Sibiu Guitar Meeting mit 443 Gitarren

Ausgabe Nr. 2633

443 Gitarren erklangen am Samstagabend im Hof des Brukenthalgymnasiums am Huetplatz.Es war das vierte Treffen der Gitarrenspieler, „Sibiu Guitar Meeting“, das diesmal am Wochenende vom 12. bis 14. Juli d. J. unter dem Motto „Revolutionen“ (Revoluții) stattfand und vom Kulturverein „Play“ organisiert wurde. Dafür waren Kinder und Erwachsene mit ihren Gitarren aus dem ganzen Land angereist, darunter auch eine große Gruppe Schüler von der Konrad Gündisch Schule aus Heltau. Freitag und Sonntag wurden Gitarren-Workshops organisiert und es fanden an mehreren Orten in Hermannstadt spontane Konzerte statt. Der Höhepunkt war das Konzert Manifest, das am Samstagabend auf dem Huetplatz veranstaltet wurde. Auf der großen Bühne traten Künstler wie Mircea Vintilă, Alin Dincă von „Trooper” und Paul Radu von „Antract” auf und sangen zusammen mit den angereisten Amateurmusikern 15 einstudierte Lieder, viele aus den 1990-er Jahren, die an die Revolution in Rumänien erinnerten, u.a.: „Let It Be“ (The Beatles) „I Want To Break Free“ (Queen), „Trebuie să crezi“ (Antract), „Vino Doamne“ (Valeriu Sterian), „Imnul Golanilor“ (Cristi Pațurcă) oder „Praf de stele“ (Vița de Vie). Die Stars waren allerdings die 443 großen und kleinen Gitarrenspieler, die man leider nicht so gut hören konnte, da von der Bühne aus die elektronisch verstärkten Instrumente viel lauter waren und die klassischen Gitarren übertönten. Denen, die mitgemacht haben, hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht.         

Foto: Cynthia PINTER

 

„Der größte Tag in meinem Leben“

Halep gewinnt als erste Rumänin in Wimbledon

Ausgabe Nr. 2633

Simona Halep mit dem „Rosewater Dish“, dem Silbernen Präsentierteller für Rosenwasser mit einem Durchmesser von 48 cm.
Foto: magnanews.ro

„Ich habe nie besser gespielt als heute“, sagte die sichtlich aufgeregte rumänische Tennisspielerin Simona Halep nachdem sie am Samstagnachmittag, dem 13. Juli, die Favoritin aus den USA, Serena Williams im Wimbledon-Finale besiegt hatte. Kaum zu glauben, aber wahr: Nach bloß 56 Minuten war das letzte Duell im Frauenturnier 2019 schon wieder beendet, 6:2 und 6:2 hatte Simona gewonnen, gegen eine überforderte Serena. „Ich kann es nicht in Worte fassen. Das ist der größte Tag in meinem Leben“, sagte die 27-jährige Überraschungssiegerin. Weiterlesen

Vor und nach der Therapie

Tag der Offenen Tür im Haus Nazareth

Ausgabe Nr. 2633

Dr. Holger Lux versammelte sich mit allen Beteiligten zu der offenen Therapiestunde im Garten des Therapiezentrums, um sich untereinander auszutauschen.                                             
Foto: Daniela ANDRĂȘESCU

Viele Gäste sowie zahlreiche ehemalige Patienten und ihre Familienangehörigen beteiligten sich am Samstag, dem 6. Juli, zum 24. Mal, am „Tag der Offenen Tür” im Haus „Nazareth“ in Kleinscheuern/Şura Mică. Weiterlesen

Ein Lichtstreif am Horizont?

Auftakt der Hinrunde in der ersten Fußballliga für den FC Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2633

Costel Enache, der neue Trainer des FC Hermannstadt.
Foto: Privat

Der FC Hermannstadt spielte seine erste Partie der gegenwärtigen Saison am Sonntag auswärts gegen das Team FCSB aus der Hauptstadt. Neu ist jedoch nicht nur die Saison, sondern auch der Trainer der Mannschaft: Costel Enache. Bereits im Vorfeld gab Enache, der das Kader ein wenig umgestellt hat, zu verstehen, die Welt solle keine Wunder erwarten. Am Ende ließ die Mannschaft jedoch einige interessante Eindrücke auf dem Rasen zurück.Weiterlesen

Harbachtal, Krautwinkel und Haferland

16 Studierende der HTF Luzern präsentierten Touristik-Konzepte für Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2633

Gruppenbild mit Studierenden und den beiden Dozenten, Werner Furer (1. Reihe, 1. v. r.) und Thomas Vaszary (1. Reihe, 1. v. l.) vor dem Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen.               
Foto: Beatrice UNGAR

Seit 2007 kommen Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus Luzern (HFT) ein bis zweimal pro Jahr nach Siebenbürgen – auf eigene Kosten. In einer Intensivseminarwoche untersuchen sie seit einigen Jahren auch Kirchenburgen auf deren Potenzial für Marktnischen und eine sanfte Neupositionierung.Weiterlesen

Ort der Erholung und des Schaffens

Andrei Oțetea-Haus auf der Godia-Wiese endlich eröffnet

Ausgabe Nr. 2633

Gruppenbild der Teilnehmer an der feierlichen Eröffnung im geräumigen Innenhof des Anwesens.                                             
Foto: Beatrice UNGAR

