,,Ein symbolischer Kindergarten“

Neue Bildungseinrichtung in Mühlbach als privat-öffentliches Projekt eröffnet

Ausgabe Nr. 2927

Die sächsische Tanzgruppe der Jugendlichen aus Mühlbach begeisterte mit einer Sternpolka die Anwesenden. Foto: Werner FINK

Zur Eröffnung des neuen deutschen Kindergartens „Blauer Stern“ hatten am Montag, dem 1. September, Star Transmission & Star Assembly, das Mühlbacher Bürgermeisteramt und die Deutsche Schule nach Mühlbach eingeladen, im Beisein von Vertretern der lokalen, regionalen und landesweiten Behörden. Weiterlesen

Neuer deutscher Kindergarten in Mühlbach

Ausgabe Nr. 2926

„Blauer Stern“ heißt der neue Kindergarten mit deutscher Unterrichtssprache in Mühlbach zu dessen Eröffnung am Montag, dem 1. September, Star Transmission & Star Assembly, das Mühlbacher Bürgermeisteramt und das Deutsche Lyzeum in Mühlbach im Beisein von Vertretern der lokalen, regionalen und landesweiten Behörden einluden. Es geht um eine ultramoderne Bildungseinrichtung, die nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards entworfen und realisiert wurde. Das Mühlbacher Bürgermeisteramt stellte das Grundstück zur Verfügung und kümmerte sich um die nötige Infrastruktur, die Mercedes-Tochtergesellschaft Star Assembly stellte die Finanzierung der Investition (3 Millionen Euro) zur Verfügung und der Elternverein des Deutschen Lyzeums Mühlbach betreute die Ausführung. Mehr zu der neuen Einrichtung in unserer nächsten Ausgabe. Unser Foto: Vizekonsul Sven Kunert verlas in Vertretung der designierten Konsulin, Wiebke Oeser, ein Grußwort, die Schuldirektorin Verona Maria Onofrei übersetzte es.                                                                  Foto: Werner FINK

Immer wieder Siebenbürgen

30. studentische Sommer-Schule der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Breisgau

Ausgabe Nr. 2924

Teilnehmer der studentischen Sommer-Schule bei einer Stadtführung durch Hermannstadt.                                                           Foto: Immo N. FIEBRIG

Zwei voll besetzte Kleinbusse mit Studenten aus Freiburg und dem Ziel Hermannstadt starteten am 27. Juli 2025, Sonntagnachmittag. Für die meisten Reisenden war dies die erste Fahrt nach Rumänien. Nicht so für einen der Fahrer, Prof. em. Dr. Dr. h.c. Albert Reif, Vegetationskundler des Forstwissenschaftlichen Instituts. Albert Reif begann bereits vor 30 Jahren, nach der politischen Öffnung Rumäniens, studentische Exkursionen durch Siebenbürgen zu führen.Weiterlesen

Mehr als nur ein Bildungsprogramm

Streiflichter von der Sommerakademie ,,Siebenbürgen“ 2025

Ausgabe Nr. 2923

Gruppenbild der Teilnehmenden mit Prof. Dr. Maria Sass vor dem Gebäude der Fakultät für Sprachwissenschaften und Schauspielkunst.                                                  
Foto: privat

Wenn der Sommer ruft, folgen wir und manchmal bringt uns der Weg an einen Ort, der sich nach Vergangenheit anfühlt und dennoch voller Leben pulsiert: Hermannstadt, oder Sibiu, wie die Rumänen sagen, wo die Sommerakademie Siebenbürgen 2025 stattgefunden hat. Eine Stadt, die ihre Geschichten zwischen barocken Fassaden, gepflasterten Gassen und leisen Innenhöfen versteckt. Genau dort begann für uns eine Reise, die mehr war als nur ein Bildungsprogramm – sie war Begegnung, Erfahrung und ein stilles Versprechen, dass Sprache, Kultur und Neugier Brücken schlagen können.Weiterlesen

Nach den Regeln des ESC

,,Sing das DSD“ ging in die zweite Runde

Ausgabe Nr. 2923

Die Fachberaterin aus China, ein Jurymitglied (auf dem Bildschirm) ist gerade zugeschaltet, um ihre Bewertung mitzuteilen.                       Foto: privat

Der internationale Wettbewerb „Sing das DSD“, entstanden im Juni 2023 auf die Aufforderung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) hin, einen Beitrag für das 50-jährige Bestehen des Deutschen Sprachdiploms (DSD) zu leisten, ging im Schuljahr 2024/25 in die zweite Runde. Die teilnehmenden Länder waren Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, China, Estland, Kroatien, Polen Rumänien, Serbien und die Slowakei. Weiterlesen

