Neue Botschafterin zu Besuch

Ausgabe Nr. 2885

Die neue Botschafterin der Republik Österreich in Bukarest, I. E. Mag. Ulla Krauss-Nussbaumer, besuchte am Wochenbeginn Hermannstadt. In Begleitung des Österreichischen Honorarkonsuls Andreas Huber hatte die Diplomatin Gespräche mit Bürgermeisterin Astrid Fodor, mit dem Präfekten Mircea Dorin Crețu, mit dem stellvertretenden Kreisratsvorsitzenden Vlad Vasiu und dem Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, Dr. Paul-Jürgen Porr. Unser Bild: Gruppenbild mit I. E. Botschafterin Mag. Ulla Krauss-Nussbaumer und Vertretern der drei Landlergemeinden Großau, Großpold und Neppendorf vor der Kulisse der evangelischen Kirche nach einem gemeinsamen Mittagessen im Tagungshaus der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Neppendorf.                                                             Foto: Beatrice UNGAR

,,Mit Paulus lernen“

Eröffnungsgottesdienst des Theologischen Instituts

Ausgabe Nr. 2885

Der Semestereröffnungsgottesdienst des Studiengangs Protestantische Theologie an der Lucian Blaga-Universität hat am 6. Oktober d. J. stattgefunden. Dazu hatten sich Studierende, Pfarrer, Theologinnen, Professoren und andere Interessierte eingefunden. Der neue Studiengangleiter Dr. Johannes Klein begrüßte die Gäste in der Aula in der Schewisgasse 40.Weiterlesen

Kunst und Mythos

Zur Ausstellung ,,Siebenbürgisches Bestiarium“ in Wien

Ausgabe Nr. 2885

RKI-Leiterin Andreea Dincă (rechts) und die Künstlerin Rada Niță Josan bei der Vernissage der Ausstellung.                                         Foto: Heinz WEISS

In der faszinierenden Landschaft Siebenbürgens, wo die Nebel über den Hügeln tanzen und jahrhundertealte Legenden in der Luft hängen, findet die Künstlerin Rada Niță Josan Inspiration für ihre Radierungen und Federzeichnungen. Rada Niță Josan ist eine bildende Künstlerin mit den Schwerpunkten Druckgrafik und Zeichnung. Sie studierte und promovierte an der Universität für Kunst und Design in Klausenburg und hat in zahlreichen Ländern Europas ihr Schaffen sehr erfolgreich ausgestellt. Ferner wurde Josan mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Die vor kurzem auch in Wien im Rumänischen Kulturinstitut unter dem Titel „Siebenbürgisches Bestiarium“ ausgestellten werke entstanden zwischen 2019 bis 2022 in Großwardein, wo die Künstlerin auf Einladung einer Galerie weilte.Weiterlesen

130. Gründungsjubiläum des Mediascher Radfahrer-Clubs

Ausgabe Nr. 2885

Am 30. September 1894 wurde der Mediascher Radfahrer-Club gegründet. Den 130 Jahren seit diesem Ereignis gewidmet sind ein auf Initiative des Mediascher Philatelisten Liviu Pintican Juga von der Rumänischen Post herausgegebener Sonderstempel und ein Sonderbriefumschlag mit Reproduktionen der Flagge des Mediascher Radfahrer-Clubs von 1898. Die Gründung des Clubs geht auf Carl Franz Drotloff zurück, der als Lehrling das Radfahren entdeckt und ein Wettrennen in London gewonnen hat. Die ersten öffentlichen Schaufahrten in Mediasch zeigte Adolf Haltrich, der mit Drotloff als Gründer des Radfahrer-Clubs gilt.

Wenn Vergangenheit nachhallt

Eindrücke von Barbara Zeizingers Roman ,,Bevor das Herz schlägt“

Ausgabe Nr. 2885

Barbara Zeizinger (rechts) ist eine treue Teilnehmerin an den Deutschen Literaturtagen in Reschitza, hier mit Katharina Kilzer im Jahr 2023.
Foto: Beatrice UNGAR

Barbara Zeizinger entführt uns in ihrem Roman „Bevor das Herz schlägt“ in das Leben dreier Menschen, die durch das mysteriöse Verschwinden eines Kindes aus der Bahn geworfen werden. Barbara Zeizinger wurde 1949 in Weinheim geboren und studierte Germanistik, Geschichte und Italienisch in Mannheim und Frankfurt. Heute lebt sie in Darmstadt als Schriftstellerin und Lyrikerin und ist zudem journalistisch tätig. Der Roman, der im Jahr 2021 im Pop Verlag Ludwigsburg erschien und zur Epik-Reihe von Traian Pop gehört, erzählt von Liebe, Verlust und der Macht der Erinnerung.Weiterlesen

Speculum MULTIPLEX

Ausgabe Nr. 2885

Den (fotografischen) Spiegel hält der Fotograf Oscar Iustin (AFIAP), Vorsitzender des Orizont-Fotoklubs den Besucherinnen und Besuchern seiner Ausstellung vor, die am 3. Oktober eröffnet wurde und noch bis Montag, den 14. Oktober, im Städtischen Touristeninformationszentrum im Erdgeschoss des Hermannstädter Rathauses am Großen Ring/Piața Mare zu besichtigen ist (Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 9-13 Uhr). Die Kuratoren der Ausstellung mit dem Titel Speculum MULTIPLEX”, die als Auftakt zum Hermannstädter Internationalen Fotosalon gedacht ist, sind Radu Stănese EFIAP und Mihai Hurezeanu. Der Fotosalon wird in diesem Jahr ab dem 17. November, im Armeehaus zu sehen sein und ist dem 50. Gründungsjubiläum des Orizont-Fotoklubs gewidmet.

