Konzert in der Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2784

Musikalische ,,Ornamenti/Verzierungen“: Die ,,Sectio Aurea“, zu Deutsch ,,der Goldene Schnitt“ ist ein ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung. Diesem Prinzip treu erwiesen sich die vier Musiker des Sectio Aurea-Ensembles aus Klausenburg mit ihrem Konzert ,,Ornamenti/Verzierungen“ im Rahmen der Abendmusik am Dienstag, dem 16. August d. J. in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche. Wohl dosiert und mit Begeisterung spielten sie Werke der Barockmusik von Pierre Danican Phillidor, Diego Ortiz, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Benedetto Marcello. Das Publikum zollte minutenlangen Applaus und wurde mit einer Zugabe belohnt. Unser Bild (v. l. n. r.): Mária Szabó (Blockflöte), Maria Petrescu (Barockoboe), Paul Cristian (Cembalo/Orgel) und István Csata (Viola da gamba) nehmen den Applaus des Publikums entgegen.

Eine Achterbahn der Gefühle

Interview mit der Hermannstädter Musikerin MeeRah von der Band ,,Alpha Q“

Ausgabe Nr. 2783

MeeRah ist Gesangscoach und Musikerin.Foto: Alina BELAȘCU

Mirabela Boțocan ist Gesangstrainerin und Sängerin in der Alternative Metal Band „Alpha Q“. Vergangenen Monat wurde das erste Musikalbum der Band „Parallel Universe“ veröffentlicht und innerhalb des Festivals für Hermannstädter Musiker „Sibiu Sounds“ auf dem Huetplatz vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit führte HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit Mirabela, genannt MeeRah, ein Gespräch über das neue Album, aber auch über den Estill-Gesangsunterricht, die Musikszene in Hermannstadt und den Musikunterricht in Rumänien. Weiterlesen

Musica Ricercata

Ode an die Freude zum Lob des Friedens in Europa

Ausgabe Nr. 2781

Der Eintritt bei dem Konzert am Großen Ring am letzten Abend des Festivals war frei. Auch wenn es gegen Ende des Konzertes zu regnen anfing, ließ sich das Publikum nicht stören und genoss die Klänge unter den Regenschirmen.                                                      Foto: die Verfasserin

Das Nationale Jugendorchester der Republik Moldova und ukrainische Musiker des Philharmonischen Chors Vinnytsia (Ukraine) spielten am Montag, den 1. August, auf dem Großen Ring, Beethovens Symphonie Nr. 9 „Ode an die Freude“ und einen Auszug aus der Oper „La foresta d’Hermanstad“ (Der Wald bei Hermannstadt) von Valentino Fioravanti im Rahmen der vierten Ausgabe des Festivals Musica Ricercata, „Verästelungen“. Das Thema des Festivals war Frieden und spiegelte die aktuelle Situation in der Ukraine wider.Weiterlesen

Zwischen Progrock und Heavy Metal

ARTmania Festival kehrte nach einjähriger Pause zurück

Ausgabe Nr. 2780

ARTmania: Der Auftritt des Sängers der dänischen Band „Mercyful Fate“, King Diamond, war nichts für schwache Nerven. Es war das letzte Konzert der 15. Auflage des ARTmania Festivals, das am vergangenen Wochenende auf dem großen Ring stattgefunden hat.                                          Foto: Cynthia PINTER

Wenn in schwarz gekleidete Frauen mit langen Mähnen, Männer mit großen Bärten und Kinder mit lärmschützenden Kopfhörern im Hermannstädter Stadtzentrum zu sehen sind, dann kann das nur eines bedeuten: ARTmania ist zurück! Nach einer einjährigen pandemiebedingten Pause, rockte es am Wochenende auf dem Großen Ring gewaltig. Heavy Metal Fans aus dem ganzen Land reisten zwischen dem 22. und 24. Juli nach Hermannstadt, um bekannte Bands wie „Transatlantic“, „Testament“, „Meshuggah“ oder „Mercyful Fate“ live zu erleben. Es war heuer die 15. Auflage des ARTmania Festivals, eines von etwa sechs jährlich stattfindenden Musikfestivals der Stadt.Weiterlesen

