50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2856

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Mina Koch (1845-1924).

Von insgesamt 378 Melodie- und Textverfassern (darin enthalten auch zahlreiche anonyme Quellen) finden wir in unserem Evangelischen Gesangbuch 14 Textdichterinnen und eine einzige Komponistin, nämlich Wilhelmina (Mina) Amalie Koch (1845-1924).

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2855

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

 

Ein Lieblingslied? Nein: „Gott ist mein Lied, er ist der Gott der Stärke“ (272). Also viele Lieder, die von Gott und seinem Handeln an den Menschen erzählen.

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Zwei Ausnahmemusiker zu Gast

Ausgabe Nr. 2854

„Es ist wunderbar! Das Orchester ist sehr freundlich und flexibil. Ich fühle mich sehr gut in Hermannstadt, wo die Menschen freundlich sind und das Essen außerordentlich gut“, sagte der Dirigent Gerald Karni (rechts) bei der Pressekonferenz im Vorfeld des sinfonischen Konzerts vom 22. Februar, das er gemeinsam mit dem Geigenvirtuosen Michael Barenboim (links) auf der Bühne des Thaliasaals bestritten hat. Barenboim spielte Beethovens Violinkonzert und erntete begeisterten Applaus, für den er sich mit einer Zugabe bedankte. Minutenlangen Stehapplaus gab es im Anschluss auch den Dirigenten Gerald Karni und das Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie für die fabelhafte Interpretation von Beethovens 3. Sinfonie.                          Foto: filarmonicasibiu.ro

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2854

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

 

„Ach bleib!“ – Gott hört auch unsere Seufzer als Gebet. „Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen.“ (Paulus an die Römer 8,26b)

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,,Jede Orgel ist eine Herausforderung“

Der Konzertorganistin, Chorleiterin und Musikpädagogin Ilse Maria Reich zum 80.

Ausgabe Nr. 2851

Ilse Maria Reichs Erinnerungen „Von Orgel zu Orgel“ sind pünktlich zu ihrem 80. Geburtstag erschienen.                                         Foto: Christoph REICH

Bei siebenbürgischem Publikum und Musikliebhabern erfreut sich Ilse Maria Reich eines großen Bekanntheitsgrades. Ihre Orgelkonzerte – sowohl in Rumänien als auch in ganz Europa – haben ihren Namen auch auf internationaler Bühne bekannt gemacht. Pünktlich zu ihrem 80. Geburtstag am 13. Februar d. J. ist der Rückblick auf ihr bewegtes Leben „Von Orgel zu Orgel“ auch in Buchform erschienen. „Ich erzähle hier die Geschichte meiner tiefen Zuneigung zur Musik, insbesondere zur Orgel, einem wunderbaren Instrument, das mein Leben maßgeblich bestimmt hat. […] Von Orgel zu Orgel bin ich gereist – viele Jahre. Zahlreiche Orte und wunderbare Menschen durfte ich kennenlernen, auch Künstler mit denen ich jahrelang musiziert habe,“ teilt Reich im Vorwort mit.Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2849

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Anmerkung der Redaktion: Text und Melodie schuf Philipp Nicolai (1556-1608), damals Pfarrer in Unna, während einer schweren Pestzeit nach einem Text des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs (1494-1576). Der in Mengeringhausen geborene Nicolai war zunächst Pfarrer in Herdecke. Von dort wurde er durch die Katholischen vertrieben und betreute sodann die im Verborgenen lebende lutherische Gemeinde in Köln.

Das Lied Nr. 44 in dem Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, „Wie schön strahlt uns der Morgenstern”, ist ein von Bildern überfluteter Hymnus. In allen sieben Strophen wird zuerst Helles, Leuch-
tendes besungen. So heißt es im Originaltext:
Morgenstern, Perle / Krone, Jaspis / Rubin, Freudenschein, Held / Schatz, Cythara / klingende Saiten, Schatz.

