„Seltsam ähnlich“

Ausgabe Nr. 2578

Jan de Maere und sein „Flandernhof“ in Thalheim

Blick auf das Flandernhof-Anwesen aus der Dachluke eines der vier aus der Maramuresch hierher umgesiedelten alten Holzhäuser. Foto: Beatrice UNGAR

An der Ausfahrt aus Thalheim/Daia Richtung Rothberg/Roșia fällt jedem linkerhand ein Turm auf, gegenüber der orthodoxen Kirche. Der Turm dient dem Belgier Jan de Maere auf seinem „Flandernhof“ benannten Anwesen als Bibliothek. In diesem Jahr feiert der Flandernhof sein 20. Jubiläum.

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Schriftsteller versus Übersetzer

Stefan Sienerth erhält Ehrendoktorwürde der ULBS

Ausgabe Nr. 2576

Stefan Sienerth (Bildmitte) präsentiert die Ehrendoktorurkunde, Beifall zollen Senatspräsident Horațiu Rusu (links) und Rektor Ioan Bondrea (rechts).
Foto: Fred NUSS

Sein langjähriger Freund und Wegbegleiter Peter Motzan nannte ihn schon vor zehn Jahren den „produktivsten siebenbürgisch-deutschen Literaturwissenschaftler der Nachkriegszeit“. In ihrer Laudatio auf Dr. Stefan Sienerth, der zu seinem 70. Geburtstag, den der in Durles geborene Germanist am 28. März gefeiert hat, die Ehrendoktorwürde der Lucian Blaga-Universität (ULBS) erhalten hat, erinnerte Dr. Maria Sass an diese Einschätzung, die Sienerths Lebenswerk auf den Punkt bringt.Weiterlesen

HZ-Sonderpreis für Kreativität (III)

Ausgabe Nr. 2576

Die Neuntklässlern mussten zu diesem Bild eine Vorgeschichte schreiben und eine passende Überschrift finden.

Bei der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache hat die Hermannstädter Zeitung für jede Klasse einen Sonderpreis für Kreativität vergeben. Außer einem Jahresabonnement, einer Jubiläumsmedaille, einem T-Shirt und einem Buch gehört zum Preis, dass die prämierten Aufsätze in der HZ veröffentlicht werden. In der aktuellen Ausgabe lesen Sie den Aufsatz des Schülers Andreas-Erick Lazăr (9. Klasse, Deutsches Goethe-Kolleg Bukarest).Weiterlesen

Eine ungewöhnliche Schule

Kurze Vorstellung der St. Josef-Schule in Karlsburg/Alba Iulia
Ausgabe Nr. 2576

Die St. Josef-Schule in Karlsburg/Alba Iulia.

In Karlsburg/Alba Iulia verbucht eine recht ungewöhnliche Schule einen genauso ungewöhnlichen Zulauf, besonders in den unteren Klassen. Trotz der häufigen negativen Berichte in rumänischen Zeitungen über diese Schule melden immer mehr Eltern ihre Kinder dort an. Sie werden von der Erziehung nach bayerisch-deutscher Art angezogen. Ordnung und Disziplin sind die neuen Trends, mit denen Schulen dieser Art bei Eltern punkten können.

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„Ihr seid die Besten!”

Landesphase der Deutscholympiade in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2573

Die Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache fand vom 3. bis 6. April in Hermannstadt statt. Unser Bild: Die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens überreicht Robert Gyarmati den Preis für das beste Ergebnis eines Schülers aus dem Kreis Hermannstadt.                              
Foto: Fred NUSS

Ein Teilnehmer an der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache, die vom 3. bis 6. April in Hermannstadt stattgefunden hat, hatte auf die Tafel mit „negativen Aspekten“ geschrieben: „zu hohe Ansprüche“. Dies kommentierte die Jurypräsidentin Dr. Sunhild Galter bei der Preisverleihung am Freitag, dem 6. April, wie folgt: „Wir haben keine hohen sondern die höchsten Ansprüche an euch gestellt, ihr seid schließlich die Besten im Land. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler lernen an den Schulen und Abteilungen mit Unterricht in der Sprache der deutschen Minderheit in Rumänien. Rund 600 haben an der Kreisphase der Deutscholympiade teilgenommen. 103 haben sich für die Landesphase qualifiziert.“Weiterlesen

„Defizite ansprechen und diskutieren“

Preisträger des Schreibwettbewerbs des Konsulats und der HZ prämiert

Ausgabe Nr. 2573

Gruppenbild mit den drei Preisträgern – Kilian Wünsch, Ioana-Andreea Paul, Irina Teletin – und den Jurymitgliedern – Schulleiterin Monika Hay, HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar und Konsul Hans Erich Tischler (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

„Eine bessere Zukunft können wir nur schaffen, wenn wir uns vorbehaltlos und offen den Fragen der Zeit stellen und kritisch hinterfragen, warum wir Dinge nicht besser machen können.  Wir müssen Defizite ansprechen und diskutieren, damit wir aus den Erfahrungen lernen und gemeinsam Lösungen erarbeiten können.             