Finale mit Orchesterbegleitung

Streiflichter von der 26. Auflage des ,,Carl Filtsch“-Festivals in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2780

Die Gewinnerin in der Kategorie C, Rebecca-Antonia Cojan (22) stammt aus Bacău und hat in Klausenburg Musik studiert.Foto: Filarmonica de Stat Sibiu

Die 26. Auflage des internationalen „Carl Filtsch“-Klavier- und Kompositionswettbewerbs-Festivals fand vom 14. bis 20. Juli im Thalia-Saal der Hermannstädter Staatsphilharmonie statt. 26 Kinder und Jugendliche aus aller Welt traten in den Kategorien A, B und C an und hofften, die Herzen der Jury zu erobern und je nach Kategorie und Platzierung ein Preisgeld zwischen 1200 und 3000 Euro sowie einige Sonderpreise zu gewinnen.Weiterlesen

Barockmusik vom Feinsten

Ausgabe Nr. 2780

Mit einem Konzert in der Michelsberger Dorfkirche schloss das Klausenburger Ensemble Flauto dolce und seine Gäste – Gábor Hegyi und Maximilian Braisch – am Sonntag seine Siebenbürgen-Tournee, die vom 14. bis 24. Juli sieben Konzerte umfasste, erfolgreich ab.  Sie traten davor auf in Miercurea Ciuc (Festival für alte Musik), in Rothberg (Reihe ,,Musik in den Kirchenburgen), Hermannstadt (Reihe ,,Musik in der Stadtpfarrkirche“), Petersberg (Musica Barcensis), Mediasch (Orgelsommer) und Klausenburg (KlausenMusik). Unser Bild (v. l. n. r.): Maximilian Braisch, Noémi Miklós, Simona Maxim, Gábor Hegyi, Maria Szabó und Zoltán Májo vor dem Altar der evangelischen Dorfkirche in Michelsberg. 

Wer war Carl Filtsch?

Musikalisch-literarischer Salon im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2779

Fünf der sechs Protagonisten der Premiere im Spiegelsaal (v. l. n. r.): Boldizsár Csiky, Dagmar Dusil, Lerida Bucholtzer, Izabella Voropciuc und Oana Csiky.                      Foto: Beatrice UNGAR

Der musikalisch-literarische Salon „Carl Filtsch im Kontext seiner Zeit“ fand in dem Spiegelsaal des Hermannstädter Forums am Freitag, den 15. Juli, statt. Dieser Salon wurde von der Hermannstädter Schriftstellerin und Vorsitzenden der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt Dagmar Dusil im Rahmen des 26. Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestivals organisiert: eine Premiere.Weiterlesen

,,Euch müsste man erfinden…“

Zum zwanzigjährigen Bestehen des Ensembles De Līdertrun / Von Angelika MELTZER

Ausgabe Nr. 2779

,,De Līdertrun“ in Aktion (v. l. n. r.): Karl Heinz Piringer, Angela Seiwerth, Hans Seiwerth und Michael Gewölb bei einem Auftritt 2018 in Freiburg im Breisgau.                               Foto: Gabriel HOLOM

Sie sind eine Institution in der siebenbürgischen Musikszene: Seit 20 Jahren touren Karl Heinz Piringer, Hans Seiwerth und Michael Gewölb mit ihren Auftritten als „De Līdertrun“ durch Deutschland, Österreich, Siebenbürgen und im spanischen Galizien. Ihre mehrstimmig gesungenen siebenbürgisch-sächsischen Volkslieder tragen durch ihre originellen Bearbeitungen und Instrumentalbegleitungen ihre unverkennbare Handschrift und erfreuen sich bei allen Altersgruppen großer Beliebtheit.Weiterlesen

Jazz, Samba, Dixieland und Klassik

Streiflichter von der 19. Auflage der Rumänisch-amerikanischen Musiktage

Ausgabe Nr. 2778

Für wetterfeste Musikliebhaber:  Vom 4. bis 10. Juli haben in Hermannstadt die 19. Rumänisch-amerikanischen Musiktage stattgefunden. Unser Bild: Bei ergiebigem Regen brachten am Samstagabend auf der Bühne am Großen Ring das Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie und die Pianistin Sînziana Mircea George Gershwins „Rhapsody in Blue“ zu Gehör.                                                                   Foto: Sibiutiful/Focus Sibiu

