Die Abwehr ist der Schlüssel

CSU Sibiu gewinnt daheim gegen Steaua Bukarest

Ausgabe Nr. 2889

Der Center Alex Gross (am Ball) erkämpft sich den Weg zum Korb.
Foto: Cynthia PINTER

Ein guter Freund hat mir einmal erklärt, dass das dritte Viertel in einem Basketballspiel das wichtigste sei. Er war Profi-Basketballer und seitdem hat sich seine Theorie immer bewährt. Die erste Halbzeit ist dazu da, um die Strategie der Gegner herauszufinden. Wichtig ist, was nach der Pause passiert. Das letzte Heimspiel der Hermannstädter von CSU Sibiu war ein Paradebeispiel dieser Theorie. Zur Halbzeit gegen Steaua Bukarest stand es 44:40 für die Gäste. Das Spiel gewannen die Hermannstädter haushoch 91:69.Weiterlesen

Der Lyrik gewidmet

,,Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis 2025

Ausgabe Nr. 2889

Der „Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis wird bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben. Er wird für 2025 erneut in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischem Anspruch. Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss dabei deutlich erkennbar sein. Es können bis zum 10. Januar 2025 bisher nicht veröffentlichte selbstverfasste deutschsprachige Gedichte eingesandt werden. Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024

Ausgabe Nr. 2889

Im Alter von zehn Jahren nahmen mich meine Eltern zum ersten Mal mit nach Rom. Ich erinnere mich, wie ich als kleines Mädchen in einer der zahllosen Kirchen in der italienischen Hauptstadt stand und überwältigt war. Nur eine steinerne Mauer trennte mich vom Trubel einer südeuropäischen Hauptstadt, und doch war es, als befände ich mich in einer anderen Welt. Die Malereien, das viele Gold, die unendlich aufwendigen Arbeiten der Steinmetze, all das verschlug mir den Atem.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2889

Ein Herbstmorgen in der Hateneckgasse. Foto: Cynthia PINTER

Ein Herbstmorgen in der Hateneckgasse. Foto: Cynthia PINTER

Donald Trump ist zurück

Chișinău/Washington D.C. – Maia Sandu, die prowestliche amtierende Präsidentin der Republik Moldova hat mit 54,64 Prozent die Stichwahl um das Präsidentenamt in der Republik Moldova gewonnen, gegen den ehemaligen Generalstaatsanwalt Alexandr Stoianoglo, der von den prorussischen Sozialisten unterstützt wird. Die Wahlbeteiligung lag bei 54 Prozent. Im Inland hat Stoianoglo 51,33 Prozent der Stimmen erhalten, wobei er in seiner Heimatregion Gagausien mehr als 97 Prozent und in Transdnestrien knapp 80 Prozent der Stimmen erhalten hat. In Chișinău haben mehr als 57 Prozent der Wahlberechtigten für Sandu gestimmt, die allerdings den endgültigen Sieg durch die kräftige Hilfe der Diaspora feiern konnte, wo sie knapp 83 Prozent der Stimmen erhalten hat.

Inzwischen hat der Republikaner Donald Trump die US-Präsidentschaftswahl gegen die Demokratin Kamala Harris gewonnen. Damit wird Trump zum zweiten Mal ins Weiße Haus einziehen. Die Republikaner haben die US-Wahl haushoch gewonnen: Im Kongress sichern sie in beiden Kammern die Mehrheit. (RS)Weiterlesen

DFDR-Delegation zu Gast

Ausgabe Nr. 2888

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis hat am Freitag, dem 25. Oktober, eine 26-köpfige Delegation des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien in seiner Residenz im Cotroceni-Palast empfangen. Es handelte sich um Angestellte der Forumsgliederungen, Vorstandsmitglieder des DFDH, freie Mitarbeiter, gewählte Stadträte, die der Einladung des Hermannstädter Forums Folge geleistet haben, den Staatspräsidenten zu besuchen, der sich auch entsprechend Zeit genommen hat für einen eineinhalbstündigen Austausch und eine Führung durch Cotroceni.                 Foto: presidency.ro

,,Das Kind hat laufen gelernt“

Interview mit dem Schweizer Autor Catalin Dorian Florescu

Ausgabe Nr. 2888

Catalin Dorian Florescu                                            
Foto: Ruxandra STĂNESCU

„Meine Mutter wollte, dass ich Schriftsteller werde, und sie hat ihr Ziel schon mit den zwei Vornamen – Catalin und Dorian – erreicht”, erzählte der Schriftsteller Catalin Dorian Florescu der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u in einem Interview vor der Lesung, die das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt am Montag, dem 21. Oktober, im Hermannstädter Gong-Theater organisiert hat. In Hermannstadt hat der Autor deutsch gelesen, es folgten in den Tagen danach Lesungen in rumänischer Sprache in Kronstadt, Jassy und Bukarest. Weiterlesen

