Kirchenmusiker blieben nicht unter sich

Eine großzügige Abendmusik in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2837

Beat Schäfer (außen links) dankte zum Abschluss des Konzerts allen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern.

Als großzügig erwiesen sich die 23 Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker der evangelischen Kirchengemeinden A. B. aus Mediasch (und Umgebung), Michelsberg, Heltau, Fogarasch, Hermannstadt, Kronstadt, Keisd, Schäßburg, Deutsch-Weißkirch, Alzen, Agnetheln, Hammersdorf, Arbegen, Frauendorf, Zeiden, Neustadt und Wolkendorf, die vom 2. bis 8. Oktober d. J. an einer intensiven Weiterbildung in Hermannstadt teilgenommen haben. Mit Beat Schäfer, Markus Mackowiak, Steffen Schlandt, Brita Falch Leutert und Jürg Leutert haben sie ein wunderschönes Konzert vorbereitet, das am Samstagabend in der evangelischen Kirche in Hermannstadt ein zahlreiches Publikum erleben durfte.Weiterlesen

Neue Kantorin in Heltau

Ausgabe Nr. 2836

Cosmina Barna (unser Bild), die derzeit ein Masterstudium an der Klausenburger Musikakademie bei Erich Türk und Amalia Erdös macht, ist seit kurzem Stadtkantorin in Heltau. Die in Blasendorf geborene Organistin hat am vergangenen Freitag die Mittagsmusik an der Samuel Mätz-Orgel aus Martinsberg und am Samstag das Abendkonzert an der Sauer-Orgel in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt bestritten. Foto: Beatrice UNGAR

Mehr als ein halbes Jahrhundert Jazz

Streiflichter vom 51. Hermannstädter Internationalen Jazzfestival

Ausgabe Nr. 2835


In der Synagoge traf am Mittwoch, den 20. September, Tradition auf Jazz: Eine Mischung aus Gebet, traditionellen Liedern und moderner Musik bot der Musiker Vili Rudihi, dem es mit Gitarre und Stimme gelang, den gesamten Raum auszufüllen.                                                
Foto: Julian CARANGACIU

„Diese 51. Auflage des Hermannstädter Internationalen Jazzfestivals ist der erste Schritt in Richtung der zweiten Jahrhunderthälfte”, erklärte Simona Maxim, die Direktorin des Festivals, das vom 18. bis 23. September stattgefunden hat. Die meisten Konzerte für Groß und Klein fanden im Thaliasaal statt. Ausnahme machte das Konzert am Mittwoch, das in der Synagoge organisiert wurde. Weiterlesen

Dynamisch und mitreißend

Die Camerata Salzburg und ihre Gäste begeisterten

Ausgabe Nr. 2835

Kristóf Baráti (Violine) und Timothy Ridout (Viola) traten gemeinsam als Solisten in Mozarts Sinfonia concertante E-Dur auf.   Foto: Ovidiu MATIU

Der krönende Abschluss der Konzertreihe ,,Internationales George Enescu-Festival in Hermannstadt“ war der dynamische Auftritt der Camerata Academica des Mozarteums Salzburg am 20. September auf der Bühne des Thaliasaals. Begonnen hatte die Reihe mit dem Franz Liszt Chamber Orchestra und Pierre-Laurent Aimard (Klavier), gefolgt von Avi Avital (Mandoline) & Omer Klein (Klavier) sowie dem Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie mit Ioana Cristina Goicea (Geige) als Solistin und Dirigent Roderick Cox.Weiterlesen

Zwei Nachwuchsmusikerinnen

Ausgabe Nr. 2835

Die Mittagsmusik am Freitag und die Abendmusik am Samstag bestritten in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche zwei Kronstädter Nachwuchsmusikerinnen. Souverän brachten Iulia Reitu (links) an der Stolzenburger Orgel von Johannes Hahn (1773) und Diana Cristea auf der Querflöte Werke von Marin Marais (1656-1728), Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) und Christoph Willibald Gluck (1714-1787) zu Gehör. Iulia Reitu hat ihr Orgel-Masterstudium bei dem Organisten Steffen Schlandt absolviert und studiert ab Oktober d. J. Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Tübingen. Diana Cristea studiert derzeit an der Musikfakultät der Kronstädter Transilvania-Universität.                      Foto: Beatrice UNGAR

Ein Rockorchester aus Gitarren

Streiflichter von der 9. Auflage des Guitar Meeting-Festivals in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2834

Überwältigt war Tudor Chirilă von der Wucht der Begeisterung, die ihm entgegenwogte.

Beim Gitarrenfest für Klein und Groß, Guitar Meeting genannt, trafen sich am vergangenen Wochenende 9. Mal Gitarrenbegeisterte in Hermannstadt. Das dreitägige Gitarrenfestival war für viele Gitarristen eine wohl seltene Chance. Zusammen mit bekannten Bands hatten sie die Möglichkeit, gemeinsam zu musizieren. Auch viele Kinder waren unter den Teilnehmenden, mit Gitarren, die fast so groß waren, wie sie selbst.Weiterlesen

George Enescu-Festival in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2833

