50 Lieder für 50 Jahre / Von Hans KLEIN

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2874

Das Lied 303 in unserm Gesangbuch: „Ist Gott für mich so trete, gleich alles wider mich…“ wurde als Hauptlied für das Reformationsfest vorgeschlagen. Es ist ein Bekenntnislied, das auf der Aussage im Römerbrief: „Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?“ (Röm 8,31) gründet und anschließend die Aussagen aus Röm 8,31-39 meditiert. Es ist verfasst vom größten evangelischen Liederdichter, Paul Gerhardt, im Jahr 1653, also fünf Jahre nach der Beendigung des 30-jährigen Krieges. Es hatte 15 Strophen. In unser Gesangbuch sind sieben aufgenommen worden. Dadurch, dass es aus dem biblischen „Wir-Stil“ in den Ich-Stil umgesetzt wird, wird der Bekenntnischarakter stärker hervorgehoben. Dieses Lied begleitet mich seit meiner frühen Jugend. Weiterlesen

Ein wertvolles Geschenk

HZ-Reihe: 30 Jahre Ordination von Frauen in der EKR (III)

Ausgabe Nr. 2873

Birgit Hamrich.            
Foto: Privat

Sie wurde in Rumänien ordiniert, hat als Pfarrerin gearbeitet, ist dann in ein anderes Land umgezogen. Birgit Hamrich erzählt was ihr kostbar geworden ist und was sie auf ihren Lebensweg mitgenommen hat. Sie tut das anlässlich der 30 Jahre Ordination von Frauen in der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Diesem Jubiläum gewidmet ist die von Dr. Elfriede Dörr betreute Reihe „Was haben Sie mitgenommen, Frau Pfarrerin?”, die in losen Folgen in der Hermannstädter Zeitung erscheint.Weiterlesen

Harmonische Tage

Zum vierten Mal ein ,,Dies Academicus“

Ausgabe Nr. 2873

Podiumsdiskussion mit Dorothea Binder, Dr. Dušan Vanko, Pfr. Mihaly Szanto, Dr. Vasile Stanciu und Pfr. Gerhard Servatius-Depner (v. l. n. r.).

Der Dies Academicus, der vom Zentrum Evangelische Theologie Ost (ZETO) in Zusammenarbeit mit dem Theologischen Institut in Hermannstadt organisiert wurde, stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Musik und des Gesangbuchs. Die Veranstaltung begann nachmittags am 28. Juni und setzte sich morgens am 29. Juni fort. Anlass des Mottos „Evangelium in Wort und Klang“ war das 50-jährige Jubiläum des Evangelischen Gesangbuchs, das 1974 eingeführt wurde und damit das vorherige Buch von 1912 ablöste.Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2873

Das Lied Nr. 472 „Herr, gib uns… ist ein Lied aus dem Kleinen Lobgesang. Es war bei der Herausgabe des Gesangbuches erst ein Kind. Kurt Rommel schrieb es 1963. Kurt Rommel (1926-2011) war Pfarrer der Evangelischen Kirche von Württemberg. Da diese Woche eine Delegation dieser Landeskirche bei unserer Landeskirche auf Besuch weilt, passt es besonders gut, den Fokus auf dieses Lied einzustellen.Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2872

Freude steckt mich am schnellsten an. Darum liebe ich es, in der Kirche fröhliche Lieder zu singen. An Weihnachten, an Ostern, an Pfingsten fühle ich die Emotionen, die mit diesen Festen verbunden sind – Zuversicht, Hoffnung, Freude – ich fühle sie meistens erst durch die Lieder. Ich habe mich gefragt, welches Lied als das fröhlichste in unserem Gesangbuch gelten kann.Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2871

„Verleih uns Frieden gnädiglich lautet der erste Vers eines Kirchenliedes, das ins Mittelalter zurückgeht. Der lateinische Originaltext, „Da pacem, Domine in diebus nostris wird auf das 9. Jahrhundert datiert.

Das Kirchenlied wurde bald ein fester Bestandteil der Stundengebetsbücher als Antiphon (Kehrvers).Weiterlesen

Nichts kann uns trennen

Streiflichter von den Christlichen Begegnungstagen im Herzen Europas

Ausgabe Nr. 2870

Die Teilnehmerinnen am Podiumsgespräch (v. l. n. r.): Helena Smolová, Tschechoslowakische Hussitische Kirche, Klára Tarr Cselovszky, Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn, Mária Hroboňová, Evangelische Kirche A. B. in der Slowakei, Lenka Janotková, Evangelisch-Lutherische Kirche in der Slowakei, Ulriche Trautwein, Evangelische Kirche Berlin, Dr. Elfriede Dörr, Evangelische Kirche A. B. in Rumänien, Marta Zachraj-Mikołajczyk, Evangelisch-Lutherische Kirche in Polen.                 Foto: Privat

Zusammengenommen sind die Christlichen Begegnungstage ein internationaler Kirchentag im Herzen Europas. Das ist ein Fest des Glaubens, zu dem Menschen aus verschiedenen Ländern angereist sind: zunächst aus Deutschland und Polen, dann Tschechien, Slowakei, Österreich, Ungarn, der Ukraine, und auch aus Rumänien. Diese grenzüberschreitende Verbundenheit wurde zeichenhaft in den benachbarten Grenzstädten Frankfurt Oder (Deutschland) und Słubice (Polen) gefeiert. Insgesamt standen unter dem Motto „Nichts kann uns trennen“ rund 150 Veranstaltungen auf dem Programm. Die Christlichen Begegnungstage fanden vom 7.-9. Juni statt. Lesen Sie im Folgenden den Bericht von Dr. Elfriede Dörr, die als Vertreterin der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien daran teilgenommen hat.Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2870

