Pianistennachwuchs ist gesichert

7. Auflage des Pro Piano-Prietenii Muzicii-Klavierwettbewerbs

Ausgabe Nr. 2617

Die 7. Auflage des Pro Piano-Prietenii Muzicii-Klavierwettbewerbs fand am vergangenen Wochenende im Festsaal der Astra-Bibliothek in Hermannstadt. Preisträger und Jurymitglieder stellte sich am Sonntag nach dem Galakonzert zum Gruppenbild auf.
Foto: Beatrice UNGAR

128 Nachwuchspianisten und -pianistinnen aus ganz Rumänien hatten sich bei dem Pro Piano-Prietenii Muzicii-Klavierwettbewerb angemeldet, der dank der Initiative der Hermannstädter Klavierlehrerin Enikő Orth vom 15. bis 17. März nun zum siebenten Mal in Hermannstadt stattgefunden hat. Weiterlesen

Überraschend emotional geladen

Erste Veranstaltung zum 75. Jubiläum des Folkloreensembles „Cindrelul -Junii Sibiului“

Ausgabe Nr. 2616

Im Anschluss an die Gala der Preisträger am Mittwoch, den 6. März, traten auch die Volksmusiksänger Robert Târnăveanu (rechts) und Răzvan Năstăsescu gemeinsam mit dem Folkoreensemble „Cindrelul – Junii Sibiului“ auf.
Foto: Fred NUSS

Das 1944 von Ioan Macrea in Hermannstadt gegründete Folkloreensemble „Cindrelul – Junii Sibiului“ feiert in diesem Jahr sein 75. Jubiläum.  Zum Auftakt fand Anfang März die 4. Auflage des Festivals für Nachwuchssängerinnen und -sänger von rumänischen Volkslieder statt, das den Namen Lucreția Ciobanu (1924-2015) trägt. Diese in Topârcea/Kreis Hermannstadt geborene beliebte Volksliedsängerin habe sie von Kind auf geprägt, sagte die Hauptorganisatorin Silvia Macrea der Hermannstädter Zeitung: „Sie war wie eine Oma für mich, von ihr habe ich die Volkstracht und die Traditionen des Hermannstädter Umlands lieben und schätzen gelernt“.Weiterlesen

Erste Wiener Schule und Zweite Wiener Schule

Konzerte der Reihe „musica suprimata“ in Temeswar, Klausenburg und Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2615

Die Geigerin Marianne Boettcher.

In diesem Jahr bald, Ende März bis Anfang April, wird die Reihe „musica suprimata” wieder im Lande sein: In Temeswar, in Klausenburg und in Hermannstadt. Was heißt eigentlich „musica suprimata“? Das changiert zwischen zwei Bedeutungen: Rumänisch bedeutet es „unterdrückt“. „Verfemt“ heißt es in Deutschland, wo im Nationalsozialismus alles begonnen hatte, die „undeutsche“ Musik mundtot zu machen. Gründlich und für immer. Aber eine kleine Veränderung, nur ein einziger Buchstabe, macht deutlich, um was es sich da gehandelt hat und für immer handelt, nämlich um Musik der höchsten Qualität. Inzwischen weiß es das Publikum in Siebenbürgen ebenso wie im Banat: Da kommt Musik auf’s Podium, der man gespannt zuhören sollte. Weiterlesen

Historisches Konzert

Ausgabe Nr. 2614

Ein für das Forumsgebäude historisches Konzert veranstaltete am Sonntag das Demokratische Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im Rahmen der Kammermusikreihe Florescu-Fernandez& Friends. Es war das letzte Konzert vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten in diesem Saal, die seit Montag in vollem Gange sind und Anfang Mai abgeschlossen werden sollen. Das nächste Konzert der Reihe wird am 31. März in der Johanniskirche stattfinden, teilte eingangs der Cellist und Mitorganisator Makcim Fernandez Samodaiev mit. Unser Bild: Die beiden Violonisten Vlad Răceu und Francesco Ionașcu  von der Gheorghe Dima-Musikakademie Klausenburg brachten Violinen-Duette von Ignaz Pleyel, Delphin Alard und Sergej Prokofjew zu Gehör.                             Foto: Beatrice UNGAR

 

