Ort der Erholung und des Schaffens

Andrei Oțetea-Haus auf der Godia-Wiese endlich eröffnet

Ausgabe Nr. 2633

Gruppenbild der Teilnehmer an der feierlichen Eröffnung im geräumigen Innenhof des Anwesens.                                             
Foto: Beatrice UNGAR

Das Haus auf der Godia-Wiese in Sibiel hat dem 1894 in Sibiel geborenen und 1977 in Paris gestorbenen Historiker Andrei Oțetea, Professor und Mitglied der Rumänischen Akademie gehört. Seine Witwe hat es 1980 der Astra-Bibliothek gespendet, damit es Schriftstellern, Wissenschaftlern,  Künstlern u. a. als Ort der Einkehr, der Erholung und des Schaffens diene. Am 5. Juli wurde es nach langwierigen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten eröffnet.

 

Der wunderschöne Ausblick auf die Berglandschaft belohnt wohl jeden, der es per pedesoder mit dem Allradantrieb-Wagen auf diese Wiese im Zibinsgebirge schafft, davon waren alle überzeugt, die bei der feierlichen Eröffnung anwesend waren und mit einem Kesselgulasch besonderer Güte erwartet wurden. Allen voran die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und ihre beiden Stellvertreter Christine Manta-Klemens und Marius Luca, Pfarrer Constantin Necula, der Bürgermeister von Săliște, Horațiu Răcuciu, der Verwalter des Kreises Hermannstadt Sebastian Dotcoș und der Generaldirektor des Astra-Museums Ștefan Ciprian Anghel.

Das Andrei Oțetea-Haus befindet sich in einer traumhaften Landschaft.
Foto: Beatrice UNGAR

Als Gastgeber führte der Direktor der Astra-Bibliothek, Silviu Borș, die Gäste durch die sanierten und bestens ausgestatteten Räume. Das Haus verfügt über vier Zwei-Bett-Zimmer im Erdgeschoss und zwei Vier-Bett-Zimmer in der Mansarde, bietet also 16 Übernachtungsplätze an, dazu elf Bäder, einen geräumigen Essraum und eine Terrasse mit Bergblick. Allerdings könne man auch im Zelt neben dem Haus übernachten, die Wiese sei geräumig genug, meinte Borș. In der Küche kann man sich selbst versorgen oder sich etwas von der Verwalterin kochen lassen. Was noch zu beschließen ist, damit das Haus in Betrieb genommen werden kann, sind die Preise für Übernachtung und Bewirtung. Diese müssen per Kreisratsbeschluss genehmigt werden und dieser tagt erst am 25. Juli.

Das Haus eignet sich hervorragend auch für kleine Ferienlager für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Konferenzen und Seminare, sagte Borș, der darauf hinwies, dass der ehemalige Besitzer, der Historiker Andrei Oțetea, der Astra-Bibliothek auch eine große Anzahl von wertvollen Büchern und Urkunden vermacht hat, die in einem eigens dafür eingerichteten Raum den Interessierten zur Verfügung stehen.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

 

 

 

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