Fundsache

Ausgabe Nr. 2753

Das waren noch Zeiten, als der Postbote pünktlich am Freitag, also am Erscheinungstag der Hermannstädter Zeitung, die aktuelle Ausgabe per Fahrrad in der Stadt verteilte. Das obige Foto ist in der HZ Nr. 24 vom 26. Juli 1968, also im ersten Jahrgang erschienen, als Aufforderung an die Leserinnen und Leser, ihr Abonnement zu erneuern. Mit der Veröffentlichung dieses Bildes richtet die aktuelle HZ-Redaktion eine zusätzliche Bitte an Sie, liebe Abonnentinnen und Abonnenten der HZ: Sagen Sie uns Bescheid, wenn Sie die HZ wieder einmal nicht im Postkästchen finden… Danke!             

Foto: HZ-Archiv

Wieder steigende Covid19-Zahlen

Auch in Hermannstadt wurde die Omikron-Variante festgestellt

Ausgabe Nr. 2753

In Vorbereitung auf die fünfte Sars-CoV-2-Welle hat die rumänische Regierung beschlossen, die Quarantänezeit für positiv getestete Personen zu kürzen und die Maskenpflicht für offene und geschlossene Plätze (mit Ausnahmen) einzuführen. Maßnahmen zur Erhöhung der Anzahl der Geimpften wurden nicht getroffen, dafür wurden die Masken aus  Stoff verboten, erlaubt sind nur noch die medizinischen Masken bzw. die FFP2-Modelle. Weiterlesen

,,2022 wird ein Jahr mit Christus sein“

Neujahrsempfang des Bischofs in der evangelischen Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2753

In der evangelischen Stadtpfarrkirche fand am Mittwoch  pandemiebedingt der traditionelle Neujahrsempfang des Bischofs Reinhart Guib statt. Unser Bild: Bischof Reinhart Guib (stehend) begrüßt alle Anwesenden.                                                                                                Foto: Beatrice UNGAR

,,Für uns wird laut der Jahreslosung – ,Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.‘ – das Jahr 2022 ein Jahr mit Christus sein, dem Herrn der Jahre, dem Herrn des Lebens. Nichts kann seine offenen Arme verschließen“. Mit diesen Worten eröffnete Bischof Reinhart Guib seine Andacht beim traditionellen Neujahrsempfang, der heuer pandemiebedingt in der evangelischen Stadtpfarrkirche und nicht wie gewöhnlich in den Räumlichkeiten des Bischofshauses der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) stattgefunden hat.Weiterlesen

Konzert am Epiphanias-Vorabend

Ausgabe Nr. 2753

Der Heltauer Kirchenchor, laut Maximilian Braisch, ,,eine fröhlich gemischte Gruppe, die sich regelmäßig und doch in stark schwankender Zahl trifft und die meine Frau Theresa und ich seit einem guten Jahr leiten und begleiten dürfen“, hat am Vorabend des Epiphanias-Festes, also am 5. Januar, ein Sonderkonzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt geboten.Die musikalische Andacht wurde von Hermannstädter Sängerinnen und Sängern mitgetragen, die sich vereinzelt als Unterstützer in den Heltauer Chor untergemischt haben. Weiterlesen

,,Gedenkzeichen gegen das Vergessen“

Buch von Christoph Klein als Festgabe für Eginald Schlattner erschienen

Ausgabe Nr. 2753

Christoph Klein: Grenzbeschreitung. Kulturtheologische Betrachtungen zu Texten siebenbürgischer Autorinnen und Autoren. Verlag Dr. Kovač Hamburg, 2021, 298 Seiten, ISBN: 978-3-339-12672-6

Unter dem Titel ,,Grenzbeschreitung“ ist vor kurzem im Hamburger Dr. Kovač-Verlag ein Buch von Altbischof D. Dr. Christoph Klein erschienen. Es enthält, wie der Untertitel besagt, „Kulturtheologische Betrachtungen zu Texten Siebenbürgicher Autorinnen und Autoren“. Als Herausgeber zeichnet der Innsbrucker katholische Theologe und Komparatist Prof. Dr. Peter Tschuggnall. Der ebenfalls österreichische Ordensgeistliche und Lyriker Alfons Jestl hat dazu ein sehr freundliches, einladendes Geleitwort geschrieben. Wie Christoph Klein im Vorwort ausführt, lehnt sich der Titel des Buches an ein Wort des großen Theologen Paul Tillich an, der von der Grenze als vom „fruchtbarsten Ort der Erkenntnis“ spricht. Weiterlesen

Er suchte stets das Neue

Entpflichtung von Pfarrer Stefan Cosoroabă

Ausgabe Nr. 2753

Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă (links) und der Michelsberger Kurator Michael Henning. Foto: Beatrice UNGAR

