Durchdringende Freude erlebt

Frauen aus Afrika, Asien und Europa bei einer internationalen Konsultation in Namibia

Ausgabe Nr. 2834

Einige Frauen vom Penduka-Projekt mit Aigerim Kursantowa.

Zwischen dem 22. und dem 31. August d. J. hatte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck jeweils zwei Vertreterinnen ihrer sechs Partnerkirchen zu einer Konsultation zum Thema „Empowerment of Women” (Stärkung, Befähigung der Frauen) ins Tabitha Conference Center nach Windhoek in Namibia eingeladen. Insgesamt nahmen fünfzehn Delegierte aus Indien, Namibia, der Republik Südafrika, Deutschland, Rumänien und Estland an der Konsultation teil, seitens der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien waren Sunhild Galter und Monika Brandsch dabei.Weiterlesen

Tage der offenen Gotteshäuser

Hermannstadt hat sich erstmals dem Festival-Format ,,Ars SACRA“ angeschlossen


Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur am Sonntag konnten Interessierte die Synagoge laut Hauptorganisatorin Anda Reuben ,,mit allen Sinnen erleben“, u. a. über Fotos von Hermannstadt, Gegenstände und Musik mit dem Cellisten Makcim Fernandez Samodaiev. Foto: Beatrice UNGAR

Mitte September findet jährlich der Europäische Denkmaltag statt, der auch von vielen Kirchen als „Tag der offenen Kirche“ begangen wird. In Hermannstadt geschah das schon sporadisch, in diesem Jahr jedoch arbeiten mehrere Kirchen und die Synagoge zusammen und haben sich dem 2007 in Budapest erarbeiteten Modell „Ars SACRA“ angeschlossen. Durch die Angebote im Rahmen des dreitägigen Festivals soll das Augenmerk auf die Kirchengebäude als Kulturgut und auf ihre Ausstattung als heilige Kunst gelenkt werden. Die Kirchen werden offen sein und es werden Führungen, Ausstellungen und Konzerte angeboten.Weiterlesen

Michelsberg im 20. Jahrhundert

Ausgabe Nr. 2831

Erfolgreicher Abschluss

Unser Bild: ,,Geschichten aus der Geschichte“ von Michelsberg im 20. Jahrhundert erzählte Kurator Michael Henning (rechts) im Dialog mit Pfarrer Zorán Kézdi. Foto: Beatrice UNGAR

Mit dem achten Konzert der Reihe ,,Michelsberger Spaziergänge“, geboten von dem Ensemble Couleurs aus Klausenburg und einem Dialog zur Geschichte von Michelsberg im 20. Jahrhundert sind am Sonntag die Veranstaltungen zum 800. Jubiläum der Michelsberger Burg teilweise abgeschlossen worden. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 5 und II. Weitere zwei Veranstaltungen, die ebenfalls auf der Michelsberger Burg geplant sind, stehen allerdings ebenfalls im Zeichen der 800 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung von Michelsberg: Am Sonntag, dem 3. September, 18 Uhr, findet eine orthodoxe Abendandacht statt und am 29. und 30. September veranstaltet der Reenactment-Verein Anacronism erneut ein Michaelsfest.

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,,Immer ein schönes Gefühl, daheim zu sein”

Evangelische Kirche in Großschenk/Cincu wurde wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2830

An der großen Hallenkirche, deren Ursprünge bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, wurden vor allem Arbeiten am Dach und im Außenbereich erledigt.                Foto: Werner FINK

Die Großschenker evangelische Kirche wurde am 12. August nach umfassenden Restaurierungsarbeiten wiedereingeweiht, im Rahmen eines Heimattreffens für ehemalige und heutige Großschenker. Als Ehrengäste dabei waren u. a. der Großschenker Bürgermeister Sorin Suciu, der Kronstädter Präfekt Mihai Cătălin Văsii, der Kreisratsvorsitzende von Kronstadt Șerban Todorică-Constantin oder der Senator Mihai Veștea. Das EU-Projekt belief sich auf über einer halben Million Euro.Weiterlesen

,,U biden Åwern des Zabeng do lot Grißa“

Die Hahn-Orgel in Großau wurde nach eingehender Restaurierung wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2829

Beim traditionellen Gang zum Friedhof trug ein junger Mann das Wahrzeichen der HOG mit der Aufschrift „U biden Åwern des Zabeng do lot Grißa de Himet meng“ (An beiden Zibinsufern liegt Großau meine Heimat) voran, ihm folgte die Großauer Blaskapelle unter der Leitung von Hermann Grennerth.                              
Foto: Beatrice UNGAR

