,,Unser kostbares Erbe sind die Kirchenburgen“

Gästezimmer in der Kirchenburg in Kirtsch/Curciu eröffnet

Ausgabe Nr. 2862

Die Kirtscher Kirchenburg.                                              
Fotos: Werner FINK

Zu einem Tag der offenen Türen aus Anlass des Abschlusses der Arbeiten an den Gästezimmern in der Kirtscher Kirchenburg hatte die Stiftung Kirchenburgen der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien am 13. April eingeladen. Die Übernachtungsmöglichkeit wird nun unter dem Brand „Fortivacation“ vermarktet. Genauer geht es um ein Appartement, bestehend aus zwei Zimmern mit insgesamt vier Plätzen und einer Küche im ehemaligen Glöcknerhaus, einem Speisesaal in der ehemaligen Kapelle und einem Aufenthaltsraum im Torturm. Weiterlesen

Diakonievikariat angetreten

Ausgabe Nr. 2862

Ein Diakonievikariat im Gemeindeverband Neppendorf angetreten hat die in Stolzenburg geborene und in der Schweiz lebende Theologin Marianne Hallmen, Vorsitzende des Vereins der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz (rechts). Im Gottesdienst am Sonntag Jubilate, in dem die Theologiestudentin Maria Reuss (links) die Predigt gehalten hat, wurde die Diakonievikarin durch Dechant Pfarrer Dietrich Galter (Bildmitte) eingesegnet.                                                                                                                   Foto: Beatrice UNGAR

Frauenarbeit tagte

Ausgabe Nr. 2862

Unter dem Motto In Liebe Zukunft gestalten” tagte am 13. April die Vertreterinnenversammlung der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien im Teutschhaus in Hermannstadt. Zum Auftakt fand ein Gottesdienst in der Johanniskirche statt. Unser Bild: Die Vertreterinnen traten durch ein großes Herz in die Kirche ein, wo sie von Dipl.-Theologin Martina Zey (2. v. r.) und Pfarrerin Angelika Beer (1. v. r.) begrüßt wurden. Foto: Beatrice UNGAR

 

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Angelika BEER

Ausgabe Nr. 2862

Es war Anfang Oktober 2023 an einem sommerlich warmen Tag in Bukarest, beim Spazierengehen im König Michael-Park, als sich die Melodie von „Verzage nicht, du Häuflein klein“ (Nr. 241 in unserem Gesangbuch) ganz unvermittelt in mir ausbreitete und mich an jenem Tag begleitete. Einige Tage vorher hatten wir bei der Pfarrklausur – dem Treffen aller Pfarrerinnen und Pfarrer unserer Kirche – gemeinsam mit den Kantoren und Kantorinnen dieses Lied gesungen.

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50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2861

Die Bibel überliefert uns, dass Israel seit seinem Auszug aus Ägypten den lebendigen Gott JAHWE in Lobgesängen verehrte. Besonders in den 150 Psalmen erklingt das Lob Gottes. In Psalm 148 ruft der Beter die ganze Schöpfung auf, Gott zu loben! Warum? „Denn sein Name allein ist hoch.“Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Ursula Philippi

Ausgabe Nr. 2860

Es war Mittwoch, der 20. Dezember 1989. In der letzten Probe des Hermannstädter Kirchenchors vor der alljährlichen Weihnachtsmotette explodierte die Stimmung. Ein Chormitglied unterbrach die etwas gedrückte und routinemäßige Probe, erhob sich spontan und sagte: „Dieses Lied können wir morgen nicht singen! Wir alle wissen, was in Temeswar passiert! (Einigen Chormitgliedern gefror das Blut in den Adern.) „Es ist unmöglich, jetzt das Weihnachtslied ‚Fröhlich soll mein Herze springen anzustimmen.Weiterlesen

Singfreudige unter sich

Erfolgreiche Veranstaltung der Frauenarbeit der EKR

Ausgabe Nr. 2859

Gruppenbild mit den Singfreudigen.                                      
Foto: FA der EKR

Zum Singen im Frühling hatte die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (FA der EKR) für Samstag, den 23. März, in die Aula des Protestantisch-Theologischen Instituts in der Schewisgasse/Bd. Victoriei in Hermannstadt eingeladen. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Brunhilde BÖHLS

Ausgabe Nr. 2859

Mein persönliches Gesangbuch der EKR von 1974 ist nicht ganz so vornehm wie das meiner Oma, ein in schwarzen Samt gebundenes, mit goldenen Initialen geschmücktes, das mit Goldstaub überzogene Seitenränder hat. Mein rotes, modernes Gesangbuch hat jedoch den Vorteil, dass es Noten hat. Es ist auch geschmückt, mit gepressten Buchenblättern in einer Klarsichthülle.Weiterlesen