Gewöhnlich zähle man Höhepunkte einer Karriere auf, wenn man Bilanz ziehe, er möchte aber auf drei Tiefpunkte hinweisen, schickte Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă seiner Predigt voraus, die er am zweiten Weihnachtstag, dem 26. Dezember 2021 in der Dorfkirche in Michelsberg gehalten hat, anlässlich seiner Entpflichtung aus dem Amt. Cosoroabă wechselt als Mitarbeiter in den Stab der GEKE (Gemeinschaft europäischer Kirchen in Europa) nach Wien.Weiterlesen

,,Perle Siebenbürgens“

Neuerscheinung: Schäßburg in Wort und Bild

Ausgabe Nr. 2753

Jürgen Henkel (Text), Martin Eichler (Fotos): Schäßburg (Sighişoara) – Eine Erkundung der „Perle Siebenbürgens“, Kunstverlag Josef Fink 2021, 88 Seiten, 61 Fotos,  ISBN 978-3-95976-306-6, 6 Euro. Der Band ist im Buchhandel (in Hermannstadt im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung) oder beim Verlag (htt ps://kunstverlag-fink.de/kontakt/ ) erhältlich.

Von „Rothenburg“ oder „Dinkelsbühl“ bis hin zur „Perle“ Siebenbürgens reichen die begeisterten Vergleiche für die Stadt Schäßburg – rumänisch Sighişoara – im Herzen Siebenbürgens. Die historische Altstadt auf dem Burgberg mit ihren wuchtigen Wehranlagen und trutzigen Türmen, den kolossalen Kirchenbauten und prächtigen Bürgerhäusern aus Mittelalter, Renaissance-Zeit und der Epoche des Barock mit manchmal sogar venezianisch anmutender Optik  gilt bis heute als eine der schönsten historischen Städte in ganz Südosteuropa. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2753

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser von nah und fern, wünschen wir ein gutes Jahr 2022. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2022 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!

Die RedaktionWeiterlesen

Bach-Oratorium zum 90. Geburtstag

Weihnachtskonzert des Hermannstädter Bachchores in der Stadtpfarrkirche

Ausgabe Nr. 2752

Die Solisten Renata Gebe-Fügi (Sopran, Zweite Israelitin, 1. v. l.), Dan Cristian Hodrea (Bariton, Moses, 2. v. l.) und Melinda Samson (Sopran, Erste Israelitin, 3. v. l.), und Nicolae Simonov (Tenor, Aaron, sitzend, rechts außen) begeisterten gemeinsam mit Jürg Leutert (am Dirigentenpult, rechts) dem Hermannstädter Bachchor und dem Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie das Publikum.        Foto: Cynthia PINTER

Eine ,,würdige Abrundung“ des Brukenthaljahres und ein Geschenk an das Publikum und an die Mitglieder des Hermannstädter Bachchores, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert hat war das diesjährige Weihnachtskonzert in der evangelischen Stadtpfarrkirche, das am 3. Adventsonntag in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Staatsphilharmonie stattgefunden hat. Aufgeführt wurde das Oratorium ,,Die Israeliten in der Wüste“ von Carl Philipp Emanuel Bach. Weiterlesen

Beim Lebkuchenverzieren

Ausgabe Nr. 2752

Fleißige Damen und ein Herr beim Lebkuchenverzieren: 450 Lebkuchensterne wurden von Mitgliedern und Freunden der evangelischen Kirchengemeinde aus Hermannstadt am Montag, dem 13. Dezember, im Presbyterialsaal im Stadtpfarramt am Huetplatz in  Hermannstadt, mit süßem Eiweiß-Zuckerguß verziert. Die Weihnachtsbackware wurde von der Firma „Boromir“ gebacken und wird an Heiligabend viele Kinder und Senioren bei der Christbescherung erfreuen. Unser Bild: Christa Mates (vorne rechts) zeigt, wie schön einige Lebkuchensterne geworden sind.                                                                           Foto: Cynthia PINTER

 

Ein Jahr im Zeichen der Anpassung

Rückblick des DFDH-Vorsitzenden Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter auf das Jahr 2021

Ausgabe Nr. 2752

Sehr gut besucht war am 24. September d. J. der Workshop ,,Von dem Pelz zur Haube – die siebenbürgisch-sächsische Tracht“ im Spiegelsaal des DFDH.   Foto: DFDH

Auch wenn das Jahr 2020 für viele von uns ein Jahr der Entbehrungen, der Isolation, der Einsamkeit und der Frustration war, könnte man über das Jahr 2021 behaupten, dass es das Jahr der Anpassung an eine neue Lebensart, an eine neue Realität und eine neue Situation war. Das Leben geht immer weiter, und wir müssen mitgehen, ob es uns gefällt oder nicht, wir müssen uns anpassen und das Beste aus der gegebenen Lage machen. So mussten wir auch die Tätigkeit des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) anpassen. Das Hermannstädter Forum hat auch in diesem Jahr interessante Buch- und Kulturprojekte, sowie Multimediaprojekte angeboten: von Buch-, Lese- oder Lehrprojekten, Kammermusikkonzerten bis zu verschiedenen Dokumentarfilmvorstellungen, wie zum Beispiel „Die Gründer. 30 Jahre DFDR“ oder „Neues Leben in alten Mauern“.Weiterlesen