugen, dass das Weinland immer eine Reise wert ist.  Die Veranstaltung fand mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen der Maßnahmen der Vertriebenen zur Förderung des friedlichen Miteinanders mit den Völkern Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas statt. An der Fahrt beteiligten sich Vertreter der HOG-s Baaßen, Mardisch, Mediasch, Reichesdorf, Tobsdorf und Wurmloch. Demzufolge wurde auch der Hauptfokus auf Besuche und Begegnungen in diesen Orten gelegt.Weiterlesen

Zwischen Leidenschaft und Choreografie

16. Auflage des Tanzfestivals für Studierende fand auf dem Kleinen Ring statt
Ausgabe Nr. 2637

Das Ensemble ,,Magna Nemesis“ vom Studentenkulturhaus in Karlsburg/Alba Iulia präsentierte Tänze der Daker in moderner Choreografie und gewann den zweiten Platz in der Kategorie Moderner Tanz.              
Foto: Fred NUSS

Das Hermannstädter Studentenkulturhaus organisierte am vergangenen Wochenende auf dem Kleinen Ring in Hermannstadt die 16. Auflage des Studententanzfestivals Sibiu DANS Festival. Es war ein Marathon von Performances und Workshops mit originellen Tänzen von Studentengruppen, welche speziell für darstellende Künste von Bedeutung waren. Weiterlesen

Verknotete Langnasen

Drei spanische Künstler stellen im Brukenthalpalais aus

Ausgabe Nr. 2637

Kurator Robert Strebeli mit den drei Künstlern Jesús Algovi, José María Larrondo und Juan Sebastián Gonzálezvor dem Plakat der Ausstellung an einer Litfasssäule in der Heltauergasse (v. l. n. r.).
Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel ,,Spanien in Siebenbürgen“ sind bis zum 1. September d. J. Werke von drei spanischen Künstlern – Jesús Algovi, José María Larrondo und Juan Sebastián González – in den Räumen für Sonderausstellungen im Brukenthalpalais zu sehen. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2637

Ab heute 19. Mittelalterfestival; 53. Töpfermarkt; 40 Jahre ,,Cantores vivaces“; Michelsberger Spaziergänge; Buchvorstellung; Filmmittwoch; Sommernachtsparty; Retrospektive Fotosalon; Freizeiten der Frauenarbeit; 29. Sachsentreffen 2019 in Bistritz; Schlattner-Doku in Wien; Orgelsommer in Mediasch; Brunch in Tiocu de Jos; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Das 10. Großauer Heimattreffen

2636

Das 10. Großauer Heimattreffen in ihrem Heimatort veranstaltete die HOG Großau am Sonntag. Einen Bericht dazu und zu einer besonderen Hochzeit können Sie in unserer nächsten Ausgabe lesen. Unser Bild: Nach dem Gottesdienst folgte der gemeinsame Gang auf den Friedhof, allen voran die Großauer Blaskapelle.                                        Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Zukunft kann gestaltet werden“

2636

Die Kirchenorgel stand im Mittelpunkt der 700-Jahr-Feier von Holzmengen

Bei der von der jüngst gegründeten Volkstanzgruppe Holzmengen aufgeführten Sternpolka standen die Tanzgruppenleiterin Franziska Staufert und die beiden Vorstandsmitglieder der HOG Holzmengen, der Vorsitzende Thomas Schneider und sein Stellvertreter Helmut Krauss im Vordergrund. Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Zeit kann nicht zurückgedreht, aber die Zukunft kann gestaltet werden“ lautete das Motto, unter dem die von den nach Deutschland ausgewanderten Siebenbürger Sachsen aus diesem Ort im Unteren Harbachtal gegründete Heimatortsgemeinschaft (HOG) Holzmengen am vergangenen Wochenende zum 700. Ortsjubiläum eingeladen hat. Und die Veranstalter machten ihrem Namen ,,Gemeinschaft“ alle Ehre, indem sie gemeinsam mit allen anderen Holzmenger ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellte.

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44. Mal „Lieder der Berge”

2636

Eines der ältesten Hermannstädter Festivals

Auszeichnungen zum 75. Jubiläum: Im Rahmen der 44. Auflage des internationalen Folklorefestivals ,,Cantecele Muntilor“ (Lieder der Berge), das vom 31. Juli bis 5. August von dem Hermannstädter Kreiszentrum für die Erhaltung der Traditionen ,,Cindrelul – Junii Sibiului“ veranstaltet wurde, feierte das Folkoreensemble ,,Junii Sibiului“ sein 75. Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde das Ensemble und dessen Leiterin Silvia Macrea mehrfach ausgezeichnet. Am 1. August durch den Staatspräsidenten Klaus Johannis, der dem Ensemble den Verdienstorden für Kultur im Rang eines Kavaliers Kategorie D (Bühnenkünste) und der Leiterin den Verdienstorden für Kultur im Rang eines Kavaliers Kategorie F (Kulturförderung) per Präsidialdekret verliehen hat, und am Sonntag durch Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (links), die bei der Abschlussveranstaltung auf der Bühne am Großen Ring Silvia Macrea (2. v. l.) die Insignien einer Ehrenbürgerin von Hermannstadt überreichte. Foto: Cindrelul Junii Sibiului

