50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2877

Erneuert, durchleuchtet und erfüllt zu sein – danach sehne ich mich. Johann Friedrich Ruopp dichtete den Liedtext zu unserem Gesangbuchlied Nr. 292 im Jahr 1704. Es ist also schon eine Weile her. Dennoch klingt das Lied „Erneure mich, o ewigs Licht“ auch in heutigen Ohren frisch und gut. Vom Gottesdienstbesuch erwarten wir nicht nur eine klare protestantische Predigt, sondern auch Meditation, Gebet und Segen. Nicht nur der Verstand, sondern auch das Herz, das Gemüt, die Seele, unser Inneres will berührt, geheilt und geheiligt werden. Die Verheißung aus dem Prophetenbuch Hesekiel schwingt mit, wo es heißt: „Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben (…).“ (Hes. 11,19)Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2876

Manchmal gehe ich Freitagabend 20 Uhr zur Komplet in die Hermannstädter evangelische Stadtpfarrkirche. Die Kirche ist dunkel, die Touristen sind weg, es ist ganz ruhig. Die Kompletbesucher setzen sich in den Chorraum, jemand zündet eine Kerze an.Weiterlesen

Evangelischsein in Kärnten

Besuch in Klagenfurt am Wörthersee

Ausgabe Nr. 2875

Die Gruppe mit Pfarrer Hans-Georg Junesch (links) Jugendreferentin Christine Grahl (rechts) vor dem Evangelischen Bethaus in Ferlach.

„Alt nivel de confidence“ – das ist Hermannstädter Jugendsprache und Johanna wollte in unserer Feedback-Runde damit in etwa sagen: „Die Menschen hier bringen einem viel Vertrauen entgegen.“ Johanna entstammt einer evangelischen Familie aus Hermannstadt und wurde im Mai konfirmiert. Zusammen mit ihren beiden Mitkonfirmanden Georg und Liviu nahm sie vom 25. Juni bis zum 3. Juli an der Besuchsreise teil, die zur Partnergemeinde nach Klagenfurt am Wörthersee führte, der evangelischen Johanneskirche. Es war eine kleine Reisegruppe, die letztendlich zustande kam, geleitet von Jugendreferentin Christine Grahl und Pfarrer Hans-Georg Junesch. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2875

Das Lied „Ich bete an die macht der Liebe“ vereint Gegensätze. Besser gesagt: es erträgt sie. Es ist nicht mein Lieblingslied – und hat doch die Kraft, in mir das zu entfachen, was Liebe zu sein scheint: ein friedliches Gefühl beim Unterstützen Anderer, Befreiung von eigenen, zwanghaften Vorstellungen.Weiterlesen

30 Jahre Diaspora – Ein Leben für die Kunst

Zwei Höhepunkte der rumänischen Kulturszene in Wien

Ausgabe Nr. 2874

„…Fortsetzung folgt“ habe ich versprochen und hier ist sie: Auch im Juni hat Wien der rumänischen Kultur wieder viel Raum für unendliche Möglichkeiten geboten. Ich darf mich zuerst einem kulturellen Höhepunkt zuwenden, der weit über die Grenzen seinen medialen Niederschlag gefunden hat. Der Botschafter von Rumänien in der Republik Österreich, S.E. Emil Hurezeanu und der Metropolit Serafim Joantă luden zu einem Empfang ein mit anschließend festlichem Konzert anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre / Von Hans KLEIN

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2874

Das Lied 303 in unserm Gesangbuch: „Ist Gott für mich so trete, gleich alles wider mich…“ wurde als Hauptlied für das Reformationsfest vorgeschlagen. Es ist ein Bekenntnislied, das auf der Aussage im Römerbrief: „Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?“ (Röm 8,31) gründet und anschließend die Aussagen aus Röm 8,31-39 meditiert. Es ist verfasst vom größten evangelischen Liederdichter, Paul Gerhardt, im Jahr 1653, also fünf Jahre nach der Beendigung des 30-jährigen Krieges. Es hatte 15 Strophen. In unser Gesangbuch sind sieben aufgenommen worden. Dadurch, dass es aus dem biblischen „Wir-Stil“ in den Ich-Stil umgesetzt wird, wird der Bekenntnischarakter stärker hervorgehoben. Dieses Lied begleitet mich seit meiner frühen Jugend. Weiterlesen

Ein wertvolles Geschenk

HZ-Reihe: 30 Jahre Ordination von Frauen in der EKR (III)

Ausgabe Nr. 2873

Birgit Hamrich.            
Foto: Privat

Sie wurde in Rumänien ordiniert, hat als Pfarrerin gearbeitet, ist dann in ein anderes Land umgezogen. Birgit Hamrich erzählt was ihr kostbar geworden ist und was sie auf ihren Lebensweg mitgenommen hat. Sie tut das anlässlich der 30 Jahre Ordination von Frauen in der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Diesem Jubiläum gewidmet ist die von Dr. Elfriede Dörr betreute Reihe „Was haben Sie mitgenommen, Frau Pfarrerin?”, die in losen Folgen in der Hermannstädter Zeitung erscheint.Weiterlesen