Musik und Storchgeklapper

Orgelkonzerte in Hermannstadt und Großau

Ausgabe Nr. 2874

Blick auf den Turm der evangelischen Kirche in Großau mit Storchennest im Vordergrund.
Foto: Konny WALLNER

Was haben die Sauer-Orgel in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche und die Hahn-Orgel in der evangelischen Kirche in Großau gemeinsam? Beide wurden vor relativ kurzer Zeit von der Orgelbaufirma COT in Honigberg restauriert. Das Ergebnis lässt sich hören. Zuletzt ließ der Organist Cornelius Grahl am Samstag die Sauer-Orgel erklingen und erfreute mit kraftvollen Improvisationen zu Chorälen wie „Lobe den Herrn oder „Ich singe dir aus Herz und Mund die Anwesenden, die erstmals auf einer Leinwand im Kirchenschiff den Orgelspieler sehen konnten.Weiterlesen

Keine Sommerpause

Samstagmusik in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2873

Ein beeindruckender Klangkörper: Der ConSpirito-Chor auf der Orgelempore der evangelischen Stadtpfarrkirche.                 Fotos: Beatrice UNGAR

Keine Sommerpause gibt es für die Reihe der Samstagmusik in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt. Jeden Samstag um 19 Uhr steht ein musikalisches Erlebnis im Programm, auch während des 31. Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals wurde die Reihe nicht abgebrochen, sondern die geplanten Konzerte wurden in das Gesamtprogramm aufgenommen. Weiterlesen

Platzkonzerte im Erlenpark

Ausgabe Nr. 2872

Die Neppendorfer Blaskapelle bietet auch in diesem Sommer dienstags und mittwochs jeweils zwischen 17 und 19 Uhr Platzkonzerte im Pavillon neben Rosengarten und Spielplatz mitten im Erlenpark.   Die nächsten Konzerte finden am 9., 10., 16. und 17. Juli statt.                                                                                       Foto: Beatrice UNGAR

Mit Maske und ohne Maske

Ein Sonderkonzert in der UAP-Galerie in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2872

Die Mitglieder der dänischen Maskentheatergruppe Dunkelfolket hatten Spaß bei der Stadtführung und stellten sich zum Gruppenbild ohne Maske auf der Lügenbrücke auf.                                                
Fotos: Beatrice UNGAR

„Die Musik ist der Apfel, die Musiker sind die Würmer, die versuchen, so tief wie möglich in den Apfel einzudringen. So stellte der Bratschist Marius Ungureanu das Werk „Viermi de măr” (Apfelwürmer) des Komponisten Dan Dediu vor, das zu dem Progamm des Konzerts gehörte, das er gemeinsam mit dem Klarinettisten Ciprian Dancu am Freitag der Vorwoche in der Galerie der Hermannstädter Filiale des Rumänischen Künstlerverbands (UAP) geboten hat.Weiterlesen

Abschlusskonzert in der Synagoge

Ausgabe Nr. 2871

Donnerstag, den 20. Juni, fand schon zum zweiten Mal in Folge in der 125 Jahre alten Synagoge in Hermannstadt das Abschlusskonzert von Kindern und Jugendlichen statt, die in der „Balada”-Folk-Gruppe (Leitung Daniel Vecsei, unser Bild)) und der Canto-Klasse ,,Domy Music Star“ von Dominique Simionescu vom Kinderkulturzentrum (Palatul Copiilor) mitmachen. Sie wurden zu Beginn von dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Tiberiu Baruch, begrüßt.                                        Foto: Beatrice UNGAR

Farbenfroh und klanggewaltig

Ausgabe Nr. 2870

Der Hermannstädter Bachchor hat am Samstag, dem 8. Juni, in der evangelischen Stadtpfarrkirche Musik aus der farbenfrohen französischen Spätromantik zu Gehör gebracht: die Messe solenelle op. 16 von Louis Vierne, dazu passende Orgelwerke auf einer und zwei Orgeln (Brita Falch Leutert und Jürg Leutert) und ein Lied des Widmungsträgers der Messe, Théodore Dubois (Elisa Gunesch, Mezzosopran) begleitet von Stadtkantorin Brita Falch Leutert an der fast fertig renovierten Sauer-Orgel. Zum Schluss gab es minutenlangen Stehapplaus. Am Tag davor hatten Brita Falch Leutert, Eliza Gunesch und Jürg Leutert im Rahmen der Mittagsmusik konzertiert. Unser Bild: Farbenfroh war nicht nur die Musik sondern auch die Bekleidung der Bachchor-Mitglieder.                                                       Foto: Beatrice UNGAR

,,Der Mensch hat keine andere Waffe als die Musik…“

Ein besonderes und sehr gut besuchtes Konzert mit Psalmen-Vertonungen in der Synagoge in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2870

Gryllus Daniel, Marta Sebestyén und Gryllus Vilmos (v. l. n. r.).
Foto: Werner FINK

„Tizenöt zsoltár“ (15 Psalmen) lautete der Titel des Konzerts, das am 3. Juni in der Synagoge in Hermannstadt stattgefunden hat. Gerade als das Konzert beginnen sollte, regnete es draußen wie schon lange nicht mehr. Ob jemand den Weg ins Konzert gefunden hatte? Beim Betreten der Synagoge stellte sich heraus: Drinnen war es voll und es herrschte eine schöne Atmosphäre. Musikliebhaber verschiedener Konfessionen und Ethnien waren gekommen. Márta Sebestyén und die Brüder Dániel und Vilmos Gryllus aus Ungarn, alle drei Kossuth-Preisträger, hatten sich vorgenommen, zwischen dem 2. und 8. Juni die Vorstellung in sieben Gotteshäusern verschiedener Konfessionen in sieben Ortschaften in Siebenbürgen aufzuführen. In Hermannstadt war die Wahl nun auf die Synagoge gefallen.Weiterlesen

Eine Premiere:

Ausgabe Nr. 2868

Laut Stadtpfarrer Kilian Dörr erlebten die Anwesenden bei der Abendmusik am Samstag eine Premiere. Zum ersten Mal erklang in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche ein Violoncello da spalla, auch Schultercello genannt. Der Kronstädter Musiker Előd Gábor brachte auf diesem besonderen Instrument, es soll das einzige in Rumänien sein, vier Sätze aus der Suite G-Dur BWV 1007 von Johann Sebastian Bach zu Gehör, nachdem er Werke von Bach und Ståle Kleiberg auf der Violine gespielt hatte. Unser Bild: Előd Gábor und Musikwart Jürg Leutert mit dem Schultercello vor der Sakristeitür.                 Foto: Beatrice UNGAR            

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2868

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Das Pfingstfest liegt nicht so weit hinter uns und die Lieder, die zum Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes gesungen werden, klingen noch in uns nach. Alle Pfingstlieder sind geeignet, die singende Gemeinde zu beseelen und zu begeistern.

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