Nachrichten

Ausgabe Nr. 2669

In eigener Sache

Angesichts der im Zusammenhang mit der Covid 19-Pandemie erfolgten Ausrufung des Notstands in Rumänien und der damit verbundenen Einschränkungen bitten wir unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir in der HZ nicht alle Aspekte dieser Notlage beleuchten können und bitten Sie, sich möglichst aus offiziellen Quellen zu informieren.

Dazu hat die rumänische Regierung eine online-Plattform unter stirioficiale.ro ins Leben gerufen, auf der man auch die Echtheit von Nachrichten prüfen kann.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Die HZ-Redaktion

 

Nachrichtentitel im Überblick: ,,Eine Bilderbuch-Übergabe“; Infos für deutsche Staatsbürger in Rumänien; Pflegekräfte gesucht; Zahlung verschoben; Pflegemütter gesucht; Konzert im Wohnzimmer; Konzerte im Livestream; Bücher online; Folklorefestival erst 2021; Hilfe im Alltag; Arbeiter da geblieben; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Notstand bis zum 16. Mai verlängert

Bis Dienstag Mittag wurden in Rumänien 182 Covid 19-Tote und 460 Geheilte gemeldet

Ausgabe Nr. 2668

Der Tag der NATO (laut dem Gesetz Nr. 390/2004 wird er in Rumänien jeweils am ersten Sonntag im April begangen) wurde am Sonntag, dem 5. April, auf dem Sportplatz der ,,Nicolae Bălcescu“-Bodentruppenakademie in Hermannstadt von einem kleinen Aufgebot und mit Befolgung der derzeit gültigen Vorschriften gefeiert.                                   Foto: oradesibiu.ro

Staatspräsident Klaus Johannis hat angekündigt, dass er den Notstand für einen weiteren Monat, bis zum 16. Mai, verlängern wird. Er habe zusammen mit dem Krisenstab der Regierung die Entwicklung der Epidemie analysiert und beschlossen, dass eine Lockerung der Einschränkungen verfrüht sei. Die Spitze der Epidemie sei in Rumänien Mitte-Ende April zu erwarten. Weiterlesen

Setzt euch und nehmt wahr!

Osterbotschaft von Bischof Reinhart GUIB

Ausgabe Nr. 2668

Der Engel spricht: „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier…. Und sie (die Frauen) gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen.“ (Markus 16,6.8)

Liebe Osterfreunde!

Botschaften, die Menschen zum Zittern und Entsetzen führen haben wir vorerst wohl satt! Im Februar die Nachrichten aus China von einer wütenden und Menschenleben einfordernden Epidemie! Im März  die täglichen zunehmenden Horrorbotschaften von Tausenden von gestorbenen und sterbenden Menschen  infolge des Coronavirus von Westeuropa bis zu uns, vom Fernen Osten über den Nahen Osten bis in den fernen Westen, in Amerika!                                                                                                                       Im April nun die Nachricht: Die gemeindlichen Gottesdienste der Karwoche und der Festgottesdienst zu Ostern können nicht wie gewöhnlich stattfinden!                                                                                                             Nun auch noch diese biblische Botschaft, die von Zittern und Entsetzen erzählt und das schon beim ersten Osterfest überhaupt! Weiterlesen

,,Ein liebenswerter Kauz“

Der Journalist und Autor Anselm Roth ist tot

Ausgabe Nr. 2668

Anselm Roth (1957-2020) an seinem Arbeitstisch.  Foto: Konrad KLEIN

Der Journalist und Autor Anselm Roth ist am 2. April d. J. in Michelsberg verstorben. Bei der Andacht in der Kapelle des Heltauer evangelischen Friedhofs am Sonntag nahmen Liana und Jens Kielhorn mit folgenden Worten (die hier leicht gekürzt abgedruckt sind) Abschied von ihrem Freund und Partner Anselm Roth.

