Nachrichten

Ausgabe Nr. 2667

Die Heltauergasse – menschenleer am 17. März d. J.Foto: Mugur Frățilă

Militärischer Erlass Nr. 4 in Kraft getreten

   Bukarest. –  Am 29. März ist der Militärische Erlass Nr. 4 in Kraft getreten.

Rumänien befindet sich laut Gesundheitsminister Nelu Tătaru (PNL) – der den Gesundheitsminister Victor Costache ersetzt hat, nachdem dieser am 26. März demissioniert hat – in der vierten und somit letzten Etappe des Krisenplans, in der mehr als 2.000 Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus registriert wurden. Laut dem Minister rechnen die Behörden mit einer ersten Spitze mit 10.000 Infektionsfällen gegen Mitte bis Ende April. Die 4. Phase bezieht sich vor allem auf das Gesundheitssystem, zum Beispiel wurden weitere 36 Krankenhäuser bestimmt, die Covid-19-Patienten aufnehmen. Das Kreiskrankenhaus und die Kinderklinik in Hermannstadt, sowie das Mediascher Krankenhaus sind sogenannte „Covid-Krankenhäuser”. Asymptomatische, leichte und mittelschwere Fälle sollen daheim behandelt werden. Infizierte Ärzte und Krankenschwestern sollen, wenn möglich, Covid-19-Patienten behandeln. Der Krisenstab der Regierung soll die Beschränkungen verschärfen, falls nötig.

Der Militärische Erlass Nr. 4 lockert ein bisschen die Einschränkungen für Personen über 65 Jahren, die weiterhin für Einkäufe nur zwischen 11 und 13 Uhr die Wohnung verlassen dürfen, jedoch den ganzen Tag für medizinische Versorgung ausgehen dürfen. Auch abends dürfen diese zwischen 20 und 21 Uhr ihre Haustiere ausführen und brauchen keine Erklärung dafür.

Die Bürgermeisterämter müssen in den Wohnblocks Spender mit Desinfektionsmitteln installieren und gemeinsame Räumlichkeiten desinfizieren.

Die Bürger müssen überfüllte Gegenden meiden und dürfen sich in Gruppen von maximal drei Personen fortbewegen – Ausnahme machen die öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Preise für elektrische und thermische Energie, Gas, Wasser und Kraftstoff dürfen nicht über das Niveau vom 29. März 2020 angehoben werden.​

Bis zum 1. April wurden in Rumänien 26.609 Tests durchgeführt,  2.460 Personen waren positiv, 252 davon sind genesen und 92 gestorben – mindestens eine Person in Hermannstadt. (RS)

 

WEITERE NACHRICHTENTITEL:

Notrufnummern; In eigener Sache; Tests im Kinderkrankenhaus; Medaillen zur Jahrhundertfeier; Treppenhäuser desinfiziert; Hilfe durch Online-Plattform; Deutschkurse; Programm gekürzt; Geflüsterte Geschichten; Konzerte im Livestream; Plattform für Lokalprodukte; Kunstausstellung im Netz; Alle Gottesdienste fallen aus; Hilfe im Alltag; Ausweis nötig; Forum im Homeoffice; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2666

Am vergangenen Wochenende konnte man bei herrlichen 19 Grad Celsius draußen in der Sonne sitzen, den Frühling genießen und die blühenden Bäume in all ihrer Pracht begutachten. Und auch wenn der Schneefall nicht die einzige schlechte Nachricht ist, die dieser Tage auf uns alle niederfällt, wird auch dieser ein Ende finden. Denn wie sagt man so schön? ,,Fürchte nicht den Schnee im März, darunter schlägt ein warmes Herz.“ Unser Bild: Märzschnee am Montag am Schillerplatz.
Foto: Niels STERN

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-Redaktion

 

Offiziellen Ratschlägen folgen

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind nicht leichte Zeiten, die wir erleben und die nächsten Wochen/Monate werden sicher nicht leichter.

Deshalb ist es sehr wichtig, auf unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen zu sorgen. Da der neue Coronavirus sehr ansteckend ist, ist es wichtig, alle Menschenansammlungen zu vermeiden, was durch den inzwischen ausgerufenen Notstand ja auch verboten ist. Man kann sich aber auch von einzelnen Menschen anstecken. Deshalb alle unnötigen Kontakte meiden und möglichst oft die Hände mit Seife waschen. Wer es sich erlauben kann, bleibe zu Hause. Um möglichst immun zu bleiben, normal essen, evt. mehr Zitrusfrüchte als sonst oder Vitamin C einnehmen und genügend lange schlafen. Man soll den offiziellen Ratschlägen folgen und nicht der Hysterie verschiedener Gerüchte vor allem aus dem Internet verfallen. Panik macht alles nur viel schlimmer!

Wenn jemand mit einem potentiell Infizierten in Kontakt war, soll man entweder den Notruf 112 wählen und Bescheid sagen oder zur Notaufnahme  (UPU) des Kreisspitals gehen. Man wird dann entweder in Isolation nach Hause geschickt oder in die Klinik für ansteckende Krankheiten eingeliefert.