Bis 1908 hatte das Gesangbuch bereits die 23. Auflage erlebt und ein Exemplar dieser Auflage war das Konfirmationsgeschenk meiner Mutter. Eingekreist und mit einem Herz versehen steht darin das Lied Nr. 338. Es ist ein Lied, welches meine Mutter zeitlebens begleitet hat. 1980 am Tag meiner Ordination hatten sich mehrere Vikare im Bischofshaus eingefunden, begleitet von Eltern und Kuratoren der zugeteilten Gemeinden. Beim Festessen in der Bischofswohnung gab es noch Dankesworte. Einer der Kuratoren des Nösnerlandes war kein geübter Redner, weswegen er sich auch entschuldigte. Aber dieser Mann sang aus voller Kehle alle 6 Strophen des Liedes 338, als Dank für die Zuteilung eines jungen Pfarrers für das einsame Gebiet der damaligen Diaspora. Und meiner Mutter, die neben mir saß, leuchteten die Augen und ihre Lippen bewegten sich Strophe für Strophe.Weiterlesen

Gemeinde und Gemeinschaft sind wichtig

Gespräch mit Finn Gutzeit, einem Freiwilligen aus Roxheim

Ausgabe Nr. 2869

Finn Gutzeit an seinem Lieblingsplatz – das Büro draußen auf der Grünfläche vor dem Pfarramt

Finn Gutzeit sitzt an seinem Lieblingsplatz draußen auf der Grünfläche vor dem Pfarramt. Hierhin wird nämlich seit der Corona-Zeit das Büro bei gutem Wetter immer mal wieder ausgelagert, so dass so manche Besprechung draußen stattfindet. Finn, der aus Roxheim in Deutschland kommt, macht seit Mitte August 2023 ein Freiwilliges Soziales Jahr in der evangelischen Margarethengemeinde in Mediasch. Hier bringt sich der Zwanzigjährige in unterschiedlichen Bereichen ein. Während er darauf wartete, dass noch Details des Gemeindefestes an Pfingstsonntag geplant werden, führte Moni S c h n e i d e r-M i l d mit Finn Gutzeit folgendes Gespräch:Weiterlesen

Den Dreiklang entdecken

HZ-Reihe: 30 Jahre Ordination von Frauen in der EKR (II)

Ausgabe Nr. 2869

Hannelore Agnethler spricht das Ordinationsgelübde bei ihrer Ordination in Kronstadt.

Sie wurde in Rumänien ordiniert, hat als Pfarrerin gearbeitet, ist dann in ein anderes Land umgezogen. Hannelore Agnethler erzählt im Folgenden, was ihr kostbar geworden ist und was sie auf ihren Lebensweg mitgenommen hat. Sie tut das anlässlich der 30 Jahre Ordination von Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Diesem Jubiläum gewidmet ist die von Dr. Elfriede Dörr betreute Reihe „Was haben Sie mitgenommen, Frau Pfarrerin?”, die in losen Folgen in der Hermannstädter Zeitung erscheint.Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 /Von Elfriede Dörr

Ausgabe Nr. 2869

Ich mag es, Gesangbuchlieder zu Hause zu singen. Es ist eine Weise, mich mit meiner Mutter zu verbinden, sie lebte mit den Liedern im Alltag, wie auch ihre Mutter, meine Großmutter, auch sie.

Eines der Lieder aus meinem Alltag ist: „Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne.Weiterlesen

Eine Premiere:

Ausgabe Nr. 2868

Laut Stadtpfarrer Kilian Dörr erlebten die Anwesenden bei der Abendmusik am Samstag eine Premiere. Zum ersten Mal erklang in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche ein Violoncello da spalla, auch Schultercello genannt. Der Kronstädter Musiker Előd Gábor brachte auf diesem besonderen Instrument, es soll das einzige in Rumänien sein, vier Sätze aus der Suite G-Dur BWV 1007 von Johann Sebastian Bach zu Gehör, nachdem er Werke von Bach und Ståle Kleiberg auf der Violine gespielt hatte. Unser Bild: Előd Gábor und Musikwart Jürg Leutert mit dem Schultercello vor der Sakristeitür.                 Foto: Beatrice UNGAR            

Berührende Begegnungen

Ausgabe Nr. 2868

HZ-Reihe: 30 Jahre Ordination von Frauen in der EKR (I)

Pfarrerin Agnes Schmidt-Köber.

 

Sie wurde in Rumänien ordiniert, hat als Pfarrerin gearbeitet, ist dann in ein anderes Land umgezogen. Agnes Schmidt-Köber erzählt im Folgenden, was ihr kostbar geworden ist und was sie auf ihren Lebensweg mitgenommen hat. Sie tut das anlässlich der 30 Jahre Ordination von Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, die in diesem Jahr begangen werden. Diesem Jubiläum gewidmet ist die von Theologin Dr. Elfriede Dörr betreute Reihe „Was haben Sie mitgenommen, Frau Pfarrerin?”, die ab dieser Ausgabe in losen Folgen in der Hermannstädter Zeitung erscheinen wird..

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