Kurz nachdem wir 2005 aus Deutschland nach Hermannstadt heruntergekommen waren, statteten wir dem Hora Verlag einen Besuch ab. Dort lernten wir nicht nur Frau Roth-Höppner, sondern auch einen auf den ersten Blick etwas merkwürdigen Zeitgenossen kennen: Frau Roth-Höppners Neffen Anselm Roth. Er war seiner Tante vor kurzer Zeit ebenfalls aus Deutschland nach Hermannstadt gefolgt und hauste nun im Keller des Verlagsgebäudes am Erlenpark.Weiterlesen

,,So funktioniert nun mal Evolution…“

Fiktives Interview mit einem Coronavirus, der Opern liebt / Von Peter BIRO

Ausgabe Nr. 2668

An der Türklinke zum Parkhaus unter der Oper traf ich unverhofft Virginia Kronberger, einen weiblichen Coronavirus, der gerade dabei war, einen Hinterhalt für einen ungeschützten Opernbesucher anzulegen. Zum Glück trug ich vorsichtigerweise Handschuhe während ich den Türgriff hinunterdrückte. Dann merkte ich, wie die kleine Virusdame auf meinen rechten Daumen hüpfte. Zuerst schaute sie etwas indigniert auf die undurchdringliche Hülle um meine Finger, dann richtete sie den Blick auf mich und fragte vorwurfsvoll: ,,Na, willst Du Dich bald an die Nase fassen, Du Feigling? Juckt’s Dich etwa nicht?“

,,Komm mir nicht mit so etwas“, erwiderte ich etwas belustigt. ,,Ich weiß, was Du willst. Jetzt sei nicht enttäuscht und bewahre Haltung, auch wenn ich mich von Dir nicht infizieren lasse.“

,,Dann schmier’ mich wenigsten wieder zurück auf die Klinke“, sagte sie vorwurfsvoll, ,,du weißt ja, dass ich mich alleine nicht fortbewegen kann, außer in herzhaft ausgeniester Spucke.“

Ich willigte ein unter einer Bedingung: ,,Wenn Du Dich bei einer Tasse Latte machiato von mir interviewen lässt, dann setze ich Dich wieder bei der Oper ab.“Weiterlesen

Vernissage als watch party

Neuer kultureller Veranstaltungsort in Wien

Ausgabe Nr. 2668

Birgit Reiner: Corrosive Memory, Öl auf Leinwand, 90×70, 2010.

Ein neuer kultureller Veranstaltungsort wurde vor kurzem im 19. Wiener Bezirk (Döbling) gegründet: ART 9TEEN – Viennas Private Art Club & events. Kurator des künstlerischen Programms von ART 9TEEN ist der Kunstsammler Thomas Emmerling, der die Galerie Kunsthaus 7b in Michelsberg betreibt.Weiterlesen

,,Wir bleiben aktiv“

Premiere bei der Preisgala von Radio România Cultural

Ausgabe Nr. 2668

Die Hermannstädter Staatsphilharmonie bestritt unter der Leitung ihres Managers, dem Dirigenten Cristian Lupeș am 1. Dezember 2019 auf Einladung des Generalsekretariats der Rumänischen Regierung das außerdordentliche Konzert zum Nationalfeiertag im Rumänischen Athenäum in Bukarest. Das Konzert wurde auf einem Bildschirm auf dem Großen Ring direkt übertragen.       Foto: ArtoGrafica

Erstmals in der zwanzigjährigen Geschichte der Preise des Senders Radio România Cultural wurde eine Philharmonie mit dem Musikpreis ausgezeichnet und zwar die Hermannstädter Staatsphilharmonie. Die diesjährige Gala der Jahrespreise hat am 30. März d. J. nicht wie ursprünglich geplant auf der Bühne des Bukarester Odeon-Theaters stattgefunden, sondern wurde in der Sendung ,,GPS Cultural“ live aus dem Studio übertragen.Weiterlesen

,,Die Rockmusik wurde toleriert“

Gespräch mit Florin Grigoraș zum 50. Jubiläum der Rockband RIFF

Ausgabe Nr. 2668

RIFF im Jahre 2019: Laur Fogădar, Florin Grigoraș, Mihaela Grigoraș, Mircea Bunea (v. l. n. r.).                                                          Foto: Privat

