Orgelbauer am Werk

Ausgabe Nr. 2826

Auf Initiative des Orgelbaumeisters Ferdinand Stemmer und mit Hilfe der Schweizer Stiftung SSOR wurde 2003 die Firma Construcții de Orgi și Tâmplărie SRL (C.O.T. SRL) – übersetzt: Orgelbau und Schreinerei GmbH – gegründet, welche ihre Schweizer Qualitätsstandards und -ansprüche ab dem ersten Arbeitstag durchgesetzt hat. Im 20. Jahr ihres Bestehens hat die Firma die Orgel in der evangelischen Kirche in Großau/Insula Christiani/Cristian/Kereszténysziget komplett restauriert und am Dienstag der Kirchengemeinde übergeben. Die feierliche Einweihung der Orgel ist am 12. August d. J. im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Großau geplant. Unser Bild: Orgelbaumeister Ferdinand Stemmer (links) und C.O.T.-Geschäftsführer, Orgelbauer Árpád Magyar beim Intonieren der Orgel.   Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Summe der Kirchenburgen prägt das Land”

,,Behalten vs. veräußern?” war das Thema des letzten Kirchenburgengesprächs

Ausgabe Nr. 2824

Kirchenburg in Reußmarkt: Die durch das Regionale Operationelle Programm 2014-2020 (Programul Operațional Regional) mit einem Gesamtwert von circa 300.000 Euro finanzierte Reparatur, Erhaltung und Erschließung für den Tourismus der Kirchenburg in Reussmarkt/Miercurea Sibiului (Bild oben: Luftaufnahme/Bild unten: Innenraum) wurde vor kurzem abgeschlossen. Die Arbeiten führte die Firma Euras durch. Die Reparaturarbeiten erfolgten im Rahmen des zweiten EU-Programms, bei dem es um 13 Kirchen/Kirchenburgen geht, die vom Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien auch mit betreut werden.                                                              Fotos: Dan GREAVU

Am 13. Juni hat das Team der Stiftung Kirchenburgen wieder ein online-Kirchenburgengespräch veranstaltet, dieses Mal zum Thema ,,Behalten vs. veräußern – Welche Strategie dient dem Erhalt der Kirchenburgen”.  Als Podiumsgäste eingeladen waren Dr. Hans-Bruno Fröhlich, Bezirksdechant und Stadtpfarrer in Schäßburg, und Arne Franke, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger aus Berlin. Bereits Mitte der 1990er soll Franke der Meinung gewesen sein, dass man vor einem riesigen Problem stehe. ,,Da darf man sich nicht Solitärobjekte aussichten und sagen, die machen wir jetzt schön, die bekommen EU-Fördergelder, sondern die Summe der Kirchenburgen prägt dieses Land”, meinte Franke. Moderiert wurde das Gespräch von Stefan Bichler, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Weiterlesen

Ein gutes und unkompliziertes Miteinander

Die EKR und das ZETO beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg

Ausgabe Nr. 2823

Pfarrer Gerhard Servatius-Depner am Rednerpult beim Podium ,,Was uns europaweit verbindet – Die Charta Oecumenica“.                                     
Fotos: Privat

Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und das Zentrum für Evangelische Theologie Ost (ZETO) waren beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg dabei. Vom 8.-10. Juni wurde beim Stand am Markt der Möglichkeiten die Anliegen der EKR und die Arbeit des ZETO präsentiert. Viele Begegnungen haben mit Hauptanwalt Friedrich Gunesch (EKR), Pfarrer Gerhard Servatius-Depner (ZETO), Pfr. Zoran Kezdi (Heltau), Pfr. Stefan Cosoroabă (Wien), Vikar Maximilian Braisch (Mediasch), Diana und Cătălin Mureșan (Hermannstadt) stattgefunden. Seitens des Hilfskomitees – Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger und Banater war Pfr. Hans Schneider immer wieder beim Stand präsent, ebenso Dr. Gerhild Rudolf (Teutsch-Haus) und zeitweilig der aus Österreich angereiste Pfarrer Andreas Hartig (ehem. Zeiden). Dr. Elfriede Dörr (Hermannstadt) war im Ständigen Internationalen Ausschuss (SIA) des Kirchentags und ist gemeinsam mit Tochter Paula Dörr und FSJ-ler Pirmin Hinderling (Hermannstadt), die als Helfer an verschiedenen Orten dabei waren, angereist.Weiterlesen

