Forum hat Mehrheit im Stadtrat

Bürgermeisterin Astrid Fodor hat entspannt ihr drittes Mandat gewonnen

Ausgabe Nr. 2869

Die wiedergewählte Bürgermeisterin beim Wahlgang mit vier Kollegen im Hof der Schule Nr. 8 in der Wolfgasse/Lupeni (v. l. n. r.): Stadtrat Helmut Lerner, ad interim Vizebürgermeister, Kreisrat Gabriel Tischer, Bürgermeisterin Astrid Fodor, Stadtrat Wolfgang Alexander Guib, Vorsitzender des Kreisforums Hermannstadt, und Stadtrat Paul Mezei.                                                                                                                                Foto: Cynthia PINTER

51,12 Prozent der wahlberechtigten rumänischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgerinnen haben am Sonntag bei den Europawahlen und bei den Kommunalwahlen ihre Stimme abgegeben. In Hermannstadt hat Bürgermeisterin Astrid Fodor seitens des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) ein drittes Mandat gewonnen, unterstützt wird sie von acht DFDR-Stadträten, die somit im Rat die Mehrheit haben. Kreisratsvorsitzende bleibt Daniela Cîmpean (PNL), ihre Partei hat allerdings die absolute Mehrheit im Kreisrat verloren. Die Mandate der amtierenden Stadt- und Kreisräte sowie der Bürgermeister und Kreisratsvorsitzenden laufen erst am 27. September d. J. ab, weil die letzten Kommunalwahlen an diesem Tag im Jahr 2020 stattgefunden haben und so können die Wieder- bzw. Neugewählten ihre Mandate erst ab Oktober d. J. wahrnehmen.Weiterlesen

Jede Stimme zählt!

Ausgabe Nr. 2868

Liebe Leserinnen und Leser der Hermannstädter Zeitung,

Sonntag, den 9. Juni 2024, sind Europa- und Kommunalwahlen in Rumänien. Bitte gehen Sie wählen! Jede Stimme zählt!

Wichtig ist, daß die europafeindlichen Extremisten gestoppt werden. Europa ist und bleibt unser Zuhause.

In Hermannstadt haben wir Frau Astrid Fodor als Bürgermeisterkandidatin und Herrn Paul Kuttesch als Kandidaten für den Vorsitz des Kreisrates. Wir haben vollständige Listen für den Stadt- und Kreisrat. Wir haben Kandidaten auch in Mediasch, Agnetheln und Heltau. Es ist also normal, dass wir diese wählen!

Wir wählen für unsere Zukunft. Also bitte zur Wahl gehen!

Ihr Paul-Jürgen Porr

Vorsitzender des DFDR

 

Wichtig:

Die Wahllokale sind am Sonntag, dem 9. Juni 2024 von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Bei großem Andrang dürfen die Wahllokale bis 23.59 Uhr geöffnet bleiben.

Kommunalwahlen am 9. Juni 2024

84 Kandidatinnen und Kandidaten des DFDR im Kreis Hermannsatdt

Ausgabe Nr. 2867

Der DFDR-Kandidat für den Vorsitz des Hermannstädter Kreisrats Paul Kuttesch (Position 1 auf dem Wahlzettel).

Am 9. Juni d. J. finden in Rumänien Europa- und Kommunalwahlen statt. Die Wahllokale sind von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Jede und jeder Wahlberechtigte in Rumänien erhält fünf Stimmzettel: 1 für die Wahlen ins Europaparlament, 1 für den Bürgermeister der Ortschaft, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Stadt- bzw. Gemeinderat dieser Ortschaft, 1 für den Vorsitzenden des Kreisrats des Landkreises, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Kreisrat dieses Landkreises. Weiterlesen

Großes Ehrenwappen

Ausgabe Nr. 2867

Der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (rechts) wurde beim 75. Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 18. Mai in Dinkelsbühl mit dem Großen Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen ausgezeichnet. Überreicht hat es ihm der Verbandsvorsitzende Rainer Lehni (links). Mit dabei war Winfried Göllner, Landesjugendreferent der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Nordrhein-Westfalen.             Foto: Christian SCHOGER

DFDR-Kandidaten bei Lokalwahlen

1 Kreisratsvorsitzender, 9 Bürgermeister, 260 Kommunalräte

Ausgabe Nr. 2866

Die Kandidatin des DFDR für das Amt des Bürgermeisters von Hermannstadt ist die amtierende Bürgermeisterin Astrid Fodor (Position 2 auf dem Wahlzettel).