,,Den Applaus hat eigentlich Bach verdient“, sagte der Jazzpianist Omer Klein (Bild oben) nachdem er im Wechsel mit dem Mandolinevirtuosen Avi Avital (Bild oben) vier Sätze aus der Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 von Johann Sebastian Bach hatte erklingen lassen. Davor hatten die beiden Ausnahmemusiker Kompositionen von Omer Klein und Omer Avital erklingen lassen sowie eine Eigenkomposition von Avi Avital. Dazu kommentierte Omer Klein humorvoll: ,,Wer komponiert, muss sich immer enen Titel einfallen lassen für seine Komposition. Avi hat es sicht leicht gemacht. Er nannte seine erste Komposition ‚Avi’s Song‘. Die nächste wird dann ‚Avi’s other Song‘ heißen…“ Das Konzert auf der Bühne des Thaliasaals am Sonntag, dem 10. September, war das zweite im Rahmen des Internationalen George Enescu-Festivals in Hermannstadt. Am Vortag hatte das Franz Liszt Chamber Orchestra hier konzertiert, mit dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard als Solist in Béla Bartoks 3. Klavierkonzert E-Dur Sz.119. Gestern gab es ein sinfonisches Konzert bei dem das Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie unter der Stabführung des US-amerikanischen Dirigenten Roderick Cox (Bild unten) Werke von Györgyi Ligeti, E. W. Korngold und Pjotr Iljitsch Tschaikowski zu Gehör brachte. Das Konzert wird am Samstag, dem 16. September, 13 Uhr, im Saal des Rumänischen Rindfunks (Sala Radio) in Bukarest wiederholt.                 

           

Fotos: Asociația Sibiu Plays

Jugendliche erobern die Kirchenburg

Streiflichter vom 9. Holzstock Festival in Holzmengen/Hosman

Ausgabe Nr. 2830

Die Bukarester Rockband ,,Plant“ eröffnete den Reigen der Konzerte auf der Bühne vor dem Hintergrund der Kirchenburg.         Foto: der Verfasser

Es war das neunte Mal Holzstock Festival. Das neunte Mal in der Holzmenger Kirchenburg zelten. Das neunte Mal Workshops, Musik und Beisammensein genießen. Und zum neunten Mal opferten viele freiwillige Jugendliche eine Ferienwoche, um das Gelände herzurichten, Essen und Getränke heranzukarren und Bands zu organisieren. Es hat sich gelohnt. Weiterlesen

Geballte Lebensfreude und gute Laune

Musik für den guten Zweck mit ,,Kommuna Lux“ in der Hermannstädter Synagoge

Ausgabe Nr. 2830

,Kommuna Lux“ in Aktion (v. l. n. r.): Yaroslav Besh (Posaune), Andrey Okramovych (Trompete), Vladimir Gitin (Klarinette), Bagrat Tsurkan (Gesang), Oleg Vasianovych (Akkordeon), Viktor Kirylov (Gitarre) und Sergey Poltorak (Schlagzeug).                                        Foto: Beatrice UNGAR

Die Menschen, die an einem Mittwoch den Weg in die Hermannstädter Synagoge fanden, hätten mit Vielem rechnen können, aber wahrscheinlich nicht damit, dass sie sich 90 Minuten lang klatschend, tanzend und singend zu Liedern über gefüllte Fische verausgaben. Denn am 9. August versammelten sich die Leute, um das Benefizkonzert von ,,Kommuna Lux“ zu begutachten – für einen guten Zweck. Weiterlesen

Gute Energie am See

,,Ugly Kid Joe“ erstmals beim Astra Rock Festival

Ausgabe Nr. 2829

Zum ersten Mal in Hermannstadt: „Ugly Kid Joe“ (v. l. n. r.): Whitfield Crane, Cam Greenwood (im Hintergrund am Schlagzeug), Mike Squires und Dave Fortman.                                                               Foto: die Verfasserin

„Ein Traum ist wahr geworden“ für Mee Rah, der Hermannstädter Sängerin der Band „Alpha Q“, die zusammen mit „Ugly Kid Joe“ auf der Bühne stehen und deren Hit „Cats in the Cradle“ singen durfte. So geschehen am Freitagabend in Hermannstadt, auf der Bühne am See im Freilichtmuseum, wo die zweite Auflage des Astra Rock Festivals am Wochenende stattfand. Weiterlesen

Zwei Jugendorchester auf der Bühne

ICon Arts-Festival und -Akademie und Konzerte auf dem Dach des Thaliasaals

Ausgabe Nr. 2829

Nach dem schon traditionellen Konzert des ICon-Arts-Ensembles stellten sich Komponistinnen und Komponisten, Musikerinnen und Musiker sowie Veranstalter zum Gruppenbild auf (v. l. n. r.): Obere Reihe: George Păiș (Komponist), Antonel Temistocli (Dirigent), Alexandru Timilie (2. Violine), Mihai Murariu (Klavier), Andrei Petrache (Dirigent), Ghia Saouma (Dirigentin), Vlad Ghinea (Komponist); mittlere Reihe: Ciprian Dancu (Klarinette), Andreea Țimiraș (Cello), Raluca Stratulat (1. Violine), Diana Gheorghiu (Komponistin, Mitgründerin ICon Arts Transilvania), Oana Silișteanu (Querflöte), Irina Perneș (Komponistin), Mircea Ardeleanu (Schlagzeug), Marius Ungureanu (Bratsche). Untere Reihe: Sebastian Gheorghiu (Kulturmanager, Mitgründer ICon Arts Transilvania), Ariadna Ene Iliescu (Komponistin), Mihnea Dragne (Komponist).                              
Fotos: Beatrice UNGAR

Die Förderung von Nachwuchsmusikerinnen und -musikern, -komponistinnen und -komponisten haben sich die Gründer des ICon Arts-Festivals von aller Anfang auf die Fahne geschrieben. So gibt es nicht nur Konzerte an unkonventionellen Orten sondern auch Meisterklassen. In diesem Jahr standen solche in den Bereichen Canto, Violine, Cello, Gitarre, Schlagzeug, Flöte im Angebot. Weiterlesen