Europa Nostra-Preis für Kreativ-Hub des ASTRA-Museums

Ausgabe Nr. 2916

Das Zentrum für regionale Aktivitäten und Ressourcen des ASTRA-Museums in Hermannstadt am Kleinen Ring/Piața Mică wurde mit dem renommierten Europa-Nostra-Preis 2025 in der Kategorie „Bildung, Ausbildung und Qualifizierung“ ausgezeichnet. Das Museum hat in den letzten Monaten das Schatzkästlein, die früheren mittelalterlichen Fleischerlauben in Hermannstadt in ein lebendiges Zentrum für Handwerksausbildung, Zertifizierung und Kultur verwandelt – ein Vorbild für die Anerkennung traditioneller Berufe und die Stärkung der Gemeinschaft. Die offizielle Preisverleihung findet am 13. Oktober im Rahmen des Europäischen Kulturerbe-Gipfels in Brüssel statt. Das Zentrum wurde in Zusammenarbeit mit den Museene i Sør-Trøndelag (Trondheim/Norwegen) und Future Capital (Rumänien) entwickelt und im Rahmen des Programms RO-CULTURA durch einen Zuschuss aus EEA Grants sowie mit Unterstützung des Hermannstädter Kreisrates finanziert. Unser Bild: Workshop für traditonelle Holzverarbeitung auf dem Kleinen Ring.                  

Foto: muzeulastra.ro

Klavierrezital im Spiegelsaal

Ausgabe Nr. 2915

Lange Zeit habe es kein Abschlussrezital einer Abgängerin der Hermannstädter Kunstschule gegeben, nun habe sich Delia Florina Marin (rechts) entschlossen, ein öffentliches Klavierrezital vorzubereiten und anzubieten, alles wie es im Buche steht, sagte mit unverhohlenem Stolz ihre Klavierlehrerin Emese Kálmán dem zahlreichen Publikum im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt am Dienstag der Vorwoche. Bisher hatten die Abiturienten jeweils gemeinsame Konzerte angeboten. Delia Florina Marin, die schon zweimal mit dem sinfonischen Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie aufgetreten ist und zu den Preisträgern des Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestivals gehört, stellte sich dieser Herausforderung und erntete begeisterten Applaus. Als Zugabe spielten Schülerin und Lehrerin gemeinsam „Primavera” von Cécile Chaminade.     Text und Foto: Foto: Beatrice UNGAR

„Den Verfall verhindern”

Ausgabe Nr. 2914

EU-Gelder: 35 Mio. Euro für Kirchen und Kirchenburgen

Pressekonferenz im Teutsch-Haus (v. l. n. r.): Pressesprecher Hans Königes, Hauptanwalt Friedrich Gunesch, Bischof Reinhart Guib und Stiftungsdirektor Cristian Cismaru. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Bischof Reinhard Guib, Hauptanwalt Friedrich Gunesch und Cristian Cismaru, Direktor der Stiftung Kirchenburgen stellten in einer Pressekonferenz im Teutsch-Haus die Strategie der Evangelischen Kirche in Rumänien A. B. (EKR) bezüglich der Situation der Kirchenburgen vor.

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Demokratie lebt vom Dialog

Ausgabe Nr. 2914

Zweite Auflage des Demokratie-Gesprächs an der Lenauschule in Temeswar

Bei dem Demokratie-Gespräch mit Konsulin Regina Lochner und ifa-Kulturmanager Philipp Klein. Foto: privat

Demokratie braucht Räume, in denen junge Menschen ihre Fragen, Gedanken und Ideen einbringen können. Solch einen Raum bot die zweite Auflage des Demokratie-Gesprächs an der Lenauschule in Temeswar, organisiert vom Medienverein FunkForum und dem Deutschen Konsulat Temeswar in Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Zwölf Schülerinnen und Schüler diskutierten in drei Runden engagiert mit Konsulin Regina Lochner über politische Themen, die sie persönlich bewegen und umtreiben.