Falls Sie letzte Woche in Hermannstadt gewesen sind, haben Sie wahrscheinlich das äußerst aktive Kultur- und Sommerleben der Stadt genossen. Nach dem Internationalen Theaterfestival fand die 19. Auflage der Rumänisch-amerikanischen Musiktage die ganze Woche vom 4. bis 10. Juli statt. Neben den musikalischen Angeboten, die jeden Tag an verschiedenen Orten in der Stadt stattfanden, stachen am Wochenende vier große Konzerte am Großen Ring hervor. Das Festival wird von der Hermannstädter Staatsphilharmonie veranstaltet und fördert nicht nur die amerikanische Kultur, indem es ihre Musik und Kunst in den Vordergrund stellt, sondern bewahrt auch den transnationalen Aspekt und den kulturellen Dialog zwischen Hermannstadt und dem Kontinent jenseits des Atlantiks.Weiterlesen

5. Auflage des „Lucreția Ciobanu”- Festivals

Ausgabe Nr. 2775

Ein zweitägiger Folkloremusik-Marathon hat am Anfang dieser Woche in Hermannstadt stattgefunden, bei dem bekannte Musiker, Tänzer und Ensembles auf der Bühne des Ion Besoiu-Kulturhauses aufgetreten sind. Ein sehr beliebter Moment des Festivals war, als die Sänger Anișoara Popescu, Georgiana Necșa, Tudor Furdui Iancu, Maria Mihali und Iulia Mihai zusammen aufgetreten sind (unser Bild). An beiden Abenden wurde das Festival von Traian Stoiță und Vasilica Tătaru moderiert. Im Rahmen des Festivals hat auch ein Folkloremusikwettkampf stattgefunden, bei dem sich Ioana Ștefan aus Kreis Suceava unter den 20 Konkurrenten durchgesetzt hat und die Große Trophäe erhalten hat. Das Festival wurde vom Kreiszentrum für die Förderung und Erhaltung der traditionellen Kultur „Cindrelul – Junii” Hermannstadt organisiert. Gewidmet ist das Festival der in Topârcea, Kreis Hermannstadt geborenen Volksmusiksängerin Lucreția Ciobanu (27. 10. 1924–30. 09. 2015), die die Musik aus der Mărginimea Sibiului weltweit bekannt gemacht hat und als „Dame der Berge” („Doamna Munților”) bekannt war.               Foto: „Cindrelul – Junii”

Weg vom Smartphone

Konzert des Bålder Quartetts im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2775

Das Bålder Quartett (v. l. n. r.): Ciprian Oraveț (1. Geige), Andrew Ng Wen Hao (2. Geige), Vadim Grumeza (Bratsche) und Tommi Wesslund (Cello).                                   Foto: filarmonicasibiu.ro

Langsam nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer im Thaliasaal Platz, auf der Bühne standen vier Stühle und ebenso viele Notenständer bereit und der Hintergrund war vom zugezogenen Vorhang aus rotem Samt koloriert. Die Vorfreude und Neugier des Publikums waren spürbar. Grund dafür war der bevorstehende Auftritt des Bålder Quartetts. Die Formation wurde laut Konzertprogramm 2018 als Teil der Kammermusikakademie im finnischen Kuhmo gegründet. Weiterlesen

,,Wir Menschen brauchen Musik, Kunst und Kultur“

Gespräch mit dem Musiker Michael Barenboim vor seinem Gastauftritt in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2774

Bei der Probe mit dem Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie im Thaliasaal.                                                    Foto: Ruxandra STĂNESCU

Michael Barenboim konzertierte am 19. Mai mit der Hermannstädter Staatsphilharmonie. Der Musiker spielt Geige und Bratsche und ist seit zwei Jahren Dekan an der Barenboim–Said Akademie in Berlin, wo er auch Kammermusik und Geige unterrichtet. Barenboim kommt aus einer sehr berühmten Musiker-Familie, Geige hat er schon als Kind mit der Oma geübt. „Die Eltern müssen die Neugier der Kinder wecken und die Liebe zur Musik transportieren“, erklärte er in dem Interview, das er HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u gewährt hat.Weiterlesen