Der heute, am 10. April, vor genau 66 Jahren in Hermannstadt geborene Musiker Florin Grigoraş hat ursprünglich Rechtswissenschaften studiert. Seine Leidenschaft für die Musik aber gewann schließlich die Oberhand und er wurde zum freischaffenden Künstler. Schon in der Grundschule hatte er die Gitarre entdeckt und gründete 1970 die Rockband Sonic, die seit 1980 den Namen RIFF trägt und zu den langlebigsten rumänischen Rockbands zählt. In diesem Jahr feiert RIFF das 50. Gründungsjubiläum. 

Aus diesem Anlass gewährte Florin Grigoraş der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r nachstehendes Interview.Weiterlesen

Gewundene Wurzeln und verwegene Wege

Soziolinguistische Untersuchung zur Gretchenfrage in der EKR

Ausgabe Nr. 2668

Gerhild Rudolf: Wurzeln und Wege. Soziolinguistische Studie zur kirchlichen Sprachenwahl der Siebenbürger Sachsen, Honterus-Verlag, Hermannstadt, 2019, 403 Seiten, ISBN 978-606-008-037-4.

Es ist nicht jedem Forscher gegönnt, an seinen Untersuchungsgegenstand durch persönliche und berufliche Einbindung dauerhaft und aus unmittelbarer Nähe heranzutreten. Dr. Gerhild Rudolf, seit 2012 Leiterin des „Begegnungs- und Kulturzentrums Friedrich Teutsch“ der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR), darf sich insoweit als doppelt glücklich schätzen. Ihre kürzlich im Honterus-Verlag veröffentlichte Dissertation ,,Wurzeln und Wege. Soziolinguistische Studie zur kirchlichen Sprachenwahl der Siebenbürger Sachsen“, vom angesehenen Marburger Sprachforscher und evangelischen Theologen, Professor Heinrich J. Dingeldein, betreut, nimmt sich nämlich einem wichtigen, nicht minder gewagten Vorhaben an, die Entwicklung der Sprachsituation der siebenbürgisch-sächsischen Lutheraner empirisch zu dokumentieren, um der Sprachenwahl des Gottesdienstes in der EKR nachzugehen.Weiterlesen

Stalins Order 7161 vor 75 Jahren

Marc Schroeders Zeitzeugenporträts einer Deportation

Ausgabe Nr. 2668

Marc Schroeder (links) und Heinke Fabritius bei der Vernissage der Ausstellung in Berlin.                     Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Im Rahmen der Ausstellung ,,Order 7161 – Zeitzeugenportraits einer Deportation“ von Marc Schroeder aus Luxemburg in der Galerie des Rumänischen Kulturinstituts in Berlin, fand am 14. Januar 2020 ein literarischer Abend zu diesem schweren politischen Thema statt. Monica Broos, die Schauspielerin, las Textpassagen aus dem gerade in deutscher Übersetzung erschienenen Buch „Diesseits und jenseits des Tunnels 1945“ von Mariana Gorczyca und der Schauspieler Konstantin Bez aus Herta Müllers „Atemschaukel“. Dr. Heinke Fabritius, die Kulturreferentin für Siebenbürgen führte durch den Abend, erinnerte an die 70.000 Deutsche, die vor 75 Jahren in die Sowjetunion deportiert wurden. Die Berliner Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler war dabei und berichtet im Folgenden von ihrer Begegnung mit dem Luxemburger Fotografen Marc Schroeder.Weiterlesen

Sprünge, Loopings und Vorwärtssaltos

Neue, unbekannte Sportarten (IV) / Von Cynthia PINTER

Ausgabe Nr. 2668

Als Trendwassersportart ist Kitesurfing auch in Urlaubsparadiesen wie auf diesem Foto, auf Mallorca beliebt. Foto: www.watersportsmallorca.com

Fußball, Basketball, Boxen, Tennis, Schwimmen oder Eishockey. Das sind einige der bekanntesten Sportarten der Welt. Aber es entstehen immer wieder neue Sportarten. Meistens sind es Abwandlungen alter Sportarten, manchmal aber auch total neue Disziplinen. In dieser Reihe stellen wir einige der im letzten und diesen Jahrhundert erschienenen Sportarten vor. Heute geht es um Kitesurfing.

