Konzerte an weniger bekannten Orten

Der Cantores Vivaces-Chor auf Festkonzertreise durch Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2929

Der Cantores Vivaces-Chor und seine Dirigentin Marianne Seiwerth-Galbács (1. v. l.) bei dem Abschlusskonzert in der Johanniskirche in Hermannstadt.                                                                   Foto: Beatrice UNGAR

Anlässlich seines 45-jährigen Bestehens begab sich der Cantores Vivaces-Chor, der von deutschsprachigen Studenten aus Klausenburg gegründet wurde, zu einer Festkonzertreihe durch Siebenbürgen. Nach dem erfolgreichen Jubiläumskonzert in Gundelsheim am 30. November 2024 hatte sich der Chor eine Rundreise durch Rumänien gewünscht, so, wie dies auch in den vergangenen Jubiläumsjahren umgesetzt wurde.

Im Unterschied zu den vorigen Jubiläumsreisen mit Auftritten in Orten der Siebenbürger Sachsen wie Hermannstadt, Michelsberg, Kronstadt, Tartlau, Schäßburg oder Bistritz, hatte unser Mitsänger Stefan Koch diesmal eine Reise an weniger bekannte Orte – wie Temeswar, Großwardein, Sighetul Marmației und Oberwischau geplant, wobei Klausenburg und Hermannstadt natürlich nicht fehlen durften.Weiterlesen

Ein einzigartiges Liederbuch

Lieder der Siebenbürger Landler aus Großau, Großpold und Neppendorf

Ausgabe Nr. 2928

Landlerisch g’sunga. Lieder der Siebenbürger Landler aus Großau – Großpold – Neppendorf, Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt 2025, 216 Seiten, ISBN 978-3-94958-362-9, 105 Euro/124 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.

Ein einzigartiges Liederbuch ist vor kurzem unter dem Titel „Landlerisch g’sunga” im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt herausgegeben worden. Passend zum Buch ist der Umschlag, gestaltet von Leonie Wiedenhof-Grießhober, die mit einem Neppendorfer Landler verheiratet ist. Bereits vor einigen Jahren bildete sich eine Arbeitsgruppe um Dagmar Baatz (Großau), Elke Endörfer (Neppendorf) und Christa Wandschneider (Großpold). Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die zur Entstehung dieses gelungenen Liederbuches beigetragen haben, stellen sich am Ende des Buches den Lesern und Musikliebhabern kurz vor. Weiterlesen

Ars Sacra 2025

Ausgabe Nr. 2928

Die dritte Auflage des Ars Sacra-Festivals läuft noch bis zum 21. September in Hermannstadt. Unser Bild (v. l. n. r.): Das Eröffnungskonzert in der Synagoge bestritten Arie Livshin (Bouzouki/Mandoline), Nataly Oryon (Gesang, Arrangements, musikalische Leitung), Nimrod Ben Natan (Gitarre) und Ivan Ceresnjes (Schlagzeug) unter dem Motto „Jerusalem of the Balkans”.                                                  

Foto: Beatrice UNGAR

Konzert in der Synagoge

Ausgabe Nr. 2927

Am Sonntag erklang in der Synagoge in Hermannstadt jüdische Musik, dargeboten von (v. l. n. r.) Filip Ion Sandu (Tenor), Dariana Elena (Sopran), Frankel Orly (Alt), Nitsan-Mugur Nazarie-Schwartzmann (Bass) und Cătălina Tudorie (Klavier). In der Synagoge wird im Rahmen des diesjährigen Ars Sacra-Festivals Nataly Oryon aus Israel am Samstag, den 13. September, 18 Uhr, den Reigen der Konzerte eröffnen.  

Foto: Beatrice UNGAR

 

Stehapplaus in Chemnitz

Sonderkonzert in der Europäischen Kulturhauptstadt 2025

Ausgabe Nr. 2927

Wohlverdienten Stehapplaus ernteten die Aufführenden in der St. Petri Kirche in Chemnitz.                                                                   Foto: Hans KÖNIGES

Kaum erklang das fulminante Ende der „Messe von Kronstadt”, dieses besonderen musikalischen Werkes, erhob sich das gesamte Publikum in der voll besetzten Chemnitzer St. Petri Kirche und hörte nicht auf zu klatschen, bis nicht die Dirigentin ans Pult trat, um noch eine Zugabe anzustimmen. Denn auf der Empore hatten gerade die Evangelischen Kantoreien Siebenbürgen gemeinsam mit der St. Petri-Schloßkantorei Chemnitz ihren Auftritt beendet, der im Rahmen des Kulturkirchentages am 30. August 2025 stattfand.Weiterlesen

Musikalische Sternstunde im Thaliasaal

Erstes Konzert im Rahmen des Enescu-Festivals in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2927

Rafał Blechaz und das Sinfonia Varsovia-Orchester. Foto: FB Enescu la Sibiu

Im Rahmen des George Enescu-Festivals konnte Hermannstadt einen beeindruckenden Abend mit dem Sinfonia Varsovia-Orchester unter der Stabführung von Marta Gardolińska und dem Pianisten Rafał Blechacz als Solist erleben. Das erste der fünf Konzerte, die im Rahmen des Enescu-Festivals auch nach Hermannstadt kommen, bot gleich Musik auf höchstem Niveau. Weiterlesen