Konfirmation in Malmkrog

Ausgabe Nr. 2858

Dass im abzweigenden Lassler Tal mit Malmkrog eine der lebendigsten und größten Landgemeinden der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien besteht, zeigte sich aufs Neue zu Palmsonntag, an dem auch in diesem Jahr hier wieder Konfirmation gefeiert wurde. Ortspfarrerin Angelika Beer konfirmierte drei junge Mädchen, wobei natürlich jede traditionell in der wunderbaren Malmkroger Tracht der Siebenbürger Sachsen gekleidet war. Der feierliche Festgottesdienst in der einzigartigen Basilika wurde vom Kirchenchor der Gemeinde musikalisch umrahmt. Unser Bild: Die drei Konfirmandinnen (v. l. n. r.) Silke-Ana Baak, Jesika Schirkonger und Lea Socol gemeinsam mit Pfarrerin Beer vor dem spätgotischen Flügelaltar der Kirche.                                    

Text: Fabian LUTSCH; Foto: Anita WOLFF

,,Die Brücke zum ewigen Ziel”

Geistliches Wort zum Karfreitag / von Pfarrer Klaus Martin UNTCH

Ausgabe Nr. 2858

Haupttafel des Alten Altars in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche von 1519/1545, Symon pictor zugeschrieben.
Foto: https://hermannstadt.evang.ro/kultur/stadtpfarrkirche/

„Nun aber, am Ende der Zeiten, ist er ein für alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.” (Hebräer 9, 26b-28)Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2857

Dankbar denke ich zurück an die vielen Gelegenheiten, bei denen mir das Lied 435 aus unserem Gesangbuch im Laufe meines Lebens begegnet ist. Es ist das wohl bekannteste deutsche Abendlied: „Der Mond ist aufgegangen“. Matthias Claudius (1740-1815) schrieb es als Gedicht, vertont wurde es von Johann Abraham Peter Schulz (1747-1800). Von beiden gibt es noch je ein Lied in unserem Gesangbuch. Von Schulz das sehr bekannte Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet…“Weiterlesen

Kuratorentag 2024

Ausgabe Nr. 2856

Der Kuratorentag der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien hat am Samstag, dem 9. März, in Hermannstadt stattgefunden. Zum Auftakt nahmen die Kuratorinnen und Kuratoren an dem traditionellen Abendmahlsgottesdienst teil, der in der evangelischen Stadtpfarrkirche gefeiert wurde und bei dem Stadtpfarrer Kilian Dörr die Predigt hielt. Getagt wurde sodann im Georg Daniel Teutsch-Saal im 2. Stock im Bischofspalais. Hier wurde zunächst der seit dem Kuratorentag 2023 verstorbenen Amtsbrüder und -schwestern gedacht. Altlandeskirchenkurator Prof. Friedrich Philippi stellte die sechs kurz vor – Thomas Kasper (Niedereidisch), Johann Schaas (Reichesdorf), Rudolf Trost (Lugosch), Ing. Georg Boer (Petersdorf), Frieda Schmidt (Martinsberg) und Ing. Peter Zoof (Zeiden) – und bat alle um eine Gedenkminute. Das Thema des Kuratorentages rankte sich um die von der EKR ausgerufenen Jahreslosung: „Verantwortlich handeln, nachhaltig verwalten”. So präsentierte Pfarrer Wolfgang Arvay und sein Team vom Jugendwerk der EKR die „Jugendarbeit – Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden”, Hauptanwalt Friedrich Gunesch „Kulturerbe Kirchenburgen – Nachhaltige Nutzungskonzepte” udn nicht zuletzt Landeskirchenkuratorin Dr. Carmen Schuster „Nachhaltige Immobilienverwaltung in unserer Kirche”. In den Arbeitsgruppen und überhaupt hatten die Anwesenden Gelegenheit, sich zu diesen Bereichen auszutauschen. Desgleichen berichteten als Ehrengäste Martin Bottesch, der Vorsitzende des Siebenbürgenforums, und Ilse Welther, Vorsitzende des Verbands der Heimatortsgemeinschaften, von den Vorbereitungen für das Große Sachsentreffen, das vom 2. bis 4. August d. J. unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen” in Hermannstadt stattfinden wird. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit. Unser Bild: Gruppenbild der Kuratorinnen und Kuratoren mit Referenten und Ehrengästen. Foto: Beatrice UNGAR