,,Elfmetertöter von Sevilla“

Die Torwartlegende Helmut Duckadam ist tot

Ausgabe Nr. 2893

Helmut Duckadam 1986 in Sevilla. Foto: Facebook Steaua Bucuresti

Der banatschwäbische Fußball trauert um Helmut Duckadam. Der ehemalige Torwart von UTA und Steaua Bukarest verstarb am 2. Dezember d. J. im Alter von 65 Jahren an einer Herzkrankheit in der Kardiologieabteilung des Bukarester Militärkrankenhauses. Dort war er im vergangenen September einer Herzoperation unterzogen worden. Weiterlesen

,,Knallharter Turntrainer“

Béla Károlyi ist am 15. November 2024 gestorben

Béla Károlyi (2. v. r.) und Márta Károlyi (1. v. r.) warten mit Nadia Comăneci (1. v. l.) 1980 in Moskau auf die Note. Foto: HZ-Archiv

Ausgabe Nr. 2891

„Zuerst gefeiert, dann verfemt: Béla Károlyi, der knallharte Turntrainer, ist tot” titelte die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am Montag, den 18. November 2024 und der Beitrag beginnt mit den Zeilen: „Károlyi hat Turnlegenden wie Nadia Comăneci trainiert. Sein Palmarès ist eindrücklich, doch seine Methoden waren umstritten, auch wegen eines Missbrauchsskandals im US-Turnverband”.Weiterlesen

Die Abwehr ist der Schlüssel

CSU Sibiu gewinnt daheim gegen Steaua Bukarest

Ausgabe Nr. 2889

Der Center Alex Gross (am Ball) erkämpft sich den Weg zum Korb.
Foto: Cynthia PINTER

Ein guter Freund hat mir einmal erklärt, dass das dritte Viertel in einem Basketballspiel das wichtigste sei. Er war Profi-Basketballer und seitdem hat sich seine Theorie immer bewährt. Die erste Halbzeit ist dazu da, um die Strategie der Gegner herauszufinden. Wichtig ist, was nach der Pause passiert. Das letzte Heimspiel der Hermannstädter von CSU Sibiu war ein Paradebeispiel dieser Theorie. Zur Halbzeit gegen Steaua Bukarest stand es 44:40 für die Gäste. Das Spiel gewannen die Hermannstädter haushoch 91:69.Weiterlesen

Szenen der Verwüstung

Ausgabe Nr. 2888

Hermannstädter Motorsport-Fans können seit einer Woche bei der Monster Truck Show des Christopher Teams auf ihre Rechnung kommen. Bei der Show fahren Stuntmen in Monster Trucks kleinere Wagen platt, auf Motorrädern durch brennende Reifen usw. Die Show kann man noch heute, ab 18 Uhr, bzw. morgen und übermorgen ab 15 Uhr sehen, auf dem Gelände gegenüber von Trans Agape an der Henri Coandă-Straße.                                      

Foto: Răzvan NEGRU

11. Duathlon Challenge

Ausgabe Nr. 2886

Insgesamt 300 Läufer und Radfahrer aus ganz Rumänien haben am Sonntag an der 11. Auflage des Duathlon Challenge-Wettkampfes teilgenommen, in den Kategorien Einzel, Stafette, Family, Paralimpic Handbike 5 km bzw. Paralimpic Handbike 10 km. Die Läuferinnen und Läufer mussten eine Strecke im ASTRA-Freilichtmuseum zurücklegen, die Radfahrerinnen und -fahrer die Strecke vom Haupteingang des Freilichtmuseums bis nach Rășinari und zurück. Unser Bild: Eine Läuferin übergibt ihrer Team-Kollegin in der Kategorie Stafette den symbolischen Stab.                                                     Foto: CAB Sport

Erster ATP-Titel seiner Karriere

Ausgabe Nr. 2883

Der 23-jährige Tennisspieler Valentin Royer aus Frankreich ist der neue Champion des ATP Challenger Turniers „BCR Sibiu Open“. Die 13. Auflage fand zwischen dem 15. und dem 22. September auf dem Sportplatz des Pamira Tennis Clubs in Hermannstadt statt. Valentin Royer trat im Finale am Sonntag gegen seinen Landsmann Luka Pavlovic an, nachdem er in der ersten Runde den Spanier Jorge Plans, im Achtelfinale den Franzosen Arthur Gea, im Viertelfinale den Argentinier Genaro Olivieri und im Halbfinale den Tschechen Hynek Barton besiegt hatte. Das Finale begann sehr gut für Royer, der sich mit einem Break zum 3:0 absetzte, bevor sein Gegner ein Break schaffte. Pavlovic fand dann zu einer gewissen Kontinuität und kam seinem Gegner immer näher, doch Royer konnte seine frühe Führung halten und den ersten Satz mit 6:4 gewinnen. Game um Game, Break um Break, gewann Royer den zweiten Satz ohne ein einziges Game zu kassieren und beendete das Match nach einer Stunde und einer Minute. Der frischgebackene Champion führte das Spiel in jeder Hinsicht an, gab in den beiden Sätzen nur einen Aufschlag ab und verwandelte 5 der 7 Breakbälle, die er hatte. Für Royer ist es der erste ATP-Titel seiner Karriere, der ihn in die Qualifikation für die Australian Open im nächsten Jahr befördert.                                                               Foto: BCR Sibiu Open; Text: Cynthia PINTER

