Moderne Schule fertig eingerichtet

260 Kinder werden im neuen Zentrum für inklusive Bildung lernen können

Ausgabe Nr. 2860

Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean (Bildmitte) im sensorischen Raum, der, wie es seine Namen besagt, in besonderer Weise auf den Bedarf an sensorischer Stimulation und sensorischer Therapie ausgerichtet ist.

260 Kinder mit unterschiedlichen besonderen Bedürfnissen aus Stadt und Kreis Hermannstadt werden ab dem kommenden Schuljahr in dem neuen Schulzentrum für inklusive Bildung Nr. 1 (Centrul Școlar de Educație Incluzivă nr. 1/CSEI 1) lernen können. Der Hermannstädter Kreisrat hat dafür das Gebäude der Allgemeinschule Nr. 22 neben der Psychiatrieklinink komplett sanieren lassen, und mit einem neuen Trakt und einer Sporthalle erweitert. Der Gesamtwert der Investition beläuft sich auf knapp 13,5 Millionen Lei, von denen 9,24 Millionen Lei aus nicht rückzahlbaren Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Operationellen Programms 2014-2020 stammen.Weiterlesen

Ein echtes Kuriosum

Deutsches Lyrikfest zum 300. Geburtstag von Klopstock

Ausgabe Nr. 2860

Schülerinnen und Schüler tanzten in historischen Kostümen eine spätbarocke Allemande.                                                                   Foto: Stefánia BÁLINT

Anlässlich des 300. Klopstock-Jubiläums wurde in Klausenburg am 26. März in der „Apáczai Csere János”-Schule die zweite Auflage des „Lyrikfestes” organisiert. Organisatorinnen waren die Deutschlehrerinnen Lokodi Ildikó und Szabó Viola und die Grafikerin und Kuratorin der Mail Art-Kunstausstellung Zilahi Nono. Weiterlesen

Schauspielernd Lernen geübt

Theaterpädagogische Fortbildung im Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium

Ausgabe Nr. 2859

In der Aula der Brukenthalschule mussten die Gruppen am Sonntag ihre Kritik an der Theatervorstellung an der deutschen Abteilung des TNRS in einem Standbild darstellen.                                                             Foto: Renate KLEIN

„Wir sprechen Deutsch: Theater“. Unter diesem Motto stand die Fortbildung für Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie Überprüferinnen und Überprüfern von Schulbüchern sowie für weitere Interessierte, die vom 22. bis 24. März im Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt stattgefunden hat.Weiterlesen

Bahnbrecher in vielerlei Hinsicht

Ausgabe Nr. 2856

Gedanken zu dem Buch ,,Gelebte Berufung“ / Von Gerhard SERVATIUS-DEPNER


Gelebte Berufung: Pfarrer Gerhard Servatius-Depner stellte am 7. März im Festsaal im Bischfospalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien das Interviewbuch „Gelebte Berufung” im Beisein von Bezirksdechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich, der Autorin Ramona Besoiu und drei ihrer vier Gesprächpartner, Prof. Dr. Gerhard Konnerth, D. Dr. h. c. Altbischof Christoph Klein, und Prof. Dr. Hans Klein, vor (v. l. n. r.). Mehr dazu auf Seite 5. Foto: Beatrice UNGAR

Das Interviewbuch „Gelebte Berufung” wurde am 7. März im Rahmen einer sehr gut besuchten Veranstaltung im Festsaal im Bischofspalais der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien vorgestellt, im Besein der Autorin Ramona Besoiu und drei ihrer vier Gesprächpartner: D. Dr. h. c. Altbischof Christoph Klein, Prof. Dr. Hans Klein und Prof. Dr. Gerhard Konnerth. Der vierte im Bunde, Prof. Dr. Hermann Pitters, ist leider zu Jahresbeginn verstorben. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Schäßburger Bezirksdechant Dr. Hans-Bruno Fröhlich, es folgten Grußworte von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor, Staatssekretär Dr. Ciprian Olinici vom Kultur- und Kultusministerium, Rektor Prof. Dr. habil. Sorin Radu von der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt, Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu und der DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa. Das Buch stellte Pfarrer Gerhard Servatius-Depner, Leiter des Zentrums für Evangelische Theologie Ost (ZETO) vor. Lesen Sie im Folgenden eine leicht gekürzte Fassung der Buchvorstellung:Weiterlesen

Ganz stark und unübersehbar

Ausgabe Nr. 2856

Streiflichter von rumänischen Kulturevents in Wien / Von Ingrid WEISS

RKI-Leiterin Andreea Dinca, Cristina Uruc (Artexim), Maestro Cristian Măcelaru und Botschafter Emil Hurezeanu (v. l. n. r.) bei der Pressekonferenz in Wien. Foto: Heinz WEISS

„Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ – das bekannte von Robert Stolz komponierte Wienerlied muss seit Mitte Februar der unübersehbaren Realität angepasst werden, denn „in Wien blüht wieder die rumänische Kunst“. Und zwar ganz stark und unübersehbar. Der Bogen spannt sich vom Europäischen Filmfestival über das Märzchenkonzert zu Ehren der berühmten Mezzosopranistin Elena Cernei bis zum Konzert der Preisträgerinnen des internationalen Wettbewerbs „George Enescu“ 2022.

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2856

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Mina Koch (1845-1924).