 100-Meter Sprünge, Loopings und Vorwärtssaltos. Wenn an der Nordseeküste Deutschlands Kitesurfing-Wettbewerbe stattfinden, dann lockt das Tausende von Zuschauern an. Windstärken sieben bis zehn sind hier keine Seltenheit und bieten hervorragende Bedingungen für Wassersportarten mit Segeln oder bei der die Windkraft nötig ist. Eine der neueren Sportarten ist Kitesurfing, das in Deutschland in den letzten Jahren sehr beliebt geworden ist. Meistens findet auch der Weltcup im Kitesurfing in Norddeutschland statt. Er fand von 2006 bis 2015 jährlich über 10 Tage in St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein) statt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2668

In eigener Sache

Da der Karfreitag für alle christlichen Konfessionen in Rumänien seit letztem Jahr ein gesetzlicher Feiertag und deshalb arbeitsfrei ist, erscheint unsere nächste Ausgabe erst am 24. April 2020.

Die Redaktion ist am 10. April und dann vom 13. April bis 20. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes und besinnliches Osterfest im Kreise Ihrer Lieben.        

Die Redaktion

Nachrichten im Überblick: Forellen auf Bestellung; Aktuelles vom Auswärtigen Amt; In eigener Sache; Solidarität für Hermannstadt; Null Toleranz; Alle Gottesdienste fallen aus; Hilfe im Alltag; Notrufnummern; „Isol-art“; Wettbewerb für Journalisten; Band mit Banater Mundarten; Treppenhäuser desinfiziert; Konzerte im Livestream; Deutschkurse; Theaterfestival erst 2021; Drama für Jugendliche; Online-Einblick ins Brukenthalmuseum; Online-Spielzeit; Theater online; Online-Angebote des Gong-Theaters. Weiterlesen

Letzter Schneefall

Ausgabe Nr. 2667

Heftiger Schneefall deckte am letzten Märztag ganz Hermannstadt zu. Die Pflanzen hatten dabei am meisten zu leiden, wie diese leuchtend gelben Osterglocken in einem Garten im Wolfgasse-Viertel. In der Nacht zum 1. April fielen noch ein paar Flocken, man darf hoffen, dass es die letzten der Wintersaison waren. Foto: Cynthia PINTER

Nicht nur für Vegetarier…

Bio-Produkte liegen langsam auch in Rumänien immer mehr im Trend

Ausgabe Nr. 2667

Der Diplom-Agronom Albert Wilhelm (im Bild in der Lagerhalle der Firma mit einer Flasche Olivenöl aus Spanien) hat die Firma Biogama Distribution vor zehn Jahren gegründet, als es in Rumänien noch keinen Markt für Bio-Produkte gab.                                              Foto: Biogama Distribution

Veganern und Vegetariern sind die Bioprodukte des deutschen Unternehmens Rapunzel Naturkost schon längst bekannt und für umweltbewusste Konsumenten inzwischen auch kein Geheimnis mehr. 1974 gründeten Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen eine Selbstversorger-Gemeinschaft mit kleinem Naturkostladen auf einem Bauernhof im bayerischen Augsburg. Vor zehn Jahren gründete Albert Wilhelm – der Bruder von Joseph Wilhelm – in Michelsberg die Firma Biogama Distribution, die den Vertrieb der Rapunzel-Produkte in Rumänien übernommen hat. Zur Zeit haben – durch die Corona-Krise bedingt – die Angestellten alle Hände voll zu tun, denn Online-Käufe sind jetzt die beste Alternative.