,,Die Predigt muss mich irgendwie auch überraschen“

Dies Academicus zu ,,Rede von Gott heute. Predigt in einer säkularen Welt“

Ausgabe Nr. 2823

EKD-Ratsvorsitzende zu Gast: Am vergangenen Wochenende fand schon zum dritten Mal der vom Zentrum für Evangelische Theologie Ost (ZETO) veranstaltete Dies Academicus statt. In diesem Jahr lautete das Thema ,,Reden von Gott heute – Predigt in einer säkularen Welt“. Unser Bild: Zum Abschluss der Veranstaltungen des Dies Academicus lud Bischof Reinhart Guib (2. v. r.) zu einem Empfang im Innenhof des Teutsch-Hauses ein zu Ehren der Delegation der Evangelischen Kirche von Westfalen, die Annette Kurschus (1. v. l.), Vorsitzende des Rates der EKD und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, auf dem Besuch bei der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien begleitete. 
Foto: Beatrice UNGAR

Am Freitag, den 30. Juni und am Samstag, den 1. Juli 2023 fand im Theologischen Institut in Hermannstadt zum Abschluss des Studienjahres ein Dies Academicus, ein wissenschaftlicher Tag, statt. Die Vorträge, Andachten und Diskussionen beschäftigten sich mit der Predigt und waren somit auch für Pfarrerinnen und Pfarrer eine gute Gelegenheit, ihre je eigene Predigtpraxis zu reflektieren. Zu Beginn sprach Dr. Ulrich A. Wien (Landau) über die reformatorische Predigt und bezog Beispiele aus den aus dem 16. Jahrhundert erhaltenen Predigten des Kleinpolder Pfarrers Damasus Dürr (ca.1535–1585) mit ein, die demnächst veröffentlicht werden sollen.  Weiterlesen

Die Ökumene funktioniert

Ausgabe Nr. 2822

Nunmehr zum dritten Mal wurde die Ökumenische Gebetswoche nach dem orthodoxen Pfingstfest gefeiert. Bis zum Jahr 2020 fand sie jeweils Ende Januar statt, aber wegen den pandemiebedingten Einschränkungen wurde sie ab 2021 sicherheitshalber auf den Sommer verlegt; zur Not hätten die Gottesdienste auch unter freiem Himmel stattfinden können, was aber nie der Fall war. Das diesjährige Thema – ausgewählt von den christlichen Kirchen aus Minnesota/USA – war dem Buch des Propheten Jesaja entnommen: „Tut Gutes! Sucht das Recht!“ (Jesaja 1,17).

Beim Abschlussgebet (v. l. n. r.): Mircea Fusaru (orthodox), Ágoston Ferenc (römisch-katholisch), Adrian Dobre (orthodox, Pfr. i. R. – die Seele der Ök. Gebetswoche in Schäßburg), Hans Bruno Fröhlich (evangelisch), Imelda Andrei (reformiert), Ciprian Dărăban (griechisch-katholisch), Claudiu Tofan (orthodox), László-Csaba Jenei (unitarisch).                           
Foto: Privat

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Reichhaltiges Programm

47. Bezirksgemeindefest in Mediasch gefeiert
Ausgabe Nr. 2817

Beim 47. Bezirksgemeindefest in Mediasch wurde am Sonntag auch der Muttertag gefeiert, nach Mediascher Tradition sang der Chor das Lied ,,Motterhärz, tea Edelstīn“, zwei Konfirmanden brachten währenddessen zwei Blumensträuße zum Altar (für alle verstorbenen und alle lebenden Mütter), auch alle in der Kirche anwesenden Frauen bekamen eine Blume. Weiterlesen