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Nestor der Schulgeschichte der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2914

Festvortrag zur Erinnerung des 100. Geburtstags von Walter König in Hermannstadt

Dr. Ulrich Wien bei seinem Festvortrag. Foto: Beatrice UNGAR

Anlässlich der vom 29.-31. Mai abgehaltenen internationalen Konferenz des AKSL-Hermannstadt zur Bildungsgeschichte in Zentraleuropa während der Zwischenkriegszeit, deren Problematik nicht zuletzt von Walter König zum Forschungsgegenstand erhoben worden war, konnte – gewissermaßen als Reverenz gegenüber dem 2015 verstorbenen Nestor der Schul- und Bildungsgeschichte der Siebenbürger Sachsen – diese Tagung in Kooperation von AKSL, Siebenbürgenforum, RPTU Kaiserslautern-Landau und IKGS mithilfe der Förderung des Schroubek-Fonds (München) und des Amtes der Kärntner Landesregierung ausgerichtet werden. Neben dem Bildungshistoriker Prof. Dr. Angelo Van Gorp hatte Prof. Dr. Ulrich Andreas Wien (beide Landau) die Vorbereitung und Leitung übernommen. Letzterer hielt am Freitag, dem 30. Mai, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums eine würdigende Ansprache, die durch eine kleine, von Friedrich Philippi besorgte Ausstellung mit Quellentexten (Gesetze und Übersetzungen) sowie Schulbüchern ergänzt war. Lesen Sie im Folgenden eine gekürzte Fassung der Würdigung:

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Kabinettausstellung

Ausgabe Nr. 2913

Unter dem Titel „’Da geht ein Wandern mir durch Hirn und Sinn.‘ Walther Teutsch // William Shakespeare. Sonette in Bildern’” verbindet die am 29. Mai d. J. eröffnete Kabinettausstellung, die bis zum 14. September d. J. im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zu besichtigen ist, selten gezeigte, kraftvoll expressive Holzschnitte des siebenbürgischen Künstlers Walther Teutsch mit einem Stück Weltliteratur, den berühmten Sonetten William Shakespeares. Der aus Kronstadt/Braşov stammende Maler und Grafiker Walther Teutsch (1883-1964) hat 1922 einen Holzschnittzyklus zu William Shakespeares Sonetten in Leipzig sowohl als Grafikmappe als auch in Buchform zusammen mit den Gedichten des großen englischen Dramatikers in der Übersetzung Eduard Saengers herausgegeben. „Die Sonette sind geladen von dunkler Ahnung um diese Zeitenwende und von heraufdämmernder Tragik umwittert“, schrieb der Journalist Bruno Erich Werner 1922 im Vorwort der Buchausgabe. Unsere Reproduktion: Walther Teutsch: Illustration zu Shakespeares Sonett XXVII, 1922, Holzschnitt, Siebenbürgisches Museum Foto: Siebenbürgisches Museum (M. Lörz); © Walther Teutsch, VG Bild-Kunst Bonn 2025

 

Heimat und Fremde zugleich

Ausgabe Nr. 2913

Ein Hermannstadt gewidmeter Poesieabend

Cristina Blaga-Tomuș und Roger Pârvu. Fotos: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel „Hermanniade/Hermaniada” boten Cristina Blaga-Tomuș und Roger Pârvu in der Bibliothek des Hermannstädter Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften am 15. Mai im Rahmen eines von Andreea Dumitru-Iacob moderierten Poesieabends einen abwechlungsreichen Einblick in die Hermannstadt gewidmete oder von Hermannstadt inspirierte Literatur. Weiterlesen

Mehrleistung wird anerkannt

Deutschland fördert Lehrkräfte im deutschsprachigen Schulwesen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2910

Botschafter Dr. Peer Gebauer (links) und Klaus-Harald Sifft bei der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrags.          
Foto: @Deutsche Botschaft Bukarest

