Constantin Brâncuși-Nationaltag im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2759

Der Geburtstag des berühmten rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși (1876-1957), der 19. Februar, ist 2005 zum Nationaltag erklärt worden.  Am 19. und 20. Februar wurde dieser Nationaltag auch im Freilichtmuseum im Jungen Wald begangen mit thematischen Führungen zu Gehöften aus Südrumänien und einer Werkstatt. Unser Bild: Der Bildhauer Andrei Buda hat auf dem Hof des Gehöfts aus Târgu Cărbunești eine Werkstatt angeboten, bei der sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche fleißig mitgemacht haben.                                                                                                                                                                  Foto: Beatrice UNGAR

Das Ziel: die Hälfte der Energie selbst erzeugen

DWS-Mitgliedertreffen hat am 9. Februar online stattgefunden

Ausgabe Nr. 2759

Bosch Blaj Goes Green: Auf einem Bürogebäude wurden Photovoltaik-Anlagen montiert, die 300 Megawattstunden produzieren, so dass sich der Betrieb nun rein rechnerisch zur Gänze über diese mit Strom versorgen kann.                      Foto: Bosch Media Service Romania

Das Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) am 9. Februar fand dieses Mal online statt, wobei es der Frage gewidmet war, ob Photovoltaikanlagen eine  wirtschaftliche Lösung sind. Über Erfahrungen in diesem Bereich sprachen Matthias Welter von Bosch, Martin Müller von Sobis und Wilhelm Beer, ein Vertreter der Carl-Wolff-Gesellschaft. Zu den Punkten der Tagesordnung gehörte u. a. auch die Präsentation der DWS-Agenda für das laufende Jahr. Geplant ist, die schon traditionellen DWS-Veranstaltungen wie den Fußballcup im Sommer, das Weinfest im Herbst und die Weihnachtsfeier im Winter erneut zu organisieren.Weiterlesen

Reise in das Land der aufgehenden Sonne

Ausstellung mit japanischen Farbdrucken im Stichekabinett eröffnet

Ausgabe Nr. 2759

Japanische Farbdrucke: im Stichekabinett des Brukenthalmuseums wurde am Montag  die Sonderausstellung „Journey into the Meiji Prints“ mit japanischen Farbdrucken eröffnet. Unser Bild: Gruppenbild mit Gastgebern und Ehrengästen der Vernissage (v. l. n. r.): Alexandru Constantin Chituță, Constantin Chiriac, Aurica Ichim, der Japanische Botschafter in Bukarest, S. E. Hiroshi Ueda, Daniela Cîmpean, Sabin Adrian Luca, George Șerban und Gilda Lazăr.                                                                                               Foto: Cynthia PINTER

Klare, flüssige Linien kennzeichnen den japanischen Farbholzschnittdruck. Licht- und Schatteneffekte fehlen gänzlich, Gegenstände und Personen sind farbig gefüllt, meist in sehr satten Farben. In Premiere wurde am Montag, dem 21. Februar, im Stichekabinett des Brukenthalpalais die Sonderausstellung „Journey into the Meiji Prints“ eröffnet, die im Rahmen des Internationalen Theaterfestivals Hermannstadt stattfindet. Gezeigt werden Farbdrucke aus der Meiji-Ära, aus der Kollektion des Kunstsammlers George Șerban, der 2020 schon einen anderen Teil seiner Sammlung in der Ausstellung „Great Artists of the World“ im Brukenthalmuseum präsentiert hat. Damals waren Picasso, Chagall, Munch, Matisse und Dali die Stars, nun handelt es sich um japanische Künstler wie Chikanobu, Inoue Yasuji, Utagawa Kuninsada III oder Utagawa Kokunimasa. Die Ausstellung kann bis zum 30. Juni im Stichekabinett des Brukenthalmuseums besucht werden.Weiterlesen

,,Balkanische Elegien“

Gedanken zu einem Buch von Matthias Buth

Ausgabe Nr. 2759

Aus dem Bergischen Land in die Welt ist kein Katzensprung. Die Welt hält sich in Grenzen, in den Osten Europas, România, das Land durch das die Römer zogen und den Namen fallen ließen, die Karpaten werden übersprungen und vor dem Schriftsteller und Lyriker Matthias Buth liegt diese Welt, liegen die Nester der einst Eingewanderten aus dem Moselland, den Sachsen in Siebenbürgen. Zu ihnen gelangt der Lyriker mental und nun auch dichterisch. Sein Buch ,,Der Schnee stellt seine Leiter an die Ringmauer“ (Pop-Verlag Ludwigsburg 2020) habe ich endlich gelesen und pflichte ihm bei:„Rumänien ist ein Herzstück Europas, ein Kulturland, das seine Grandezza aus zahlreichen Quellen entwickelt hat“.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2759

Foto: Cynthia PINTER

Märzchenverkauf

Hermannstadt. – Das Diakoniewerk Hermannstadt verkauft heute, zwischen 10 und 13 Uhr, am Huetplatz, Märzchen, die von Personen mit Behinderung hergestellt wurden.

Eine Märzchen- und Geschenkemesse findet im Freilichtmuseum vom 26. bis 28. Februar, zwischen 10 und 17 Uhr, statt.