 Ihr Preisträger habt euch den nicht leichten Fragen des Wettbewerbs mit  Bravour gestellt. Die Aufgaben habt ihr alle drei in herausragender Weise gelöst, indem ihr Defizite ansprecht und sie öffentlich in Form von Aufsätzen zur Diskussion stellt. Alle habt ihr durch eine besonders kritische Analyse überzeugt und  dafür gebührt euch Dank und diese Auszeichnung, zu der ich euch von Herzen beglückwünsche.“Weiterlesen

Die Mühen der Ebene

Germanistentagung war Bertolt Brecht gewidmet

Ausgabe Nr. 2573

Gruppenbild mit den Teilnehmenden vor der gastfreundlichen „Casa Speranței” in Kronstadt, wo die Tagung stattgefunden hat.

Die XXI. Tagung der Kronstädter Germanistik war in diesem Jahr dem 120. Geburtstag Bertolt Brechts gewidmet. Das Motto: „Die Mühen der Berge liegen hinter uns, vor uns liegen die Mühen der Ebene.“ sollte eine unbeabsichtigte Konnotation bekommen, denn am 22. März abends begann es pünktlich zum Tagungsbeginn zu schneien und hörte bis nächsten Abend nicht mehr auf. Dadurch konnten die Gäste zwar am Samstag, den 24. März  ohne Mühen die Heimreise antreten, diejenigen jedoch, die erst Freitag Morgen anreisen sollten, schafften das nur mit erheblicher Verspätung oder gar nicht.Weiterlesen

„Quo vadis deutsche Schulen?”

Babeş-Bolyai-Universität: Treffen für Schulleiter in Klausenburg organisiert
Ausgabe Nr. 2572

Die Teilnehmer und Organisatoren freuten sich über ein gelungenes Treffen, auch der Schneefall ließ gegen Mittag nach.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

„Wohin mit dem Lehramt in deutscher Sprache in Rumänien?“ Das war die zentrale Frage des Treffens, das am vergangenen Freitag vom Departement für Pädagogik und Didaktik in Deutscher Sprache der Babeş-Bolyai-Universität gestellt wurde. Eingeladen wurden hauptsächlich Leiter der Schulen und Kindergärten aus Rumänien, die eine deutsche Abteilung haben. Auch wenn der Winter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung zog – das halbe Land war wegen heftigen Schneefällen und Sturm gelähmt – diejenigen, die es schafften, dabei zu sein, waren sehr zufrieden, denn hier konnten sie erstmals über ihre Sorgen sprechen. „Wir sind da, weil uns allen die Zukunft der Kindergärten und der Schulen in deutscher Sprache am Herzen liegt“, erklärte Dr. Mirona Stănescu, die Direktorin des Departements, „und wir hoffen, dass wir am Ende dieses Treffens auch gemeinsame Lösungen finden.“Weiterlesen

Dracula traf Alten Fritz

Ausgabe Nr.2568
In Wittstock an der Dosse und in der Botschaft Rumäniens wurden sie gesichtet: Vlad Țepes, das historische Vorbild für Dracula, den Fürsten der Finsternis, und Friedrich der Große. Schuld daran waren Schülerinnen und Schüler der Dr.-Wilhelm-Polthier-Oberschule Wittstock und des Deutschen Lyzeums Mühlbach.Weiterlesen

Brukenthalschule hat die Nase vorn

Bürgermeisteramt prämierte Preisträger der Schülerwettbewerbe 2017

Ausgabe Nr. 2560

Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) überreicht eine Geldprämie an die Zehntklässlerin Emilia Scutea, die bei der Landesphase im Fach Deutsch als Fremdsprache einen zweiten Platz belegt hatte.
Foto: Presseamt der Stadt Hermannstadt

Geldpreise von insgesamt 88.000 Lei gab es im Rahmen einer Feierstunde im Beisein von Bürgermeisterin Astrid Fodor am vorletzten Schultag des vergangenen Jahres für insgesamt 391 Schülerinnen und Schüler aus Hermannstadt, die bei der Landesphase bzw. der Kreisphase der Schülerwettbewerbe Preise bzw. Belobigungen erhalten haben. Bürgermeisterin Fodor beglückwünschte alle Schüler, die neugierig und gewissenhaft seien und den Mut hätten, sich der Herausforderung eines Schülerwettbewerbs zu stellen. Mit einem dritten Preis bei der internationalen Phase, zwei ersten, einem zweiten, drei dritten Preisen und vier Belobigungen bei der Landesphase haben die Brukenthalschüler die Nase vorn.Weiterlesen