,,Der Krieg kennt nur Verlierer“

Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2748

Konsulin Kerstin Ursula Jahn (rechts) bei der Kranzniederlegung.            Foto: Beatrice UNGAR

Gemeinsam mit der ,,Nicolae Bălcescu“-Bodentruppenakademie Hermannstadt hat das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt auch in diesem Jahr zum Volkstrauertag eine Kranzniederlegung organisiert. Diese fand am Mittwoch auf dem Heldenfriedhof neben dem städtischen Hermannstädter Friedhof statt. Dabei wurde aller Opfer von Gewaltherrschaft und Tyrannei des letzten wie auch dieses Jahrhunderts gedacht. In diesem Jahr stand der Volkstrauertag im Zeichen der Erinnerung an den besonders grausamen und verlustreichen Angriffs- und Vernichtungskrieg in Ost- und Südosteuropa, der vor 80 Jahren mit der Besetzung von Jugoslawien und Griechenland sowie dem Überfall auf die Sowjetunion begann. Weiterlesen

Die mit den Ochi spricht

Helena Zengel bei Dreharbeiten im Buleakessel

Ausgabe Nr. 2748

Die ehemalige Jagdhütte des rumänischen Diktators Ceaușescu dient als einer der Drehorte für das Kinodebüt von Isaiah Saxon.                                               Foto: Marius Constantin OLARU

Ende Oktober hatte ein Anrufer in der Redaktion der Hermannstädter Zeitung nachgefragt, wo man kurzfristig eine deutschsprachige Lehrkraft auftreiben kann, die bis Mitte Dezember eine Achtklässlerin betreuen kann, die in einem Film mitspielt, der an mehreren Sets in Rumänien gedreht wird. Weiterlesen

Alltag im Kinderhospiz

Ausgabe Nr. 2748

Cici kämpft mit jedem Atemzug. Seine Lungen sind verschleimt, der Körper von Krämpfen gebeutelt. Seit Wochen verschlechtert sich sein Zustand. Nicht selten kommt Crina vorbei, hält seine Hand und singt. Es ist ihre Art, mit schweren Momenten umzugehen. Singend hat sie sich ins Leben zurückgekämpft nach der schweren Herzoperation. Erst im Kinderhospiz hat sie gelernt, das Leben zu lieben: Die Nahrung nicht mehr zu verweigern und eine Berührung als etwas anderes anzusehen als eine Untersuchung. Die Seele lernt das. Das Herz ermüdet noch schnell, es nimmt das Leben schwerer an… Crina braucht noch Zeit und ab und zu Sauerstoff…Weiterlesen

,,Wortuntergang im Rumäniendeutschen“

Gelungene Online-Jahrestagung der Hermannstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2748

Es stellt sich schon lange nicht mehr die Frage, ob und wann, sondern nur wie die alljährliche Fachtagung der Hermannstädter Germanistik stattfindet. Es ist immer November, doch in diesem Jahr ausnahmsweise nicht Ende, sondern Anfang November, und zwar nur eintägig am 5. November 2021, weil pandemiebedingt die virtuelle Form der Begegnung gewählt wurde. Dennoch konnte die Tagung unter dem Titel „Deutsches literarisches und kulturelles Erbe im südosteuropäischen Raum“ rund dreißig Vortragende aus Rumänien, Deutschland, Polen, dem Kosovo und der Türkei und noch zahlreiche weitere Gäste als Zuhörer verzeichnen.Weiterlesen

Höchstleistung gewürdigt

Die Spitzengymnastin Nadia Comăneci wurde 60

Ausgabe Nr. 2748

Nadia Comăneci heute.

Am 18. Juli 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal erhielt Nadia Comăneci als erste Turnerin überhaupt die Höchstnote 10,0. Weitere viermal erhielt sie die Traumnote. Die Rumänin war damals 14 Jahre alt,  am Freitag, den 12. November d. J. hat sie ihren 60. Geburtstag gefeiert. Zu diesem hat ihr Staatspräsident Klaus Johannis den Orden „Stern Rumäniens“ im Rang eines Offiziers verliehen für ihre „außerordentlichen Errungenschaften als Vertreterin Rumäniens sowie für ihr Engagement in der Bekanntmachung des Sports bei der jüngeren Generation“. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2748

Ökotourismus-Messe

Hermannstadt. – Im Astra-Freilichtmuseum im Jungen Wald findet heute, Freitag, dem 19. November und Samstag, dem 20. November, eine Ökotourismus-Messe statt, jeweils zwischen 10 und 18 Uhr. Interessenten finden hier Freizeitangebote für Herbst und Winter, sowie Werkstätten, Filmvorführungen und Vorführungen zum Gebrauch von Sportequipment. Das Angebot wendet sich ausschließlich an Geimpfte und Genesene (Anbieter und Besucher). (RS)Weiterlesen