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Glitzer und Glamour

Neujahrskonzert unter dem Motto Diamanten

Ausgabe Nr. 2847

Gut besuchte Neujahrskonzerte: Am 31. Dezember 2023 und am 1. Januar 2024 fanden im Thaliasaal die traditionellen Neujahrskonzerte statt. Unser Bild: Das Icon Arts Ensemble zusammen mit Dirigent David Schlager und den beiden Gesangssolisten Christiana Uikiza (vorne links) und Mike Mossessian.               Foto: Cynthia PINTER

Ein heiteres und zugleich besinnliches Programm präsentieren die Wiener Philharmoniker zum Jahreswechsel schon seit Jahrzehnten ihrem Publikum. In Klein Wien, wie Hermannstadt einst genannt wurde, gibt es nun auch schon seit 15 Jahren eine Tradition des Neujahrskonzerts. Gleich zwei Vorstellungen bot der Musikerverband Rumäniens UCIMR (Uniunea de Creație Interpretativă a Muzicienilor din România) am 31. Dezember 2023 und am 1. Januar 2024 im Thaliasaal der Hermannstädter Staatsphilharmonie. Weiterlesen

„…Klavierspielen können…“

Wien-Premiere des musikalisch-literarischen Salons

Ausgabe Nr. 2844

Die Pianistin Irisa Filip und die Poetin Dagmar Dusil mit S. E. Botschafter Emil Hurezeanu (v. l. n. r.).                            Foto: Heinz WEISS

Wahrscheinlich kennen auch Sie den Schlager „Man müsste Klavierspielen können…”, den der legendäre Johannes Heesters mit seinem speziellen Timbre in der Stimme zum Ohrwurm von Generationen machte. Unzählige Vertreterinnen der holden Weiblichkeit schmolzen bei diesem Lied dahin und lagen im übertragenen Sinn dem Künstler zu Füßen. Weiterlesen

Reich an besonderen Werken

Samstagmusik zum Thema ,,Ewigkeit” in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2844

Obere Reihe (v. l. n. r.): Erika Klemm, Monika Robescu (beide Blockflöte), Julia Willeitner, István Csata, Gabriel Silișteanu (alle Viola da gamba); Untere Reihe (v. l. n. r.): Melinda Samson (Sopran), Elisa Gunesch (Mezzosopran), Nikolai Simonov (Tenor), Horațiu Coman (Bass), Brita Falch-Leutert (Orgel) und Jürg Leutert (Kontrabass).           Foto: Beatrice UNGAR

Reich an besonderen Werken, an Musiken, die nur selten zu hören sind, ist die samstägliche Abendmusik in der Stadtpfarrkirche in diesem in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien ausgerufenen „Jahr der Kirchenmusik“. Dazu gehört auch das Konzert, das man am 25. November erleben konnte. Es war der Tag vor dem „Ewigkeitssonntag“, wie der letzte Sonntag im Kirchenjahr und vor dem 1. Advent genannt wird. Weiterlesen

Polyphone Sternstunde

Händels ,,Messias“ in der Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2840

Beim Schlusschor gesellten sich auch die Gesangsolistinnen und -solisten zu den Sängerinnen und Sängern des Hermannstädter Bachchores hinzu.                              Foto: Beatrice UNGAR

„Nachdem der erste Teil die Menschwerdung Christi thematisiert, werden im zweiten Teil sein Tod und seine Auferstehung dargestellt. Im dritten Teil steht seine Verherrlichung im Himmel im Zentrum. Alle Texte sind aus der Bibel zusammengestellt. Es handelt sich also NICHT um poetische Dichtungen aus der Barockzeit. Diese Tatsache erdet das ganze Werk und lässt es in knappen Worten die Heilsgeschichte erzählen. Knapp ist jedoch nicht der Umfang: Teil 1, 2 und 3 zusammen dauern zweieinhalb Stunden. Doch wer würde sich anmaßen, ein so komplexes Thema in wenigen Takten abzuwickeln?” So erläutert Musikwart Jürg Leutert im Namen der Ausführenden die Gesamtaufführung des Händelschen Messias, die am Sonntag erfolgt war. Weiterlesen

Die ,,Stimmen des Weihnachtskonzerts 2023

Ausgabe Nr. 2837

Bei der Operngala, die am vergangenen Freitag im Rahmen des Sibiu Opera Festivals 2023 im Thaliasaal stattgefunden hat, traten die Sängerinnen und Sänger, die an der Bel Canto Meisterklasse teilgenommen haben als Solistinnen und Solisten auf. Wie auch im letzten Jahr wurde dabei abgestimmt, wer die ,,Stimmen des Weihnachtskonzerts 2023″ der Hermannstädter Staatsphilharmonie sein sollen. Es werden dies laut Publikumswunsch Claudia Marinescu (rechts) und Alexandru Chiriac (links) sein. Mit ihnen freut sich Claudia Robu, künstlerische Leiterin des Festivals (Bildmitte).       Foto: filarmonicasibiu.ro