Neu verputzt und getüncht

Ausgabe Nr. 2815

In der evangelischen Kirche in Kerz auf dem Gelände der früheren Zisterzienserabtei sind Reparaturarbeiten im Gange. Im Innenraum wurde der Zementputz entfernt und es wird alles neu verputzt, desgleichen wurden die Wände neu getüncht. Um bis zu dem Schlussstein mit dem Bildnis der Heiligen Maria auf ca. 12 Meter Höhe zu gelangen, wurden vier Stockwerke hoch Gerüste aufgestellt. Wie Ortspfarrer Michael Reger der Hermannstädter Zeitung berichtete, werden die Arbeiten nach Plänen des Architekten Tudor Pavelescu und unter Leitung von Bauingenieur Tudor Gabriel durchgeführt.                           Foto: Tudor GABRIEL

Schulprojekt selbst nachgeholt

Zwei junge Praktikantinnen aus Deutschland im ,,Diakoniehof Schellenberg“

Marit Cochius (rechts) und Henriette (Jette) Marie Graebe. Foto: Pirmin HINDERLING

Ausgabe Nr. 2815

Nur noch neun evangelische Gemeindeglieder lebten zu Jahresbeginn in Schellenberg. Die Kirchengemeinde der südöstlich von Hermannstadt gelegenen Ortschaft, welche bereits seit 2006 vom Stadtpfarramt Hermannstadt aus betreut wird, ist seit 2012 Teil des Gemeindeverbandes Hermannstadt-Hammersdorf-Schellenberg. Während mit dem Projekt der ,,Grünen Kirchenburg” in Hammersdorf ökologische Fragen in den Vordergrund gerückt wurden, richtete man im Schellenberger Pfarrhof den sogenannten ,,Diakoniehof Schellenberg”. In diesem sind verschiedene soziale Aktivitäten des Gemeindeverbandes beheimatet, ob das ,,Betreute Wohnen”, ein weitläufiger Bio-Garten oder das „Essen auf Rädern“. Im April weilten im Schellenberger Diakoniehof zwei Praktikantinnen, mit denen Fabian L u t s c h folgendes Gespräch führte:Weiterlesen

Neuweihe in Temeswar

Ausgabe Nr. 2815

Die Domkirche in Temeswar wurde nach aus EU-Mitteln finanzierten umfassenden Sanierungsarbeiten am Samstag, dem 22. April d. J. neu geweiht. Das Pontifikalamt zelebrierte der apostolische Nuntius für Rumänien und die Republik Moldova, Erzbischof Miguel Maury Buendía. Die Domkirche wurde vor 250 Jahren, 1774, fertiggestellt und erlebte somit die bedeutendste Sanierung.                                         Foto: Doina GIURGIU

,,Eine kirchliche Kultur der ehrlichen Gastfreundschaft“

Das ,,Forum Junge Theologie in Europa“ (FYTE) veranstaltete Konferenz in der EAS

Ausgabe Nr. 2815

Gruppenbild der Teilnehmenden auf der Lügenbrücke.                Foto: ZETO

Vom 12. bis 15. April 2023 fand in Hermannstadt eine Konferenz zum Thema „Protestantismus und Partizipation“ in der Evangelischen Akademie in Neppendorf statt.  Die 12 Theologinnen und Theologen  (aus der Schweiz, Slowakei, Belgien, Frankreich, Italien, Deutschland, Ghana, Rumänien) beschäftigten sich mit der Frage, wo protestantische Einflüsse in den europäischen Gesellschaften erkennbar sind bzw. wie der Protestantismus sichtbar werden kann.Weiterlesen