In andere Welten entführt

Musikalische Darbietungen im Rahmen des 33. Theaterfestivals

Ausgabe Nr. 2965

Ein aufsehenerregendes und bewegendes Konzert boten in der Synagoge unter dem Titel „Mediterrane Geheimnisse“ Nimrod Ben Natan (Gitarre), Nataly Oryon (Gesang, Perkussion, Komposition) und Sagi Arad (Bouzouki, Mandolien, Gitarre und Querflöte).

„Sie können doch nicht ein so großes Festival auf die Beine stellen, ohne für ausreichend große Räumlichkeiten zu sorgen!“ Diesen Vorwurf musste sich Festivaldirektor Constantin Chiriac am Sonntag anhören, als er das Forumshaus betrat. Die Schlange der an der Konferenz mit Ștefan Câlția, Andrei Pleșu und Emil Hurezeanu Interessierten reichte bis zum Tor. Zwar waren im Vorraum des Spiegelsaals Bildschirme aufgestellt, auf denen die Konferenz verfolgt werden konnte, aber viele der Anwesenden mussten enttäuscht weggehen. Nicht enttäuscht wurden die Musikliebhaber von dem ihnen gewidmeten Programm des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals. Weiterlesen→

Von A bis Z!

Zum Chortreffen der EKR 2026 in Kronstadt

Ausgabe Nr. 2963

36 Weitestgereiste aus Bistritz und ihr Pfarrer Andreas Hartig (außen links) winken fröhlich im Bartholomäer Kirchhof.         Foto: Jürg LEUTERT

Ein Chortreffen fand am Samstag, dem 6. Juni in Bartholomæ Kronstadt statt. Musikwart Jürg LEUTERT berichtete dazu und stellte seinen Report auch der Hermannstädter Zeitung zur Verfügung.Weiterlesen→

Musik mit einer Botschaft

HZ-Gespräch mit ESC-Dritter Alexandra Căpitănescu

Ausgabe Nr. 2962

Das Highlight des Focus Festivals war der Auftritt der ESC-Dritten Alexandra Căpitănescu (im Bild mit E-Gitarrist Bogdan Stoican) mit ihrer Band am ersten Festivalstag. Foto: Cynthia PINTER

Vor ihrem Auftritt beim „Focus in the Park”-Festival in Hermannstadt sprach die Band um Alexandra Căpitănescu mit HZ-Praktikantin Cristina B r i s c a n über ihre Verbindung zur Stadt, ihre musikalischen Einflüsse und die Erfahrungen, die sie beim Eurovision-Vorentscheid gesammelt hat. Zur Band gehören Alexandra Căpitănescu (die Sängerin), Bogdan Stoican (der Gitarrist), Matei Mihail Cohal (der Bassgitarrist), Thomas Circotă (der Keyboarder) und Luca-Alexandru Sofron (der Schlagzeuger).Weiterlesen→

Energiegeladene Musik im Erlenpark

Das ,,Focus in The Park“-Festival rundete den 15. Benefizmarathon ab

Ausgabe Nr. 2962

Sehr gut besucht war auch in diesem Jahr das „Focus in the Park”-Festival im Erlenpark, wie am Freitag beim Konzert von Erika Isac. Foto: Cynthia PINTER

Energiegeladene Musik, ausgelassene Stimmung und tausende Menschen – das war auch in diesem Jahr die Atmosphäre des „Focus in The Park”-Festivals im Erlenpark, das bei freiem Eintritt stattgefunden hat. Unterschiedliche Generationen trafen sich an den vier Tagen vom 4. bis 7. Juni am selben Ort, um Konzerte und sommerliche Festivalmomente zu genießen. Das Programm umfasste sowohl bekannte nationale Künstler und Künstlerinnen als auch lokale Bands, so genannte „Local Heroes”. Das Festival war in diesem Jahr erstmals Partner der Veranstaltungen rund um den 15. Hermannstädter Internationalen Benefizmarathon.Weiterlesen→

Vom langen Weg auf die Bühne

Hypno Ceperco gehörte zu den Local Heroes beim Focus in The Park-Festival

Ausgabe Nr. 2962

Die Fünf von Hypno Ceperco (v. l. n. r.): Paul Eugen Nicu, Andrei Diosic (Dio), Amelia Ștefania Nicola (Ame), Andrei Pleșa und Cristina Briscan. Foto: Cynthia PINTER