Verkaufsstände mit Märzchen gibt es auch (vom 25. Februar bis 1. März) in der Heltauergasse, am Huetplatz, auf dem Hermannsplatz/Piața Unirii und in den Vierteln V. Aaron, B-dul M. Viteazu, Cireșica, V. Aurie, Strand, Neppendorf, Theresianum, Piața 1 Decembrie 1918, Calea Gușteriței und Broscărie. (RS) Weiterlesen

Kirchenhistoriker mit großem Herzen

Der Theologe Hermann Pitters wurde 90 – Ein Geburtstagsgruß / Von Jürgen HENKEL

Ausgabe Nr. 2758

Prof. Dr. Hermann Pitters bei dem internationalen Kolloquium von 2018. Foto: George Dumitriu/Ex fide lux

Er gilt als hochgebildet, humorvoll und geistreich, als liebenswürdig und aufmerksam, als genauso belesener wie begnadeter Theologe in mehreren Disziplinen von der Praktischen Theologie bis zur Kirchengeschichte, als Kunstliebhaber und exzellenter Kenner der Materie. Er ist bis heute ein leidenschaftlicher Vermittler im ökumenischen Dialog, besonders zwischen der evangelischen Theologie und Kirche und der Orthodoxie. Und er hat bei offiziellen Anlässen vor wie auch bei Verhandlungen hinter den Kulissen immer wieder ausgleichend und vermittelnd gewirkt. Wenn Professor Dr. Hermann Pitters nun bereits Ende des Vormonats, am 25. Januar, seinen 90. Geburtstag ohne jedes Aufsehen und öffentliche Bejubelung gefeiert hat, dann mag dies seine weiteren herausragenden Charaktereigenschaften unterstreichen: seine absolute persönliche Bescheidenheit und seine völlig unprätentiöse Art. Weiterlesen

Maskenpflicht verfassungswidrig

Verfahrenstechnische Unregelmäßigkeiten im Gesetzestext festgestellt

Ausgabe Nr. 2758

Masken werden auf Hermannstadts Straßen noch getragen. Foto: Cynthia PINTER

Das Verfassungsgericht hat am Dienstag, dem 15. Februar, sein Urteil bekanntgegeben, dass der Eilerlass der Orban-Regierung Nr.192/2020, durch welche das Tragen der Schutzmasken im Freien verpflichtend wurde und die Arbeitgeber auch ohne die Zustimmung der Arbeitnehmer Homeoffice verordnen durften, verfassungswidrig ist. Festgestellt wurde „die allgemeine Verfassungswidrigkeit“, wegen Verstoß gegen die Genehmigungsprozedur normativer Akte und nicht in der Sache. Weiterlesen

,,Ein ungeheuer spannender Prozess”

Gespräch mit der Deutschen Konsulin in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2758

Konsulin Kerstin Ursula Jahn in ihrem Büro.                       Foto: Ruxandra STĂNESCU

Seit einem knappen halben Jahr ist Kerstin Ursula Jahn die neue Deutsche Konsulin in Hermannstadt. Über ihre Laufbahn und die ersten Erfahrungen in Hermannstadt sprach sie mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

,,Ein früher Europäer“

Brukenthal-Ausstellung gastiert in Kronstadt

Ausgabe Nr. 2758

Das Ensemble Collegium Musicum Brukenthal konnte man am 27. Juli 2021 live in der Leschkircher evangelischen Kirche erleben: Gabriel Silișteanu, Iuliana Cotârlea, Jürg Leutert, Brita Falch Leutert und Elisa Gunesch (v. l. n. r.).                                                                           Foto: Beatrice UNGAR

Die Ausstellung ,,Samuel von Brukenthal – ein früher Europäer“ ist ab 19. Februar bis 17. März d. J. im Multikulturellen Zentrum der Transilvania-Universität in Kronstadt (Centrul Multicultural) zu sehen, gibt das Deutsche Kulturforum östliches Europa bekannt. Weiterlesen

,,Riesengroßer Ansporn“

Christiane-Gertrud Cosmatu erhielt Verdienstkreuz

Ausgabe Nr. 2758

Die Übergabe der Insignien an Christiane-Gertrud Cosmatu (links) erfolgte durch den Stellvertreter des Botschafters, Christian Plate.                                                                  Foto: Privat

Am 11. Februar wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Christiane-Gertrud Cosmatu übergeben. Die Verleihungszeremonie fand im kleinen Kreis in der Residenz des Botschafters statt.Weiterlesen

Vom ,,Mietling“ zum Hirten

Einführung von Pfarrer Zoran Kézdi in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2758

Gruppenbild mit Presbytern und Geistlichen vor der Kirchentür: Prebyter Klaus Reisenauer, Dechant Hans-Georg Junesch, Pfarrer Zoran Kézdi,  Presbyter Gabriel Tischer, Kurator Michael Henning und Presbyter Daniel Fleps.

Eine Fortsetzung und doch einen Neuanfang feierte die evangelische Kirchengemeinde A. B. in Michelsberg am Sonntag Septuagesimae. Das Michelsberger Presbyterium hatte sich nach dem Ende 2021 erfolgten Abschied von Pfarrer Stefan Cosoroabă, erfolgreich darum bemüht, den Heltauer Pfarrer Zoran Kézdi als Pfarrer in voller Verantwortung zu gewinnen. Nun wurde er von Dechant Hans-Georg Junesch offiziell  in sein zusätzliches Amt eingeführt.Weiterlesen