Hirtenlieder und Pop-Musik

Ausgabe Nr. 2923

Die Geschichte zweier junger Interpreten von Hirtenliedern aus dem Hermannstädter Umland, Codruța Rodean und Bogdan Cioranu, wurde am ersten Abend der 50. Auflage des internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților” (Lieder der Berge) erzählt. Mit auf der Bühne auf dem Großen Ring stand das Ensemble „Cindrelul-Junii Sibiului” unter der Leitung von Silvia Macrea. Der Abend gipfelte in einer echten Show mit dem Pop-Musiker Ștefan Bănică Jr. (am Mikrophon).                                       Foto: traditiisibiene.ro

Atemberaubende Musik

Die Stadt rockte bei Artmania mit der Nummer 18

Ausgabe Nr. 2922

Zeitreise in die 1990-er Jahre: Die Rockband „Extreme” mit (von links) Patrick Badger, Gary Cherone und Nuno Bettencourt sangen sich im Rahmen der 18. Ausgabe des Artmania Festivals u. a. mit der Ballade „More Than Words” in die Herzen des Publikums.                                  Foto: Cynthia PINTER

Die Götter waren (wieder) in Hermannstadt – nicht die vom Olymp, sondern die des Progressiven Rocks: Die US-Band Dream Theater war Headliner der 18. Auflage des Artmania-Festivals, das am Wochenende stattgefunden hat. Nicht zu übersehen war das Stadtbild, das die Artmania-Fans Jahr für Jahr verändern: dunkle Kleidung, lange Haare, bunte Tattoos und überglückliche Menschen, die ihre Lieblingsmusiker sehen oder wiedersehen.Weiterlesen

Herausforderung und Freude

Steffen Schlandt bot Orgelkonzert in Großau

Ausgabe Nr. 2922

Zwei Generationen aus Kronstadt an der Großauer Orgel: Steffen Schlandt und Sohn Felix Schlandt.
Felix, der die Register zog und die Seiten der Partituren umblätterte.               Beatrice UNGAR

Eine Herausforderung und eine Freude zugleich sei es für ihn, an der Hahn-Orgel in der Großauer evangelischen Kirche spielen zu dürfen, sagte der bekannte Kronstädter Organist Steffen Schlandt in seiner Begrüßung bei dem zweiten Konzert des Orgelsommers daselbst am Donnerstag der VorwocheWeiterlesen

,,…zu lernen auf der Lauten…“

,,Hans Judenkünig-Landestournee” machte in Hermannstadt Station

Ausgabe Nr. 2922

Szabó Zsolt, Erich Türk, Narcisa Brumar und Caius Hera (v. l. n. r.) bedanken sich für den Stehapplaus in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt.                                                                        Foto: Beatrice UNGAR

„Ain schone künstliche Underweisung in disem Büechlein, leychtlich zu begreyffen den rechten Grund zu lernen auff der Lautten und Geygen” lautet der Titel der 1523 bei Hans Singryener in Wien gedruckten Sammlung, welche sich jetzt im Nationalarchiv Kronstadt befindet. Autor der Sammlung ist der deutsche Musiker und Lautenspieler Hans Judenkünig (1450-1526), einer der bedeutendsten Instrumentalisten der Renaissance. Mit Werken aus dieser Sammlung begaben sich die Instrumentalisten Narcisa Brumar (Sopran), Caius Hera (Laute), Erich Türk (Spinett), Szabó Zsolt (Viola da gamba) auf die „Hans Judenkünig-Landestournee”, die mit einem Konzert in der Klosterkirche in Schäßburg am 22. Juli begann und heute, Freitag, den 1. August, mit einem Konzert im Barockpalais in Temeswar zu Ende geht.Weiterlesen

Orchester aus dem Dreiländereck auf Konzertreise

Ausgabe Nr. 2922

Auf seiner Reise durch Siebenbürgen wird das Orchester der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell zwei Benefizkonzerte bieten: am Montag, den 4. August, 19 Uhr, in Kronstadt im Kulturzentrum Redoute bzw. am Freitag, den 8. September, 19 Uhr, in Hermannstadt im Ramada-Hotel. Der Eintritt ist jeweils frei, der Erlös der Spenden geht an soziale Projekte. Zu dem Konzert in Hermannstadt wird auch Jürgen Dixius, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell – sie liegt im Dreiländereck Deutschland-Frankreich und Luxemburg – mit zwei Ratsmitgliedern anreisen, meldete Erwin Berens, 1. Vorsitzender des Orchesters und Beigeordneter der Verbandsgemeinde.   Foto: www.vgorchester-saarburg-kell.de

,,Gibt es süße Flöten?“

Das Barock-Ensemble Flauto Dolce feiert 25. Jubiläum

Ausgabe Nr. 2921

Gabor Hegyi (Barocktrompete) und das Ensemble Flauto Dolce Noémi Mikls (Cembalo und Orgel), Maria Szabo (Blockflöten), Zoltán Majó (Blockflöten) und Mihaela Maxim (Sopran und Schlagzeug) vor der Stolzenburger Orgel (v. l. n. r.).                                               Foto: Beatrice UNGAR