Generationenwechsel im Forumshaus

Sebastian Arion und Stefan Kézdi übernehmen neue Rollen

Ausgabe Nr. 2888

Hanna Klein, die ehemalige Jugendkoordinatorin der AGDM und der neugewählte AGDM-Jugendkoordinator Sebastian Arion bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN).
Foto: Lucas NETTER

Im Forumshaus in Hermannstadt steht ein bedeutender Generationswechsel bevor. Sebastian Arion hat die Rolle des Kulturreferenten des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) übernommen, während Stefan Kézdi die Stelle des Jugendreferenten ab dem 1. November d. J. übernehmen wird. Weiterlesen

Neue Partnerstadt

Ausgabe Nr. 2888

Bei dem diesjährigen Altstadt-Festival Old Town Kaleiçi in Muratpaşa haben Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und ihr Amtskollege Ümit Uysal einen Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet, und damit die 2021 geknüpfte Freundschaft zwischen den beiden Städten besiegelt. Muratpaşa ist ein Landkreis der türkischen Provinz Antalya und zusammen mit der Kreisstadt Finike gleichzeitig ein Stadtbezirk des 1993 gegründeten Großraums Antalya.

Foto: Presseamt der Stadt

300 Filme – 300 Reisen um die Welt

Astra Film Festival in Hermannstadt war auch heuer ein großer Erfolg

Während der Festivalstage wehten als Werbung Wimpel über der Auffahrt aus der Unterstadt zum Kleinen Ring.

Ausgabe Nr. 2888

„Die rund 300 Filmproduktionen der diesjährigen Ausgabe waren 300 Reisen um die Welt, die uns geholfen haben, verschiedene menschliche Erfahrungen zu verstehen“, sagte Regisseur Dumitru Budrala, Gründungsdirektor des Astra Filmfestivals bei der Preisverleihung für die besten Filme des Astra Film Festivals, die am Samstag, dem 26. Oktober im Thaliasaal stattgefunden hat. Drei rumänische Produktionen wurden besonders gewürdigt: „Alice On & Off“ von Isabela Tent (Bester Film, Kategorie Rumänien), „Maia – Portrait with Hands“ von Alexandra Gulea (Beste Regie, Kategorie Rumänien) und „Tata“ von Lina Vdovîi und Radu Ciorniciuc (Beste Regie, Kategorie Mittel- und Osteuropa). Der junge Regisseur Daniel Țîcu erhielt außerdem eine lobende Erwähnung in der Kategorie „Studenten“. In der Kategorie „Neue Generation der Filmemacher“ gewann der Film „Rising Up at Night“ von Nelson Makengo und in der Kategorie „Zentral- und Osteuropa“ – „The Forest“ von Lidia Duda. Die Dokumentarfilme aus dem Festival kann man online noch bis zum 10. November sehen.Weiterlesen

Premiere in der Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2888

Am vergangenen Freitag erlebten die bei der Mittagsmusik und bei dem Abendgebet Anwesenden in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt eine Premiere. Erstmals trat hier der Coventry Cathedral Girls Choir unter der Leitung von Luke Fitzgerald auf und begeisterte mit einer klaren, hellen Darbietung. Zu Gehör brachte der Klangkörper Werke von Gabriel Fauré, Sigrid Karg-Elert, Felix Mendelssohn, Johann Sebastian Bach, Simon Lole und John Ireland. An der Sauer-Orgel konzertierte David Rice. Der Gastauftritt des Mädchenchores fand im Rahmen einer Rumänien-Tournee statt. Eine erste Verbindung zwischen der Coventry Cathedral und Hermannstadt war schon kurz nach der Wende entstanden: Amanda und Steven Hughes vom Hawkesley Christian Trust gründeten hier eine Nagelkreuzgesellschaft, die sich für die Versöhnung zwischen den Konfessionen einsetzt. Ein Nagelkreuz steht seither auf dem Altar der Johanniskirche. Das Nagelkreuz ist das Symbol der Kathedrale in Coventry, die sich seither für Versöhnungsarbeit weltweit einsetzt.                                                                        

Foto: Beatrice UNGAR

Trendumkehr: Immer mehr Menschen sprechen Jiddisch

Erstes internationales Verzeichnis deutschsprachiger jüdischer Medien im IMH-Verlag erschienen

Ausgabe Nr. 2888

In den vergangenen Jahrzehnten haben Wissenschaftler das Jiddische fast ausschließlich als sterbende Sprache bezeichnet. Doch eine aktuelle Untersuchung der Internationalen Medienhilfe (IMH) hat ergeben: Jiddisch ist quicklebendig und die Zahl der Menschen, die diese deutsche Mundart sprechen, nimmt stark zu. Weiterlesen