Im Interesse aller Betroffenen

Ausgabe Nr. 2474
 

EKR lud zu Besichtigung in Rothbach und Radeln Regierungsvertreter ein

 

Nach den Einstürzen der Kirchtürme in Rothbach und Radeln, wurden diese von einer Delegation der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) begutachtet. Dabei wurde das Ereignis von der Frage nach der Zukunft des deutschen Kulturgutes in Siebenbürgen überschattet. Weiterlesen

Ein ökumenisches Projekt

Ausgabe Nr. 2473
 

Byzantinisch-orthodoxe Musik in deutscher Sprache

 

Das Institut für Ökumenische Forschung in Hermannstadt und der „Dia.Logos-Verein" haben zwischen den Osterfesten der evangelischen und der orthodoxen Kirche unter dem Titel „Christus ist auferstanden" die erste CD byzantinisch-orthodoxer Gesänge in deutscher Sprache herausgebracht – ein ökumenisches Projekt aus unserer Stadt.Weiterlesen

Vollendet und vollbracht

Ausgabe Nr. 2473
 

Osterbotschaft von Pfarrer Wilhelm MEITERT

 

Nachdem Gott sein Ebenbild, den Menschen, geschaffen hat, heißt es in der heiligen Schrift: So vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte und ruhte von allen seinen Werken." Gott hat sein Werk vollendet aber nicht beendet; und nicht als abgeschlossenes Werk beiseite gelegt. Seine Ruhe ist die Freude über das Vollendete aber gleichzeitig auch die Zuversicht für das Kommende, das er vollbringen wird.Weiterlesen

Honterus war ein „Kurator“

Ausgabe Nr. 2472
 

16. Kuratorentag der Evangelischen Kirche A. B.

 

Der 16. Kuratorentag der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien stand unter dem Zeichen der Reformation aber vor allem unter dem Schock der eingestürzten Türme in Rothbach und Radeln. Es können nicht alle Kirchen gerettet werden, betonte Landeskirchenkurator Friedrich Philippi am Kuratorentag. Jedoch solle alles versucht werden, um so viel wie möglich zu erhalten.  Weiterlesen

Einfach eine helfende Hand reichen

Ausgabe Nr. 2471
 

Die Autorin Karin Gündisch erhielt den diesjährigen Walburgapreis

 

„Von solchem Engagement lebt auch heute unsere Kirche", sagte Stadtpfarrer Zoran Kézdi in seinem Grußwort zum Kirchweihfest in der evangelischen Kirche in Heltau am Sonntag Lätare. Gemeint war das Engagement der 877 heiliggesprochenen Walburga (710-779/780), der die Einwanderer vor ca. 800 Jahren ihre Kirche geweiht hatten. In diesem Jahr gab es auch eine Preisträgerin. Den Walburga-Preis überreicht bekam die in Heltau geborene Schriftstellerin Karin Gündisch. Sie zog gemeinsam mit Stadtpfarrer, Bischof, Presbytern und Ehrengästen, allen voran Kirchenvater Ortwin Herbert mit dem vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammenden Vortragekreuz in die Kirche ein, in der herrliche Trompetenklänge eine feierliche Stimmung schufen.Weiterlesen

Requiem auf die Kirchenburg

Ausgabe Nr. 2471
 

Die Inschrift auf dem Bild ist eine der insgesamt drei an dem in die Jahre gekommenen, wenn auch relativ neuen" Kirchturm in Streitfort/Mercheasa im Repser Ländchen. Sie klingt über die Jahre wie eine Mahnung und zeugt zugleich von der Vergänglichkeit menschlicher Werke und Vorsätze: 'Den Meister kann das Werk nur loben;/Doch aller Segen kommt von Oben'. /Beschütze Vater Kirch und Thurm,/Vor Feuer und im Wettersturm;/Gib, daß wir deinen Willen thun,/So wird dein Segen auf uns ruhn! Erbaut vom Jahre 1848-1858." Wie lange der Turm noch stehen wird, weiß niemand. Der Schriftsteller und Filmemacher Frieder Schuller hatte 1976 eine Art Requiem auf die Kirchenburg in Rohrbach/Rodbav verfasst. Jene Kirche steht noch, zusammengestürzt ist der Kirchturm in Rothbach/Rotbav. Aus diesem Anlass verfasste er ein neues Gedicht. Beide Texte können Sie unten lesen:Weiterlesen