Bombenatmosphäre bei „Focus In The Park“

Ausgabe Nr. 2926

Adrian Despot von der Rockband „Vița de Vie“ brachte am Samstagabend das Publikum im Erlenpark zum Tanzen und Singen. Für ausgelassene Stimmung sorgten außerdem u. a. die Musiker Akua Naru, John Newman, „Șuie Paparude”, „Fanfare Ciocărlia” und „Carla’s Dreams“. Mit Imbisswagen und Getränkeständen wurde für das leibliche Wohl gesorgt, ein am Boden verankerter Heißluftballon hob einige waghalsige Festivalbesucher in die Lüfte und für Kinder gab es auch einen Spielplatz. Die 12. Ausgabe von „Focus In The Park“ fand vom 28.-31. August im Erlenpark statt. Foto: Cynthia PINTER

Musikalischer Sommer

Konzerte in Hermannstadt und Michelsberg

Ausgabe Nr. 2924

Sie bestritten das Samstagkonzert am 2. August: Iulia Reitu und Diana Cristea (mit Querflöte) am Spieltisch der Sauer-Orgel in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche.                              Foto: die Verfasserin

Der Titel des Beitrags trügt irgendwie, denn in Großau reicht der musikalische Sommer in den Herbst hinein und in Hermannstadt gibt es eigentlich im gesamten Jahreslauf regelmäßig Konzerte in der evangelischen Stadtpfarrkirche. Freitags um 12 Uhr bei der Mittagsmusik mit Gebet und samstags jeweils ab 19 Uhr.Weiterlesen

Hirtenlieder und Pop-Musik

Ausgabe Nr. 2923

Die Geschichte zweier junger Interpreten von Hirtenliedern aus dem Hermannstädter Umland, Codruța Rodean und Bogdan Cioranu, wurde am ersten Abend der 50. Auflage des internationalen Folklorefestivals „Cântecele Munților” (Lieder der Berge) erzählt. Mit auf der Bühne auf dem Großen Ring stand das Ensemble „Cindrelul-Junii Sibiului” unter der Leitung von Silvia Macrea. Der Abend gipfelte in einer echten Show mit dem Pop-Musiker Ștefan Bănică Jr. (am Mikrophon).                                       Foto: traditiisibiene.ro

Atemberaubende Musik

Die Stadt rockte bei Artmania mit der Nummer 18

Ausgabe Nr. 2922

Zeitreise in die 1990-er Jahre: Die Rockband „Extreme” mit (von links) Patrick Badger, Gary Cherone und Nuno Bettencourt sangen sich im Rahmen der 18. Ausgabe des Artmania Festivals u. a. mit der Ballade „More Than Words” in die Herzen des Publikums.                                  Foto: Cynthia PINTER

Die Götter waren (wieder) in Hermannstadt – nicht die vom Olymp, sondern die des Progressiven Rocks: Die US-Band Dream Theater war Headliner der 18. Auflage des Artmania-Festivals, das am Wochenende stattgefunden hat. Nicht zu übersehen war das Stadtbild, das die Artmania-Fans Jahr für Jahr verändern: dunkle Kleidung, lange Haare, bunte Tattoos und überglückliche Menschen, die ihre Lieblingsmusiker sehen oder wiedersehen.Weiterlesen

Herausforderung und Freude

Steffen Schlandt bot Orgelkonzert in Großau

Ausgabe Nr. 2922

Zwei Generationen aus Kronstadt an der Großauer Orgel: Steffen Schlandt und Sohn Felix Schlandt.
Felix, der die Register zog und die Seiten der Partituren umblätterte.               Beatrice UNGAR

Eine Herausforderung und eine Freude zugleich sei es für ihn, an der Hahn-Orgel in der Großauer evangelischen Kirche spielen zu dürfen, sagte der bekannte Kronstädter Organist Steffen Schlandt in seiner Begrüßung bei dem zweiten Konzert des Orgelsommers daselbst am Donnerstag der VorwocheWeiterlesen

,,…zu lernen auf der Lauten…“

,,Hans Judenkünig-Landestournee” machte in Hermannstadt Station

Ausgabe Nr. 2922

Szabó Zsolt, Erich Türk, Narcisa Brumar und Caius Hera (v. l. n. r.) bedanken sich für den Stehapplaus in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt.                                                                        Foto: Beatrice UNGAR

„Ain schone künstliche Underweisung in disem Büechlein, leychtlich zu begreyffen den rechten Grund zu lernen auff der Lautten und Geygen” lautet der Titel der 1523 bei Hans Singryener in Wien gedruckten Sammlung, welche sich jetzt im Nationalarchiv Kronstadt befindet. Autor der Sammlung ist der deutsche Musiker und Lautenspieler Hans Judenkünig (1450-1526), einer der bedeutendsten Instrumentalisten der Renaissance. Mit Werken aus dieser Sammlung begaben sich die Instrumentalisten Narcisa Brumar (Sopran), Caius Hera (Laute), Erich Türk (Spinett), Szabó Zsolt (Viola da gamba) auf die „Hans Judenkünig-Landestournee”, die mit einem Konzert in der Klosterkirche in Schäßburg am 22. Juli begann und heute, Freitag, den 1. August, mit einem Konzert im Barockpalais in Temeswar zu Ende geht.Weiterlesen