Lernen für das Leben

Ausgabe Nr. 2467
 

Bald Finnische Schule in Hermannstadt

 

 

Im September eröffnet eine besondere private Schule in Hermannstadt. Die „Finnische Schule“ wird ihren Sitz in der Waisengasse/Pedagogilor, im Gebäude der „Carol I“-Baufachschule, haben. Über die Ziele der Schule und das finnische Schulsystem sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit der Geschäftsführerin der Finnischen Schule in Hermannstadt, Elena Lotrean.

  Was ist die Finnische Schule?

Die Finnische Schule ist eine gewöhnliche Schule, die aber eine unterschiedliche Herangehensweise an die Lern-Kontexte bietet als die rumänische Schule. Mit anderen Worten, die Finnische Schule stellt den Schüler in den Vordergrund des Lernprozesses und nicht das Schulbuch oder etwa den Lehrer. Die Kinder sollen für das Leben lernen und nicht für Kontrollarbeiten. Die Lernziele unterscheiden sich kaum von jenen, die im rumänischen Lehrplan stehen. Bloß die Umsetzung ist anders. Weiterlesen

Antike zum Anfassen

Ausgabe Nr. 2466
 

Die Zeit der Antike in Ägypten regelrecht hautnah erleben können Kinder zwischen 6 und 14 Jahren bis zum 10. April d. J. in Räumlichkeiten im Keller und im ersten Stock des Franz Binder-Völkerkundemuseums am Kleinen Ring Nr. 11 in Hermannstadt. Bis auf die 2.000 Jahre alte Mumie aus den Beständen des Museums handelt es sich bei allen Exponaten um Nachbildungen, auf die man sich setzen kann, die man anfassen und erkunden darf. Im Keller können sich die Kinder im Hieroglyphen      Schreiben, Mumien Präparieren und Amulette Herstellen üben und auch schon mal in einem Sarkophag Probe liegen". Unser Bild: Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Sphinx.                      

Foto: Fred NUSS

Vom Zungenspitzen- zum Reibe-R

Ausgabe Nr. 2465
 

Ergebnisse eines Sprechübungskurses an dem RST

 

 

„Tim uns seine Schüler“ hieß die Veranstaltung, die im Erasmus-Büchercafé am Mittwoch der Vorwoche (20. Januar), stattgefunden hat. Eine „szenische Lesung“ war angekündigt worden, die von den Schauspielerinnen und Schauspielern der deutschen Abteilung des Radu Stanca Theaters Hermannstadt im Sprechunterricht mit Tim Schüler vorbereitet wurden.Weiterlesen

Bedrückendes Fazit für das Hochschulwesen

Ausgabe Nr. 2462
 

Befragung zur Korruption an Hochschulen in den EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht

 

Der 9. Dezember war der Welttag gegen Korruption. Ein geeigneter Zeitpunkt also, einen Blick auf dieses Thema zu richten und zu prüfen, welche Schäden Korruption verursacht und wie diese vermieden werden können. In Rumänien verdeutlichen die Reaktionen auf das Unglück im Club Colectiv auch die enorme gesellschaftliche Relevanz, die große Hoffnung, die in den Kampf gegen Korruption gelegt wird. Der kontroverse Slogan „Korruption tötet!“ bringt diesen Sachverhalt zugespitzt auf den Punkt.Weiterlesen

Brukenthalschüler nach Berlin

Ausgabe Nr. 2460
 

Einladung von Bundesminister Frank-Walter Steinmeier

 

Die Brukenthalschule in Hermannstadt erhielt vom Deutschen Bundesminister des Auswärtigen Frank-Walter Steinmeier eine Einladung, vom 13. zum 15. April 2016 in Berlin am Forum für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik Welt-Klasse! Schule. Bildung. Zukunft.” teilzunehmen.Weiterlesen

„Me sîm rom – Ich bin Roma”

Ausgabe Nr. 2459
 

Filme über die Roma sollen an Schulen in Rumänien verteilt werden

 

Die sozial-kulturelle Stiftung der Roma „Ion Cioabă” hat vergangene Woche in der Hermannstädter Präfektur den erfolgreichen Abschluss des Projektes „Me sîm rom” (Ich bin Roma) gefeiert. Im Rahmen des Projektes sollen in den Schulen in Rumänien drei Filme über das Leben und die Bräuche der Roma verteilt werden. Luminiţa Cioabă, die Vorsitzende der Stiftung, hat erklärt, dass dieses Projekt zwar in einer kurzen Zeitspanne durchgeführt worden sei – Anfang November wurde es vorgestellt -, allerdings langfristig Ergebnisse erzielen werde.Weiterlesen

Es geht auch ohne Dracula…

Ausgabe Nr. 2457
 

Evangelische Kirche A. B. in Rumänien veranstaltete Seminar für Reiseleiter

 

Ein Seminar für Reiseleiter veranstaltete die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien am ersten Novemberwochenende im Elimheim in Michelsberg im Rahmen des Tourismusprojektes „Entdecke die Seele Siebenbürgens".

 33 Reiseleiter aus Hermannstadt, Schäßburg, Kronstadt und Temeswar konnten bei dieser Gelegenheit mehr erfahren über die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien und über die Traditionen der Siebenbürger Sachsen. Weiterlesen

„Wir stehen gar nicht schlecht da!“

Ausgabe Nr. 2457
 

Gespräch mit der stellvertretenden Generalschulinspektorin Christine Manta-Klemens

 

 

Christine Manta-Klemens hat Deutsch-Englisch studiert und ist seit dem Jahr 2000 als Vertreterin der deutschen Minderheit Stellvertretende Generalinspektorin im Schulinspektorat des Kreises Hermannstadt. Zwischen den Jahren 2005-2009 war Frau Manta-Klemens Generalschulinspektorin.

Christine Manta-Klemens hat in den letzten 25 Jahren hauptsächlich Deutsch als Muttersprache am Pädagogischen Lyzeum (Colegiul Naţional Pedagogic „Andrei Şaguna”) unterrichtet.

Frau Manta-Klemens antwortete auf Fragen der Lehrer: Tatiana Medeşan (Mediasch), Ana Maria Mihaly (Reps), Ana-Maria Minea, Gerhard Misachevici und Claudia Muntean (Hermannstadt), Claudia Miriţescu (Kronstadt), Ágnes Mirk (Ungarn) und Adina Modoi (Agnetheln), koordiniert von Monica Nartea (Hermannstadt).Weiterlesen

Spielen macht Lehren einfacher

Ausgabe Nr. 2455
 

Gespräch mit Sylvia Rotter, Gründerin und Intendantin des Wiener Kindertheaters

 

Die Schauspielerin Sylvia Rotter, Intendantin des 1994 gegründeten Wiener Kindertheaters, ist seit 2006 mit grenzüberschreitenden Theaterprojekten und Inszenierungen in Rumänien präsent, wo sie sich dafür einsetzt, Theater als Wahlfach an den Schulen zu etablieren. Hierzulande heißt der Verein „Teatrul Vienez de Copii" und dieser hat  am 17. Oktober erstmals in Hermannstadt eine Bildungskonferenz zum Thema Theaterpädagogik veranstaltet. Bei dieser Gelegenheit sprach HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r mit Sylvia Rotter.Weiterlesen