Europa Nostra-Preis für Kreativ-Hub des ASTRA-Museums

Ausgabe Nr. 2916

Das Zentrum für regionale Aktivitäten und Ressourcen des ASTRA-Museums in Hermannstadt am Kleinen Ring/Piața Mică wurde mit dem renommierten Europa-Nostra-Preis 2025 in der Kategorie „Bildung, Ausbildung und Qualifizierung“ ausgezeichnet. Das Museum hat in den letzten Monaten das Schatzkästlein, die früheren mittelalterlichen Fleischerlauben in Hermannstadt in ein lebendiges Zentrum für Handwerksausbildung, Zertifizierung und Kultur verwandelt – ein Vorbild für die Anerkennung traditioneller Berufe und die Stärkung der Gemeinschaft. Die offizielle Preisverleihung findet am 13. Oktober im Rahmen des Europäischen Kulturerbe-Gipfels in Brüssel statt. Das Zentrum wurde in Zusammenarbeit mit den Museene i Sør-Trøndelag (Trondheim/Norwegen) und Future Capital (Rumänien) entwickelt und im Rahmen des Programms RO-CULTURA durch einen Zuschuss aus EEA Grants sowie mit Unterstützung des Hermannstädter Kreisrates finanziert. Unser Bild: Workshop für traditonelle Holzverarbeitung auf dem Kleinen Ring.                  

Foto: muzeulastra.ro

Klavierrezital im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2915

Lange Zeit habe es kein Abschlussrezital einer Abgängerin der Hermannstädter Kunstschule gegeben, nun habe sich Delia Florina Marin (rechts) entschlossen, ein öffentliches Klavierrezital vorzubereiten und anzubieten, alles wie es im Buche steht, sagte mit unverhohlenem Stolz ihre Klavierlehrerin Emese Kálmán dem zahlreichen Publikum im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt am Dienstag der Vorwoche. Bisher hatten die Abiturienten jeweils gemeinsame Konzerte angeboten. Delia Florina Marin, die schon zweimal mit dem sinfonischen Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie aufgetreten ist und zu den Preisträgern des Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestivals gehört, stellte sich dieser Herausforderung und erntete begeisterten Applaus. Als Zugabe spielten Schülerin und Lehrerin gemeinsam „Primavera” von Cécile Chaminade.     Text und Foto: Foto: Beatrice UNGAR

„Den Verfall verhindern”

Ausgabe Nr. 2914

EU-Gelder: 35 Mio. Euro für Kirchen und Kirchenburgen

Pressekonferenz im Teutsch-Haus (v. l. n. r.): Pressesprecher Hans Königes, Hauptanwalt Friedrich Gunesch, Bischof Reinhart Guib und Stiftungsdirektor Cristian Cismaru. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Bischof Reinhard Guib, Hauptanwalt Friedrich Gunesch und Cristian Cismaru, Direktor der Stiftung Kirchenburgen stellten in einer Pressekonferenz im Teutsch-Haus die Strategie der Evangelischen Kirche in Rumänien A. B. (EKR) bezüglich der Situation der Kirchenburgen vor.

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Demokratie lebt vom Dialog

Ausgabe Nr. 2914

Zweite Auflage des Demokratie-Gesprächs an der Lenauschule in Temeswar

Bei dem Demokratie-Gespräch mit Konsulin Regina Lochner und ifa-Kulturmanager Philipp Klein. Foto: privat

Demokratie braucht Räume, in denen junge Menschen ihre Fragen, Gedanken und Ideen einbringen können. Solch einen Raum bot die zweite Auflage des Demokratie-Gesprächs an der Lenauschule in Temeswar, organisiert vom Medienverein FunkForum und dem Deutschen Konsulat Temeswar in Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Zwölf Schülerinnen und Schüler diskutierten in drei Runden engagiert mit Konsulin Regina Lochner über politische Themen, die sie persönlich bewegen und umtreiben.

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Nestor der Schulgeschichte der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2914

Festvortrag zur Erinnerung des 100. Geburtstags von Walter König in Hermannstadt

Dr. Ulrich Wien bei seinem Festvortrag. Foto: Beatrice UNGAR

Anlässlich der vom 29.-31. Mai abgehaltenen internationalen Konferenz des AKSL-Hermannstadt zur Bildungsgeschichte in Zentraleuropa während der Zwischenkriegszeit, deren Problematik nicht zuletzt von Walter König zum Forschungsgegenstand erhoben worden war, konnte – gewissermaßen als Reverenz gegenüber dem 2015 verstorbenen Nestor der Schul- und Bildungsgeschichte der Siebenbürger Sachsen – diese Tagung in Kooperation von AKSL, Siebenbürgenforum, RPTU Kaiserslautern-Landau und IKGS mithilfe der Förderung des Schroubek-Fonds (München) und des Amtes der Kärntner Landesregierung ausgerichtet werden. Neben dem Bildungshistoriker Prof. Dr. Angelo Van Gorp hatte Prof. Dr. Ulrich Andreas Wien (beide Landau) die Vorbereitung und Leitung übernommen. Letzterer hielt am Freitag, dem 30. Mai, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums eine würdigende Ansprache, die durch eine kleine, von Friedrich Philippi besorgte Ausstellung mit Quellentexten (Gesetze und Übersetzungen) sowie Schulbüchern ergänzt war. Lesen Sie im Folgenden eine gekürzte Fassung der Würdigung:

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