Am 9. Juni d. J. finden in Rumänien Europa- und Kommunalwahlen statt. Die Wahllokale sind von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Jede und jeder Wahlberechtigte in Rumänien erhält fünf Stimmzettel: 1 für die Wahlen ins Europaparlament, 1 für den Bürgermeister der Ortschaft, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Stadtrat dieser Ortschaft, 1 für den Vorsitzenden des Kreisrats des Landkreises, in dem sie/er den Wohnsitz hat, 1 für den Kreisrat dieses Kreises. Rumänische Staatsbürgerinnen bzw. -bürgerinnen mit Wohnsitz im Ausland können sich nur an den Europawahlen beteiligen. Entsprechend wurden mehr als 900 Wahllokale eingerichtet. Wenn sie auch an den Kommunalwahlen teilnehmen wollen, können sie das nur in Rumänien vor Ort. Weiterlesen

Höchste Auszeichnung

Ausgabe Nr. 2865

Die höchste Auszeichnung des Rumänischen Parlaments, den Collier des Rumänischen Parlaments ” (Colanul Parlamentului Romaniei) überreicht bekam vor kurzem der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (2. v. r.) von dem Präsidenten ad interim der Rumänischen Abgeordnetenkammer Alfred Simonis (2. v. l.) im Beisein von MP Silviu Vexler (1. v. l.), dem Abgeordneten der Jüdischen Minderheit, und dem Deutschen Botschafter Dr. Peer Gebauer.                                         Foto: privat

Preis für Klaus Johannis

Ausgabe Nr. 2864

Als erster Staatspräsident aus Europa in der Geschichte des von der 1961 gegründeten Denkfabrik und Public-Policy-Gruppe Atlantic Council aus Washington D. C. gestifteten Preises nahm Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis am Mittwoch den Distinguished International Leadership Award entgegen, mit dem sein Engagement in der transatlantischen und europäischen Politik gewürdigt wird. Der Atlantic Council widmet sich der Förderung der US-Führungsrolle und dem Engagement in internationalen Angelegenheiten auf der Basis der zentralen Rolle der atlantischen Gemeinschaft bei der Bewältigung der internationalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Unser Bild: Im Vorfeld der Preisverleihung wurde Klaus Johannis (links) am Dienstag von US-Präsident Joe Biden zu einem Gespräch im Weißen Haus empfangen.                             Foto: presidency.ro

Schengen-Zugang für Rumänien zum Luft- und Seeverkehr

Wirtschaftsforum in Wien – Rumänische Botschaft in Österreich und Österreichische Wirtschaftskammer

Ausgabe Nr. 2864

S.E. der Botschafter von Rumänien in Österreich, Emil Hurezeanu.
Foto: Facebook-Seite der
Rumänischen Botschaft in Wien https://www.facebook.com/ambasadaromanieiaustria

Am 9. April 2024 hat die Agentur „Aussenwirtschaft Austria“ gemeinsam mit der Botschaft von Rumänien in Österreich zu einem Wirtschaftsforum eingeladen. Der klingende Titel mit sehr ernstem Hintergrund lautete: „Potenzial freisetzen: Rumäniens Schengen-Zugang zum Luft- und Seeverkehr – Katalysator für Investitionen und Unternehmenswachstum”. Die Aussenwirtschaft Austria, international bekannt als Advantage Austria ist die Internationalisierungs- und Innovationsagentur der österreichischen Wirtschaft mit Sitz in Wien und Büros in rund 100 Städten der Welt. Die Büros im Ausland unterhalten Kontakte mit den Behörden und anderen öffentlichen Stellen der jeweiligen Länder, in denen sie aktiv sind und knüpfen Kontakte zwischen österreichischen Unternehmen und potenziellen Kunden im jeweiligen Land.Weiterlesen