„Gibt es süße Flöten? Süße Flöten nicht, aber Flauto Dolce aus Klausenburg. Ein inzwischen renommiertes Renaissance-Barock-Ensemble, das heuer sein 25-jähriges Jubiläum erlebt.” Mit diesen Worten beginnt der Beitrag von Horst Göbbel (erschienen in der Siebenbürgischen Zeitung vom 6. Mai 2025) über das Konzert, das dieses Ensemble auf seiner Deutschlandtournee am 6. April in Nürnberg geboten hat. Am 18. und 19. Juli d. J. konnten die Hermannstädter und ihre Gäste zwei Auftritte des Ensembles in der evangelischen Stadtpfarrkirche erleben. Weiterlesen

Hoffen auf Interesse aus Hermannstadt

Nachlese zum 29. Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionwettbewerbsfestival

Ausgabe Nr. 2920

Dagmar Dusil von der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH) überreichte dem Jungpianisten Milan Solomon den diesjährigen Peter Szaunig-Preis.              
Foto: Beatrice UNGAR

„Ein Ton stirbt/wird er angeschlagen/sagen manche//Ich sag/er fängt zu leben an/just dann”, paraphrasierte Dagmar Dusil, die Initiatorin und Veranstalterin des musikalisch-literarischen Salons, ein Gedicht von Emily Dickinson, die im gleichen Jahr wie Carl Filtsch geboren ist. Der Salon diente nun schon zum vierten Mal im Rahmen des Carl-Filtsch-Klavier-und Kompositionswettbewerbfestivals, dessen 28. Auflage vom 8. bis 12. Juli stattgefunden hat, dem eingehenderen Kennenlernen des Namensgebers dieser Veranstaltung: Carl Filtsch (1830-1845), seit dessen Geburt am 28. Mai 1830 heuer 195 Jahre vergangen sind.Weiterlesen

Teufelsmusiker reiten wieder

Fanfare Ciocărlia mit neuer CD

Ausgabe Nr. 2920

Fanfare Ciocărlia feat. Adrian Raso: THE DEVIL RIDES AGAIN. Näheres, Hörbeispiele und Bestellungen unter: https://orcd.co/the devilridesagain oder www.asphalt-tango.de

„The Devil Rides Again” (Der Teufel reitet wieder), nennt sich die neue CD der längst nicht nur bei Insidern bekannten Roma-Blechbläser von Fanfare Ciocărlia. Unterstützt wurden die aus einem kleinen Dorf in Nordostrumänien Stammenden dabei von dem kanadischen Musiker Adrian Raso. Und tatsächlich entsteht durch diese interkulturelle Liaison zwischen dem unüberhörbaren Spirit des Balkans mit der filigranen Art der Moderne des Rockjazzers ein pittoresk-explosiver Klangteppich. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den Umstand, dass alle Titel instrumental sind.Weiterlesen

,,Diese Reise sollte Spuren hinterlassen“

Buchvorstellungen in Bukarest zum 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn

Ausgabe Nr. 2918


Botschafterin Ulla Krauss-Nussbaumer hatte am 18. Juni Dr. Franz Metz in ihre Residenz in Bukarest eingeladen, um dort die deutsche Originalfassung seines Buches vorzustellen.             Foto: Österreichische Botschaft Bukarest

„Was hat Johann Strauss Sohn eigentlich mit dem heutigen Balkan zu tun? Die Reise des Künstlers ist äußerst spannend. Selbst die abenteuerlichen Reisen von Franz Liszt 1846 und Johannes Brahms 1879 durch das Banat und Siebenbürgen sind im Vergleich zur ‚Welttournee‘ des Walzerkönigs in den Jahren 1847–1848 nur kleine Ausflüge. Diese Reise sollte Spuren hinterlassen …“. So stellt der im Banat geborene deutsche Organist, Musikwissenschaftler und Dirigent, Dr. Franz Metz, in wenigen Worten die Gastkonzerte des damals 22jährigen späteren Walzerkönigs durch das Banat, Siebenbürgen und die Rumänischen Fürstentümer in Kürze dar. Das von Metz diesem Ereignis gewidmete Buch Eine Reise in den Orient (1999 im ADZ-Verlag und 2021 überarbeitet in dem Verlag Edition Musik Südost München erschienen) wurde aus Anlass des 200. Geburtstages von Johann Strauss Sohn von Ozana Alexandrescu ins Rumänische übersetzt und in Bukarest vorgestellt. Weiterlesen

Von Bach bis Trotta

Kirchenmusikalisches rund um den Johannistag

Ausgabe Nr. 2917

Der Hermannstädter Bachchor und das Instrumentalensemble Collegium Musicum Brukenthal unter der Leitung von Brita Falch-Leutert.   Foto: B. UNGAR

Es werde in der evangelischen Stadtpfarrkirche reichlich Musik erklingen an drei Anlässen am ersten Wochenende des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals, gab Musikwart Jürg Leutert bekannt. Er hat nicht zu viel versprochen konnten alle Anwesenden sowohl bei dem Mittagsgebet mit Musik am Freitag als auch bei der Samstagmusik und im Sonntagsgottesdienst feststellen.Weiterlesen