Es begann in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2881

30 Jahre seit erstem MTB-Wettkampf in Rumänien

Bei dem MTB-Rennen auf E-Bikes geht es genauso über Stock und Stein wie auch bei den Rennen auf konventionellen Mountainbikes.
Foto: Tibi HILA

Vor genau 30 Jahren hat der erste Mountainbike-Wettkampf in Rumänien stattgefunden. Der Surmont Club organisierte ihn in und um Michelsberg. Aus diesem Anlass findet am Samstag, dem 14. September, im Rahmen des Triada eMTB Xperience-Wettkampfs, in einer Pension im Frecker Tal ein festliches Abendessen statt, zu dem alle Teilnehmenden eingeladen sind sowie Veranstalter von damals. Das gaben die Veranstalter vom PlayBike ProCycling Team um Tudor Oprea bekannt.

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Geschichtenerzähler und Glücksritter

Ausgabe Nr. 2881

Anton Maly wäre in diesem Jahr 140 geworden und wird für sein Verdienst geehrt

Anton Maly (1884-1959) um 1905-1909.
Foto: Firma Streich in Mendoza/ Argentinien

 

Er verwaltet das Erbe des Großvaters und möchte mit der Neuauflage von „Der entfesselte Tod“ die Erinnerung an einen erfolgreichen Romanschriftsteller wieder aufleben lassen: Lothar Höchsmann, der jüngste Enkelsohn Anton Malys, hat sich unter den über 100 hinterlassenen Werken bewusst für diesen Abenteuerroman entschieden. „Ich sehe durchaus Parallelen zu der heutigen Zeit, da Krieg und Völkermord genauso gegenwärtig sind wie damals“, sagt Höchsmann. Im November 1939 – der Zweite Weltkrieg hatte gerade erst begonnen – vollendete Maly sein Buch über einen der grausamsten Indianerkriege, der als „die Verschwörung des Pontiac“ in die Historie eingegangen ist. Diese in amerikanischen Geschichtsbüchern dokumentierte Episode von 1763 schrieb Maly auf, natürlich mit einer ordentlichen Portion Fiktion, hier und da versehen mit einer Prise wahrer Begebenheiten. „Zum Beispiel wäre da die Sache mit den Decken von Pockenkranken, die man an die Indianer verteilt hat, um die hochansteckende tödliche Seuche unter ihnen zu verbreiten“, erklärt Höchsmann. Glaubt man der Geschichte, ist dieser perfide Plan eines britischen Oberbefehlshabers einer der ersten Versuche, biologische Waffen einzusetzen.

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50 Lieder für 50 Jahre

Ausgabe Nr. 2881

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Text und Melodie des Liedes „Wer nur den lieben Gott läßt walten”, Nr. 322 im Gesangbuch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien stammen von ein und demselben Autor, dem 1621 in Neusalza geborenene und 1681 in Weimer verstorbenen Dichter, Komponisten und Gambenspieler Georg Neumark.

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2881

Erster Schultag in Hermannstadt: Am Montag, den 9. September, war in Rumänien Schulbeginn. Natürlich auch für rund 57.000 Schüllerinnen und Schüler von der Vorbereitungsklasse bis zur 12. Klasse im Kreis Hermannstadt, davon rund 4.300 an den deutschen Abteilungen und Schulen. In Hermannstadt selbst sind an einigen Schulen die Ausbau- oder Reparaturarbeiten pünktlich abgeschlossen worden, an anderen nicht. So erhalten die Lyzeaner des Octavian Goga-Nationalkollegs vorerst online Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler der Schule Nr. 12 auf der Konradwiese haben neue Klassenzimmer mit neuer Ausstattung. Unser Bild: Die II. G-Klasse von der deutschen Abteilung der Nicolae Iorga-Schule posiert mit Lehrerin Anamaria Crețu am ersten Schultag. Foto: Ana-Maria MĂRGINEAN

 

Musik in der Stadtpfarrkirche

Hermannstadt. – In der evangelischen Stadtpfarrkirche konzertieren am Freitag, den 13. September, 12 Uhr, Brita Fakch Leutert (Orgel) und Samstag, den 14. September, 19 Uhr, der St. Matteus Kammarkör Stockholm unter der Leitung von Espen Olsen, Solistin Kristin Alsos Strand (Cello), unter Mitwirkung des Hermannstädter Bachchors. (BU)

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Ein Gesamtkunstwerk

Ausgabe Nr. 2881

Ursula Philippi konzertierte an der Großauer Orgel

Ursula Philippi an der mustergültig restaurierten Orgel in der evangelischen Kirche in Großau. Fotos: die Verfasserin

Alle Register gezogen und mehrere Manuale und Pedale gleichzeitig bedient hat die Organistin Ursula Philippi bei ihrem außerordentlichen Konzert in der Großauer evangelischen Kirche am vergangenen Sonntag. Eigentlich erlebten die Anwesenden ein Gesamtkunstwerk Marke Philippi.

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Streben nach der gegebenen Einheit

Ausgabe Nr. 2880

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) tagte in Hermannstadt

 


Pfarrer Ștefan Cosoroabă (links) gratuliert Pfarrerin Rita Famos zur Wahl, Pfarrer Gerhard Servatius-Depner (Bildmitte), einer der gewählten stellvertretenden Ratsmitglieder der GEKE, schließt sich an.