Vom vorangegangenen Regen ist der Boden vor der Sunbreak Stage am vergangenen Sonntag aufgeweicht und schlammig. Schon allein dadurch kommen typische Festival-Gefühle auf. Für diese sorgt auch die Band „Hypno Ceperco”, die bei ihrem Soundcheck auf jener Bühne des „Focus in The Park”-Festivals sicherstellt, dass bei ihrem großen Auftritt drei Stunden später alles glatt läuft. HZ-Praktikantin Johanna M ü n z n e r traf backstage Dio (Lead-Gitarre), Cristina (Bass), Ame (Lead-Gesang), Paul (Schlagzeug) und Pleșa (Rhythmus-Gitarre) und damit die fünf Gesichter hinter der Punkrock-Band aus Hermannstadt, die in diesem Jahr zum ersten Mal Teil des Festivals ist. Weiterlesen→

Freitag Jazz Samstag Biber

Konzerte zwischen Himmelfahrt und Pfingsten

Ausgabe Nr. 2959

Das Sylvain Cossette Quintet bot Jazz vom Feinsten (v. l. n. r.): Sylvain Cossette (Gitarre), Alexandre Côté (Saxophon), Bruno Lamarche (Saxophon), Alain Bourgeois (Schlagzeug) und Marin Alexandru (Bass).

Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten angesiedelt waren am Freitagabend das Jazzkonzert mit dem Sylvain Cossette Quintet aus Kanada im Keller des Thaliasaals und Samstag die Abendmusik in der evangelischen Stadtpfarrkirche. Beide Konzerte waren von der Freude am Musizieren geprägt.Weiterlesen→

,,Af deser Iërd“

Ein Klassiker der siebenbürgisch-sächsischen Liedkultur

Ausgabe Nr. 2957

Ernst Thullner (1862-1918), um 1900. Aufnahme aus einem Jubiläumsalbum für Bischof D. Dr. Friedrich Teutsch. Nationalarchiv Hermannstadt, Familiennachlässe Georg Daniel und Friedrich Teutsch.           Foto: Konrad KLEIN

Der gebürtige Birthälmer Lehrer und Pfarrer Ernst Thullner, ist der Dichter einiger sehr beliebten und verbreiteten siebenbürgisch-sächsischen Mundartlieder. Thullners bekanntestes Mundartlied ist sicher „Af deser Iërd“ (1897), das bereits in Heft II des Sammelbandes „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder von Hermann Kirchner“ (Mediasch: G. A. Reissenberger, 1898) in Druck erschienen ist und zu einer Art zweiter Volkshymne der Siebenbürger Sachsen nach Max von Moltkes „Siebenbürgenlied“ wurde. Weiterlesen→

Auf Klangreise

Ausgabe Nr. 2955

Konzertabend in der Kirchenburg in Agnetheln


Die „Maslband” und ihr Gast führten das Publikum in der evangelischen Kirche in der Agnethler Kirchenburg musikalisch durch Südosteuropas Kulturen. Unser Bild: Samuel Freiburghaus, Helga Freude, Monika Nuber und Katharina Wibmer (v. l. n. r.). Foto: Alisa SCHWARZ

Zum Schauplatz eines besonderen musikalischen Abends wurde die Kirchenburg, genauer die evangelische Kirche, in Agnetheln am 16. April: Unter dem Motto „Balkan, Klezmer, Gipsy-Swing, Muzică tradițională“ präsentierte die „Maslband” gemeinsam mit dem Taragot-Spieler Samuel Freiburghaus ein facettenreiches Programm mit Musik aus etwa zehn Ländern Südosteuropas. Bei frühlingshaften 22 Grad und Sonnenschein strömte ein zahlreiches Publikum in die Kirche, die sich rasch bis auf den letzten Platz füllte.

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Musikstudierende konzertierten

Ausgabe Nr. 2951

Sieben Studierende der Kammermusikklasse von Prof. Steffen Schlandt von der Kronstädter Musikhochschule bestritten die Mittagsmusik und die Samstagmusik vergangene Woche in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche mit Werken von Antonio Vivaldi, Marco Uccelini, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Max Reger und ernteten begeisterten Beifall. Unser Bild (v. l. n. r.): Nectaria Negoescu (Flöte), Gloria Chiciudean (Violine), Silvia Ferencz (Violine), Carina Catarama (Panflöte), Mara Otvos (Bratsche), Lukas Hellmann (Orgel) und Diana Ichim (Cembalo).            

