„Einmal Lehrerin, immer Lehrerin…“

Ausgabe Nr. 2470
 

Gespräch mit der HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar

 

Der 25. von der Schulkommission des Siebenbürgenforums veranstaltete Siebenbürgische Lehrertag, der am 24. und 25. Oktober 2015 in Hermannstadt stattgefunden hat, stand unter dem Motto „Wir sprechen Deutsch!". Den Lehrerinnen und Lehrern standen für Interviews 16 Vertreter von deutschsprachigen Einrichtungen in Hermannstadt Rede und Antwort. Einige der dabei geführten Gespräche stellten die Veranstalter auch der Hermannstädter Zeitung zur Verfügung und die Redaktion hat beschlossen, sie in loser Folge nach und nach abzudrucken. Als letztes lesen Sie im Folgenden das Gespräch mit Beatrice Ungar, seit 2005 Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung, das Susanne Gramke (Neumarkt), Miklós Tencz (Ungarn), Ramona Hacman (Zeiden), Liliana Hadăr und Mihaela Hadăr (Hermannstadt), Gabriela Hălmaciu (Mediasch), koordiniert von Monika Hay (Hermannstadt), geführt haben.

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Stollentruhen und MuseumsCard

Ausgabe Nr. 2469
 

Interessanter Vortrag über Henndorfer Stollentruhen

 

Auf eine Reise durch die spannende Welt der Stollentruhen führte Heidrun König, die Leiterin des Landeskirchlichen Museums (LKM) Hermannstadt, am Montag, dem 22. Februar, im Terrassensaal des Friedrich TeutschKultur- und Begegnungszentrums. In gleicher Runde fand das Treffen der Freunde des Museums statt, in dessen Rahmen die MuseumsCard ausgeteilt wurde, die den freien Besuch des Museums für das neue Jahr ermöglicht.Weiterlesen

„Ohne Deutsch keine Zukunft“

Ausgabe Nr. 2468
 

Die Südtirolerin Alessandra Rondelli gibt Sprachunterricht in Hermannstadt

 

Seit etwa drei Jahren lebt Alessandra Rondelli in Hermannstadt und ist Sprachlehrerin für Deutsch und Italienisch. Anfangs arbeitete sie in einer Sprachschule und ist mittlerweile selbstständig geworden. Sie unterrichtet derzeit meist Deutsch in Kindergärten, in Firmen oder organisiert selbstständig Sprachkurse für kleinere Gruppen. Als nächsten Schritt hat sie vor, einen zentral gelegenen, für Kurse geeigneten Raum zu mieten.Weiterlesen

„Nur in der Zielsprache kommunizieren“

Ausgabe Nr. 2468
 

Gespräch mit Dr. Liana-Regina Junesch von der Lucian Blaga-Universität

 

Dr. Liana-Regina Junesch absolvierte das Pädagogische Lyzeum in Hermannstadt und unterrichtete 8 Jahre lang an der Schule Nr. 16 in Hermannstadt (heute Şcoala Gimnazială „I. L. Caragiale”). Obwohl sie Freude an der Arbeit mit den Grundschulkindern hatte, studierte sie Germanistik und betreut seit mehreren Jahren deutschsprachige StudentInnen als Leiterin des Studiengangs deutschsprachige Grundschul- und Vorschulpädagogik an der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt. Sie ist bestrebt, ihr Wissen und die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten an die StudentInnen weiterzugeben. Auch heute noch wendet sie die bewährte Methode „One person – one language“ an, so dass die Lernenden „gezwungen“ sind, sie auf Deutsch anzusprechen. Ihre Arbeit insgesamt, spielt für den Unterricht in deutscher Sprache in unserem Land eine wesentliche Rolle.

Mit Frau Junesch sprachen Agnes Amrein-Pesti (Ungarn), Bădilă Rusalina und Nana Bâtiu (Hermannstadt), Bela Hajnalka (Mediasch), Ioana Bianca Bendorfean (Deva), Teodora Boar (Neumarkt) und Adrian Văluşescu (Kronstadt), koordiniert von Hildegard-Anna Falk (Hermannstadt).Weiterlesen

„Eine solide Zukunft für die Hermannstädter Gemeinschaft“

Ausgabe Nr. 2467
 

Fremdsprachenkabinett im Hermannstädter Energetischen Lyzeum aus Spenden als Multimediasaal ausgestattet

 

Der neue Multimediasaal für angewandte Fremdsprachen wurde am vergangenen Donnerstag im Energetischen Lyzeum in Hermannstadt eingeweiht. Eingerichtet wurde der Saal durch die Unterstützung des Vereins Alexandra Nanu AUAN mittels einer Spende seitens der Firma Wenglor, eine Firma die übrigens auch in der Vergangenheit verschiedene Reparaturarbeiten in der Schule finanziert hatte.Weiterlesen

Lernen für das Leben

Ausgabe Nr. 2467
 

Bald Finnische Schule in Hermannstadt

 

 

Im September eröffnet eine besondere private Schule in Hermannstadt. Die „Finnische Schule“ wird ihren Sitz in der Waisengasse/Pedagogilor, im Gebäude der „Carol I“-Baufachschule, haben. Über die Ziele der Schule und das finnische Schulsystem sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit der Geschäftsführerin der Finnischen Schule in Hermannstadt, Elena Lotrean.

  Was ist die Finnische Schule?

Die Finnische Schule ist eine gewöhnliche Schule, die aber eine unterschiedliche Herangehensweise an die Lern-Kontexte bietet als die rumänische Schule. Mit anderen Worten, die Finnische Schule stellt den Schüler in den Vordergrund des Lernprozesses und nicht das Schulbuch oder etwa den Lehrer. Die Kinder sollen für das Leben lernen und nicht für Kontrollarbeiten. Die Lernziele unterscheiden sich kaum von jenen, die im rumänischen Lehrplan stehen. Bloß die Umsetzung ist anders. Weiterlesen