Glückliche Organisatoren und Teilnehmer

Hochkarätige Tanzsport-Wettkämpfe beim Transylvanian Grand Prix Sibiu

Ausgabe Nr. 2747

Vizeweltmeister-Paar aus Temeswar: Ana-Maria Dica und Răzvan-George Bătrînu aus Temeswar haben in der Kategorie „10 Tänze” den 2. Platz bei der Weltmeisterschaft der Jugend (16-18 Jahre) belegt. Dica und Bătrînu tanzen zusammen seit sie 12 sind, dies ist bisher ihr bestes Ergebnis.                                                                                                                                                                                                                                         Foto: Ruxandra STĂNESCU

Zum ersten Mal in der Geschichte des Rumänischen Tanzsportverbandes wurden in einem Jahr drei Weltmeisterschaften in Rumänien organisiert: Junioren 2 Latino, Jugend 10 Tänze und U21 Latino. Diese fanden am vergangenen Wochenende in der Transilvania-Halle in Hermannstadt statt, zusammen mit weiteren Wettkämpfen, einschließlich World Open.Weiterlesen

Hahns Vision bald hautnah zu erleben

Großauer Orgel wurde abgebaut und zur Restaurierung nach Honigberg gebracht

Ausgabe Nr. 2747

Die Orgelpfeifen sind bereits ausgebaut, das Gehäuse der Grossauer Orgel ist noch vor Ort.                       Foto: Brita FALCH-LEUTERT

Im Rahmen der Festlichkeiten des Sachsentreffens 2021 in Großau erklang die Orgel in der evangelischen Kirche zum letzten Mal öffentlich in der bekannten Form. Sie ließ dabei ihren alten Glanz zwischen allen Mängeln und Fehlern durchschimmern. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Zahn der Zeit gründlich an ihr genagte hatte. Es ist jetzt an der Zeit, durch einen umfassenden Eingriff das Potential dieses fantastischen Instrumentes wieder ans Tageslicht zu befördern.Weiterlesen

,,Resonanzraum für Selbstdarstellung“

Sonderausstellung im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim

Ausgabe Nr. 2747

Bei der Vernissage der Ausstellung am 4. September d. J (v. l. n. r.): Viorel Ştefu, Munizipalmuseum Mediasch, Hansotto Drotloff, Heimatgemeinschaft Mediasch, und Markus Lörz, Siebenbürgisches Museum Gundelsheim, vor dem Bildnis des Gubernialrats Samuel Conrad Edler von Heydendorff (1647-1727).                                                                                 Foto: Alfred GÖKELER

Im Siebenbürgischen Museum auf Schloss Horneck in Gundelsheim ist noch bis zum 28. November die Sonderausstellung „Politik und Gelehrsamkeit. Die siebenbürgische Adelsfamilie Conrad von Heydendorff“ zu sehen, die am 4. September im Anschluss an den Jahresempfang der siebenbürgischen Kultureinrichtungen im Schloss Horneck eröffnet worden ist. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwölf Gemälde aus dem Besitz der vornehmen Mediascher Familie Conrad Edle von Heydendorff, die in der Zeitspanne vom Beginn des 18. bis zum zweiten Drittel des 19. Jahrhundert entstanden sind.Weiterlesen

Baumpflanzaktionen in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2747

Baumpflanzaktionen sind seit Ende Oktober in mehreren Stadtvierteln von Hermannstadt in vollem Gange. Nachdem das Städtische Amt für Parks und Grünanlagen 115 Bäume im Erlenpark, im Jugendpark und an verschiedenen Straßen gepflanzt hat, war es an der Straßenbaufirma Geiger, im Hippodrom-Viertel in dem Areal, wo sie Modernisierungsarbeiten durchgeführt hat, rund 400 Bäume zu pflanzen.                          

Foto: Presseamt der Stadt

Brâncuși-Preis für Peter Jacobi

Ausgabe Nr. 2747

In Anerkennung seiner Verdienste um die Förderung von Werten in der bildenden Kunst hat das Constantin Brâncuși-Zentrum für Forschung, Dokumentation und Förderung in Partnerschaft mit dem Rumänischen Kulturinstitut den Constantin Brâncuși-Nationalpreis 2020 dem Bildhauer Peter Jacobi verliehen. Gewürdigt wurde damit die Ausstellung „Bilderfahrzeuge. Eine Retrospektive Peter Jacobi” , die im Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst in Bukarest vom 11. Dezember 2020 bis zum 28. März 2021 zu sehen war. Die von Sandra Demetrescu kuratierte Ausstellung zeigte 100 Werke des Künstlers, die mehr als sechs Jahrzehnte seines künstlerischen Schaffens erfassen. Unser Bild: Peter Jacobi und sein den Opfern der Russlanddeportation gewidmetes Relief ,,Fufoaika“ in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche.          

Foto: Laura HALDING-HOPPENHEIT