50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2851

Am Palmsonntag, dem 23. März 1986, wurde ich in Leschkirch konfirmiert. Zu diesem Anlass bekamen wir – 5 Konfirmandinnen und 3 Konfirmanden – vom damaligen Leschkircher Pfarrer Walter Schneider ein Gesangbuch geschenkt; ein „neues“ wie man damals sagte, weil das „alte“ auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurückgehende „Gesangbuch für die evangelische Landeskirche A. B. in den siebenbürgischen Landesteilen Ungarn“ nur Schritt für Schritt außer Gebrauch kam. In Rode, einer zum Schäßburger Bezirk gehörenden Gemeinden, wurde sogar noch Anfang der 2000-er Jahre das „alte“ Gesangbuch verwendet. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2851

Als der Dichter des Liedes Nummer 307, Ernst Moritz Arndt, im Jahre 1769 auf Rügen geboren wurde, kam im gleichen Jahr, auf einer anderen Insel, nämlich auf Korsika, Napoleon Bonaparte zur Welt. Das Leben Arndts sollte später vom Kampf gegen Napoleon geprägt sein. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2850

Christian Fürchtegott Gellert. Gemälde von Gottfried Hempel (1720-1772), 1752 Quelle: kulturkirchen.org

Mein Gesangbuch erhielt ich von meinem Onkel als ich dreizehn war, um in Rauthal /Roandola in Siebenbürgen erstmals einen Gottesdienst an der Orgel zu begleiten. Im Laufe der Zeit lernte ich dieses „Psolmabach“ (siebenbürgisch-sächsisch für: Psalmenbuch) immer besser kennen und gewann es lieb.Weiterlesen

Es geht um eine Reise

Ausgabe Nr. 2849

WGT-Multiplikatorinnenwerkstatt im Elimheim

Gruppenbild der Teilnehmerinnen an der WGT-Werkstatt der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Foto: Margit KÉZDI

Die traditionelle landesweite Werkstatt für WGT-Multiplikatorinnen der EKR fand am traditionellen Termin, dem dritten Wochenende im Januar, am vertrauten Austragungsort, im Elimheim in Michelsberg statt: WGT-Mitarbeiterinnen aus allen Kirchenbezirken folgten der Einladung der Frauenarbeit und nahmen am 19. und 20. Januar 2024 an der landesweiten Fortbildung teil, die einer Reise glich. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2849

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Anmerkung der Redaktion: Text und Melodie schuf Philipp Nicolai (1556-1608), damals Pfarrer in Unna, während einer schweren Pestzeit nach einem Text des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs (1494-1576). Der in Mengeringhausen geborene Nicolai war zunächst Pfarrer in Herdecke. Von dort wurde er durch die Katholischen vertrieben und betreute sodann die im Verborgenen lebende lutherische Gemeinde in Köln.

Das Lied Nr. 44 in dem Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, „Wie schön strahlt uns der Morgenstern”, ist ein von Bildern überfluteter Hymnus. In allen sieben Strophen wird zuerst Helles, Leuch-
tendes besungen. So heißt es im Originaltext:
Morgenstern, Perle / Krone, Jaspis / Rubin, Freudenschein, Held / Schatz, Cythara / klingende Saiten, Schatz.

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,,Die persönliche Komfortzone verlassen”

Traditioneller Neujahrsempfang im Bischofspalais der EKR in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2848

Der DFDR-Abgeordnete MP Ovidiu Ganț, Landeskirchenkuratorin Dr. Carmen Schuster, Bischofsvikar Dr. Daniel Zikeli, Pfarrer Gerhard Servatius-Depner, der DFDR-Landesvorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr, Bürgermeisterin Astrid Fodor, Konsulin Kerstin Ursula Jahn, Honorarkonsul Daniel Plier (v. l. n. r.).             Foto: Beatrice UNGAR

„Heute noch die persönliche Komfortzone verlassen” – das gehöre zu allererst zu dem Jahr 2024, sagte Landeskirchenkuratorin Dr. Carmen Schuster beim traditionellen Neujahrsempfang im Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, bei dem sie die Anwesenden in Vertretung des aus gesundheitlichen Gründen abwesenden Bischofs Reinhart Guib begrüßte. Moderiert wurde der Empfang von Pfarrer Gerhard Servatius-Depner in Vertretung des Hauptanwalts Friedrich Gunesch. Weiterlesen

Sauer-Orgel wird rundum saniert

Ausgabe Nr. 2848

Am Wochenende – am Freitagmittag, am Samstagabend und im Gottesdienst am Sonntag – erklang die Sauer-Orgel in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche zum letzten Mal vor der Sanierung. Montag ist das Team der Honigberger Orgelbauwerkstatt – Construcţii Orgi şi Tâmplărie (COT) – eingetroffen und hat sich auch gleich an die Arbeit gemacht. Alle Aktivitäten (Freitag Mittagsmusik und Samstag Abendmusik, dazu Musik im Gottesdienst) gehen allerdings wie gewohnt weiter auf den anderen schönen Orgeln. Unser Bild: Der Geschäftsführer der Orgelbauwerkstatt Magyar Árpád und drei seiner Mitarbeiter, Szabó Robert, Nagy Zsolt und Bokor László Zoltán (v. l. n. r.), auf der Empore der Ferula, wo nach und nach die ausgebauten Orgelteile gelagert werden.                                                                    Foto: Beatrice UNGAR