Von insgesamt 378 Melodie- und Textverfassern (darin enthalten auch zahlreiche anonyme Quellen) finden wir in unserem Evangelischen Gesangbuch 14 Textdichterinnen und eine einzige Komponistin, nämlich Wilhelmina (Mina) Amalie Koch (1845-1924).

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Schatzkästlein ab Mai wieder offen

Ausgabe Nr. 2854
Investition in einen Kreativ-Hub: rund 2,5 Millionen Euro in knapp vier Jahren

Museumsdirektor Ciprian Ștefan und Oana Zaharia, Leiterin des Nationalen Kulturerbe-Instituts (INP) im zukünftigen Mehrzweckraum.

Am 7. Mai ist es soweit: Das Schatzkästlein, heute „Haus der Künste” (Casa Artelor), soll als Kreativ-Hub des Astra-Museums wieder eröffnet werden. Vertreter des Museums haben am Freitag, dem 23. Februar, im Beisein der Direktorin des Nationalen Instituts für Kulturerbe (Institutul Național al Patrimoniului) Oana Zaharia das Bildungsprogramm des Hubs und die Fortschritte des Projekts „Casa Artelor – Centrul de Activități și Resurse Regionale” („Haus der Künste – Regionales Zentrum für Aktivitäten und Ressourcen”) vorgestellt.  Weiterlesen

Japans legendäre Samurai

Ausgabe Nr. 2854

 

Im Landkartenkabinett im Brukenthalpalais in Hermannstadt wurde im Beisein SE Katae Takashi (rechts), des japanischen Botschafters in Bukarest, eine Ausstellung mit japanischen Farbdrucken und Samurai-Statuetten am Mittwoch, dem 21. Februar, eröffnet. Damit wurde der Geburtstag des Kaisers Naruhito am 23. Februar – ein Nationalfeiertag in Japan – gewürdigt.

SE Katae Takashi ist seit dem 22. Januar d. J. Botschafter Japans in Bukarest und das war seine erste Reise in Rumänien. Der Geburtstag des japanischen Tennō wird seit fast 150 Jahren als Nationalfeiertag begangen. Zurzeit fällt dieser Tag auf den 23. Februar, den Tag, an dem der amtierende Kaiser Naruhito im Jahr 1960 geboren wurde.

Die Ausstellung „Samurai. Japans Legenden“ stellt die militärische Elite in den Vordergrund, die zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert die japanische Politik, Wirtschaft und Sozialpolitik beherrschte. „Die Anforderungen auf dem Schlachtfeld inspirierten die Samurai dazu, die Tugenden Mut und Treue zu pflegen und sich der Zerbrechlichkeit des Lebens bewusst zu sein“, so die Organisatoren.

Die Drucke für die Ausstellung hat der Rechtsanwalt George Şerban (links) aus seiner Sammlung zur Verfügung gestellt. Seit 2018 wurden durch die Zusammenarbeit mit der japanischen Botschaft in Rumänien, dem Hermannstädter Internationalen Theaterfestival und der Privatsammlung George Șerban 17 Ausstellungen japanischer Drucke in Rumänien organisiert, wobei diese in Hermannstadt die größte davon sein soll, erklärten die Mitarbeiter des Brukenthalmuseums.

Die Besucher der Ausstellung haben die Chance, einen japanischen Farbdruck im Wert von 500 Euro zu gewinnen, wenn sie bis zum 20. April 2024 im Museumsladen ein Ausstellungs-Souvenir im Wert von mindestens 25 Lei kaufen. Näheres unter https://www.brukenthalmuse um.ro/events/detaliu/1626.

Text: Ruxandra STĂNESCU Foto: Cynthia PINTER

 

,,Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es“

Ausgabe Nr. 2854

Zum 125. Geburtstag von Erich Kästner / Von Konrad WELLMANN

Tobias Lehmkuhl: Der doppelte Erich. Kästner im Dritten Reich, Rowohlt Verlag Berlin 2023, 304 Seiten, ISBN 978-3-7371-0150-9, gebundene Ausgabe 24 Euro, E-Book 19,99 Euro.

Viele Leser kennen zumindest ein paar Titel seiner Kinderbuch-Klassiker wie „Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“, doch weitaus weniger sind seine kritischen, satirischen und politischen Texte für Erwachsene bekannt. Zur Würdigung seines 125. Geburtstags und gleichzeitig zum 50jährigen Todesjahr (1974) lohnt es sich, einen Blick auf sein feuilletonistisches, schriftstellerisches und politisches Engagement zu werfen. Weiterlesen

Tanzfreudige hatten viel Spaß

Zweites Blockseminar ,,Sächsische Volkstänze“ im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2853

Anna-Lena Göddert und Astrid Göddert hatten mindestens soviel Spaß an den drei Workshop-Tagen wie die Teilnehmenden. Alle mit grünen Fußballtrainingswesten haben den Männer-Part beim Tanz übernommen.

„Wir haben die Ehre, mit Anna-Lena Göddert und Astrid Göddert, Tanzreferentinnen aus Deutschland, siebenbürgisch-sächsische Volkstänze zu erlernen” hieß es in der Einladung des Zentrums für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache Mediasch (ZfL) zum Blockseminar „Sächsische Volkstänze”, das vom 16. bis 18. Februar im Spiegelsaal des Deutschen Demokratischen Forums in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden hat. Weiterlesen