Wir Ärzte sind alle ,,auf den Barrikaden“. Seien Sie versichert, dass wir alles Menschenmögliche tun. Hoffentlich brauchen Sie uns nicht!

Ihr Dr. Paul-Jürgen PORR

DFDR-LandesvorsitzenderWeiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2665

In eigener Sache; Testlinie für Covid 19 gespendet; Alle Gottesdienste fallen aus; Hilfe im Alltag; Aufruf zur Blutspende; Nur in die schwarze Tonne; EAS-Mitgliederversammlung; Terminvereinbarung nötig; Ausweis nötig; Wasser online bezahlen; Projekte vorgestellt; Arbeiten in der Papiu Ilarian; Geld für alte PKWs; Einschreibungen gestoppt; Germanistiktagung verschoben; Kartenverkauf verschoben; Bewerbungsphase gestoppt; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-RedaktionWeiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2664

Preis für Solidarität; Männerfrühstück; Animatoren-Kurse; Volontäre gesucht; EAS-Mitgliederversammlung; Arbeiten in der Papiu Ilarian; Hermannstädter Gespräche und Filmabend; Stipendium für rumänische Nachwuchsjournalisten; Neuer Termin festgelegt; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

Corona-Virus schließt alle  öffentlichen Einrichtungen

Hermannstadt. – In Hermannstadt sind alle Museen, das Gong-Theater für Kinder und Jugendliche, das Radu Stanca-Nationaltheater, die Hermannstädter Staatsphilharmonie, alle staatlichen und privaten schulischen Einrichtungen seit Mittwoch und vorerst bis zum 22. März für den Publikumsverkehr gesperrt. Ausnahmsweise findet heute im Studiosaal im Ion Besoiu-Kulturzentrum die Premiere des Stücks ,,Quartett“ von Heiner Müller ohne Publikum statt.  (BU)Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2663

Tag der Offenen Tür im Forumshaus; Weltgebetstagsgottesdienste; Șaguna am Samstag gesperrt; Seniorentreffen; Salon und Frühstück; Volontäre gesucht; Animatoren-Kurse; Regisseur Christi Puiu hat bei Berlinale gewonnen; Parkplätze gesperrt; Preis für Solidarität; Fünf Erdstraßen asphaltiert; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

Tag der Offenen Tür im Forumshaus

Hermannstadt. – Einen Tag der Offenen Tür veranstaltet das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) am Samstag, den 7. März, von 10 bis 17 Uhr im Forumshaus. Im Angebot stehen Präsentationen der forumseigenen Einrichtungen, Workshops, Ausstellungen, Tanz, Konzerte und viel gute Laune. Um 16 Uhr wird das Rätselheft für Kinder Kirchenburgen Rätselspaß vorgestellt, um 17 Uhr ein Film über das Sachsentreffen 2017 gezeigt, gefolgt von einer Gesprächsrunde zum Thema ,,Fragen und Vorschläge zur Forumsarbeit” und ab 18 Uhr ein Offener Musikworkshop „Music Hub“ im Forumskeller. (BU)Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2662

Tourist war nicht infiziert; Gottesdienst am Buleasee; Vortrag ,,Christus-Bilder“; Alexander von Humboldt-Nachwuchspreis; Preis für Solidarität; FITS-Dialog; Konzert mit 3 Sud Est; Wettbewerb des Konsulats; Schreibwettbewerb; Lesung in Marburg; Tag der Offenen Tür im Forumshaus; Abgabetermin 25. Mai; Straßen asphaltiert; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

 

Tourist war nicht infiziert

Hermannstadt. – Ein italienischer Staatsbürger wurde am Montag am Hermannstädter Flughafen in die Notaufnahme überwiesen, nachdem er gemeldet hatte, er habe Fieber. Der Mann wurde mit 37,2 Grad Celsius Fieber isoliert und ins Krankenhaus eingewiesen. Der Flughafen wurde am Abend desinfiziert. Nach Blutanalysen, die in Temeswar durchgeführt wurden, meldeten Vertreter des Kreiskrankenhauses Hermannstadt, dass der Mann nicht mit dem 2019-nCoV infiziert ist, er werde voraussichtlich am Tag danach entlassen.

Die „Gruppe für strategische Kommunikation” in Bukarest meldete, dass bis zum 26. Februar in Rumänien keine Coronavirus-Erkrankungen registriert wurden. 26 Personen befinden sich in Quarantäne und 2.077 werden in ihrer Wohnung monitorisiert. In den letzten 24 Stunden wurden 137 Notrufe bezüglich Coronavirus-Verdacht registriert, die meisten davon (44) in Bukarest.