Mit dieser Förderung soll Deutsch auf muttersprachlichem Niveau an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Rumänien gefördert und der Mangel an qualifizierten Lehrkräften verringert werden. Das Projekt zielt durch regelmäßige Fortbildung von deutschsprachigen Lehrkräften und moderne deutschsprachige Schulbücher darauf ab, Schülerinnen und Schülern in Rumänien auch in Zukunft den Erwerb der deutschen Sprache auf muttersprachlichem Niveau zu ermöglichen. Zudem sollen deutschsprachige junge Menschen motiviert werden, eine Lehrerkarriere anzustreben.Weiterlesen

Rainer Maria Rilkes ,,Gesang” auf Weltreise

Streiflichter von einem Fest für Lyrik und Kunst in Klausenburg

Ausgabe Nr. 2910

Gruppenbild der an dem Projekt beteiligten Lehrerinnen und Lehrer von der Apáczai-Csere-János-Schule.

Poesie wurde (auch) in diesem Frühling besonders großgeschrieben: Der 21. März ist traditionell der Welttag der Poesie, der 11. April der Tag der Ungarischen Dichtung – und im März erschien zudem das Buch „Viva la poesia!” von Papst Franziskus, eine Anthologie von Texten über Literatur und Dichtung. Kurz vor seinem Tod würdigte er darin die Kraft der Poesie: „Die Poesie hilft uns allen, Mensch zu sein – und wir brauchen sie heute so sehr.“ Diese poetische Stimmung war deutlich spürbar in der Kunstgalerie der Apáczai-Csere-János-Schule in Klausenburg, als dort am 16. April das internationale Posterfest zum österreichischen Jubiläumsdichter Rainer Maria Rilke als Höhepunkt der Veranstaltungsreihe Lyrikfest eröffnet wurde.Weiterlesen

Schule Nr. 13 komplett saniert

Ausgabe Nr. 2909

Der alte Trakt der Schule Nr. 13, Baujahr 1934, in der Langgase wurde komplett energieeffizient (neue Anschlüsse und Rohre usw.) modernisiert und mit IT-Geräten und neuen Möbeln ausgestattet. Die Räumlichkeiten sind seit dem 31. März d. J. wieder in Nutzung. 2016 war ein neuer Trakt angebaut worden. Besonders erwähnenswert ist die analoge Uhr (siehe Bild links oben), die seit 40 Jahren außer Betrieb war und nun ersetzt wurde und funktioniert.                                        Fotos: Presseamt der Stadt/Beatrice UNGAR

Gedichte im Fokus

Beispielhaftes Bildungsprojekt aus Sathmar

Ausgabe Nr. 2894

Gruppenbild der Hauptakteure der CD-Vorstellung.
Foto: Alexander SCHWARZ

Ich habe schon 100 Gedichte geschrieben, sagte eine Zehntklässlerin bei der Vorstellung der CDs mit Gedichten am Sonntag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Bei dem Bildungsprojekt, in dessen Rahmen die beiden CDs entstanden sind, ging es aber zunächst darum, den Jugendlichen Gedichte mit Hilfe einer Dichterin näherzubringen.Weiterlesen

Rotary-Exzellenzpreise 2024

Ausgabe Nr. 2893

Der Rotary Club Hermannstadt hat vor kurzem die Exzellenzpreise für Lyzeaner in feierlichem Rahmen im Thaliasaal vergeben. Unser Bild (v. l. n. r.):   Andrei Marius-Țiplic (3. Platz, „Tiberiu Sanislau”-Preis für exakte Wissenschaften), Victor Calborean (2. Platz, „Tiberiu Sanislau”-Preis), Ioan-Daniel Bischin (1. Platz, „Tiberiu Sanislau”-Preis), Daria-Ioana Mitea (Nicolae Petria-Stipendium), der amtierende Rotary Club-Präsident Radu-Ilie Suciu, Sebastian Comșa (Techniker der Zukunft), Paul-Ioan Țiplic (3. Platz „Tiberiu Sanislau”-Preis), Darius-Andrei Luca („Paul Philippi”-Preis für Geschichte).                           Foto: Rotary Club Sibiu