50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2880

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Als die Kindergärtnerin zu mir kam und mich fragte: „Ihr Kind singt so schön. Wollen Sie es nicht im Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde mit ihm versuchen?” erwiderte ich „Aber wir sind orthodox.” Darauf beruhigte sie mich „Das hat doch mit der Sache nichts zu tun.”

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Zum Thema Liebe

Jugendverein ,,Zurzeit: Kultur” präsentierte Zeitschriften

Ausgabe Nr. 2877

Bei der Vorstellung der Zeitschrift (v. l. n. r): Ema Achim (12. Klasse, Johannes-Honterus-Gymnasium Kronstadt), Sophia Neguț (10. Klasse, „Grigore Moisil”-Informatik- Nationalkolleg Kronstadt), Roberta Petenchea (12. Klasse, Technologisches Lyzeum Rosenau), Irina Bica (11. Klasse, „Dr. Ioan Meșotă”-Nationalkolleg Kronstadt) und Petra Binder (Projektkoordinatorin).                                                                      Foto: der Verfasser

Der Kronstädter Jugendverein „Zurzeit: Kultur” präsentierte am Samstag im Rahmen des Großen Sachsentreffens in der Brukenthalschule die letzten zwei Ausgaben der Jugendzeitschrift „Zurzeit: Jugend” vor. Einleitend bedankte sich die Projektkoordinatorin Petra Binder bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Demokratischen Forum der Deutschen aus Kronstadt für die finanzielle Unterstützung. Weiterhin haben vier Schülerinnen aus dem Landkreis Kronstadt Textausschnitte aus den zwei Ausgaben vorgelesen. Weiterlesen

Reise ins ,,Herz der Finsternis“

Zum 100. Todestag von Joseph Conrad (1857-1924)

Ausgabe Nr. 2876

Joseph Conrad (1857-1924).

Der britische Schriftsteller polnischer Herkunft hieß eigentlich Józef Konrad Korzeniowski und wurde in Berditschew geboren (damals unter russischer Besatzung, heute Ukraine, Nähe Kiew). Die Eltern entstammten dem polnischen verarmten Adel, der Vater war ein großer polnischer Patriot, der wegen seiner politischen Aktivitäten 1861 verhaftet und in ein Lager nördlich von Moskau verbannt wurde. Die Mutter verstarb dort 1865, der Vater nach der Entlassung 1869. Mit elf Jahren war Józef Vollwaise, kam in die Obhut eines Onkels, der ihn förderte und dem Wunsch des Knaben nachgab, Seemann zu werden. Der 16jährige beginnt 1874 in Marseille seine Ausbildung und geht vier Jahre später nach England. Erst hier erlernt der knapp 20-Jährige die englische Sprache. Weiterlesen

FunkForum-Seminar in Busiasch

Deutsche Journalistin vermittelte Storytelling für Radio und Social Media

Ausgabe Nr. 2874

Gruppenbild mit Referentin, Organisatoren und Teilnehmenden vor dem Restaurant „La Avion“ (Zum Flugzeug).       Foto: Anca MICLUȚA-HERBEI

Zwölf Jugendliche haben vergangene Woche im Temescher Kurortstädtchen Busiasch die Gestaltung eines Radiobeitrags von der Idee bis zum sendereifen Beitrag kennengelernt. Dies erfolgte innerhalb einer Jugend-Medienwerkstatt unter dem Motto „Storytelling für Radio und Social Media“. Die Veranstaltung hatte das Ziel, die jungen Leute zu befähigen, journalistische Inhalte für deutschsprachige Radioformate, wie die Jugendwelle bei Radio Temeswar oder den Deutsch-Express in Sathmar zu erstellen. Die Teilnehmer kamen aus Arad, Sathmar und aus der Jugendredaktion der Jugendwelle mit Sitz in Temeswar. Der Fokus lag auf praktischen Übungen und der Vermittlung von Theorie, um ein tieferes Verständnis für die Medienproduktion zu erlangen. Weiterlesen

Ein bunter Veranstaltungsfächer

Ausgabe Nr. 2868

Das Programm und das Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen 2024 sind da!