„In Siebenbürgen haben wir schon immer MULTIKULTI gelebt. In unserem Dorf Großau leben Menschen, die rumänisch, siebenbürgisch-sächsisch, landlerisch, ungarisch gesprochen haben und noch sprechen. Meine ganz persönliche Erfahrung in Rumänien – es war ein gutes Miteinander“. Dieses Zitat aus einem Zeitzeugenbericht der Großauerin Anna Ramsauer verlas Konsulin Kerstin Ursula Jahn in ihrem Grußwort im Anschluss an den Festgottesdienst zu den Großauer Festtagen am Sonntag.Weiterlesen

Klagenfurter im Einsatz

Ausgabe Nr. 2829

Die jahrzehntelange Verbundenheit zwischen Hermannstadt und Klagenfurt hat auch diesen Sommer schöne Früchte getragen. Eine Jugendgruppe der evangelischen Pfarrgemeinde Johanneskirche aus Klagenfurt in Betreuung von Pfarrerin Sabine Schmoly und Jugendreferent David Oblak verbrachte ihre Jugendfreizeit vom 31. Juli bis zum 10. August in Siebenbürgen. Von ihrer Unterkunft im Jugendzentrum Kirchenburg Holzmengen aus unternahmen sie verschiedene Aktionen und Ausflüge. Unter anderem waren sie zu Gast in den drei Landlerdörfern Neppendorf, Großau und Großpold und bei der Partnergemeinde in Hermannstadt, wo sie den Gemeindegottesdienst mitgestalteten, sich mit Hermannstädter Jugendlichen trafen und zwei Arbeitseinsätze im Garten des Diakoniehofs Schellenberg mit viel Fleiß durchführten. Dankenswerterweise wurde die Reise vom Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt am Wörthersee, Partnerstadt von Hermannstadt, finanziell unterstützt. Unser Bild: Die Einsatztruppe nach getaner Gartenarbeit in Schellenberg: Klagenfurter und Hermannstädter Jugendliche und ihre Betreuerinnen, Einwohner des Diakoniezentrums Schellenberg, Freiwillige aus Deutschland, Mitarbeiterinnen der Hermannstädter Kirchengemeinde.                                                                          Text: Hans-Georg JUNESCH, Foto: Eva HÖSCHL

,,Geistlicher Mittelpunkt unserer Gemeinde“

Die Heltauer Kirchenburg wurde nach eingehender Restaurierung wiedereingeweiht

Ausgabe Nr. 2828

Aus der Vogelperspektive betrachtet, erstrahlt die frisch renovierte Heltauer Kirchenburg mitten in dem am Fuße des Götzenberges gelegenen Städtchen Tag und Nacht in neuem Glanz und wird bestimmt bald wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher anziehen.                                                                                                                          Foto: Privat

Ein regelrechter ,,Wiedereinweihungsreigen“ von Kirchenburgen, die im Rahmen eines 13 solcher Kirchenburgen umfassenden EU-Projekts repariert und konserviert worden sind, fand am ersten Augustwochenende in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien statt. Den Anfang machte Reps am 4. August, es folgten Heltau am 5. August und Petersberg am 6. August. Morgen sind Roseln und Großschenk angesagt, am Sonntag Großau. Die Hermannstädter Zeitung war am vergangenen Samstag in Heltau dabei, wo der erfolgreiche Abschluss des EU-Projekts „Reparatur und Konservierung der Heltauer Kirchenburg und deren Einführung in das touristische Angebot der Region“ in würdigem Rahmen begangen wurde.Weiterlesen

Wie kann eine Kirche so klein sein?

Der Kirchenpräsident der Landeskirche Anhalts zu Besuch in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2828

Bischof Reinhart Guib (rechts) zeigt seinem Amtskollegen, Kirchenpräsident Joachim Liebig die Galerie der ehemaligen Bischöfe.        Foto: der Verfasser

Wie groß muss eine Kirche sein, um ihre Aufgaben bewältigen und vor allem die Botschaft von Jesus Christus überzeugend verbreiten zu können? Diese Frage wird in Deutschland, wo es unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland einige Gliedkirchen mit über einer Million Mitglieder gibt, lauter gestellt als in Siebenbürgen. Denn auch wenn die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien offiziell „nur“ 11.000 Mitglieder vereint, ist sie als Institution doch nicht angefragt. Die Evangelische Landeskirche Anhalts, die auf dem Gebiet des historischen Herzogtums Anhalt im heutigen Sachsen-Anhalt verortet ist, wird mit ihren rund 26.000 Mitgliedern hingegen manchmal beargwöhnt. Wie kann eine Kirche so klein sein?Weiterlesen