Text und Reproduktionen: Beatrice UNGAR

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2885

Viele Kirchengemeinden haben schon am vergangenen Sonntag das Erntedankfest gefeiert. Der Altar wird mit Blumen und Ernten geschmückt; Kinder bringen Obst und Gemüse feierlich mit im Einzug; es ist eine Zeit der Dankbarkeit. Dieser Tag ist auch mit einem Fest der Gemeinde verbunden. Ein Lied, das fast immer einen festen Platz an diesem Tag hat, ist das Lied mit der Nummer 257 in unserem Gesangbuch: „Nun danket alle Gott“. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2885

Wohltätigkeitsbasar

Hermannstadt. – Ein Wohltätigkeitsbasar für das Dr. Carl Wolff-Kinderhospiz findet am Samstag, dem 12. Oktober, 10-14 Uhr im Forumshaus am Großen Ring statt. (RS)

 

Sibiu Oktoberfest

Hermannstadt. – Auf dem Hermannstädter Flohmarkt (Târgul Obor) findet bis 13. Oktober, jeweils zwischen 16 Uhr und Mitternacht das Sibiu Oktoberfest statt. Bier, Livemusik, traditionelles Bierzeltessen und lokale Produkte werden hier angeboten. Dazu gibt es auch einen Vergnügungspark. Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen unter www.facebook.com/events/ 1237873537565343. (RS)Weiterlesen

Theresianum wird saniert

Ausgabe Nr. 2884

Bürgermeisterin Astrid Fodor hat vergangenen Freitag, den Vertrag über den EU-Zuschuss für die Sanierung des ehemaligen Theresianum-Waisenhauses in der Gladiolelor-Straße Nr. 4 und 6 unterzeichnet. Die Arbeiten an dem historischen Denkmal der Klasse A – ursprünglich Waisenhaus, zuletzt Schule – sind in Höhe von 70,5 Millionen Lei, wovon 44,38 Millionen Lei aus nicht rückzahlbaren europäischen Mitteln stammen und die restlichen 26,2 Millionen Lei aus dem lokalen Haushalt der Stadt bereitgestellt werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden hier eine Schule mit u. a. 26 Klassenräumen, 11 Räumen für Werkstätten/Labors, ein Mehrzweckraum, eine Bibliothek usw. eingerichtet.                                  Foto: Beatrice UNGAR

 

Carl-Wolff-Gedenktage

Der Volkswirt, Politiker und Publizist wird an seinen Wirkungsstätten gewürdigt

Ausgabe Nr. 2884

Der Bau des neuen Hotels „Zum Römischen Kaiser” wurde durch die damals von Dr. Carl Wolff geleitete Hermannstädter Alllgemeine Sparkasse nach Plänen des Architekten Friedrich Maetz am 12. Juni 1894 begonnen. Die feierliche Eröffnung fand am 7. November 1895 statt. Lesen Sie dazu die neue Folge der Reihe „Aus der Vergangenheit” auf Seite I.   Foto: Beatrice UNGAR

Aus Anlass der 175 Jahre seit der Geburt des Volkswirts, Politikers und Publizisten Carl Wolff (1849–1929) organisiert der Dr. Carl-Wolff-Verein der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien in Zusammenarbeit mit der Carl-Wolff-Gesellschaft (München) vom 11. bis 13. Oktober Tage des Gedenkens an ihren Namensgeber. Im Programm stehen Schülerprojekte, Vorträge, die Besichtigung von Wirkungsstätten in Hermannstadt/Sibiu und Umgebung und die Enthüllung einer Gedenkplakette. Weiterlesen

Eine mögliche Lebensgeschichte

Ein Roman über den rätselhaften ,,Meister von Mediasch“

Ausgabe Nr. 2884

Die Werktagsseite des Mediascher Flügelaltars.               Fotos: Eduard BAAK

„Meister von Mediasch“ wird er in der Fachwelt genannt, der großartige Künstler, der den Altar der Mediascher Margarethenkirche geschaffen hat. Seit über hundert Jahren versuchen Kunsthistoriker, Daten und Informationen über den Schöpfer des Altars herauszufinden. Vergeblich. Ein paar begründete Thesen gibt es, aber Genaues weiß man nicht. Man nimmt an, der Künstler hatte siebenbürgische Wurzeln und sein Handwerk an der Malschule des Wiener Schottenstifts erlernt. Auch geht man davon aus, dass er als Vorlage für die Altartafeln Kupferstiche von Israhel von Meckenem genutzt hat. Alles andere bleibt im Dunkel der (Kunst)Geschichte verborgen.Weiterlesen