„Heimat ohne Grenzen“ lautet das Motto des Großen Sachsentreffens 2024. Das Programmheft und die Festabzeichen zum Großen Sachsentreffen sind ab sofort auch in Hermannstadt zu erwerben. Das Heft umfasst neben den Veranstaltungen am Festwochenende vom 2. bis 4. August auch das Rahmenprogramm, das vom 26. Juli bis 11. August 2024 rund um Hermannstadt und in ganz Siebenbürgen angeboten wird.Weiterlesen

Eine unglaubliche Geschichte

Ausgabe Nr. 2868

Zu Dagmar Dusils ,,Das Geheimnis der stummen Klänge“

Dagmar Dusil: Das Geheimnis der stummen Klänge, Roman, Pop Verlag Ludwigsburg 2024, 220 Seiten, ISBN 978-3-86356-394-3. 21 Euro/105 Lei. In Hermannstadt in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé erhältlich.

Nach Erzählungen u. a. über Erlebtes in ihrer Jugend („Blick zurück durchs Küchenfenster”) und Geschichten, die sich um Katzendorf drehen, das Dorf im Osten Siebenbürgens, in dem sie 2018 als fünfte „Dorfschreiberin“ gelebt hat, schreibt die in Hermannstadt geborene Autorin Dagmar Dusil nun ihren ersten Roman. Es geht um die achtziger Jahre in Rumänien und um Musik, genauer: Klaviermusik, an der sich eine unglaubliche Geschichte entlangrankt.

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2868

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Das Pfingstfest liegt nicht so weit hinter uns und die Lieder, die zum Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes gesungen werden, klingen noch in uns nach. Alle Pfingstlieder sind geeignet, die singende Gemeinde zu beseelen und zu begeistern.

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Ehrenamtliches Engagement

Ein Konzept mal anders kennenlernen

Ausgabe Nr. 2865

Gruppenbild bei einem der Ausflüge in die Umgebung.
Foto: Cezar PRODAN

„Fit fürs DSD“ unter diesem Motto lernten Schülerinnen und Schüler aus Rumänien im Rahmen einer schüleraktivierenden Maßnahme (SaM), die von der Zentrale für das Auslandsschulwesen (ZfA) geplant und pädagogisch begleitet wurde, in Șumuleu Ciuc während eines viertägigen Ausflugs deutsche und rumänische Beispiele zum Thema „Ehrenamtliches Engagement“ kennen und setzten sich mit den Möglichkeiten des persönlichen Engagements auseinander. Weiterlesen

Antwort eines Apparatschicks

MP Ganț spricht das Problem der späten Bakk-Prüfung an

Ausgabe Nr. 2865

Das evangelische Gymnasium in Mediasch. Foto: Stefan JAMMER

Infolge Anfragen zahlreicher Eltern, deren Kinder an Universitäten in Westeuropa inskribieren wollen und den Einschreibetermin wegen der spät angesetzten Bakkalaureatsprüfung bzw. der Verzögerung bei der Ausstellung der Abschlusszeugnisse verpassen, wendete sich der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț mit einem parlamentarischen Ansuchen an Bildungsministerin Ligia Deca. Weiterlesen

Investition in die nächste Generation

Deutschland fördert Lehrkräfte im deutschsprachigen Schulwesen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2865

Botschafter Dr. Peer Gebauer (links) und Klaus-Harald Sifft bei der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrags.          
Foto: @Deutsche Botschaft Bukarest

Auch in diesem Jahr unterstützt die Bundesrepublik Deutschland über die Deutsche Botschaft in Bukarest das Projekt „Förderung von Lehrkräften im deutschsprachigen Schulwesen Rumäniens“ mit insgesamt 1.133.000 Euro. Mit dieser Förderung soll Deutsch auf muttersprachlichem Niveau an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Rumänien gefördert und der Mangel an qualifizierten Lehrkräften verringert werden. Das Projekt zielt durch regelmäßige Fortbildung von deutschsprachigen Lehrkräften und moderne deutschsprachige Schulbücher darauf ab, Schülerinnen und Schülern in Rumänien auch in Zukunft den Erwerb der deutschen Sprache auf muttersprachlichem Niveau zu ermöglichen. Zudem sollen deutschsprachige junge Menschen motiviert werden, eine Lehrerkarriere anzustreben.Weiterlesen