Die 44. Auflage des Folklorefestivals „Lieder der Berge” (Cântecele Munţilor) brachte nicht nur Musik, Tanz und Traditionen aus aller Welt nach Hermannstadt, sondern auch Ehrungen für das Ensemble „Cindrelul-Junii Sibiului”, das sein 75. Gründungsjubiläum feierte. Der Große Ring war jeden Abend voll, auf der Bühne traten am Wochenende 19 Folkloreensembles aus acht Ländern, aber auch rumänische Popmusiker auf. 

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„Romaii Poesia”

2636

4. Poesiefestival der Roma hat stattgefunden

Ramona Ioana Bruynseels (links) und Luminiţa Cioabă tauschten Gedichtbände aus. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Zum 4. Mail fand vom 1. bis 4. August in Hermannstadt das Festival „Romaii Poesia”, das im Mittelpunkt die Roma-Literatur aus aller Welt hat, statt. Organisiert wurde das Festival von der Sozial-Kulturellen Stiftung der Roma „Ion Cioabă”, genauer gesagt von Luminiţa Cioabă, die selber Gedichte schreibt und im Laufe der Jahre auch viele ihrer Kollegen nach Hermannstadt eingeladen hat, um ihre Gedichte vor dem hiesigen Publikum vorzustellen. 

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Ein Teil eines größeren Projekts

2636

Die Schauwerkstatt der Wandergesellen auf dem Huetplatz ist eröffnet

Gruppenbild mit Wandergesellen, Bierstiefel und Ehrengästen (v. l. n. r.): Dr. Andreas H. Apelt (1. v. l.), Vizebürgermeister Tiberiu Dragan (2. v. l.), Konsul Hans Erich Tischler (2. v. r.) und Stadtpfarrer Kilian Dörr (1. v. r.).
Foto: Jan-Christian BREWER

Die feierliche Eröffnung des 13. „Treffens europäischer Wandergesellen“ fand am Mittwoch der Vorwoche im Beisein der Wandergesellen, Mitgliedern des Vereins Gesellenherberge Hermannstadt „Asociația Casa Calfelor Sibiu“ und zahlreichen Gästen statt. Die Schauwerkstatt wird dieses Jahr bis zum 18. August auf dem Huetplatz vor der evangelischen Stadtpfarrkirche zu sehen sein. In diesem Jahr wird die Gastronomie hervorgehoben, bei der die Wandergesellen ihre Koch- und Backkünste bei einigen Gastronomiewerkstätten zeigen.

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Einblicke in eine faszinierende Welt

2636

Die Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“ in Gundelsheim

Gastgeschenke (v. l. n. r.): Dr. Alexandru Constantin Chituță überreichte Dr. Irmgard Sedler und Markus Lörz vom Siebenbürgischen Museum u. a. die beiden von der Rumänischen Akademie herausgegebenen Bände ,,Arta din România“ (Die Kunst in Rumänien). Foto: Privat

Mit der Ausstellung ,,Kirchenschätze aus Tulcea“, die am 28. Juli feierlich eröffnet worden ist, präsentiert das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim erstmals erstmals in Deutschland bedeutende Kirchenschätze der Diözese Tulcea, die in Hermannstadt aufwendig restauriert wurden. Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Brukenthalmuseum Hermannstadt, dem Kulturverein Pictor Octavian Smigelschi und der rumänisch-orthodoxen Diözese Tulcea und ist bis zum 13. Oktober d. J. von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr zu besichtigen.

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Unheilbar optimistisch und geistig jung…

2636

Die Volkskundlerin Hanni Markel wird heute 80

Hanni Markel. Foto: Michael MARKEL

Unglaublich! Heute feiert Hanni Markel, meine gute Freundin von der ,,Arhiva de folclor“ (Folkorearchiv) in Klausenburg, ihren 80. Geburtstag! Obwohl wir uns vor zig Jahren kennen gelernt haben (sicher schon im vorigen Jahrhundert!), konnte ich mir nicht vorstellen, dass die unheilbar optimistische und geistig junge Hanni altern würde. Aber… die Zeit ist auch in ihrem Fall stetig verronnen und bei dem Blick auf den Kalender erkennen wir, dass Hanni Markel am 9. August 2019, also heute,  achtzig Frühlinge zählen wird. 

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