„Europa ringt darum, nicht auseinanderzubrechen“, und man müsse „Nach der Einheit streben, ohne die Wahrheit preiszugeben“, sagte die neugewählte geschäftsführende Präsidentin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), die Schweizer Pfarrerin Rita Famos, in ihrer Predigt zu Epheser 4, 1-15 im Abschlussgottedienst der neunten Vollversammlung der GEKE in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt am Sonntag, dem 1. September. Famos ist Präsidentin der Evangelisch-Reformierten Kirche in der Schweiz (EKS).Weiterlesen

58. Hermannstädter Töpfermarkt

Ausgabe Nr. 2880

Der traditionelle Töpfermarkt auf dem Großen Ring fand am vergangenen Wochenende zum 58. Mal statt und war wie immer sehr gut besucht. Aus der Vogelperspektive sah der Töpfermarkt überschaubar aus, aber sobald man sich zwischen den zahlreichen Ständen bewegte und immer wieder Bekannte traf, konnte es durchaus geschehen, dass man nicht mehr wusste, wo man schon gewesen und was man schon gesehen hatte. Es gab nämlich für jeden Geschmack etwas.                                          Foto: Beatrice UNGAR

 

In diesem Jahr feiert die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien ein besonderes Jubiläum

Ausgabe Nr. 2880

Seit 30 Jahren dürfen Frauen in der Kirche als Pfarrerinnen ordiniert werden. Aus diesem Anlass wurde die Bedeutung dieses Jubiläums mit einem Buch gewürdigt, das unter dem Titel Wege entstehen im Gehen. Festschrift zu 30 Jahren Ordination der Frauen in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänienvon Elfriede Dörr herausgegeben und im Klausenburger CURS-Verlag erschienen ist. Das Buch wurde am 27. August in der Johanniskirche vorgestellt. Es thematisiert die Geschichte und Erfahrungen von Frauen im Pfarrdienst in Rumänien und bietet Einblicke in die Herausforderungen, Erfolge und Meilensteine der letzten drei Jahrzehnte, seitdem Frauen offiziell in der Kirche dienen dürfen. Unser Bild (v. l. n. r.): Elfriede Dörr befragte vier Pfarrerinnen der EKR über ihre persönlichen Erfahrungen: Angelika Beer (Malmkrog), Bettina Kenst (Elimheim Michelsberg), Christiane Schöll (Repser Ländchen) und Hildegard Servatius-Depner (Mediasch).                                                      Foto: Beatrice UNGAR

125 Jahre Synagoge

Ausgabe Nr. 2880

Die Hermannstädter Zeitung vereinigt mit dem Siebenbürger Boten  berichtete am 5. September 1899 unter dem Titel ,,Synagogen-Einweihung“: ,,Am 3. d. M. fand die feierliche Einweihung der neuerbauten monumentalen Synagoge der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde mit großer Solennität statt.
125 Jahre danach und einige Tage früher, genauer am 25. August d. J., feierte die jüdische Gemeinde in Hermannstadt dieses Ereignis mit einem Konzert der Extraklasse, geboten von drei Ausnahmemusikern. Vor dem Konzert aber bot seitens der jüdischen Gemeinde in bewährter Weise Adriana Moscicki einen kundigen Einblick in die Geschichte dieser Gemeinschaft in Hermannstadt sowie in die Baugeschichte der Synagoge. Unser Bild: Vor einem zahlreichen Publikum brachten Jeremiah Lockwood (Gitarre und Gesang), Jake Shulman-Ment (Violine) und Francesca Ter-Berg (Cello) Klezmer-Musik, chassidische Lieder u. a.  zu Gehör (v. l. n. r.).                Foto: Beatrice UNGAR              

Metallica im Stil der 50er

Ausgabe Nr. 2880

,,Jazz in the Park” hat in Klausenburg stattgefunden


„Jazz in the Park” mit vielfältigen Angeboten im Klausenburger „Romulus Vuia” Freilichtmuseum. Foto: Ruxandra STĂNESCU

Überwältigend und mit Suchtrisiko verbunden war die 12. Auflage des „Jazz in the Park”-Festivals, das vom 30. August bis 1. September im Klausenburger „Romulus Vuia”-Freilichtmuseum stattgefunden hat. Denn das Angebot war komplett: gute Musik, entspannte Atmosphäre, reichhaltiges Kulturangebot bei Wein, Bier und verschiedenen Leckereien im ältesten Freilichtmuseum Rumäniens. Kind und Hund waren ebenfalls willkommen.

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Eine zentrale Stellschraube

Ausgabe Nr. 2880

,,Equlibrumfest“ zum dritten Mal in Hermannstadt

Mihai und Adina Neguș bei ihrem Stand. Foto: der Verfasser

Das „Equilibrumfest“ fand vor kurzem wieder im Ramada-Hotel in Hermannstadt statt. Auf der Veranstaltung steht eine gesunde Lebensweise im Vordergrund. Besucher können hier verschiedene Bio-Produkte erwerben, sich massieren lassen, sich über alternative Heilmethoden informieren und vieles mehr. Beim Rundgang entdecke ich einige Sachen, die ich vorher noch nie gesehen habe.

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