Das Haus auf der Godia-Wiese in Sibiel hat dem 1894 in Sibiel geborenen und 1977 in Paris gestorbenen Historiker Andrei Oțetea, Professor und Mitglied der Rumänischen Akademie gehört. Seine Witwe hat es 1980 der Astra-Bibliothek gespendet, damit es Schriftstellern, Wissenschaftlern,  Künstlern u. a. als Ort der Einkehr, der Erholung und des Schaffens diene. Am 5. Juli wurde es nach langwierigen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten eröffnet.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2633

Bokor Bürgermeisterin ad interim; Rumänische Schlager; Modewoche in Hermannstadt; Piano Rocks im Thalia-Saal; Michelsberger Spaziergänge; Schutz gegen Stechmücken; Brunch in Kleinschelken; Filmmittwoch; Orgelsommer in Mediasch; Die 7. Haferland-Kulturwoche beginnt am 25. Juli; MORAVIA CANTAT auf Siebenbürgentournee;4. „Romaii Poesia”-Festival; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Kein Platz für Zwiespalt

10. Auflage der Hungarikum-Tage stattgefunden

Ausgabe Nr. 2632

In eine andere Zeit versetzt fühlten sich die Besucherinnen und Besucher des Freilichtmuseums beim Anblick des Schmieds Tibor Gábor aus Ilieni/Illyefalva bei Sankt Georgen/Sfantu Gheorghe/Sepsiszéntgyörgy.              
Foto: Werner FINK

Ein Höhepunkt der Hungarikum-Tage war auch dieses Jahr der Gulaschwettbewerb am Samstag wo etwa 28 Mannschaften in drei verschiedenen Kategorien um die Wette kochten. Außerdem gab es zur 10. Auflage am Sonntag 10 verschiedene Gerichte die von ebensovielen Köchen zubereitet wurden. „Es ist eine große Freude für mich, dass wir die 10. Auflage erreicht haben und es ist eine große Freude, dass die lokale Verwaltung das Ereignis unterstützt“, sagte Serfőző Levente, Hauptveranstalter und Leiter des ungarischen Kulturbüros in einem Gespräch. „Wenn wir uns die Mannschaften anschauen, dann bemerken wir, dass Ungarn, Rumänen und Sachsen, alle beisammen sind. Es gibt keinen Platz für Zwiespalt. Die wichtigste Botschaft dieses Ereignisses ist, dass die Kultur und Werte verbinden”.Weiterlesen

„Ein großer Freund Siebenbürgens“

Hartmut Koschyk mit Goldener Ehrennadel des DFDR ausgezeichnet

Ausgabe Nr. 2632

Am Sonntag Nachmittag nahm Hartmut Koschyk im Rahmen einer Feierstunde im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums die Goldene Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien entgegen. Unser Bild (v. l. n. r.): Die Laudatio hielt der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț. Hartmut Koschyk präsentiert das Diplom, die Auszeichnung überreichte der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr.    
Foto: Fred NUSS

„Wurmloch aus der Versenkung geholt“ habe der frühere Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten, der CSU-Politiker Hartmut Koschyk, sagte Bischof Reinhart Guib in seiner Predigt beim Festgottesdienst aus Anlass der Einweihung des Jugendbegegnungshauses des Mediascher evangelischen Kirchenbezirks im sanierten ehemaligen evangelischen Pfarrhaus in Wurmloch/Valea Viilor am Sonntag. Der hohe Gast hatte sich tatkräftig für die Sanierung des Pfarrhauses neben der auf der UNESCO-Welterbeliste stehenden Kirchenburg eingesetzt. Weiterlesen

„Wir stoßen an Kapazitätsgrenzen“

Jenny Rasche und ihr Verein „Kinderhilfe Siebenbürgen e. V.“

Ausgabe Nr. 2632

Jenny Rasche mit Pflegekind (Ioan) im Kinderhaus Pippi Langstrumpf. Ioan lebt in Familienpflege bei Tabita Grancea. Foto: André WINTER

Seit über zehn Jahren engagiert sich Jenny Rasche in Hermannstadt für Roma-Kinder, die mit ihren Familien verarmt am Stadtrand leben. Eine Frau, die für ein besseres Leben der Kinder kämpft. Über ihren Verein „Kinderhilfe Siebenbürgen e. V.“ unterstützt sie Roma-Familien, deren Lebensumstände innerhalb der EU-Grenzen eigentlich kaum vorstellbar sind. Hier leben Kinder mit HIV oder Hepatitis, auch Missbrauchsfälle von den eigenen Familienmitgliedern sind keine Seltenheit. Jenny Rasche hat selber acht Kinder, davon sind sechs ihre leiblichen und zwei Pflegekinder.

Was hat sie bisher erreicht? Um das herauszufinden, sprach André W i n t e r, ein derzeitiger Praktikant bei der HZ, mit Jenny Rasche.Weiterlesen

Schicksale von damals und heute

Brukenthalschüler bei Gedenktag in Berlin

Ausgabe Nr. 2632

Gruppenbild der Brukenthalschüler mit Bischof Reinhart Guib, Dr. Bernd Fabritius und Bianke Grecu.

Seit 2015 erinnert jährlich am 20. Juni ein Gedenktag an die Opfer von Flucht und Vertreibung der Deutschen nach und am Ende des Zweiten Weltkrieges. Aus diesem Anlass lud Dr. Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen und ehemaliger Schüler der Brukenthalschule, eine Gruppe von zehn Elftklässlern mit der Begleitlehrerin Bianke Grecu nach Berlin für den Zeitraum zwischen dem 19. und dem 21. Juni 2019 ein. Unterstützt wurde die Reise durch das DFDR und die Saxonia-Stiftung. Bianke Grecu berichtet im Folgenden:Weiterlesen