Foto: Beatrice UNGAR

Vielfältiges Repertoire präsentiert

Klavierwettbewerb ,,Prietenii Muzicii“ erstmals im Spiegelsaal des Forums

Ausgabe Nr. 2950

Nach der Preisträgergala stellten sie sich zum Gruppenbild auf (v. l. n. r.): Prof. Sanda Mihaela Vulcu, Prof. Dr. Monica Stanca Noveanu, Prof. Emese Kálmán und Prof. Stela Avesalon mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Klavierwettbewerbs „Prietenii Muzicii“ (Freunde der Musik); im Hintergrund Ionuț Modrescu und ganz rechts Prof. Enikő Maria Orth.                                                                              Foto: Eduard RESCHKE

Der nationale Klavierwettbewerb „Prietenii Muzicii“ (Freunde der Musik) brachte auch in diesem Jahr zahlreiche junge Talente aus ganz Rumänien hervor. Insgesamt 104 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 18 Jahren nahmen am Wettbewerb teil und präsentierten ein vielfältiges Repertoire der Klavierliteratur. Die 14. Ausgabe des Wettbewerbs in Hermannstadt fand vom 6. bis 8. März erstmals im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt statt. Weiterlesen→

Ihre Stimme ist größer als ihr Körper

Mireille Mathieu feierte 60 Bühnenjahre in Bukarest

Ausgabe Nr. 2948

Mit der gleichen Energie und Frische wie immer blühte Mireille Mathieu so richtig auf bei ihrem zweiten Konzert in Rumänien, am 22. Februar in der Sala Palatului in Bukarest.                                           Foto: andreipartos.ro

Seit Jahrzehnten hatten es alle sehnlichst erwartet. Kein Wunder, dass sich so viele auf den Weg gemacht hatten, trotz Eis und Schnee und fortgeschrittenem Alter. Sie kamen aus allen Ecken und Enden zur Bukarester Sala Palatului, die sie unwirsch und unvorbereitet empfing, obwohl ausverkauft. Dabei hätte wohl der Preis einer Karte im VIP-Bereich ausgereicht, um den Platz vor dem Konzertsaal räumen zu lassen! 60 Bühnenjahre, zu diesem Anlass trat am 22. Februar 2026 der Spatz von Avignon wie man Mireille Mathieu gern nannte zum zweiten Mal in Rumänien auf. Und machte Furore!Weiterlesen→

Die leise Autorität der Musik

15. Januar 2026 – Tag der Rumänischen Kultur in Wien

Ausgabe Nr. 2943

Veranstalterinnen und Musikerin (v. l. n. r.): Dr. Andrea Amza-András, Geschäftsträgerin a. i. der Botschaft von Rumänien in der Republik Österreich, die Pianistin Adela Liculescu und Mag. Andreea Dincă, Direktorin des Rumänischen Kulturinstituts Wien.                              Foto: Heinz WEISS

Das Klavierkonzert von Adela Liculescu im ORF RadioKulturhaus in Wien am 15. Januar d. J. war mehr als ein „Beitrag“ zum Tag der Rumänischen Kultur. Es entwickelte sich zu einem stillen, eindringlichen Plädoyer für die Bedeutung von Kunst in einer Zeit gesellschaftlicher Verunsicherung – präzise, unaufdringlich und von bemerkenswerter innerer Stringenz.Weiterlesen→

Dynamisch und unterhaltsam

17. Neujahrskonzert im Thaliasaal war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2942

Dirigentin Simona Strungaru begrüßte das Publikum und forderte es zum Tanzen auf.                                                                                   Foto: Beatrice UNGAR

„What are you doing New Years Eve?” Unter diesem Titel eines 1947 von Frank Loesser komponierten Liedes, das Ella Fitzgerald berühmt gemacht hat, stand das 17. Neujahrskonzert der Big Band des Rumänischen Rundfunks, das im Thaliasaal am 31. Dezember 2025 und am 1. Januar 2026 Stehapplaus erntete.Weiterlesen→