Abschluss mit ,,Mazeltov“

,,MORAVIA CANTAT” in der Aula der Brukenthalschule

Ausgabe Nr. 2635

Der Chor des Ensembles wurde mal von Monika Schmitz, mal von Wolfram Hader (unser Bild) dirigiert.                               
Foto: Beatrice UNGAR

Das Südmährische Ensemble für Chor, Instrumentalmusik und historischen Tanz ,,MORAVIA CANTAT“ aus Stuttgart trat im Rahmen seiner Siebenbürgentournee am Montag in der Aula der Brukenthalschule auf. Morgen, den 2. August, 19 Uhr, gastiert das Ensemble in Wolkendorf, am Samstag, den 3. August, 19 Uhr, in der Margarethenkirche in Mediasch und am Sonntag, den 4. August, 17 Uhr, in der Malmkroger evangelischen Kirche.Weiterlesen

Eine klangliche Reise in der Dorfkirche

Erstes Konzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“ war sehr gut besucht

Ausgabe Nr. 2634

Paul Cristian, Elena Cristian und Klaus Philippi (v . l. n. r.) vor der Barockorgel auf der Empore der Michelsberger Dorfkirche.   
Foto: Beatrice UNGAR

Eine klangliche Reise von Venedig über Hamburg nach Salzburg/Wien und über Sachsen zurück nach Hamburg boten zum Auftakt der Konzertreihe ,,Michelsberger Spaziergänge“ am Sonntag in der Dorfkirche in Michelsberg die Musiker Elena Cristian (Violine), Paul Cristian (Orgel) und Klaus Philippi (Oboe, Oboe d’amore).Weiterlesen

Stehapplaus für Ohrwürmer

6. Konzert des Projekts ,,Piano Rocks“ im Thalia-Saal

Ausgabe Nr. 2634

Die Mitglieder des Chores der Klausenburger ,,Transilvania“-Staatsphilharmonie (in Mönchskutten) eröffneten gemeinsam mit der Pianistin Monica Florescu und dem Schlagzeuger Gabriel Barani mit Alfred Schnittkes ,,Requiem“ das Konzert. Ebenfalls im Bild zu sehen ist der ausgezeichnete Nachwuchsgitarrist Alexandru Petre und Mircea Ittu, Bläser im Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie, der Bassgitarre gespielt hat.
 Foto: ARTOGrafica

,,Können wir nicht noch einmal die ‚Bohemian Rhapsody‘ anstimmen?“ fragten die 16 Choristen und Choristinnen während des minutenlangen Stehapplauses, den das begeisterte Publikum der Pianistin Monica Florescu und ihrem Team zollte, die am Freitag der Vorwoche das 6. Konzert im Rahmen des von Laurențiu Străuț initiierten Projekts ,,Piano Rocks“ auf der Bühne des Thalia-Saals bestritten haben.Weiterlesen

Sibiu Guitar Meeting mit 443 Gitarren

Ausgabe Nr. 2633

443 Gitarren erklangen am Samstagabend im Hof des Brukenthalgymnasiums am Huetplatz.Es war das vierte Treffen der Gitarrenspieler, „Sibiu Guitar Meeting“, das diesmal am Wochenende vom 12. bis 14. Juli d. J. unter dem Motto „Revolutionen“ (Revoluții) stattfand und vom Kulturverein „Play“ organisiert wurde. Dafür waren Kinder und Erwachsene mit ihren Gitarren aus dem ganzen Land angereist, darunter auch eine große Gruppe Schüler von der Konrad Gündisch Schule aus Heltau. Freitag und Sonntag wurden Gitarren-Workshops organisiert und es fanden an mehreren Orten in Hermannstadt spontane Konzerte statt. Der Höhepunkt war das Konzert Manifest, das am Samstagabend auf dem Huetplatz veranstaltet wurde. Auf der großen Bühne traten Künstler wie Mircea Vintilă, Alin Dincă von „Trooper” und Paul Radu von „Antract” auf und sangen zusammen mit den angereisten Amateurmusikern 15 einstudierte Lieder, viele aus den 1990-er Jahren, die an die Revolution in Rumänien erinnerten, u.a.: „Let It Be“ (The Beatles) „I Want To Break Free“ (Queen), „Trebuie să crezi“ (Antract), „Vino Doamne“ (Valeriu Sterian), „Imnul Golanilor“ (Cristi Pațurcă) oder „Praf de stele“ (Vița de Vie). Die Stars waren allerdings die 443 großen und kleinen Gitarrenspieler, die man leider nicht so gut hören konnte, da von der Bühne aus die elektronisch verstärkten Instrumente viel lauter waren und die klassischen Gitarren übertönten. Denen, die mitgemacht haben, hat es trotzdem sehr viel Spaß gemacht.         