Tag der Freundschaft

Ausgabe Nr. 2864

Anlässlich des Tags der Freundschaft zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland am 21. April fand am 30. April 2024 ein Empfang in der Residenz des Deutschen Botschafters statt, um diesen besonderen Tag zu würdigen. Bei dieser Gelegenheit überreichte Außenministerin Luminița Odobescu dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Peer Gebauer, den Nationalen Orden „Stern von Rumänien im Grad Großoffizier“ (Steaua României în grad de Mare Ofițer) für seine Verdienste für die Stärkung der deutsch-rumänischen Beziehungen. Dr. Peer Gebauer bedankte sich mit den Worten: „Es ist ein ganz besonderes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung unserer engen bilateralen Beziehungen, dass das rumänische Parlament den 21. April zum Tag der Freundschaft zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland erklärt hat. Hierfür möchte ich heute dem rumänischen Parlament, insbesondere den beiden Initiatoren, dem Abgeordneten der deutschen Minderheit Ovidiu Ganț und dem Abgeordneten der jüdischen Minderheit Silviu Vexler, herzlich danken. Die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern sind von besonderer strategischer Bedeutung, und so eng und vertrauensvoll wie noch nie. In den letzten Jahren konnten wir unsere vielfältige Kooperation in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur deutlich vertiefen. Gemeinsam arbeiten wir daran, unseren intensiven Austausch weiter auszubauen. Die Verleihung des Ordens (…) ist eine besondere Ehre und Zeichen der Wertschätzung für mich und unsere bilateralen Beziehungen. Hierfür möchte ich mich bedanken.“ Gruppenbild mit hohen Gästen (v. l. n. r.): Konsulin Kerstin-Ursula Jahn, Sonja Gebauer, Leiterin des Presse- und Protokollreferats und Referentin für Politik an der Deutschen Botschaft in Bukarest, Ruxandra Ivan, Staatsberaterin des Premierminister, Alfred Simonis, Präsident a.i. der Abgeordnetenkammer, Außenministerin Luminița Odobescu, Senatspräsident Nicolae Ciucă, Botschafter Dr. Peer Gebauer, Verteidigungsminister Angel Tîlvăr, MP Ovidiu Ganț, MP Silviu Vexler, Titus Corlățean, ehemaliger Justiz- bzw- Außenminister.           Foto: Liviu SOVA

,,Ich engagiere mich voll und mit Leidenschaft“

HZ-Interview mit Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor

Ausgabe Nr. 2863

Hermannstadts amtierende Bürgermeisterin Astrid Fodor in ihrem Büro im Rathaus am Großen Ring.
Foto: Pressestelle der Stadt

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor ist in Hermannstadt geboren, studierte ebenda Wirtschaftswissenschaften und Verwaltung und war lange Zeit bei der Fabrik Libertatea tätig. 2004 wurde sie Stadträtin, ab 2008 Vizebürgermeisterin, dann Bürgermeisterin ad interim und nun bald zwei Mandate lang Bürgermeisterin. Hermannstadt wurde kürzlich von der Rumänischen Vereinigung für Smart City für das Projekt zur Gestaltung der Zibinsufer ausgezeichnet und Fodor wurde als Bürgermeisterin des Jahres für das gesamte Portfolio an Smart-Projekten preisgekrönt. Insgesamt 15 Mal wurde Hermannstadt in den letzten zehn Jahren auf nationaler Ebene ausgezeichnet. Gegenwärtig plant Fodor das Vertrauen der Bürger für ein drittes Mandat als Bürgermeisterin zu ersuchen. Bürgermeisterin Astrid Fodor gewährte HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Interview:Weiterlesen