In den in Italien am stärksten betroffenen Gebieten Lombardei und Venetien leben 200.000 bzw. 120.000 Rumänen. (RS)Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2661

Rumänien bei der 70. Berlinale; Frauensalon an der EAS; Märzchen für den guten Zweck; Wettbewerb für Sänger; Arbeiten in der Papiu Ilarian; Öffentliche Debatte; Gemeindeabend in Heltau; Bastelstunde für Kinder; Komödie im „Ion Besoiu”; Fasching in Mediasch; Konzert mit 3 Sud Est; Gottesdienst am Buleasee; Vortrag zum Thema ,,Christus-Bilder“; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2660

Neuer Rektor an der Uni; Orban wieder nominiert; Heute Marienball; Französischer Brauch; Porträts von Fred Nuss; Wintervortragsreihe; Treffen junger Siebenbürger; Frauensalon an der EAS; Fasching in Mediasch; Astra-Filiale wieder geöffnet; Literatur- und Kunstabend in Berlin; EU warnt Rumänien vor Wälderrodung; Wettbewerb des Konsulats; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache; Preis für Solidarität.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2659

Misstrauensantrag erfolgreich; Marienball am 14. Februar; ,,Rolf Bossert“-Gedächtnispreis; Poesieabend; Viitorului-Straße gesperrt; Skicup in der Arena Platoș; Wintervortragsreihe; Seniorentreffen am Dienstag; Porträts von Fred Nuss; Platz für Märzchenverkauf; Öffentliche Beleuchtung; Lesevormittage für Kinder; Platz sechs im Top; Urzellauf in Großschenk; Neues aus Mediasch; Treffen junger Siebenbürger; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2658

Foto: Cynthia PINTER

Acht Grippe-Tote in Rumänien; Marienball am 14. Februar; Männerfrühstück der EAS; Wintervortragsreihe; Angebote für Kinder; Projekte für Marathon; „Flexible” Theaterkarten; 23. Germanistentagung in Kronstadt; Treffen junger Siebenbürger; Wettbewerb des Konsulats; 75 Mio. Euro Unterstützung; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2657

Foto: Cynthia PINTER

Morgen arbeitsfrei; Deutsche Premiere; Am Sonntag laufen die Urzeln; Tag der offenen Türen; Live-Konzert; Gesprächsrunde im Habitus; Buchvorstellung im Erasmus; Basteln im Gong-Theater; Männerfrühstück der EAS; Wasser online bezahlen; Kürzere Öffnungszeiten; Preis für Solidarität; Hermannstadt im Top; Mehr Kinder im Jahr 2019; Pflegeeltern gesucht; Wettbewerb des Konsulats; Deutsche und rumänische Vorträge; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2656

 

Foto: Cynthia PINTER

In eigener Sache; Gedenken in Jerusalem; Gedenken in Reschitza; Hermannstadt im Top; Die Urzeln laufen am 26. Januar; Steuern bezahlen; Vorbereitung für Prüfung; Männerfrühstück der EAS; Debatte im Kreisrat; Wettbewerb des Konsulats; Haushaltsvoranschlag 2020 für Hermannstadt; Geschäftsanbahnungsreise; Ökumenische Gebetswochen; Drei-Königs-Preis für junge Menschen; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2655

Foto: Cynthia PINTER

Klaus Johannis im Freistaat Bayern; In eigener Sache; Vögel- und Hasenausstellung; ,,Hermannstädter Netzwerk“; Deutschkurse; Montag beginnt die Schule; Seniorentreffen; Podului-Straße modernisiert; Richtlinien veröffentlicht; Vernissage und Filmvorführungen; Aufruf: Ausstellung zur Russlanddeportation; Garagen abgetragen; Wettbewerb des Konsulats; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

 

Klaus Johannis im Freistaat Bayern

Bukarest/München. – Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis hat am Montag das Staatshaushaltsgesetz promulgiert, für das die Regierung die Verantwortung vor dem Parlament übernommen hatte.

Am Dienstag weilte Johannis gemeinsam mit seiner Gattin Carmen Johannis auf Staatsbesuch im Freistaat Bayern. Landtagspräsidentin Ilse Aigner begrüßte Klaus Johannis zu einem Empfang im Maximilianeum und zeigte sich überaus erfreut über den Besuch des hohen Gastes. Sie gratulierte Klaus Johannis zu seiner Wiederwahl in das Amt des rumänischen Präsidenten im November des letzten Jahres und erklärte: „Es ist vielleicht wichtiger denn je, dass wir in Europa miteinander sprechen, um die großen globalen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.“ Aigner verwies auf die engen politischen und wirtschaftlichen Bande zwischen Bayern und Rumänien und betonte die herausragenden Verdienste von Klaus Johannis um die Vertiefung der vertrauensvollen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten. ,,Sie sind ein Brückenbauer, ein Partner, ein Freund für den Freistaat Bayern!“, so die Präsidentin.

Auf seinem Arbeitsbesuch traf sich Johannis auch mit Ministerpräsident Markus Söder und nahm an der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Kloster Seeon teil.

Zu Christi Himmelfahrt, am 21. Mai, wird Johannis den renommierten Karlspreis in Aachen entgegennehmen.

Laut dem Karlspreis-Direktorium erhält Rumäniens Staatsoberhaupt den Karlspreis 2020 für seinen Einsatz und Erfolg, mit dem er Rumänien zu einer proeuropäischen und rechtsstaatlichen Politik geführt habe. (BU)Weiterlesen→