Orgelbauer am Werk

Ausgabe Nr. 2826

Auf Initiative des Orgelbaumeisters Ferdinand Stemmer und mit Hilfe der Schweizer Stiftung SSOR wurde 2003 die Firma Construcții de Orgi și Tâmplărie SRL (C.O.T. SRL) – übersetzt: Orgelbau und Schreinerei GmbH – gegründet, welche ihre Schweizer Qualitätsstandards und -ansprüche ab dem ersten Arbeitstag durchgesetzt hat. Im 20. Jahr ihres Bestehens hat die Firma die Orgel in der evangelischen Kirche in Großau/Insula Christiani/Cristian/Kereszténysziget komplett restauriert und am Dienstag der Kirchengemeinde übergeben. Die feierliche Einweihung der Orgel ist am 12. August d. J. im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Großau geplant. Unser Bild: Orgelbaumeister Ferdinand Stemmer (links) und C.O.T.-Geschäftsführer, Orgelbauer Árpád Magyar beim Intonieren der Orgel.   Foto: Beatrice UNGAR

,,Die Summe der Kirchenburgen prägt das Land”

,,Behalten vs. veräußern?” war das Thema des letzten Kirchenburgengesprächs

Ausgabe Nr. 2824

Kirchenburg in Reußmarkt: Die durch das Regionale Operationelle Programm 2014-2020 (Programul Operațional Regional) mit einem Gesamtwert von circa 300.000 Euro finanzierte Reparatur, Erhaltung und Erschließung für den Tourismus der Kirchenburg in Reussmarkt/Miercurea Sibiului (Bild oben: Luftaufnahme/Bild unten: Innenraum) wurde vor kurzem abgeschlossen. Die Arbeiten führte die Firma Euras durch. Die Reparaturarbeiten erfolgten im Rahmen des zweiten EU-Programms, bei dem es um 13 Kirchen/Kirchenburgen geht, die vom Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien auch mit betreut werden.                                                              Fotos: Dan GREAVU

Am 13. Juni hat das Team der Stiftung Kirchenburgen wieder ein online-Kirchenburgengespräch veranstaltet, dieses Mal zum Thema ,,Behalten vs. veräußern – Welche Strategie dient dem Erhalt der Kirchenburgen”.  Als Podiumsgäste eingeladen waren Dr. Hans-Bruno Fröhlich, Bezirksdechant und Stadtpfarrer in Schäßburg, und Arne Franke, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger aus Berlin. Bereits Mitte der 1990er soll Franke der Meinung gewesen sein, dass man vor einem riesigen Problem stehe. ,,Da darf man sich nicht Solitärobjekte aussichten und sagen, die machen wir jetzt schön, die bekommen EU-Fördergelder, sondern die Summe der Kirchenburgen prägt dieses Land”, meinte Franke. Moderiert wurde das Gespräch von Stefan Bichler, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Weiterlesen

Ein gutes und unkompliziertes Miteinander

Die EKR und das ZETO beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg

Ausgabe Nr. 2823

Pfarrer Gerhard Servatius-Depner am Rednerpult beim Podium ,,Was uns europaweit verbindet – Die Charta Oecumenica“.                                     
Fotos: Privat

Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und das Zentrum für Evangelische Theologie Ost (ZETO) waren beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg dabei. Vom 8.-10. Juni wurde beim Stand am Markt der Möglichkeiten die Anliegen der EKR und die Arbeit des ZETO präsentiert. Viele Begegnungen haben mit Hauptanwalt Friedrich Gunesch (EKR), Pfarrer Gerhard Servatius-Depner (ZETO), Pfr. Zoran Kezdi (Heltau), Pfr. Stefan Cosoroabă (Wien), Vikar Maximilian Braisch (Mediasch), Diana und Cătălin Mureșan (Hermannstadt) stattgefunden. Seitens des Hilfskomitees – Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger und Banater war Pfr. Hans Schneider immer wieder beim Stand präsent, ebenso Dr. Gerhild Rudolf (Teutsch-Haus) und zeitweilig der aus Österreich angereiste Pfarrer Andreas Hartig (ehem. Zeiden). Dr. Elfriede Dörr (Hermannstadt) war im Ständigen Internationalen Ausschuss (SIA) des Kirchentags und ist gemeinsam mit Tochter Paula Dörr und FSJ-ler Pirmin Hinderling (Hermannstadt), die als Helfer an verschiedenen Orten dabei waren, angereist.Weiterlesen