Mit Andi Bota, dem Manager des rumänischen Unternehmens, sprach über die Firma und diesen Markt die HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.

 

Sie sind zur Zeit sehr beschäftigt.

Das ist eine sehr schwierige Zeit. Wir verkaufen zwar besser, können uns aber darüber natürlich nicht freuen, denn da ist diese traurige Seite. Uns ist auch klar, nach jedem Hoch kommt auch ein Tief… Wir müssen sehen, wie es weiter geht.Weiterlesen

,,Dabei nicht ablassen zu beten“

Mediascher evangelisches Gemeindeleben in Zeiten der Corona-Krise

Ausgabe Nr. 2667

Stadtpfarrer Gerhard Servatius-Depner beim Bezirksgemeindefest 2019.

Die Mediascher evangelische Margarethengemeinde reagiert auf die weltweite Corona-Pandemie und schränkt das Gemeindeleben signifikant ein. Gottesdienste und Veranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Auf diese Weise kommt die Gemeindeleitung dem betreffenden Beschluss des Innenministeriums vom 14. März 2020, zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus, vollumfänglich nach.

Wie das Gemeindeleben in Mediasch auch in diesem Ausnahmezustand stattfindet, erläutert Stadtpfarrer Gerhard Servatius-Depner in einem Interview mit Moni S c h n e i d e r – M i l d.

 

Gottesdienste, Veranstaltungen sowie regelmäßige Treffen und Termine, sind derzeit auf Eis gelegt. Wie geht ihr mit dieser schwierigen Situation um? Welche Herausforderungen seht ihr?

Die größte Herausforderung für mich und uns, als Seelsorger dieser Gemeinde, ist diese erzwungene, überhaupt nicht gewollte oder geplante Isolation und Distanz zu den Menschen! Diese Situation hat uns fast unvorbereitet überrascht. Dabei helfen uns sicher – und noch vielmehr als vorher – die modernen Medien, und zwar, um mit vielen Menschen in Verbindung zu bleiben. Doch die Nähe und das direkte Gespräch fehlen mir sehr. Da wären jetzt in der Passionszeit mehrere Besuche mit Feier des Hausabendmahls geplant. Leider müssen auch diese ausfallen. Gottesdienste und Andachten können in der bisher gewohnten und so selbstverständlichen Weise eine Zeit zwar nicht mehr gefeiert werden. Trotzdem erreichen wir viele. Ich war positiv überrascht, dass nicht wenige Senioren unserer Kirchengemeinde außer WhatsApp auch Facebook nutzen. Wir haben zügig eine neue Facebook-Seite für unsere Kirchengemeinde erstellt und schon begonnen, schriftliche und Video-Andachten zu veröffentlichen. Auch für die kommenden Sonntage wollen wir das tun, möglichst zweisprachig, wie auch in der Kirche aufgenommene, musikalische Andachten. Auch die Konfirmanden werden durch die Medien erreicht, mehr als bisher, ebenfalls erhalten die Schulkinder auf diesem Weg Aufgaben von ihren Lehrern.Weiterlesen

Ein Blick hinter das Tor in den Hof

Zu dem Buch ,,Kleine Erde, Hermannstadt“ von Susanne Thrull

Ausgabe Nr. 2667

Susanne Thrull: Kleine Erde, Hermannstadt, Schiller-Verlag Bonn-Hermannstadt, 2019, 132 Seiten, ISBN 9783946954651.

Das Buch ,,Kleine Erde, Hermannstadt – Bericht über eine Zeit, die es gegeben hat“ von Susanne Thrull, erschienen im Jahre 2019 im Schiller-Verlag Bonn-Hermannstadt, ist eine Biografie ihres Mannes Ralf Thrull, Laborarzt im Ruhestand, und seiner Familiengeschichte in Siebenbürgen. Nun im hohen Norden Deutschlands zu Hause aber tief verbunden mit seiner Heimat Hermannstadt ersucht das Ehepaar Thrull mit aufwendiger Recherche in Archiven die Familiengeschichte zusammen. Weiterlesen