E-Bike Wettbewerb

Ausgabe Nr. 2882

Über Stock und Stein ging es bei der 3. Auflage des Triada eMTB Xperience-Wettkampfes, der vom 13. bis 15. September stattgefunden hat und an dem ausschließlich E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer teilgenommen haben. Hier die Gesamtwertung: Kategorie Frauen Open: 1. Karina Kubat (CS JoyBike), 2. Ada Tucă (Arena Lifestyle); Männer Open: 18-40 Jahre: 1. Martin Wallmen (PlayBike ProCycling Team), 2. Remus Bonta (Rosenau Cycling), 3. Radu Ianoșiu (Specialized Kronstadt Cycling); Männer Ü40: 1. Istvan Csergedi (Mobility Plus), 2. Laurențiu Moldovan (E bike), 3. Traian Deleanu; eMTB ONE DAY Xperience: Männer, 18-40 Jahre: 1. Dorian Borkics (Cheile Grădiștei), 2. Dan Marcu (BikeHouse), 3. Adam Hewit; Männer Ü40: 1. Maximilian Munteanu (PlayBike/Frankencycle), 2. Andy Fazekas (Arena Lifestyle), 3. Alex Gârbacea (Cheile Grădiștei).  

Foto: triadamtb.ro

Es begann in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2881

30 Jahre seit erstem MTB-Wettkampf in Rumänien

Bei dem MTB-Rennen auf E-Bikes geht es genauso über Stock und Stein wie auch bei den Rennen auf konventionellen Mountainbikes.
Foto: Tibi HILA

Vor genau 30 Jahren hat der erste Mountainbike-Wettkampf in Rumänien stattgefunden. Der Surmont Club organisierte ihn in und um Michelsberg. Aus diesem Anlass findet am Samstag, dem 14. September, im Rahmen des Triada eMTB Xperience-Wettkampfs, in einer Pension im Frecker Tal ein festliches Abendessen statt, zu dem alle Teilnehmenden eingeladen sind sowie Veranstalter von damals. Das gaben die Veranstalter vom PlayBike ProCycling Team um Tudor Oprea bekannt.

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Eine Ausnahmeathletin

Ausgabe Nr. 2880

Die Olympiasiegerin Mihaela Peneș ist tot

 

Mihaela Peneș 1964 bei ihrem Siegeswurf.

Als sie am 16. Oktober 1964 zum Finale im Speerwerfen bei den Olympischen Spielen in Tokio antrat, war Mihaela Peneș 17 Jahre alt. In der Qualifikation am Vormittag hatte Jelena Gortschakowa aus der Sowjetunion mit 62,40 m einen neuen Weltrekord aufgestellt. Sie warf den Speer im ersten Versuch auf 60,54 m. Dieser Wurf reichte zum Olympiasieg vor der Ungarin Márta Rudas und Gortschakowa. Nun ist Mihaela Peneș am 29. August d. J. in Bukarest gestorben.  

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Nachtlauf feierte Jubiläum

10. Auflage des Night Cross Challenge-Laufes

Ausgabe Nr. 2879

Beim Start des 4,5 km-Laufs um 22.35 Uhr.                                 Fotos: NCC

Bei schönstem Wetter konnte am 23. August zum zehnten Mal der Night Cross Challenge-Nachtlauf im ASTRA-Freilichtmuseum stattfinden. Noch bei Tageslicht starteten die Kinder. Nach Einbruch der Dunkelheit folgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 9-km-Laufs und die des 4 km-Laufs. Hauptsponsor der von CAB Sport organisierten Veranstaltung war auch diesmal die Firma GLS.Weiterlesen

Polarisierende Spiele

Rumänien hat bisher 8 Medaillen in Paris geholt

Ausgabe Nr. 2877

Ein goldener Doppelzweier aus Rumänien: Marian Enache (links) und Andrei Cornea.                        Foto: ProSport

Nachdem die Olympischen Spiele bereits auf und neben dem Sportplatz für Furore sorgten ist nun auch eine rumänische Athletin betroffen. Sogar die Politik schaltet sich ein. Was ist passiert? Die 18-jährige Turnerin Ana Bărbosu hatte am Montag im Bodenfinale zunächst punktgleich mit der US-Amerikanerin Jordan Chiles den dritten Platz belegt. Doch die amerikanische Delegation legte Einspruch ein und forderte eine höhere Bewertung. Dieser wurde stattgegeben, sodass Chiles zur alleinigen Drittplatzierten erklärt wurde und Bărbosu leer ausging.Weiterlesen

Zwei olympische Medaillen für Rumänien

Ausgabe Nr. 2876

Der Schwimmer David Popovici (19) holte bei einem dramatischen Finale über 200 Meter Freistil am Montagabend die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Paris. Es sind so viele Menschen hier, die mich angefeuert haben. Ein Traum ist wahr geworden“, sagte der 19 Jahre alte Rumäne später. Es war die erste Medaille für das rumänische Team. Popovici kam nach 1:44,72 Minuten im Ziel an, nur zwei Hundertstel vor dem Briten Matthew Richards und sieben Hundertstel vor dem US-Amerikaner Luke Hobson. Am Mittwochabend holte David Popovici im Finale über 100 m Freistil Bronze. Die letzte olympische Medaille für den rumänischen Schwimmsport hatten 2004 in Athen Camelia Potec 2004 (Gold über 200 Meter Freistil) und Răzvan Florea (Bronze über 200 Meter Rücken) gewonnen.                   Foto: prosport.ro