Ein Jahr großer Herausforderungen

Festkonzert zum 70. Gründungsjubiläum der Hermannstädter Staatsphilharmonie

Ausgabe Nr. 2612

Seitens des Hermannstädter Kreisrats überreichte die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens (am Mikrophon) dem scheidenden Direktor der Hermannstädter Staatsphilharmonie, Ioan Bojin, ein Ehrendiplom.                                                                      
Foto: Beatrice UNGAR

„Asociația Filarmonică SIBIANA vă invită Dumineca 16 noiemvrie 1947, în Sala CORSO ora 11:30 precis la I-ul concert popular al stagiunii 1947-1948. Dirijor HENRY SELBING. Prețuri Populare. Bilete la Agenția Băcila, librăria Progresul (Salzer) și la casa cinema CORSO“. So lautete die Aufschrift des Plakats, welches das erste Konzert des Orchesters des 1947 von dem Dirigenten Henry Selbing gegründeten Sibiana-Philharmonie-Vereins ankündigte. Dieses Plakat war in der Ausstellung zum 60. Jubiläum der Hermannstädter Staatsphilharmonie 2009 zu sehen.Weiterlesen

„Leichtfüßig und leicht zugänglich“

2611

Frauenchor und Kammerorchester konzertierten am Marientag


Die Gesamtleitung des Konzerts hatte die Stadtkantorin Brita Falch-Leutert (am Dirigentenpult) inne, als Solistinnen traten Melinda Samson (links außen) und Elisa Gunesch (rechts außen) auf. Foto: Fred NUSS

Ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis gab es am vergangenen Wochenende zunächst am Samstag in der reformierten Kirche in Hermannstadt und am Sonntag danach in der evangelischen Margarethenkirche in Mediasch. Der Frauenchor, gebildet aus Sängerinnen des Hermannstädter Bachchors und des Jugendchors der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt, brachte u. a. die Vesper für Frauenchor, Streichinstrumente, Orgel und zwei Solostimmen von Michael Haydn auf, dem jüngeren Bruder des bekannten Joseph Haydn, zu Gehör.

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„Eine Art Wegweiser”

Mozartabend im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2610

Sie konzertierten zu Ehren von Mozart (v. l. n. r.): Makcim Fernandez Samodaiev, Monica Florescu, Gabriel Silișteanu, Karina und Rafaela Fernandez Samodaiev, Ciprian Dancu, Oana Bădescu, Mihai Andrițcu und Alina Stavăr.                                                                     
Foto: Beatrice UNGAR

Ein Mozartabend zum Geburtstag des Komponisten am 27. Januar fand im Rahmen der von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) unterstützten Kammermusik-Reihe „Florescu-Fernandez&Friends” am Sonntag im Spiegelsaal des DFDH statt. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt.Weiterlesen

„…mit Recht eine musikalische Stadt”

180 Jahre Hermannstädter Musikverein, 70 Jahre Hermannstädter Staatsphilharmonie

Ausgabe Nr. 2610

Postkarte von 1900 mit Blick auf das Musikvereins-Gebäude (heute Hermania-Restaurant) auf der Kleinen Erde (heute Str. Filarmonicii).

„Hermannstadt kann man mit Recht eine musikalische Stadt nennen, denn in jedem Hause ist gewiss jemand, der wenigstens ein Instrument zu spielen weiß“, schrieb 1828 ein Wiener Schriftsteller über die Pflege der Hausmusik. Elf Jahre danach, am 20. Januar 1839, findet die Gründungsversammlung des Hermannstädter Musikvereins – übrigens der erste überhaupt in Hermannstadt gegründete Verein – statt, 121 Jahre danach, am 1. Januar 1949, wird die Hermannstädter Staatsphilharmonie gegründet. In diesem Jahr dürfen sich die Hermannstädter Musikliebhaber auf zwei Jubiläen freuen: 180 Jahre seit der Gründung des Hermannstädter Musikvereins und 70 Jahre seit der Gründung der aus dem 1935 aufgelösten und 1943 neu gegründeten städtischen philharmonischen Orchester hervorgegangenen Hermannstädter Staatsphilharmonie. Aus diesem Anlass drucken wir in der neuen Rechtschreibung Auszüge aus einem Beitrag des letzten Vorsitzenden des Hermannstädter Musikvereins, dem langjährigen Professor und Direktor am Landeskirchlichen Lehrerseminar Dr. Hans Tobie, ab, der in der Hermannstädter ZeitungNr. 53 vom 24. Januar 1969 veröffentlicht worden ist.Weiterlesen