Foto: Cynthia PINTER

 

Drei Jurymitglieder konzertierten

25 Nachwuchspianisten aus neun Ländern beim 24. Filtsch-Festival

Ausgabe Nr. 2633

Die HDH-Vorsitzende Dagmar Zink Dusil und der Gewinner des Peter Szaunig-Preises, Eusebiu Thomas Florea.                       
Foto: Beatrice UNGAR

Drei Jurymitglieder erfreuten die Musikliebhaber im Rahmen der 24. Auflage des Carl Filtsch-Klavier-Interpretations- und Kompositionswettbewerbs, die vom 9. bis 14. Juli in Hermannstadt stattgefunden hat, mit zwei außerordentlichen Konzerten. Bei der Eröffnungszeremonie am Dienstag, den 9. Juli, gestalteten die Pianisten und Hochschulprofessoren Dan Grigore und Csiky Boldizsár einen Klavierabend zum Gedenken an den 2015 verstorbenen Pianisten Peter Szaunig, der gemeinsam mit Walther Krafft vom Münchener Musikseminar  diese Veranstaltung sozusagen aus der Taufe gehoben hatte.Weiterlesen

Zweimal Béla Bartók

Musikalische Streiflichter aus Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2631

Das finnische Streichorchester Collegium Musicum Lohja konzertierte auf seiner ersten Rumänienreise am Freitag der Vorwoche in der Johanniskirche. Unser Bild: Dirigent Harri Kerko singt „Amazing Grace“ mit dem Rücken zum Orchester.                                                     
Foto: Fred NUSS

Musikliebhaber kamen schon beim Theaterfestival nicht zu kurz und wurden und werden auch weiterhin verwöhnt. Zuletzt vom 23. bis 30. Juni im Rahmen der 16. Auflage der Rumänisch-amerikanischen Musiktage mit vier außergewöhnlichen Konzerten sowie mit einem Auftritt des finnischen Streichorchesters Collegium Musicum Lohja am 28. Juni in der Johanniskirche. Es folgt nun das 24. Carl Filtsch-Festival, das mit einem Klavierabend zum Gedenken an den Initiator Peter Szaunig am Dienstag, den 9. Juli, 19 Uhr, im Thaliasaal eröffnet wird.Weiterlesen

Zwischen Presto und Andantino

Erinnerungen an die Hermannstädter Philharmonie zum 70. bzw. 180. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2630

Heinz Acker am Pult der Hermannstädter Staatsphilharmonie, Solist: Peter Szaunig, 2. Klavierkonzert von Franz Liszt, 1972

Vor mir tickt ein altertümliches Metronom sein noch immer zuverlässiges Tick-tack und gemahnt an alte Zeiten in Hermannstadt. Ich habe es von meiner bescheidenen Gage beim Debütkonzert als Dirigent der Hermannstädter Staatsphilharmonie (1970) gekauft. Das Gewicht auf der Pendelskala steht auf 70. Ein ruhiges Andantino-Tempo suggeriert relativ stabil verlaufende 70 Jahre seit der Gründung der Hermannstädter Staatsphilharmonie (1949). Nun schiebe ich den Regler auf 180. Ein aufgeregt pulsierendes Presto kündet von den erregenden 180 Jahren seit der Gründung des Hermannstädter Musikvereins (1839). Welches Ereignis feiern die Hermannstädter denn nun eigentlich? Wohl am besten beides, denn das eine ist ohne das andere nicht denkbar und beides verbindet sich in meinem Geist mit einem legendären Saal in Hermannstadt.Weiterlesen

Unfassbar innovative Sounds

Streiflichter vom 49. Internationalen Jazz-Festival in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2625

Der hervorragende Trompeter Lázaro Amauri Oviedo Dilout von der Band „Conexion cubana“, die zum Abschluss des Festivals am Sonntag aufgetreten ist, zog alle Jazzliebhaber in seinen Bann.
Foto: Fred NUSS

Von Donnerstag bis Sonntag Abend hielt das riesige Projekt die Stadt auf den Beinen. Es war das 49. seiner Art und lud erneut Interpreten aus aller Welt nach Hermannstadt ein. Besonders einige von ihnen, wie etwa „Shalosh“ aus Israel und „Electrocutango“ aus Skandinavien lieferten unfassbar innovative Sounds, die den Zuhörer wahrlich in ihren Bann zogen, während andere wie das „Marcin Pater Trio“ aus Polen dem klassischen Jazz die Ehre gaben.Weiterlesen

Abschied von Bojin

Staatsphilharmonie hat Direktor ad interim

Ausgabe Nr. 2619

Der scheidende Philharmoniedirektor Ioan Bojin (rechts) dankt dem treuen Gastdirigenten und Freund François-Robert Girolami.
Foto: Beatrice UNGAR

Bahnt sich zum 70. Gründungsjubiläum dieser Einrichtung eine Führungskrise an der Hermannstädter Staatsphilharmonie an? Nachdem der Direktor Ioan Bojin ab 1. April d. J. in Rente gegangen ist und im Vorfeld kein Kandidat das Rennen für die Besetzung des Direktorenposten geschafft hatte, ist der Pressereferent Laurențiu Străuț zum Direktor ad interim ernannt worden. Bojin hatte es abgelehnt, auf Bitte der Kreisratsvorsitzenden das Amt ad interim zu bekleiden.Weiterlesen